Chats der "Feuerkrieg Division""Wir töten jeden ..." Jüngst schlugen die Behörden zu und nahmen einen 22-Jährigen fest: Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat, lautet der Vorwurf. Chatverläufe der "Feuerkrieg Division" geben einen Einblick in die Gewaltbereitschaft der Neonazi-Gruppe.29.02.2020Von Michael Ortmann
Entsetzen und UnglaubeErste Hanauer Opfer werden beigesetztWenige Tage nach dem Anschlag von Hanau werden die ersten Toten beigesetzt: eine 35-jährige Frau und ein 22-jähriger Mann. Eine zentrale Trauerfeier soll es dann für alle Opfer im März geben.24.02.2020
72-Jähriger gilt als ZeugeVater des Hanau-Verdächtigen in PsychiatrieEinen Schock erleidet der Vater des mutmaßlichen Attentäters von Hanau - der 72 Jahre alte Mann wird in eine Psychiatrie nach Gießen gebracht und dort behandelt. Ermittler setzen ihre Befragung des Zeugen jedoch fort.24.02.2020
"Wer sind die Bombenattentäter?"Ryanair-Chef fürchtet alleinreisende MuslimeWenn muslimische Männer mit ihren Familien reisen, macht sich Ryanair-Chef O'Leary keine Sorgen. Das Risiko, dass sie sich mitsamt ihrer Kinder in die Luft sprengen, sei "verfickt nochmal Null", sagt er in einem Interview. Falls sie allein unterwegs sind, braucht es in seinen Augen aber Racial Profiling.22.02.2020
SPD fordert BeobachtungAfD - ein Fall für den Verfassungsschutz?Nach dem Terroranschlag von Hanau sehen viele eine Mitverantwortung der AfD für die Tat. Die SPD fordert eine Beobachtung der rechtspopulistischen Partei durch den Verfassungsschutz. Doch dass es dazu tatsächlich kommt, ist sehr unwahrscheinlich. 21.02.2020
Debatte um psychische ErkrankungKrank oder nicht, das ist RechtsterrorVon interessierter Seite wird der politische Charakter der Morde in Hanau bestritten. Es handele sich um die Tat eines einsamen, kranken Mannes. Wer das sagt, verzerrt die gefährliche Realität: Der Angreifer Tobias R. ist das Produkt rechtsextremen Hasses.20.02.2020Ein Kommentar von Sebastian Huld
NSU, Rechtsextreme, IS-AnhängerSo entwickelt sich der Terror in Deutschland Der Täter von Hanau hat offenbar aus einem rechtsextremen Motiv heraus gemordet. Die Generalbundesanwaltschaft übernimmt wegen des Terrorverdachts die Ermittlungen. Es ist nur einer von zahlreichen Anschlägen in den vergangenen 20 Jahren. Vor allem zwei Gruppen mordeten immer wieder. 20.02.2020
Rechtsterrorismus in DeutschlandRechte Gewalt prägt die Nach-Wende-ZeitEin Mann erschießt im hessischen Hanau zehn Menschen. Erste Hinweise deuten auf einen rechtsextremen Hintergrund. Damit würde sich der Gewaltakt in eine lange Serie von rechtsterroristischen Anschlägen in Deutschland einreihen. Eine - unvollständige - Chronologie.20.02.2020Von Hedviga Nyarsik
Bestätigung nach Terror in HanauBotschaft beklagt fünf türkische TodesopferBislang sind die Identitäten der zehn Todesopfer von Hanau offiziell unbekannt. Der türkische Botschafter in Berlin erklärt nun, dass die Hälfte der Getöteten Landsleute von ihm gewesen seien. Die deutschen Behörden halten sich derweil noch bedeckt.20.02.2020
Kanzlerin verurteilt Hanau-TatMerkel: "Rassismus ist ein Gift. Hass ist ein Gift."Das Gewaltverbrechen von Hanau mit mehreren Todesopfern erschüttert auch Angela Merkel. In einer Rede verurteilt die Bundeskanzlerin die Tat mit deutlichen Worten. Demnach sollen die Morde "bis ins Letzte" aufgeklärt werden.20.02.2020