"Quasi keine Waffen geliefert"Merz unterstellt Scholz doppeltes SpielDer Kanzler verteidigt die Lieferung schwerer Waffen im Bundestag. Unionsfraktionschef Merz hält ihm dagegen vor, in den vergangenen Wochen sei "so gut wie nichts an Waffen geliefert worden". Dabei hatte Scholz dem "lieben Herrn Merz" zuvor noch gedankt.19.05.2022
Süden soll befreit werdenSelenskyj bereitet Ukraine auf Monate des Krieges vorDie ukrainische Regierung will die russischen Besatzer aus Städten wie Cherson und Mariupol vertreiben. "So schnell wie möglich", sagt Präsident Selenskyj. Weil "die Lage auf dem Schlachtfeld" entscheidend sei, stimmt er die Bevölkerung auf einen monatelangen Krieg ein - und will das Kriegsrecht verlängern lassen.19.05.2022
Botschafter fordert AufnahmeMelnyk: NATO-Beitritt würde Atomschlag verhindernDie Ukraine schien ihren Wunsch nach einer NATO-Mitgliedschaft begraben zu haben. Doch nun klingt der Botschafter in Deutschland ganz anders - schnell soll es gehen. Damit ließe sich Putin von einem Nuklearschlag abhalten, argumentiert Melnyk.19.05.2022
Mit neuer BotschafterinUSA öffnen ihre Botschaft in Kiew wiederZehn Tage vor Beginn des russischen Angriffskriegs schließen die USA ihre Botschaft in der ukrainischen Hauptstadt. Der Posten des Botschafters war da bereits seit Jahren unbesetzt. Nun weht die "Stars and Stripes" wieder über dem Gebäude - in dem eine neue Chefin ihren Dienst antritt.19.05.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickSelenskyj erwartet länger andauernden Krieg - UN besorgt wegen GetreidemangelWährend die Vereinten Nationen Russland zur Freigabe blockierter Getreidevorräte aus der Ukraine auffordern, bereitet der ukrainische Präsident Selenskyj die Bevölkerung auf einen weiter andauernden Krieg vor. Er plädiert für die Verlängerung des Kriegsrechts.19.05.2022
Blockade von GetreideausfuhrBaerbock: Russland nutzt Hunger als KriegswaffeDer Klimawandel macht die Produktion von Nahrungsmitteln vielerorts schwieriger. Erst verschärft die Pandemie diese Krise, jetzt droht die Situation durch den Krieg in der Ukraine zu eskalieren. Außenministerin Baerbock und UN-Chef Guterres richten in New York deutliche Worte an Russland.19.05.2022
Der Kriegstag im ÜberblickKadyrow spricht von "Fehlern" zu Kriegsbeginn - Türkei torpediert NATO-Beitritt Finnlands und SchwedensRussische Vertreter gestehen offen Probleme zu Beginn der Invasion ein, die bestehen laut Briten aber nach wie vor. Im fast eroberten Mariupol könnte bald Tschetschenenführer Kadyrow der Herr sein. Finnland und Schweden streben derweil in die NATO, die Türkei torpediert den Antrag jedoch. 18.05.2022
Für Atomstrom soll Kiew zahlenRusslands Vize beansprucht SaporischschjaDie Stadt Saporischschja ist zwar noch unter ukrainischer Kontrolle, doch Russlands Vize-Premier hat bereits Pläne für eine Russifizierung des Gebiets. Das dortige Atomkraftwerk werde weiter Strom für die Ukraine liefern, aber Kiew müsse künftig dafür zahlen, erläutert Chusnullin beim Ortstermin. 18.05.2022
Nur die Hälfte ergab sich bisherSeparatisten vermuten noch 1000 Kämpfer in Asow-StahlwerkIn den letzten Tagen ergeben sich zahlreiche ukrainische Kämpfer aus dem Stahlwerk in Mariupol. Nach Angaben des Donezker Separatistenführers Puschilin sollen sich noch immer rund 1000 Kämpfer im Werk aufhalten, darunter zahlreiche Kommandeure.18.05.2022
Kriegsgefangene ohne "Krieg"Moskau meldet Kapitulation von fast 1000 Asowstal-SoldatenRussland meldet die Kapitulation von fast 1000 ukrainischen "Militanten" auf dem Gelände des Asow-Stahlwerks. Nach ukrainischen Angaben ist das die Zahl der Soldaten, die dort noch verschanzt waren.18.05.2022