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24. Gipfeltreffen Afrikanische Union beschäftigt sich mit Boko Haram und Ebola

Die blutige Islamistengewalt der Boko Haram und die Ebola-Epidemie in Westafrika stehen im Mittelpunkt des 24. Gipfeltreffens der Afrikanischen Union in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. Das zweitägige Treffen der 54 Mitgliedstaaten wurde am Freitagmorgen im AU-Hauptsitz eröffnet. Jeder Teilnehmer wurde beim Eintritt in das Gebäude zunächst auf Fieber überprüft, um ein Zeichen gegen das Ebola-Virus zu setzen.

Die "Brutalität der Boko Haram" in Nigeria und ihre "sinnlosen Morde" seien eine Bedrohung für die Sicherheit und Entwicklung des gesamten Kontinents, sagte AU-Chefin Nkosazana Dlamini Zuma zum Auftakt des Gipfels. Die Bluttaten erforderten ein "gemeinsames und entschiedenes Vorgehen". Am Donnerstagabend hatte die AU nach einem Treffen des Friedens- und Sicherheitsrates bekannt gegeben, eine 7500-Mann-starke regionale Eingreiftruppe unterstützen zu wollen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sprach von einer «nationalen, regionalen und internationalen Bedrohung» durch die Boko Haram, mahnte aber, dass auch die Krisen und Konflikte etwa in Somalia, der Zentralafrikanischen Republik, dem Südsudan und Libyen bei den Gesprächen nicht vergessen werden dürften.

Quelle: ntv.de, dpa

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