Wirtschaft

Löhne ziehen landesweit an Arbeitsmarkt in USA brummt

98583537.jpg

Containerschiffe ankern im Hafen von Los Angeles und Long Beach.

picture alliance / Michael Nelso

Die US-Wirtschaft befindet sich nach wie vor in hervorragendem Zustand. In ihrem neuen Konjunkturbericht präsentiert die Notenbank Fed eine hohe Nachfrage nach Arbeitskräften und anziehende Löhne. Aber auch die Stahlpreise steigen.

Das Beschäftigungsniveau in der US-Wirtschaft ist nach einer Umfrage der US-Notenbank Federal Reserve weiter hoch und die Inflation moderat. Auch die Löhne zögen in vielen Regionen des Landes deutlich an, teilte die Fed in ihrem sogenannten Beige Book mit. Die Ergebnisse des Berichts stützen die Forderungen nach weiteren Zinsanhebungen der Notenbank.

Gegenüber dem Januar-Bericht deutet sich im aktuellen Beige Book eine weitere leichte Stärkung auf dem Arbeitsmarkt an. "Über das ganze Land wird eine starke Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften gemeldet", erklärte die Fed. In verschiedenen Regionen komme es sogar zu Engpässen bei der Suche nach gut ausgebildeten Arbeitskräften.

In zwölf Bezirken registrierte die Notenbank-Umfrage zudem anziehende Stahlpreise, die teilweise auf den geringen internationalen Wettbewerb zurückgeführt werden. US-Präsident Donald Trump hat in der vergangenen Woche Strafzölle auf ausländischen Stahl angekündigt.

Insgesamt sei die US-Wirtschaftskraft im Januar und Februar der Umfrage zufolge mit "leichtem bis moderatem" Tempo gewachsen. Der Preisauftrieb sei moderat ausgefallen.

Nächster Zinsschritt

Finanzmarktexperten erwarten noch im März eine weitere Zinsanhebung der Fed. Die Spitze der Fed ist aber uneins darüber, wie stark die für 2018 avisierte Straffung der Geldpolitik ausfallen soll. Einige Mitglieder des für die Zinspolitik zuständigen Offenmarktausschusses halten die von den Währungshütern im Mittel angestrebten drei Schritte nach oben für zu viele, wie aus den Anfang Januar veröffentlichten Protokollen der Dezember-Sitzung hervorging. Einige andere glauben hingegen, dass eine stärkere Straffung nötig werden könnte.

Angesichts des konjunkturellen Aufschwungs hatte die Fed im Dezember erneut die Zinsen um einen Viertelpunkt hochgesetzt - auf aktuell 1,25 bis 1,5 Prozent.

Quelle: n-tv.de, chr/rts

Mehr zum Thema