Freitag, 22. November 2019Der Börsen-Tag

mit Kai Stoppel
17:43 Uhr

Trumps Zuversicht schiebt Dax leicht nach oben

Dax
Dax 13.166,58

Der Dax beendet die Börsenwoche versöhnlich, wenn auch nicht spektakulär: Heute gibt es nach zwei Verlusttagen in Folge wieder mal ein kleines Plus von 0,2 Prozent - der Index steigt auf 13.164 Punkte.

Wirklich Neues gibt es nicht: US-Präsident Donald Trump sieht gute Chancen für eine Einigung mit China im Handelsstreit. Nur gemischt ausgefallene Einkaufsmanagerindizes aus der EU spielen kaum eine Rolle, genauso wenig wie über den Erwartungen ausgefallene Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende wie nicht-verarbeitende Gewerbe aus den USA.

Die Anleger konzentrieren sich vielmehr auf den Fortgang der Handelsgespräche zwischen den USA und China. Peking werde "bei Bedarf zurückschlagen", ließ der chinesische Präsident Xi Jinping wissen. Zugleich betonte er aber, dass China auch weiterhin ein vorläufiges Handelsabkommen mit den USA eingehen wolle.

Unter den Einzelwerten im Dax sind Nachrichten ebenfalls Mangelware. An der Spitze stehen zum Handelsschluss die Papiere von Daimler mit einem Aufschlag von rund zwei Prozent. Auch Infineon und Fresenius legen um 1,6 bis 1,3 Prozent zu. Am Ende des Dax liegen zum Schluss Beiersdorf mit einem Minus von 0,9 Prozent.

Damit verabschiede ich mich für diese Handelswoche von Ihnen und dem "Börsen-Tag". Ich wünsche noch einen angenehmen Abend und ein schönes Wochenende.

Ihr Kai Stoppel

17:10 Uhr

Euro gibt in nervösem Umfeld nach

Wie bei starkem Seegang kommt zum Wochenschluss der Euro ins Schwanken. Zuletzt kostet die Gemeinschaftswährung 1,1045 US-Dollar und damit etwas weniger als am Morgen.

Die Anleger hatten auch einiges an Informationen zu verdauen. So trat in Frankfurt Christine Lagarde erstmals in ihrer neuen Funktion als EZB-Präsidentin vor die Öffentlichkeit. Konkrete geldpolitische Aussagen gab es aber kaum.

Größere Marktbewegungen lösten Konjunkturdaten aus. Die Unternehmensstimmung im Euroraum, gemessen am Markit-Einkaufsmanagerindex, hatte sich weiter eingetrübt.

Am Nachmittag übten amerikanische Konjunkturdaten weiteren Druck auf den Euro aus. Im Gegensatz zur Eurozone hatte sich die Unternehmensstimmung in den USA aufgehellt. Auch das Konsumklima der Uni Michigan hatte sich verbessert.

16:19 Uhr

Tesla-Aktie rutscht nach peinlicher Panne ab

Tesla
Tesla 305,70

Die Titel von Tesla rutschen nach der verpatzten Vorstellung des neuen Elektro-Pickups um 5,3 Prozent ab. Wegen seines ungewöhnlichen, kantigen Designs sei der "Cyber Truck" keine ernsthafte Konkurrenz für die konventionellen Fahrzeuge von Ford oder General Motors (GM), sagt Analyst Dan Levy von der Bank Credit Suisse. Die Modelle 3 und Y seien für den Geschäftserfolg von Tesla wichtiger. Außerdem splitterte das "Panzerglas" des Tesla-Trucks auf der Präsentationsbühne, als Metallkugeln darauf geworfen wurden.  

Ansonsten sieht es an der US-Börse heute wieder besser aus. Positiv gewertete Signale im Zollstreit mit China ermuntern einige Anleger zur Rückkehr in den US-Aktienmarkt. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 legen nach mehreren Verlust-Tagen in Folge zur Eröffnung jeweils 0,2 Prozent zu.

 

16:03 Uhr

Zertifikate-Awards im Zeichen von Niedrigzinsen

Wenn sich die Zertifikatebranche einmal im Jahr in Berlin trifft, um die besten Anbieter zu küren, dann ist das auch immer ein Update der jüngsten Innovationen. Und die Emittenten haben sich eine Menge einfallen lassen, um Anlegern und Tradern Alternativen zu den niedrigen Zinsen zu bieten. Gesamtsieger wurde zum dritten Mal in Folge die DZ Bank, der Preis für das beste Zertifikatehaus des Jahres ging an die Commmerzbank.

 

15:30 Uhr

Leser fragen: "Steht die Finanzbranche vorm Crash?"

Wir haben unsere Leser aufgerufen, uns Fragen zuzusenden, die sie umtreiben - zum Thema Börse und Finanzmärkte.

Unsere Leserin Karin Schneider schrieb:

"Sehr geehrte Frau Althoff, was halten Sie davon, dass immer mehr Finanzexperten auf Gefahren der Finanzbranche hinweisen und zwar, dass über kurz oder lang diese Branche kracht?"

Und das ist die Antwort von n-tv Börsenexpertin Susanne Althoff:

 

14:57 Uhr

Scholz: Brexit wird Trend zum Euro verstärken

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,11

Bundesfinanzminister Olaf Scholz rechnet nach dem Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) mit einer beschleunigten Bewegung der Nicht-Euro-Staaten hin zur europäischen Gemeinschaftswährung. "Wenn das Vereinigte Königreich vermutlich leider die Europäische Union verlassen haben wird, dann wird das eine andere Europäische Union sein", sagte Scholz bei einer Veranstaltung an der Universität Frankfurt. Dann würden 85 Prozent der EU-Wirtschaftsleistung "direkt in Euro hergestellt".

Die restlichen EU-Staaten repräsentierten dann nicht mehr so viel an Wirtschaftsleistung. "Und man kann schon absehen, dass der Trend zum Euro in diesem so strukturierten Europa eher noch zunehmen wird und die weiteren Nationen wahrscheinlich schneller dabei sein werden, als sie das manchmal selber heute planen", erklärte der Finanzminister. Die ökonomischen Notwendigkeiten dürften dies von selber erzeugen.

Neue Einhundert- (unten) und Zweihundert-Banknoten werden bei der Bundesbank vorgestellt. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild

Neue Einhundert- (unten) und Zweihundert-Banknoten.

(Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild)

 

14:11 Uhr

Nach dem Absturz - lebt die Thyssenkrupp-Aktie noch?

Thyssenkrupp
Thyssenkrupp 11,56

Fast 14 Prozent ging es gestern für die Papiere von Stahlkonzern Thyssenkrupp nach unten - wie schlägt sich das Papier heute?

Wer sich nach dem Absturz als Schnäppchenjäger versucht hat, dürfte vorerst das richtige Händchen bewiesen haben. Denn für die Stahlaktie geht es am frühen Nachmittag um bis zu 3,4 Prozent aufwärts.

Die Geschäftszahlen seien zwar schlecht ausgefallen und der Ausblick enttäusche, stellten die Experten von Independent Research fest. Der anstehende Konzernumbau berge aber durchaus Chancen.

13:24 Uhr

Überwacher: Deutsche Bank geringeres Risiko für Finanzwelt

Deutsche Bank
Deutsche Bank 6,53

Die Bedeutung der Deutschen Bank für die Stabilität des weltweiten Finanzsystems ist nicht mehr so hoch wie bisher. Der Finanzstabilitätsrat (FSB) stufte das systemische Risiko des größten deutschen Geldhauses in seiner jüngsten Überprüfung geringer ein, wie die Behörde  mitteilte.

Sie attestierte dem Institut in allen fünf Kategorien - Größe, grenzüberschreitendes Geschäft, Vernetzung im Finanzsektor, Ersetzbarkeit und Komplexität - ein geringeres Risiko. Die Deutsche Bank begrüßte die Entscheidung.

Der FSB überwacht im Auftrag der G20-Staaten die Risiken für das weltweite Finanzsystem. Er bewertet die Banken nicht nur ihrer Größe nach, sondern auch nach dem Risiko, das in den Geschäften steckt und daran, wie vernetzt sie im Finanzsystem sind.

12:59 Uhr

Aktien als Altersvorsorge - so schützt man sich vor Finanzkrise

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Aktien für die Rente sind verlockend - doch bergen Risiken.

(Foto: imago images / Westend61)

Eine Altersvorsorge in Aktien ist ja schön und gut - das sagt auch eine aktuelle Studie des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Vor allem eine breit gestreute und langfristige Aktienanlage eignet sich demnach für eine profitable Altersvorsorge.

Doch was ist, wenn kurz vorm Eintritt ins Rentenalter eine Finanzkrise dazwischenkommt? Schnell können die über Jahre gewachsenen Gewinne futsch sein. Was kann man dagegen tun?

Das ZEW hat einen heißen Tipp: Um Risiken wie Finanz- und Wirtschaftskrisen kurz vor Rentenbeginn zu minimieren, schlägt das Institut vor, den Aktienanteil in den Jahren vor dem Renteneintritt schrittweise durch Anleihen zu ersetzen. Übrigens: Das ZEW fertigte die Studie im Auftrag der Verbraucherzentrale Bundesverband an.

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12:11 Uhr

Bitcoin bricht erneut ein - tiefster Stand seit Monaten

Wer tatsächlich Exemplare der Kryptowährung Bitcoin sein Eigen nennt, muss starke Nerven haben. Denn neben erstaunlichen Kurssprüngen durchlebt das Cybergeld auch immer wieder dramatische Abstürze. Bereits Ende Oktober mussten Anleger einen schlagartigen Einbruch erleben (allerdings gefolgt von einem noch steileren Aufstieg).

Heute zeigt die Kurve wieder nach unten. Der Bitcoin fällt nach deutlichen Verlusten sogar unter die Marke von 7000 Dollar. Mit 6845,64 Dollar kostet die Cyberwährung zeitweise 9,8 Prozent weniger als am Vortag und notiert auf dem niedrigsten Stand seit Mitte Mai.

11:32 Uhr

Nach Rückschlägen - Gelingt Henkel der Marken-Coup?

Henkel
Henkel 95,06

Der Konsumgüterkonzern Henkel hatte bereits mehrfach erfolglos versucht, die Shampoo-Marke Wella in sein Marken-Reich zu übernehmen. Zuletzt 2015 hatten die Düsseldorfer die Fühler nach Wella ausgestreckt, das damals noch dem US-Konsumgüterriesen Procter&Gamble gehörte. Die Amerikaner hatten Henkel Wella in einem ersten Anlauf vor der Nase weggeschnappt.

Auch bei dem erneuten Versuch hatte Henkel kein Glück, Wella landete bei Coty. Doch der US-Kosmetik-Konzern hat sich mit der Übernahme von insgesamt rund drei Dutzend Marken von Procter&Gamble verhoben. Im Juli musste Coty rund drei Milliarden Dollar abschreiben.

Daher könnte es für Henkel nun klappen: Insidern zufolge greift der Konzern erneut nach Wella, um damit auch sein kriselndes Kosmetik-Geschäft zu stärken. Henkel prüfe ein Gebot für bekannte Kosmetikmarken des US-Konzerns Coty, sagten drei mit den Vorgängen vertraute Personen. Es gehe um ein Portfolio im Wert von bis zu sieben Milliarden Dollar. Henkel wollte dies bisher jedoch nicht kommentieren.

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Durch die Übernahme würde der Düsseldorfer Konzern seine kleinste Sparte Körperpflege - zu der Marken wie Schwarzkopf, Syoss und Fa gehören - erheblich stärken.

(Foto: imago images / Manfred Segerer)

 

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10:43 Uhr

Fragen zur Börse? Unsere n-tv Expertin hilft

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Liebe Leser und Leserinnen,

wollten Sie immer schon mal wissen, warum ...

... diese oder jene Aktie so plötzlich steigt oder fällt?

... der Handelsstreit zwischen den USA und China die Aktienkurse belastet?

... die US-Notenbank so viel Einfluss auf die Börsen hat?

Fragen Sie unsere n-tv Börsenexpertin Susanne Althoff. Die Antwort bekommen Sie heute Nachmittag ab 15 Uhr hier im "Börsen-Tag".

Wollen Sie mitmachen? Das ist ganz einfach!

Stellen Sie Ihre Frage per E-Mail: kai.stoppel@nachrichtenmanufaktur.de. Oder auf Twitter unter diesem Beitrag bei @ntvde.

Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

10:41 Uhr

Xi Jinping zum Streit mit USA: "Werden zurückschlagen"

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Xi Jinping, Chinas Staats- und Parteichef.

(Foto: REUTERS)

China bemüht sich nach den Worten von Staats- und Parteichef Xi Jinping um eine erste Vereinbarung im Handelskrieg mit den USA. Die zweitgrößte Volkswirtschaft habe aber keine Angst vor einer anhaltenden Auseinandersetzung.

"Wenn notwendig, werden wir zurückschlagen, aber wir arbeiten aktiv daran, keinen Handelskrieg zu haben", sagte der Präsident in seinen ersten öffentlichen Äußerungen, seit beide Seiten an einer Teilvereinbarung über eine "Phase eins" verhandeln. "Wir haben diesen Handelskrieg nicht angefangen, und es ist nichts, was wir wollen", betonte Xi laut "Bloomberg".

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10:19 Uhr

Wirtschaft der Eurozone stagniert - zum dritten Mal in Folge

Nicht vorwärts geht es mit der Eurozonen-Wirtschaft: Im November verzeichnet sie den dritten Monat in Folge eine annähernde Stagnation. Der Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - sank auf 50,3 Zähler von 50,6 im Vormonat, wie das IHS Markit Institut im Zuge der ersten Veröffentlichung berichtete. Volkswirte hatten dagegen einen Anstieg auf 50,8 Punkte vorhergesagt.

Oberhalb von 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum, darunter deutet es auf ein Schrumpfen. "In der Eurozone herrschte im November zum dritten Mal hintereinander Flaute", sagte IHS-Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson.

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09:24 Uhr

Anleger gehen mehr Risiko - Dax deutlich im Plus

Dax
Dax 13.166,58

Nach oben geht es am Morgen am deutschen Aktienmarkt: Wenige Minuten nach der Eröffnung legt der Dax um 0,7 Prozent zu auf 13.235 Punkte. Für eine leicht steigende Risikobereitschaft der Investoren sorgen die überwiegend günstigen Vorgaben der asiatischen Börsen. Die Nachrichtenlage ist allerdings dünn.

Im Tagesverlauf stehen Umfragen unter Einkaufsmanagern in der EU, Deutschland und den USA zur Veröffentlichung auf dem Programm. Sie dürften im November allesamt besser ausgefallen sein als im Vormonat, folgt man den Prognosen. In Deutschland dürfte sich nach Einschätzung der DZ Bank das Industrieklima, wenngleich ausgehend von einem äußerst niedrigen Niveau, zum zweiten Mal in Folge verbessert haben.

Guten Morgen, mein Name ist Kai Stoppel und ich begleite Sie heute durch den "Börsen-Tag". Bei Fragen, Anregungen und Kritik schreiben Sie mir doch einfach eine Nachricht an: kai.stoppel@nachrichtenmanufaktur.de.

08:55 Uhr

Euro kann gegenüber Vortag kaum zulegen

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,11

Der Kurs des Euro zeigt im Verlaufe des Morgens wenig verändert gegenüber dem Niveau des Vorabends. Zuletzt wird die Gemeinschaftswährung bei 1,1072 US-Dollar gehandelt und damit 0,1 Prozent höher.

Im weiteren Tagesverlauf dürften wichtige Konjunkturdaten aus der Eurozone für neue Impulse am Devisenmarkt sorgen. Außerdem dürfte am Morgen die Geldpolitik in der Eurozone stärker in den Fokus rücken. Auf dem Programm steht die erste programmatische Rede der neuen Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Largarde.

08:24 Uhr

Ölpreise geben nach

Ölpreis
Ölpreis 64,36

Die Ölpreise sind gesunken und haben damit einen Teil der Vortagsgewinne wieder abgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 63,50 US-Dollar. Das waren 47 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 48 Cent auf 58,10 Dollar.

Kurz vor dem Wochenende sprachen Marktbeobachter von Gewinnmitnahmen am Ölmarkt. In den vergangenen beiden Handelstagen waren die Ölpreise noch stark gestiegen, nachdem zunächst die Entwicklung der Lagerbestände in den USA und zuletzt neue Hoffnung auf ein Handelsabkommen zwischen den China und den Vereinigten Staaten für Auftrieb gesorgt hatten.

07:47 Uhr

Dax zur Eröffnung höher erwartet

Dax
Dax 13.166,58

Der Dax wird Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge höher starten. Am Donnerstag war er 0,2 Prozent schwächer auf 13.137,70 Punkten aus dem Handel gegangen. Aufschluss über die Konjunkturentwicklung in Deutschland und der Eurozone könnten die Einkaufsmanagerindizes geben. Aus den USA stehen die Daten zum Verbrauchervertrauen der Universität Michigan an.

Schlusskurse europäischer Indizes am vorangegangenen Handelstag      

Dax                                  13.137,70

Dax-Future                       13.166,00

EuroStoxx50                      3.679,66

EuroStoxx50-Future          3.684,00    

07:14 Uhr

Hoffnung auf Handelseinigung gibt Asiens Märkten Auftrieb

Nikkei
Nikkei 23.354,40

Getrieben von der vorsichtigen Hoffnung auf eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China haben die asiatischen Börsen fester notiert. Das "Wall Street Journal" berichtete am Donnerstag, China habe hochrangige US-Unterhändler zu Gesprächen nach Peking eingeladen, die noch vor Thankgiving am kommenden Donnerstag stattfinden könnten. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index stieg um 0,61 Prozent auf 23.178 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index legte 0,53 Prozent auf 1.698 Punkte zu.

Im asiatischen Devisenhandel blieb der Dollar fast unverändert bei 108,63 Yen und legte 0,1 Prozent auf 7,0317 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,9934 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1063 Dollar und zog um 0,1 Prozent auf 1,0992 Franken an. Das Pfund Sterling stagnierte bei 1,2913 Dollar.

06:10 Uhr

Tesla enthüllt futuristischen Elektro-"Cybertruck"

Tesla
Tesla 305,70

Tesla-Chef Elon Musk hat einen futuristisch aussehenden Elektro-Pickup vorgestellt, mit dem der Branchenpionier in den wichtigsten Markt amerikanischer Autokonzerne vorstoßen will. Das Fahrzeug mit dem Namen "Cybertruck" hat eine ungewöhnliche dreieckige Form, die eher an einen Kampfjet als einen klassischen Pickup erinnert. Der "Cybertruck" soll über 1,7 Tonnen Gewicht auf der Ladefläche transportieren können und kommt in 2,9 Sekunden von 0 auf 60 Meilen pro Stunde (knapp 100 km/h). In einem Video demonstrierte Tesla, wie der Pickup schneller beschleunigt als ein Porsche 911. Den Startpreis setzte Tesla eher niedrig bei knapp 40.000 Dollar (knapp 36.000 Euro) an.

Die Karosserie sei aus besonders hartem rostfreiem Stahl gefertigt, sagte Musk. Um zu zeigen, wie robust sie ist, schlug Tesla-Chefdesigner Franz von Holzhausen mit einem Vorschlaghammer auf die Wagentür ein, ohne eine sichtbare Delle zu hinterlassen. Die Demonstration der Festigkeit der Fenster ging allerdings schief: Das Glas zeigte Risse als von Holzhausen eine Metallkugel dagegen warf.