Sieben Jahre NotunterkunftGeflohene Ostukrainer fürchten neue InvasionSeit der Krim-Krise im Jahr 2014 erfasst Kiew 1,5 Millionen Binnenvertriebene. Einige Geflüchtete wie Ludmyla Bobowa leben seitdem in mittlerweile maroden Wohncontainern. Die 59-Jährige hofft, bald in eine richtige Wohnung ziehen zu können - falls sie nicht bald erneut vor einer russischen Invasion fliehen muss.12.02.2022
Telefonat mit BlinkenLawrow wirft USA Kriegstreiberei vorDie USA warnen vor einem möglichen russischen Angriff auf die Ukraine bereits in der kommenden Woche. Diese Warnungen seien Propaganda, heißt es dazu aus Moskau. Der Kreml beschuldigt Washington, selbst die Kriegsgefahr zu erhöhen.12.02.2022
Nach US-Warnung vor AngriffBundesregierung: Deutsche sollen Ukraine verlassenAngesichts des sich zuspitzenden Konflikts mit Russland sollen deutsche Staatsangehörige die Ukraine verlassen. Dies teilt das Auswärtige Amt mit und warnt: "Eine militärische Auseinandersetzung ist nicht auszuschließen."12.02.2022
Scholz und Nord Stream 2Ischinger prangert Glaubwürdigkeitslücke anBei seinem Antrittsbesuch in Washington verweigert Bundeskanzler Scholz eine klare Aussage zu Nord Stream 2 - was für den Chef der Münchner Sicherheitskonferenz ein Problem darstellt. Das Erdgasgeschäft bringe den US-Präsidenten "in schwieriges Gewässer", warnt er.12.02.2022
Zwei Tage für Eroberung KiewsUSA entblößen Russland im Ukraine-KonfliktTransparenz mit Verbündeten und der Öffentlichkeit, das zeichnet die USA in der Ukraine-Krise bislang aus. In den kommenden Tagen könnten russische Truppen über die Grenze in Richtung Kiew marschieren. Die USA gehen in diesem Fall von bis zu 50.000 möglichen zivilen Opfern und Millionen Flüchtlingen aus. Russland hat maximalen Druck für seine Forderungen aufgebaut.12.02.2022Von Roland Peters
Staatschefs im KrisenmodusBiden und Putin wollen Samstag telefonierenZwei Monate nach ihrem letzten Gespräch verabreden sich Kremlchef Putin und US-Präsident Biden für ein neues Gespräch. Per Telefon wollen die beiden Staatschefs über die Ukraine-Krise reden. Zudem vereinbart Moskau auch ein Telefonat mit Frankreichs Präsident Macron. 11.02.2022
Warnung aus NorwegenMilitärgeheimdienst: Russland bereit für InvasionRussland habe alles, was es braucht, um in die Ukraine einzumarschieren - zu dieser Bewertung kommt der norwegische Militärgeheimdienst. Demnach sind mehr als 150.000 Soldaten und "die fortschrittlichsten Waffen" an der russisch-ukrainischen Grenze stationiert. Nun liege es nur noch am Willen Moskaus.11.02.2022
Bei Angriff auf UkraineEU droht Kreml mit Finanz- und Energie-SanktionenDie Strafmaßnahmen würden "massiv" ausfallen, sagt EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen: Sollte Russland die Ukraine angreifen, träfen Sanktionen den russischen Finanz- und Energiesektor, aber auch "die Ausfuhr von High-Tech-Produkten". 11.02.2022
Briten rufen zur Ausreise aufBiden hält Angriff auf Ukraine für beschlossenGroßbritannien und die Niederlande rufen ihre Bürger auf, die Ukraine sofort zu verlassen. Zuvor warnte der US-Präsident alle Amerikaner, dass im Falle einer russischen Invasion keine Evakuierung möglich sei. Laut Medienberichten hält Biden einen Angriff auf das Land inzwischen für beschlossen. 11.02.2022
Spekulation um Endlos-TafelWarum Putin und Macron so weit auseinander saßenDie merkwürdige Szene zwischen Frankreichs Präsident Macron und Kreml-Chef Putin am Endlos-Tisch: Man wundert sich, macht Witze darüber oder schüttelt den Kopf, weil man dahinter Russlands neuerliche Provokation gegenüber dem Westen vermutet. Doch jetzt kommt der Kreml mit einer Erklärung, die etwas anderes sagt.11.02.2022