Tunesische Verbalnote relevantSami A. durfte abgeschoben werdenDer ehemalige Leibwächter Osama Bin Ladens wird erst als Gefährder eingestuft und dann nach Tunesien abgeschoben. Ein deutsches Gericht ordnet danach eine Rückholaktion an - doch dazu kommt es nicht, weil tunesische Behörden eine Garantie aussprechen.16.01.2019
Unruhen in TunesienSelbstverbrennung löst Proteste ausEin tunesischer Journalist zündet sich an, um gegen die Lage im Land zu demonstrieren. Nach seiner Beerdigung kommt es zu Ausschreitungen.26.12.2018
Verbrechen während der DiktaturTunesien arbeitet seine Vergangenheit aufDiktatur, Folter und Polizeigewalt haben die tunesische Gesellschaft tief geprägt. Eine Kommission hat die Verbrechen der Vergangenheit nun systematisch aufgearbeitet. Doch nicht alle wollen sich mit den Gräueltaten auseinandersetzen.22.12.2018
"Sichere" Maghreb-Staaten?Grüne und Linke blockieren GesetzesentwurfDie Bundesregierung möchte die sogenannten Maghreb-Staaten und Georgien als sichere Herkunftsstaaten einstufen, um Asylverfahren zu beschleunigen. Im Bundestag gibt es jedoch keine Einigung. Und so blockiert eine Partei das Vorhaben weiter im Bundesrat.08.11.2018
Abschiebung bald rechtmäßig?Tunesien verspricht, Sami A. nicht zu folternIn den Fall des unrechtmäßig nach Tunesien abgeschobenen Sami A. kommt Bewegung. Dem Auswärtigen Amt liegen neue Unterlagen vor. Darin versprechen die Tunesier, den mutmaßlichen Gefährder keiner Folter auszusetzen. 02.11.2018
Schwere Explosion in InnenstadtFrau sprengt sich in Tunis in die LuftTunesien gilt als Stabilitätsanker und demokratischer Hoffnungsträger in Nordafrika. Doch das Land ist immer wieder Ziel islamistischer Terroranschläge. Nun hat sich im Zentrum der Hauptstadt eine Attentäterin in die Luft gesprengt. 29.10.2018
Debatte um Sami A.Seehofer will Gefährder abschiebenDie unrechtmäßige Abschiebung von Sami A. löst auch eine Debatte um den Umgang mit Gefährdern aus. Innenminister Seehofer spricht sich dafür aus, diese des Landes zu verweisen. Skeptisch äußert er sich zu Rücknahme-Verträgen mit EU-Staaten.01.09.2018
Rückholung von Gefährder Sami A.Bochum muss doch kein Zwangsgeld zahlenDer Islamist Sami A. wird zu Unrecht nach Tunesien abgeschoben. Die zuständige Stadt Bochum soll angesichts des Behördenversagens 10.000 Euro zahlen. Doch ein Gericht in Münster hebt die Zahlung wieder auf. Nun ist der Tunesier am Zug.28.08.2018
Viele Fragen im Fall Sami A.Den Richtigen falsch abgeschobenDie Affäre um Sami A. löst zwischen Politik und Justiz eine Debatte über die Gewaltenteilung in Deutschland aus. Während der Druck auf die zuständigen Minister steigt, bleibt eine Rückkehr A.s ungewiss. n-tv.de klärt die wichtigsten Fragen.16.08.2018Von Juliane Kipper und Judith Görs
"Habe falsch gehandelt"Flüchtlingsminister gibt Fehler bei Sami A. zuIm Fall der rechtswidrigen Abschiebung von Sami A. steht der Flüchtlingsminister von NRW unter Druck. Joachim Stamp räumt zwar Fehler ein, aber er sei überzeugt, dass der Gefährder nicht in Tunesien gefoltert worden sei. Die Opposition fordert Stamps Rücktritt.16.08.2018