Wirtschaft

Schon 6000 Anträge bewilligt Bund fördert Ladesäulen für Elektroautos

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Für die große Elektroauto-Revolution bräuchte es noch ein paar mehr Ladesäulen in Deutschland.

(Foto: dpa)

Alle reden von Elektroautos, doch es hapert noch immer an Ladesäulen. Das will die Bundesregierung mit einem Förderprogramm ändern - ab Donnerstag können auch Privatleute Anträge einreichen.

Die Bundesregierung hat bislang rund 6000 Ladesäulen für Elektroautos bewilligt. Darunter seien 920 Schnellladepunkte, berichtete die "Passauer Neue Presse" unter Berufung auf Zahlen des Bundesverkehrsministeriums. Ab Donnerstag bis Ende Oktober können private Investoren, Städte und Gemeinden erneut Förderanträge für E-Ladestationen stellen.

Geld gibt es für bis zu 40 Prozent der Kosten für die Errichtung der Ladesäule, den Netzanschluss und die Montage. Voraussetzung ist unter anderem, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Insgesamt soll die Errichtung von bis zu 12.000 Normal- und 1000 Schnellladepunkten gefördert werden; eingeplant sind rund 100 Millionen Euro. Bislang flossen rund 27 Millionen Euro.

Dem Verkehrsministerium zufolge sind bislang die größten Fördersummen nach Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz geflossen. Ziel des Bundesprogramms sei der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur, den der Bund mit insgesamt 300 Millionen Euro fördern will.

"Mit unserem Förderprogramm bringen wir Ladesäulen in die Fläche und den Strom zu den E-Autos", sagte Verkehrsminister Alexander Dobrindt der Zeitung. Parallel treibe die Regierung den Aufbau der Ladeinfrastruktur auf den Autobahnraststätten voran, so der CSU-Politiker. "Damit schaffen wir eine flächendeckende und bedarfsorientierte Ladeinfrastruktur für E-Autos in Deutschland."

Quelle: n-tv.de, vpe/AFP

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