Wirtschaft

T-Mobile USA und MetroPCS US-Behörden geben Segen

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Mitte April fällt die endgültige Entscheidung zum Zusammenschluss von T-Mobile USA und MetroPCS.

(Foto: picture alliance / dpa)

Das US-Mobilfunkgeschäft macht der Deutschen Telekom keine Freude. Immer wieder versuchen die Bonner ihre US-Tochter loszuwerden. MIt MetroPCS scheint der richtige Partner nun gefunden. Die US-Netzregulierer sehen in dem Zusammenschluss kein Problem. Allerdings haben die Aktionäre das letzte Wort.

Die US-Behörden haben dem Zusammenschluss der Telekom-Tochter T-Mobile USA und dessen Konkurrenten MetroPCS grünes Licht gegeben und damit eine wichtige Hürde aus dem Weg geräumt. Der US- Netzregulierer FCC sowie die Wettbewerbshüter des Justizministeriums gaben dem Zusammenschluss ihren Segen. Nun sind die Aktionäre von MetroPCS am Zug. Zwei große Anteilseigner sperren sich allerdings gegen das Geschäft.

"Mit der heutigen Genehmigung wird der amerikanische Mobilfunkmarkt weiter gestärkt", sagte FCC-Chef Julius Genachowski. T-Mobile USA ist die Nummer vier unter den US-Mobilfunkern, MetroPCS ist die Nummer fünf. Beide sind für ihre vergleichsweise günstigen Angebote bekannt.

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Das Justizministerium erklärte, es sei unwahrscheinlich, dass die Verbraucher durch den Zusammenschluss Nachteile erleiden würden. Im Gegenteil: Die Fusion könnte den Wettbewerb sogar beleben. FCC-Chef Genachowski sieht es ähnlich. Denn das Duo würde ein stärkeres Gegengewicht zu den zumeist recht teuren Marktführern Verizon, AT&T sowie Sprint bilden.

Entscheidung Mitte April

Der Ton war Ende 2011 weit weniger freundlich: Damals hatten die FCC und das Justizministerium die Übernahme von T-Mobile USA durch den wesentlich größeren Rivalen AT&T abgelehnt. Sie hatten befürchtet, dass die US-Mobilfunkkunden dann mehr zahlen müssten. In der Folge suchte die Deutsche Telekom nach einem neuen Partner für ihre US-Tochter, den sie im vergangenen Herbst in MetroPCS fand.

Die Anteilseigner von MetroPCS sollen am 12. April über die Fusion abstimmen. Die Großaktionäre, die dagegen sind, verlangen bessere Bedingungen. Hedgefonds-Mogul John Paulson, mit knapp 10 Prozent der größte Anteilseigner von MetroPCS, kritisiert auch, dass die neue Firma zuviele Schulden haben soll. Die Telekom soll 74 Prozent am zusammengeschlossenen Mobilfunkanbieter bekommen. Das Management von MetroPCS drängte die Aktionäre nochmals dazu, ihre Zustimmung zu geben.

Quelle: n-tv.de, rts

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