Neusprech aus MoskauPutin demonstriert, wie gefährlich er istIn seiner "Rede an die Nation" überzieht Russlands Machthaber Putin den Westen mit altbekannten Vorwürfen. Seine Lügen sind so schamlos, dass auch angebliche Gesprächsangebote als Drohungen verstanden werden müssen.29.02.2024Ein Kommentar von Hubertus Volmer
An Perestroika beteiligt Sowjetischer Ex-Regierungschef Ryschkow ist totVon 1985 bis 1991 ist Nikolai Ryschkow einer der letzten Regierungschefs der Sowjetunion. In dieser Zeit unterstützt er auch Michail Gorbatschows Reformpolitik zur Modernisierung der UdSSR. Jetzt stirbt der Politiker im Alter von 94 Jahren. 28.02.2024
Lektionen aus der Sowjet-ÄraDer Kampf zwischen Putin und Nawalny ist noch nicht zu EndeDie Liste der ermordeten russischen Dissidenten ist lang - mit Nawalny kommt der wohl prominenteste Kämpfer gegen das Putin-Regime hinzu. Das ist mittlerweile brutaler als es die Sowjetunion in den Jahrzehnten nach Stalin war. Den Menschen Nawalny hat Putin getötet. Mit seinem Vermächtnis könnte es anders aussehen.18.02.2024Ein Gastbeitrag von Juliane Fürst
Fast wie zu Stalins ZeitenRussland kann nun Kriegsgegner enteignenDuma-Chef Wolodin bezeichnet es als "Gesetz gegen Lumpen" - ein Gesetz, das die Beschlagnahmung des Eigentums von Kriegsgegnern und sogenannten Staatsfeinden ermöglicht. Jetzt winkt Putin es durch, jede Form der Opposition in Russland wird damit noch härter geahndet. 14.02.2024
"Keine Sorge, sind friedlich"Mongolischer Ex-Präsident veräppelt Geschichtsfan PutinWladimir Putin rechtfertigt seinen Angriff auf die Ukraine auch im Gespräch mit US-Moderator Tucker Carlson wie immer: Die Ukraine sei ein künstlicher Staat. Russland habe einen historischen Anspruch auf die Gebiete. Um Putin eine Lektion zu erteilen, greift ein früherer mongolischer Präsident diese Logik auf.12.02.2024
Interview zum 100. Todestag"Lenin war kein deutscher Agent"Auch 100 Jahre nach seinem Tod wird Lenin mitunter als idealistischer Revolutionär gesehen, der Gewalt nur notgedrungen in Kauf nahm. Dagegen sagt der Historiker Hannes Leidinger, schon Lenins frühe politische Konzepte seien "untrennbar mit Gewalt verbunden". 20.01.2024
Behörde aus Stalins ZeitenMoskau erfüllt sowjetischen Abwehrdienst mit neuem LebenWährend des Zweiten Weltkrieges konzentriert sich der sowjetische Nachrichtendienst SMERSch auf die Spionageabwehr. Nun scheint der Dienst eine Wiederauferstehung zu erleben. Für die russische Kriegspropaganda ein gefundenes Fressen.08.01.2024
"Gebäre mehr Soldaten"Russland erschwert Frauen Zugang zu AbtreibungRussland hat ein demografisches Problem. Die Bevölkerung schrumpft, doch die Armee braucht Nachschub an Soldaten. Nun werden Frauen zunehmend an Abtreibungen gehindert. Für Kremlchef Putin sind Schwangerschaftsabbrüche gegen das Interesse des Staates. 17.12.2023
Umbenennung von WolgogradWinkt Putin das Stalingrad-Comeback durch?Sowjetdiktator Josef Stalin macht die Stadt Zarizyn 1925 zu Stalingrad. 1961 bekommt der Ort den Namen Wolgograd, doch der aktuelle Gouverneur der Region plant die Rolle rückwärts. Ohne Wladimir Putin geht es aber nicht. Wie realistisch ist ein Stalingrad-Comeback?13.12.2023Von Kevin Schulte
Gefährliches GedenkenKriegsgegner erinnern in Moskau an Stalin-OpferSeit dem Krieg gegen die Ukraine geht der Kreml immer repressiver mit Kritikern um. Dennoch wagen sich in Moskau Menschenrechtler zum Lubjanka-Platz, um am einstigen KGB-Sitz der Opfer Stalins zu gedenken. Kriegsgegner Orlow sieht in Russland auch jetzt "ein totalitäres Regime".29.10.2023