Abschiebung bald rechtmäßig?Tunesien verspricht, Sami A. nicht zu folternIn den Fall des unrechtmäßig nach Tunesien abgeschobenen Sami A. kommt Bewegung. Dem Auswärtigen Amt liegen neue Unterlagen vor. Darin versprechen die Tunesier, den mutmaßlichen Gefährder keiner Folter auszusetzen. 02.11.2018
Schwere Explosion in InnenstadtFrau sprengt sich in Tunis in die LuftTunesien gilt als Stabilitätsanker und demokratischer Hoffnungsträger in Nordafrika. Doch das Land ist immer wieder Ziel islamistischer Terroranschläge. Nun hat sich im Zentrum der Hauptstadt eine Attentäterin in die Luft gesprengt. 29.10.2018
Debatte um Sami A.Seehofer will Gefährder abschiebenDie unrechtmäßige Abschiebung von Sami A. löst auch eine Debatte um den Umgang mit Gefährdern aus. Innenminister Seehofer spricht sich dafür aus, diese des Landes zu verweisen. Skeptisch äußert er sich zu Rücknahme-Verträgen mit EU-Staaten.01.09.2018
Rückholung von Gefährder Sami A.Bochum muss doch kein Zwangsgeld zahlenDer Islamist Sami A. wird zu Unrecht nach Tunesien abgeschoben. Die zuständige Stadt Bochum soll angesichts des Behördenversagens 10.000 Euro zahlen. Doch ein Gericht in Münster hebt die Zahlung wieder auf. Nun ist der Tunesier am Zug.28.08.2018
Viele Fragen im Fall Sami A.Den Richtigen falsch abgeschobenDie Affäre um Sami A. löst zwischen Politik und Justiz eine Debatte über die Gewaltenteilung in Deutschland aus. Während der Druck auf die zuständigen Minister steigt, bleibt eine Rückkehr A.s ungewiss. n-tv.de klärt die wichtigsten Fragen.16.08.2018Von Juliane Kipper und Judith Görs
"Habe falsch gehandelt"Flüchtlingsminister gibt Fehler bei Sami A. zuIm Fall der rechtswidrigen Abschiebung von Sami A. steht der Flüchtlingsminister von NRW unter Druck. Joachim Stamp räumt zwar Fehler ein, aber er sei überzeugt, dass der Gefährder nicht in Tunesien gefoltert worden sei. Die Opposition fordert Stamps Rücktritt.16.08.2018
Sorge um GewaltenteilungRichter kritisieren Behörden im Fall Sami A.Im Fall des Islamisten Sami A. kollidierte die Politik mit dem Rechtsstaat. Die ranghöchste Richterin in Nordrhein-Westfalen sorgt sich nun um die Zusammenarbeit von Justiz und Behörden. Ob und wann der Tunesier wirklich zurückkommt, ist völlig offen.16.08.2018
Nach rechtswidriger AbschiebungGefährder Sami A. muss zurückgeholt werdenDer nach Tunesien abgeschobene Sami A. muss nach der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts in Nordrhein Westfalen nach Deutschland zurückgeholt werden. Tunesien sieht jedoch nach dem Urteil keinen Handlungsbedarf.15.08.2018
Wiedereinreisesperre aktivGericht entscheidet "zeitnah" über Sami A.Im Fall der Abschiebung von Sami A. nach Tunesien will das OVG Münster trotz einer Einreisesperre bald über dessen Rückkehr entscheiden. Gegen die Rückholung hatte die Stadt Bochum Beschwerde eingelegt. Die Frist zur Begründung läuft in Kürze ab.13.08.2018
Zeitung: Einreisesperre verhängtErneute Wendung im Fall Sami A.?Die juristische Auseinandersetzung um die Abschiebung von Sami A. geht in eine neue Runde. Einer Zeitung zufolge soll gegen mutmaßlichen Islamisten aus Tunesien eine Wiedereinreisesperre verhängt worden sein.13.08.2018