Direkt aus dem GefängnisNRW schiebt Islamist nach Tunesien abEr saß in Nordrhein-Westfalen im Gefängnis, weil er Dschihadisten zum Islamischen Staat schleuste. Nun wird ein Tunesier direkt von der JVA in seine Heimat abgeschoben. Ein Gericht sieht bei ihm eine erhebliche Wiederholungsgefahr.11.08.2018
Tunesien verweigert AusreiseSami A. darf nicht nach Deutschland zurückMitte Juli wird Sami A. in einen Flieger nach Tunesien gesetzt, obwohl ein Gericht zuvor gegen seine Abschiebung urteilt. Die Behördenpanne hat ein juristisches Nachspiel in Deutschland. Der Islamist selbst kann dennoch nicht auf eine Rückkehr hoffen. 31.07.2018
Nach unzulässiger AbschiebungSami A. in Tunesien vorläufig freiDer nach Tunesien abgeschobene Sami A. ist in seinem Heimatland vorläufig wieder auf freiem Fuß. Das teilen die tunesischen Behörden mit. Zuvor war der Ex-Leibwächter von Osama Bin Laden unrechtmäßig abgeschoben worden.27.07.2018
Keine Grundlage für AbschiebungTunesien will Sami A. nicht ausliefernEs ist fraglich, ob der abgeschobene Sami A. nach Deutschland zurückkommt. Die tunesische Justiz will ihn nicht zurückschicken, denn ihm drohe im Heimatland eine Anklage wegen Terrorismus. Tunesien werde ihn nicht foltern und fair behandeln. 24.07.2018
Person der Woche: Sami A.Das Desaster um einen GefährderDie Abschiebung des Islamisten Sami A. löst den nächsten Koalitionskrach aus. Die SPD sieht den Rechtsstaat verletzt, ein Politiker stellt Strafanzeige, die Rückholung wird gefordert. Die politische Außenwirkung ist desaströs.17.07.2018Von Wolfram Weimer
Gefährder will zurückSami A. nennt Abschiebung "Entführung"Nach seiner Abschiebung befindet sich Sami A. in tunesischem Gewahrsam. Über seinen Anwalt meldet sich der mutmaßliche einstige Leibwächter Bin Ladens zu Wort. Er möchte nach Deutschland zurück.17.07.2018
In Tunesien in U-HaftRückkehr von Sami A. ist ungewissDer mutmaßliche Ex-Leibwächter von Osama bin Laden wird trotz gerichtlichen Verbots abgeschoben. Eigentlich muss er jetzt nach Deutschland zurückgeholt werden. Doch Tunesien hat offenbar kein Interesse an seiner Rückführung.14.07.2018
Rizin-Fund in KölnTunesier hatte 11.000 Kontakte auf HandyIn der Wohnung eines Tunesiers in Köln wird das hochgiftige Rizin entdeckt. Offenbar plant der 29-Jährige den Bau einer Biobombe. Bei den Ermittlungen stoßen die Behörden nun auf Tausende Dateien und Kontakte des Mannes.07.07.2018
Nordafrika lehnt geschlossen abFlüchtlingszentren - aber wo bloß?Asyl- und Flüchtlingszentren, die von der UNO in Nordafrika betrieben werden - ein Mittel, mit dem die EU den Flüchtlingsstrom in den Griff bekommen will. Problematisch nur: In Nordafrika will sie niemand.01.07.2018Von Benjamin Konietzny
Asylstreit in EuropaAls Deutschland 2011 Italien allein ließLampedusa erlebt vor sieben Jahren einen ersten Ansturm von Flüchtlingen. Allen voran CSU-Politiker erklären damals: Euer Ding! So wird die Insel zum Symbol für eine Politik, die Probleme erst dann angeht, wenn sie direkt vor der Haustür angekommen sind.30.06.2018Von Thomas Schmoll