Kritik an "verschlossenen Türen"Papst wendet sich bei Messe erneut gegen Orbans PolitikDer Besuch des Papstes in Ungarn dürfte für Regierungschef Orban eine Zeit des Missvergnügens sein. Bei beinahe jeder sich bietenden Gelegenheit mahnt das Kirchenoberhaupt Nächstenliebe und Hilfe für Flüchtlinge und Fremde an. Dies sei der Weg des Friedens, sagt er vor 50.000 Menschen.30.04.2023
Papst besucht UngarnFranziskus redet Orban ins GewissenEs ist buchstäblich eine Moralpredigt, die sich der ungarische Premier beim Besuch des Papstes in Budapest anhören muss. Franziskus beschwört in Orbans Beisein die Werte Europas im Umgang mit Flüchtlingen. Zum Krieg in der Ukraine bleibt der 86-Jährige allerdings vage. 28.04.2023
Neues Gesetz vereidigtUngarn animiert zu Anzeigen gegen LGBTQUngarn schränkt die Rechte von LGBTQ immer weiter ein. Ein neues Gesetz hält Bürger an, andere Menschen zu melden, wenn "Zweifel an der verfassungsmäßigen Rolle von Ehe und Familie" bestehen. Von Menschenrechtsorganisationen und der EU kommt scharfe Kritik. 21.04.2023
Mit überwältigender MehrheitUngarn stimmt NATO-Beitritt von Finnland zuLange hat Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban gegen das finnische Gesuch gemauert: Nun stimmt das Parlament in Budapest dem NATO-Beitritt zu. Ein Votum über Schweden hat es hingegen noch nicht auf die Tagesordnung geschafft.27.03.2023
Zustimmung erst Ende März?Bericht: Ungarns Parlament verschiebt NATO-AbstimmungNeben der Türkei hat nur Ungarn bisher noch keine Zustimmung zum NATO-Beitritt Finnlands und Schwedens gegeben. Und das bleibt auch erstmal so. Einem Bericht zufolge verschiebt das Parlament die Abstimmung darüber. Regierungschef Orban hatte die Länder mehrfach kritisiert. 17.03.2023
Rheinmetall baut drei FabrikenWie Ungarn zur Rüstungs-Drehscheibe werden willUngarn liefert keine Waffen an die Ukraine, will sich aus dem Krieg im Nachbarland raushalten. Ein Pazifist ist Viktor Orban deshalb aber noch lange nicht - im Gegenteil: Der ungarische Ministerpräsident will die Rüstungsindustrie im eigenen Land deutlich stärken, auch mit der Hilfe von Rheinmetall.07.03.2023Von Kevin Schulte
"Müssen uns raushalten"Orban sieht Russland nicht als BedrohungDie EU-Sanktionen gegen Russland trägt Ungarn nur widerwillig mit. Denn Ministerpräsident Orban pflegt seit Jahren ein enges Verhältnis zu Moskau. In seiner Rede zur Lage der Nation wirbt er dafür, die wirtschaftlichen Verbindungen nach Moskau nicht zu kappen. 19.02.2023
Inflationsrate bei 25 ProzentUngarn steckt in der russischen SackgasseUngarn ist das Sorgenkind der EU, wenn es um eine einheitliche Position gegenüber Russland geht. Ministerpräsident Viktor Orban versucht sich an einer Doppelstrategie: Russland als engen Partner behalten, gleichzeitig die EU nicht vollends verprellen. Erfolgreich ist dieser Weg längst nicht mehr.18.02.2023Von Kevin Schulte
Streit um Freigabe von MittelnOrban wettert gegen "Rechtsstaats-Fans" in BrüsselStatt die Korruption im eigenen Land zu bändigen, zeigt Ungarns Ministerpräsident Orban mit dem Finger auf die EU, die selbst in einen Bestechungsskandal verwickelt ist. Er fordert, die Rechte des Europaparlaments zu beschneiden - und postuliert einen Kampf gegen "Ungarnfeindlichkeit".21.12.2022
EU-Pläne werden torpediertUngarn will Russen wohl Sanktionen ersparenMit Viktor Orban hat Moskau einen zuverlässigen Fürsprecher in Brüssel. Nachdem Ungarn bereits Sanktionen gegen den kriegspredigenden Patriarchen Kirill verhindert hat, will es jetzt offenbar auch einige Mitglieder des Kremls vor Strafmaßnahmen der EU bewahren.14.12.2022