Kurznachrichten

Zugeständnisse bei ThyssenKrupp Kündigungen bei Stellenabbau ausgeschlossen

Beim geplanten Stellenabbau konnten die Arbeitnehmervertreter von ThyssenKrupp Steel der Geschäftsführung Zugeständnisse abringen.

Betriebsratschef Günter Back erklärte, der Gesamtbetriebsrat und der Vorstand der europäischen Stahlsparte seien sich einig, dass der geplante Jobabbau ohne Entlassungen über die Bühne gehen werde. "Mit dieser Übereinkunft sind betriebsbedingte Kündigungen bei der ThyssenKrupp Steel Europe AG ausgesschlossen", so Back. Dies bestätigte ein Sprecher der Sparte: "Betriebsbedingte Kündigungen werden nicht stattfinden."

Konzernbetriebsratschef Wilhelm Segerath erklärte, er gehe sogar davon aus, dass dies auch für den gesamten Konzern gelte. ThyssenKrupp äußerte sich dazu zunächst nicht. Vorstandschef Heinrich Hiesinger hat angekündigt, in den kommenden Jahren mehr als 2000 Jobs im europäischen Stahlgeschäft zu streichen. Rund 1800 weitere Stellen könnten durch den Verkauf von kleineren Stahlwerken aus dem Konzern fallen. Den Prozess hat das Unternehmen nun eingeleitet. Zur Disposition stehen Werke des Bereichs Electrical Steel in Gelsenkirchen mit 620 Mitarbeitern, im französischen Isbergues mit 590 und indischen Nashik mit 610 Mitarbeitern.

Darüber hinaus prüft der Konzern die Schließung oder Verlagerung des Weißblechwerks der Tochter ThyssenKrupp Rasselstein im rheinland-pfälzischen Neuwied. Dagegen laufen  Gewerkschafter Sturm.

Quelle: ntv.de, rts

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