Ukraine spricht von "Heuchelei"Putin ordnet Waffenruhe zum orthodoxen Weihnachtsfest anAm Wochenende will Russland eine Feuerpause in der Ukraine einlegen. Präsident Putin kündigt ab Freitagmittag eine anderthalbtägige Waffenruhe an. Zuvor hatte die Russisch-Orthodoxe Kirche zu einem solchen Schritt aufgerufen. Aus Kiew gibt es jedoch eine eindeutige Absage.05.01.2023
Telefonat mit MoskauErdogan ruft Putin zu "einseitiger Waffenruhe" aufDas orthodoxe Weihnachtsfest steht an. Für kirchliche und politische Oberhäupter ein Anlass, Russland zu einer Waffenruhe in der Ukraine aufzurufen. Dabei hatte der Kreml zuletzt erklärt, eine solche Feuerpause werde es nicht geben.05.01.2023
Ukrainer rücken in Luhansk vorKiew schließt Waffenruhe über Feiertage ausNach Russland machen auch die ukrainischen Truppen klar, dass die Waffen über Weihnachten und Neujahr nicht stillstehen werden. Erst wenn kein russischer Besatzer mehr auf ukrainischen Boden ist, wird es Waffenruhe geben, macht der stellvertretende Generalstabschef Hromow deutlich.15.12.2022
"Niemand hat dies vorgeschlagen"Moskau plant keinen WeihnachtsfriedenRussland will seine Kriegshandlungen in der Ukraine auch während der anstehenden Feiertage unvermindert fortsetzen. Das Thema Waffenruhe stehe nicht auf der Tagesordnung, lässt Kremlchef Putin erklären. Verhaltener äußert sich sein Sprecher zu neuen Annexionsforderungen.14.12.2022
"Russland möchte Atempause"Ukraine: Waffenruhe würde Lage nur verschlimmernDer Zeitpunkt für Verhandlungen sei günstig, meinen die USA. Doch der ukrainische Präsident Selenskyj hält wenig von einer Kriegspause. Die einzige Lösung sei die "vollständige Zerstörung der russischen Aggression". Derweil häufen sich die Foltervorwürfe auf beiden Seiten.19.11.2022
Melnyk widersprichtMützenich: Kiew hat mich auf Terrorliste gesetztSPD-Fraktionschef Mützenich wirft der ukrainischen Regierung vor, ihn auf eine Terrorliste gesetzt zu haben. Der Grund: sein Einsatz für eine diplomatische Lösung des Krieges. Daraufhin habe er dann noch weitere "Sekundärdrohungen" bekommen. 05.11.2022
Hoffnung auf "Neubeginn"Tigray-Rebellen und Äthiopien schließen WaffenruheSeit zwei Jahren toben in der äthiopischen Region Tigray schwere Kämpfe zwischen Rebellen und Regierungstruppen - mit verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung. Ein zwischenzeitlicher Waffenstillstand hält nur kurz. Nach Friedensgesprächen melden beide Parteien nun eine Einigung.02.11.2022
Nach jahrzehntelangem StreitKirgistan und Tadschikistan legen Waffen niederSeit dem Zusammenbruch der Sowjetunion streiten sich Kirgistan und Tadschikistan über den Verlauf ihrer Grenze, immer wieder kommt es zu Konflikten. In den letzten Tagen erreicht der Streit eine neue Eskalationsstufe mit Dutzenden Toten und Verletzten. Jetzt soll es einen Waffenstillstand geben. 20.09.2022
Knapp 180 tote SoldatenErneute Waffenruhe zwischen Armenien und AserbaidschanIm Grenzkonflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan hält eine am Dienstag vereinbarte Waffenruhe nur kurz. Es kommt zu weiteren Gefechten, Soldaten auf beiden Seiten sterben. Nun sollen erneut die Waffen schweigen. In Armenien befürchten einige Bürger bereits Zugeständnisse des Präsidenten.15.09.2022
Proteste in EriwanArmenien verkündet Waffenruhe mit AserbaidschanSeit zwei Tagen eskaliert der Konflikt im Südkaukasus wieder, Armenien beklagt bislang über 100 Tote, auf Aserbaidschans Seite sollen es 54 sein. Jetzt soll das Blutvergießen ein Ende haben, zumindest für den Moment. Seit dem Abend gelte ein Waffenstillstand, meldet die armenische Seite.15.09.2022