Erdbeeranbau auch für DeutscheSpanischer Nationalpark ist ausgetrocknetIm Nationalpark Coto de Doñana im Süden Spaniens leben zahlreiche gefährdete Arten. Er ist ein wichtiger Rastplatz für Zugvögel. Nun ist er ausgetrocknet. Grund für die ökologische Katastrophe ist nicht nur der Klimawandel, sondern vor allem die Lust der Mitteleuropäer auf Erdbeeren. 03.09.2022
Hunderte Meter langer ÖlteppichSchweröl entweicht havariertem Frachter vor GibraltarEin Frachter kollidiert Ende August im Mittelmeer mit einem Flüssiggastanker. Die Behörden wollen eine Umweltkatastrophe verhindern und versuchen, Hunderte Tonnen von Schweröl, Diesel und Schmieröl abzupumpen. Bisher erfolglos. Auch eine ausgebrachte Ölbarriere schafft nur teils Abhilfe.01.09.2022
Wieder 19 Fischarten registriertSatellitendaten belegen rasantes Algenwachstum in OderAuch wenn die Frage nach dem Ursprung des Fischsterbens in der Oder noch nicht abschließend geklärt ist, verdichten sich die Hinweise, dass giftige Algen eine wichtige Rolle dabei spielen. Die haben sich bereits Anfang August in Polen sehr schnell ausgebreitet, wie Satellitendaten belegen.01.09.2022
Berufsfischer machen HoffnungFischbestand in der Oder erholt sichTonnenweise tote Fische werden seit Anfang August aus der Oder geborgen. Dem Bestand gehe es aber überraschend gut, so der Landesfischereiverband Brandenburg-Berlin. Offenbar habe das Algentoxin nicht alle Tiere erreicht. Bis der Schaden im Fluss ausheile, könnten aber noch Jahre vergehen.30.08.2022
Streit mit Polen?Lemke fordert Stopp des Oder-Ausbaus200 Tonnen tote Fische wurden mittlerweile aus der Oder geborgen und noch immer ist nicht klar, was der Grund für die Katastrophe ist - wenn es auch Hinweise gibt. Umweltministerin Lemke fordert nun, den Oder-Ausbau zu stoppen, den Polen vorantreibt.29.08.2022
Rettungsplan nach FischsterbenUmweltverbände wollen Oder-Ausbau stoppenTrotz des massiven Fischsterbens plant Polen, die Oder für die Schifffahrt weiter auszubauen. Umweltverbände reagieren entsetzt: Man müsse die Katastrophe als eine Chance der Wiederbelebung nutzen und den Ausbau zum Schutz der Ökosysteme stoppen. Bundesumweltministerin Steffi Lemke sieht das ähnlich.26.08.2022
Nur Kaltblüter betroffenOder-Tragödie ist für Landtiere bislang ungefährlichNach dem Fischsterben in der Oder geben Experten vorerst Entwarnung für tierische Landbewohner: Bisher scheinen nur kaltblütige Tierarten von der Katastrophe betroffen zu sein. Vögel und Säugetiere bleiben bislang verschont. Der Erholung des Flusses stehen derweil einige Hindernisse entgegen.25.08.2022
Ursachen-Suche für FischsterbenPolen meldet 280 ungenehmigte Oder-AbflüsseAuf der Suche nach Unternehmen, die das Oderwasser belastet haben, ist Polen fündig geworden. Die Wasserbehörde stößt auf mehr als 280 illegale Abflüsse. In rund 60 Fällen ist die Polizei bereits vor Ort. Brandenburg überprüft seine Meldeketten. 23.08.2022
Chemikalien, Pestizide, Algen?Was wir über die Ursachen des Fischsterbens wissenNoch immer rätseln Forschungsteams und Behörden, was das massenhafte Fischsterben in der Oder ausgelöst hat. Inzwischen gibt es mehrere Theorien zu der Umweltkatastrophe. ntv.de stellt sie vor.22.08.2022
Trotz rätselhaften FischsterbensPolen will Oder weiter für Schifffahrt ausbauenNoch immer ist die Ursache des Fischsterbens in der Oder ungeklärt, in Polen blickt man jedoch nach vorne. Der umstrittene Ausbau für die Schifffahrt soll fortgesetzt werden, sagt der polnische Vize-Außenminister. Ökonomisch sei es sinnvoll - zudem erhole sich der Fluss bereits.22.08.2022