Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Continental mit tiefroten Zahlen - Dividende gibt es trotzdem

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(Foto: picture alliance/dpa)

Keine gute Nachrichten kommen von Continental: Hohe Abschreibungen und Kosten für den Umbau haben den Autozulieferer tief in die Verlustzone gedrückt. Der Nettoverlust türmte sich im abgelaufenen Jahr auf 1,2 Milliarden Euro - das schlechteste Ergebnis seit zehn Jahren, wie der Dax-Konzern aus Hannover mitteilte. Im Vorjahr hatte ein Konzerngewinn von 2,9 Milliarden Euro zu Buche gestanden. Der Umsatz kletterte 2019 marginal auf 44,5 Milliarden Euro und lag damit in der im Juli gesenkten Prognosespanne. Trotz der tiefroten Zahlen will Conti den Anteilseignern, darunter als größte die Familieneigner des fränkischen Zulieferers Schaeffler, 4,0 Euro Dividende je Aktie zahlen. Für das Jahr davor waren 4,75 Euro je Anteilsschein ausgeschüttet worden.

Auch operativ schrieb Conti rote Zahlen: Der Betriebsverlust lag bei 268 Millionen Euro nach einem Gewinn von vier Milliarden im Vorjahr. Bereinigt um Sondereffekte wies der Konzern einen Betriebsgewinn von 3,2 Milliarden Euro aus, ein Fünftel weniger als im Vorjahr. Die operative Rendite schrumpfte auf 7,4 (Vorjahr 9,3) Prozent.

Quelle: ntv.de