Düstere Weltbank-PrognoseWirtschaftsleistung der Ukraine halbiert sichIm Januar fällt die Prognose der Weltbank für das Wirtschaftswachstum der Ukraine noch durchaus optimistisch aus. Damals erwarten die Ökonomen ein Plus von drei Prozent. Der Angriff durch Russland ändert alles. "Sehr ernüchternd" seien die Ergebnisse der jüngsten Analyse, heißt es. Russlands Wirtschaftsleistung werde aber auch zweistellig schrumpfen.11.04.2022
Der Kriegstag im ÜberblickPutin empfängt Österreichs Bundeskanzler - 1222 Leichen in Region um Kiew entdecktNach seiner Reise nach Kiew wird der österreichische Kanzler Nehammer als erster westlicher Regierungschef nach Kriegsbeginn auf Kreml-Chef Putin treffen. Derweil geht der Kampf um Mariupol weiter, den Selenskyj als kriegsentscheidend bezeichnet hat. Der 46. Kriegstag im Überblick.10.04.2022
Aus Atomruine TschernobylRussen sollen radioaktives Material gestohlen habenLaut ukrainischen Angaben sind 133 hoch radioaktive Substanzen aus der Atomruine Tschernobyl vom russischen Militär entwendet worden. Bei nicht professioneller Handhabung sei bereits ein kleiner Teil davon tödlich. Der ukrainische Energieminister spricht von einer schockierenden Ignoranz seitens Russland.10.04.2022
"Es ist nichts übrig geblieben"Raketenangriffe zerstören Flughafen in Dnipro"Die Raketen fliegen und fliegen": Die russische Armee setzt ihre Angriffe auf die östlichen Gebiete der Ukraine unvermindert fort. In der Großstadt Dnipro wird der Flughafen ukrainischen Angaben zufolge dem Erdboden gleich gemacht. Wie viele Opfer es gibt, ist noch unklar.10.04.2022
Furz-Expertin erklärt PolitikUkrainer lachen sich über Russen kaputtWährend der Westen über die Gräueltaten in der Ukraine schockiert ist, haben manche Russen ganz andere Sorgen. Wie bezahlt man sein Abendessen in Dubai, wenn die Bankkarte gesperrt ist? Wie gehts weiter ohne Instagram? Im Internet machen sich die Ukrainer lustig über die "harten Schicksalsschläge", die ihre Nachbarn erleiden müssen. 10.04.2022Von Maryna Bratchyk und Uladzimir Zhyhachou
Für Zeichen der SolidaritätCDU-Politiker rufen Scholz zu Kiew-Reise aufGeht es nach der Union, dann soll der Bundeskanzler sich an dem britischen Premier ein Beispiel nehmen und nach Kiew reisen. Er solle sich vor Ort ein Bild machen und die deutsche Solidarität demonstrieren, heißt es. Dass Scholz diesen Forderungen nachgeht, bleibt unwahrscheinlich.10.04.2022
"Ist das noch Meinungsfreiheit?"Prorussische Demos in mehreren deutschen StädtenErneut gehen in mehreren deutschen Städten Hunderte Menschen für Russland auf die Straße. Dabei tragen sie teilweise verbotene Symbole, die die russischen Kriegsaktivitäten in der Ukraine gutheißen. Der ukrainische Botschafter ist empört und fordert strengere Maßnahmen.10.04.2022
90 Prozent Frauen und KinderUN: 4,5 Millionen Ukrainer außer Landes geflohen Es ist die größte Flüchtlingsbewegung in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg: Mehrere Millionen Menschen aus der Ukraine suchen im Ausland Schutz vor Tod und Gewalt. Einige der ärmsten Länder Europas nehmen einen Großteil von ihnen auf.10.04.2022
Ermittlungen zu KriegsverbrechenUkraine zählt 1200 Tote "allein in Region Kiew"Die ukrainische Staatsanwältin Wenediktowa kündigt in einem Interview Ermittlungen zu 5600 mutmaßlichen, russischen Kriegsverbrechen an. Laut ihren Angaben wurden bereits Hunderte Tote in der Hauptstadtregion entdeckt. Präsident Putin nennt sie den "Hauptkriegsverbrecher des 21. Jahrhunderts".10.04.2022
Ersatz für erlittene VerlusteLondon: Kreml füllt Einheiten mit Ex-Soldaten aufVor wenigen Tagen räumt Moskau ein, in der Ukraine "bedeutende Verluste" erlitten zu haben. Britischen Geheimdiensten zufolge sollen die dezimierten Verbände nun mit ehemaligen Soldaten aufgefrischt werden. Demnach wirbt der Kreml auch Rekruten in der Separatisten-Region Transnistrien. 10.04.2022