Wirtschaft

SpaceX: "Interplanetarer Handel" Musk plant Start von Dogecoin-Mondsatellit

3dd3698cd6f487c5e848bad747a5b31f.jpg

Eine Falcon-9-Rakete von SpaceX soll den Satelliten Doge-1 zum Mond befördern.

(Foto: AP)

Erst bezeichnet Elon Musk den Dogecoin als "Abzocke", nun spielt die Kryptowährung eine zentrale Rolle in einem seiner Projekte: Das Raumfahrtunternehmen SpaceX will bald einen durch die digitale Währung finanzierten Satelliten zum Mond schicken und damit eine neue Ära begründen.

Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX will im kommenden Jahr einen Satelliten zum Mond schicken, der vollständig über die Kryptowährung Dogecoin finanziert wurde. Laut dem kanadischen Unternehmen Geometric Energy Corporation, das die Mondmission leiten wird, soll der Satellit Doge-1 an Bord einer Falcon-9-Rakete zum Mond gelangen. Wie viel die Mission kosten werde, gab das Unternehmen nicht bekannt.

Mehr zum Thema

"Wir sind begeistert, Doge-1 zum Mond zu schicken", erklärte der stellvertretende Vertriebsleiter bei SpaceX, Tom Ochinero. "Diese Mission wird die Anwendbarkeit von Kryptowährungen jenseits der Erdumlaufbahn demonstrieren und den Grundstein für interplanetaren Handel legen." Auch SpaceX-Gründer Elon Musk freute sich bei Twitter über die geplante Mission und schrieb: "Auf zum Mooooond!!"

Die Ankündigung erfolgte einen Tag, nachdem Musk den Kurs der Kryptowährung Dogecoin durch Äußerungen in einer US-Comedy-Show zum Einsturz gebracht hatte. Bei "Saturday Night Live" nannte Musk die Währung mit einem Marktwert von umgerechnet rund 60 Milliarden Euro "ein unaufhaltsames Vehikel, das die Welt erobern wird" - nur um Dogecoin kurz darauf als "Abzocke" zu bezeichnen. Musk hatte in der Vergangenheit mehrfach Kritik auf sich gezogen, unter anderem, weil er sich öffentlich über die US-Börsenaufsicht lustig gemacht hatte.

Quelle: ntv.de, cri/AFP

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.