Der Börsen-Tag
6. Oktober 2021
imageHeute mit Diana Dittmer und Thomas Badtke
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17:42 Uhr

Ist das schon Panik? Dax verliert bis zu 375 Punkte

Die Dax-Achterbahnfahrt setzt sich fort: Nach einem Verlust zum Wochenauftakt und einem deutlichen Gewinn am Dienstag geht es für den deutschen Börsenleitindex zur Wochenmitte erneut abwärts - und das kräftig. Nach dem Dienstagsschluss von 15.194 Punkten startet er mit 15.040 Zählern noch über der psychologisch wichtigen 15.000er Marke in den Handel. Dann geht es bis auf ein Tagestief von 14.819 Stellen nach unten. Charttechnisch ist der Index angeschlagen.

Erst am Nachmittag kämpft sich der Index wieder etwas zurück, schließt am Ende 1,5 Prozent im Minus mit einem Stand von 14.973 Punkten. An der Wall Street geben die Kurse zwar auch nach, das Minus hält sich zunächst aber in Grenzen. Spekulationen um eine straffere Geldpolitik schicken vor allem Tech-Aktien nach unten.

"Der Dax gab deutlich nach, fiel zeitweise auf den tiefsten Stand seit Mai, konnte dann aber wieder etwas Boden gut machen. Dennoch: Die Anleger sind nervös", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Katja Dofel. Sie verweist auf gleich mehrere Gründe für die angeschlagene Stimmung: "So belasten die rasant steigenden Energiepreise sowohl Unternehmen als auch Verbraucher", erläutert sie. "Steigende Kosten, sinkende Margen, eine veritable Inflation - das könnte die Notenbanken zu einer schnelleren Reaktion bewegen. Und: Die unerwartet schlecht ausgefallenen Auftragseingänge der deutschen Industrie deuten zudem auf Bremsspuren in der Wirtschaft hin und schüren Zweifel an der Fortsetzung der Konjunkturerholung." Zudem scheine sich die Krise der Immobilienkonzerne in China auszuweiten.

Die Gewinnerliste im Dax fällt kurz aus. Am deutlichsten bewegen sich die Papiere von SAP nach oben, verteuern sich um knapp anderthalb Prozent. Etwa ein Prozent geht es für den Index-Neuling Qiagen aufwärts, rund ein halbes Prozent ist es noch bei Bayer. Auf der Verliererseite finden sich dagegen Deutsche Telekom mit einem Abschlag von fast fünf Prozent an der Spitze. Dahinter folgen BASF und Covestro mit Verlusten von jeweils mehr als 3,5 Prozent.

Deutsche Telekom

Ist das schon Panik? Dax verliert bis zu 375 Punkte
17:30 Uhr

Putin-Ankündigung beendet Energiepreis-Rally

Die Ankündigung zusätzlicher Gaslieferungen durch den russischen Präsidenten Wladimir Putin sorgt für Entspannung am Energiemarkt. Der europäische Terminkontrakt auf Erdgas verbilligt sich um 9,5 Prozent auf 105 Euro je Megawattstunde, nachdem er zuvor ein Rekordhoch von 162,125 Euro markiert hatte. Der US-Future und die Ölsorte Brent aus der Nordsee können ihre Mehrjahreshochs ebenfalls nicht halten und fallen auf 5,803 Dollar je Millionen BTU beziehungsweise 81,29 Dollar je Barrel.

Brent Rohöl I

Putin-Ankündigung beendet Energiepreis-Rally
17:15 Uhr

Nord Stream 2 erringt Zwischenerfolg

Im Streit um die Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 mit der EU hat der Pipeline-Betreiber einen Zwischenerfolg erzielt. Ein Berater des obersten Gerichtshofs der Europäischen Union stellte ein Urteil des zweithöchsten EU-Gerichts in Frage. Die im Mai 2020 gefällte Entscheidung des Gerichts der Europäischen Union gegen Nord Stream 2 sei fehlerhaft gewesen und sollte nochmals verhandelt werden, erklärte Generalanwalt Michal Bobek. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) folgt seinen Vorschlägen in der Regel, er ist aber nicht an seine Beurteilung gebunden.

Die vom russischen Gasriesen Gazprom betriebene Nord Stream 2 sei zur Anfechtung der Erdgasrichtlinie, die im Zentrum des Gerichtsstreits zwischen der EU und dem Pipeline-Betreiber steht, befugt, hieß es in einer Pressemitteilung des Gerichtshofs der Europäischen Union. Der Generalanwalt halte den Rechtsstreit in dieser Hinsicht nicht für entscheidungsreif und schlage vor, die Sache an das Gericht zurückzuverweisen. Die Richter wollen zu einem späteren Zeitpunkt ein Urteil fällen.

Nord Stream 2 erringt Zwischenerfolg
16:38 Uhr

Absatzeinbruch bei Mercedes-Benz

Die globalen Versorgungsengpässe mit bestimmten Halbleitern haben den Absatz von Mercedes-Benz Cars über den Sommer deutlich beeinträchtigt, vor allem im September. Im dritten Quartal sank der Pkw-Absatz des Stuttgarter Autokonzerns um 30,5 Prozent auf 434.784 Fahrzeuge, wie die Daimler-Tochter mitteilt. In allen Regionen gingen die Auslieferungen der Marke Mercedes-Benz zurück, im Heimatmarkt Deutschland mit einem Minus von 46,6 Prozent besonders deutlich. In Europa betrug das Minus 38,2 Prozent, in China 32,6 und in den USA 19,6 Prozent.

Mercedes setze alles daran, die Kundenaufträge baldmöglichst zu erfüllen, heißt es in der Mitteilung. Die Liefersituation bei Halbleitern bleibe jedoch volatil und dürfte sich auch in den nächsten Quartalen auf Produktion und Absatz auswirken. Der Konzern setzte die vorhandenen Chips anscheinend verstärkt für Elektroautos ein. So stieg der Absatz bei Plug-in-Hybriden und vollelektrischen Fahrzeugen im zurückliegenden Quartal um 34,1 Prozent auf 61.652 Einheiten. Davon waren 19.298 Fahrzeuge rein batterieelektrische Modelle - hier lag das Plus bei 38,0 Prozent.

Daimler

Absatzeinbruch bei Mercedes-Benz
16:04 Uhr

Straffere Geldpolitik beschäftigt Wall Street: Tech-Werte unter Druck

Aus Furcht vor einem baldigen Ende der US-Geldschwemme ziehen sich Anleger aus der Wall Street zurück. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P-500 fallen zunächst etwa ein halbes Prozent. Genährt werden diese Spekulationen von den überraschend starken US-Beschäftigtenzahlen der privaten Arbeitsagentur ADP. "Es sieht danach aus, dass die Daten als 'ordentlich' gewertet werden können", sagte Paul Ashworth, Chef-Volkswirt für die USA beim Research-Haus Capital Economics. Eine derartige Entwicklung habe US-Notenbankchef Jerome Powell als Voraussetzung für eine Drosselung der Wertpapierkäufe genannt. Die ADP-Zahlen geben einen Vorgeschmack auf die offiziellen Daten am Freitag, an denen sich die Fed orientiert.

Gleichzeitig schüren die hohen Energiepreise Spekulationen, dass die Inflation nicht so schnell abebben werde wie erhofft, sagte Analystin Ipek Ozkardeskaya von der Swissquote Bank. "Daher sind die Zentralbanken gezwungen, die heiß laufende Inflation abzukühlen statt die wirtschaftliche Erholung zu unterstützen." Die US-Rohölsorte WTI kletterte zeitweise auf ein Sieben-Jahres-Hoch von 79,78 Dollar je Barrel (159 Liter), und US-Erdgas war mit 6,466 Dollar je Million BTU so teuer wie zuletzt vor siebeneinhalb Jahren, bevor Gewinnmitnahmen einsetzten.

Vor diesem Hintergrund ziehen sich Investoren bei großen Technologiekonzernen wie Amazon, Apple oder Google zurück. Ihre Aktien verlieren bis zu 1,4 Prozent. Werte dieser Branche gelten als teuer. Eine steigende Inflation und höhere Zinsen entwerten Experten zufolge auch zukünftige Gewinne dieser wachstumsstarken Firmen.

Apple

Straffere Geldpolitik beschäftigt Wall Street: Tech-Werte unter Druck
15:02 Uhr

Investitionen am deutschen Immobilienmarkt auf Rekordniveau

Der Investmentmarkt für Immobilien in Deutschland brummt. Der Umsatz habe in den ersten drei Quartalen ein Rekordvolumen von knapp 61 Milliarden Euro erreicht, teilt die Immobilienberatungsgesellschaft CBRE mit. Das sei ein Plus von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Transaktionsvolumen stieg demnach mit plus 38 Prozent vor allem im Markt für Wohnimmobilien, der mit fast 21 Milliarden Euro auch den größten Teil der Geschäfte vor den Büroimmobilien (18,6 Milliarden) ausmachte. Nicht nur die Nachfrage der Investoren, sondern auch der Nutzer von Immobilien entwickele sich positiv, erklärte der Leiter Immobilienmarktforschung bei CBRE Deutschland, Jan Linsin.

"Die Bürovermietungsmärkte haben die Talsohle durchschritten, und es stellt sich wieder eine gewisse Normalität ein, wenngleich das Thema flexibles und hybrides Arbeiten weiter an Bedeutung gewinnt und entsprechend neue Bürokonzepte und -arbeitswelten erfordert", so Linsin. Die Transaktionen am Investmentmarkt für Büroimmobilien erhöhten sich laut CBRE um drei Prozent. Beim Einzelhandel gingen die Investitionen dagegen in den ersten neun Monaten 2021 noch einmal um 23 Prozent im Vergleich zu dem stark von Corona geprägten Vorjahreszeitraum zurück. Dennoch zeigte sich Linsin insgesamt zuversichtlich: "Der Corona-Knoten platzt, und die Menschen wollen zurück ins Büro und in die Einkaufsstraßen, sodass die Städte und deren Immobilien an Bedeutung gewinnen", sagt der Experte.

Investitionen am deutschen Immobilienmarkt auf Rekordniveau
14:41 Uhr

Zweites Übernahmeangebot für Zooplus

Um den Münchner Tierbedarfshändler Zooplus buhlen nun offiziell zwei Finanzinvestoren. Nach dem Übernahmeangebot des kalifornischen Investors Hellman & Friedman (H&F) liegt nun auch die Ende September angekündigte - um zehn Euro je Aktie höhere - Offerte der schwedischen Beteiligungsfirma EQT vor, wie diese mitteilt. Die Zooplus-Aktionäre können beide Angebote bis zum 3. November annehmen. Die eigentlich nur noch bis 12. Oktober laufende Offerte von H&F verlängert sich nach dem deutschen Übernahmerecht entsprechend. EQT dürfte mit einem Gebot von 3,6 Milliarden Euro einschließlich Schulden bei den Anlegern die Nase vorn haben, die Amerikaner könnten aber noch nachziehen.

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Zweites Übernahmeangebot für Zooplus
14:16 Uhr

Deutsche Post erhöht Briefporto

Der Versand von Briefen über die Deutsche Post wird teurer. Wie der Konzern mitteilt, soll das Porto für die Produkte Standard-, Kompakt-, Groß- und Maxibrief zum 1. Januar 2022 jeweils um 5 Cent steigen. Der Standardbrief wird damit 85 statt 80 Cent kosten.

Zuvor hatte die Bundesnetzagentur die beabsichtigte Entscheidung im sogenannten "Price-Cap-Maßgrößenverfahren" für die Entgelte der Deutschen Post ab 2022 veröffentlicht. Sie gibt der Post den Spielraum, eine Preiserhöhungsrate von 4,6 Prozent auf ihre Produkte zu verteilen. "Die beabsichtigte Entscheidung gibt der Deutschen Post Raum für moderate Preiserhöhungen bei den Privatkundenporti in den nächsten drei Jahren", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Die Post betont, dass die Anhebung weniger als den zwischenzeitlich eingetretenen Lohnkostensteigerungen entspricht. Sie sei auch kein Ausgleich für die in den nächsten Jahren zu erwartende Steigerung der Stückkosten durch weiter sinkende Briefmengen, höhere Inflation und Zusatzkosten für einen klimafreundlicheren Briefdienst.

Deutsche Post erhöht Briefporto
14:02 Uhr

Materialmangel bremst Auftragseingänge

Der Materialmangel in der deutschen Industrie hat nach Einschätzung von Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der liechtensteinischen VP Bank, auch zum unerwartet deutlichen Rückgang der Auftragseingänge im August beigetragen.

"Wenn ohnehin klar ist, dass nicht geliefert werden kann, bestellen viele Unternehmen erst gar nicht", schreibt Gitzel in einem Kommentar. Deutschland werde im vierten Quartal nur knapp an einem Nullwachstum vorbeischrammen. Gleichwohl kann der Ökonom dem Mangel an Vorprodukten etwas Positives abgewinnen, weil dadurch die Grundlage für ein kräftiges Wachstum im nächsten Jahr gelegt werde. "Die Auftragsbücher sind proppenvoll und die Lager leer - bessere Voraussetzungen für eine gut laufende Industriekonjunktur gibt es kaum", meint er.

Materialmangel bremst Auftragseingänge
13:46 Uhr

Zu viel Risiko? Pfund gibt nach – Dollar stark

Die Flucht der Anleger in risikoärmere Anlagen angesichts hoher Energiepreise sorgt für Kursverluste beim Pfund. Die britische Devise fällt 0,6 Prozent auf 1,3547 Dollar, während die Weltleitwährung Dollar auf den höchsten Stand seit mehr als einem Jahr klettert. Ein Anstieg von Öl und Gaspreisen schürt Inflationsängste an den Börsen - die britischen Gaspreise stiegen zuletzt auf Rekordhochs, unter anderem wegen der Sorge vor Versorgungsengpässen und der Aussicht auf sinkende Temperaturen. Großbritannien kämpft wegen eines Mangels an Lkw-Fahrern derzeit mit enormen Benzin-Engpässen. Viele Zapfsäulen sind leer und zahlreiche Tankstellen geschlossen.

Dafür halte sich das britische Pfund noch vergleichsweise gut, sagten Strategen. Als Grund nannten sie zunehmende Wetten auf anziehende Zinsen. "Die höheren Energiepreise führen eins zu eins zu steigenden Erwartungen hinsichtlich einer Straffung durch die Bank of England", kommentierten die Analysten der ING Bank. Auch wenn eine Straffung sich letztendlich als ein Fehler herausstellen könnte, seien diese Überlegungen noch viel zu früh, um dem Pfund zu schaden.

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Zu viel Risiko? Pfund gibt nach – Dollar stark
13:13 Uhr

Ölpreis schickt Airline-Aktien auf Sinkflug

Das hohe Niveau der Ölpreise macht in den USA vor allem den Aktien der Fluggesellschaften zu schaffen, die höhere Treibstoffkosten fürchten. American Airlines fallen vorbörslich 3,5 Prozent und Delta Air Lines 2,7 Prozent.

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Ölpreis schickt Airline-Aktien auf Sinkflug
12:58 Uhr

Diese Aktie ist an der Wall Street vorbörslich gefragt

Im dem negativen Umfeld ragen Palantir Technologies mit einem Kurssprung um neun Prozent heraus. Das Unternehmen hat einen Auftrag der US-Streitkräfte erhalten.

Diese Aktie ist an der Wall Street vorbörslich gefragt
12:45 Uhr

Zins- und Konjunktursorgen belasten Wall Street

Steigende Anleihezinsen dürften zur Wochenmitte die US-Börsen auf Talfahrt schicken. Die Futures auf die großen Aktienindizes liegen vorbörslich zwischen 1,2 und 1,6 Prozent im Minus.

Angesichts der kräftig gestiegenen Energiepreise rüsteten sich Anleger für eine deutlich höhere Inflation, erklären Marktteilnehmer die Bewegungen an den Aktien- und Anleihemärkten. Der zuletzt zu beobachtende rasante Preisauftrieb bei Öl und Gas schüre Befürchtungen, dass die Erholung der Weltwirtschaft von ihrer pandemiebedingten Schwäche abgewürgt werden könnte.

Aktuell kommen die Ölpreise allerdings leicht zurück. Sie erhalten einen Dämpfer von den Lagerbestandsdaten des US-Branchenverbands API, der am späten Dienstag veröffentlicht wurde. Demnach sind die Ölvorräte der USA in der vergangenen Woche gestiegen. Nun warten die Akteure gespannt auf die offiziellen Daten der Energy Information Administration im Tagesverlauf.

Zuvor wird jedoch der September-Arbeitsmarktbericht des Dienstleisters ADP veröffentlicht. Er gilt als Indikator für den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag.

Zins- und Konjunktursorgen belasten Wall Street
12:33 Uhr

Experte rät: Dax-"Schlusskurse abwarten"

Marktexperte Christian Henke von IG Markets rät dazu, die Schlusskurse abzuwarten. "Die Lage trübt sich ein", sagt er. Noch sei es aber möglich, dass auf dem tieferen Niveau Käufer an den Markt kämen. Sollte der Dax auf Schlussbasis in der Nähe der 15.000er Marke und damit auch der 200-Tage-Linie bei 15.028 Punkten schließen, könnte sich die Situation entspannen. "Unter 14.800 bildet sich dagegen eine Top-Formation aus", erläutert er. Die Hausse werde dann zumindest für längere Zeit unterbrochen. Der Dax notiert 2,2 Prozent im Minus bei 14.857 Zählern.

Experte rät: Dax-"Schlusskurse abwarten"
12:13 Uhr

Amazon eröffnet stationäres Geschäft in Europa

Nach Lebensmitteln bietet der Internetriese Amazon erstmals auch Gemischtwaren in einem stationären Geschäft in Europa an. Die Filiale der 4-Star genannten Kette in einem Einkaufszentrum nahe der südostenglischen Stadt Dartford biete unter anderem Bücher, Küchenutensilien, technische Geräte und Spielzeug, teilte der Konzern mit. Verkauft werden Waren, die auf der Online-Plattform mit mindestens vier von fünf möglichen Sternen bewertet werden - daher auch der Name. Dazu werden auch Bewertungen einzelner Nutzer gezeigt.

In seinem Heimatmarkt USA betreibt Amazon seit 2018 bereits 4-Star-Geschäfte. Mit dem Schritt weitet der Internetgigant sein stationäres Geschäft in Ergänzung zur Online-Präsenz weiter aus.

Amazon eröffnet stationäres Geschäft in Europa
12:01 Uhr

DWS beteiligt sich an britischer Fintech-Firma

Die Fondsgesellschaft DWS hat eine Minderheitsbeteiligung an dem britischen Fintech-Unternehmen Smart Pension erworben. Die Firma stelle eine Plattform zur Verfügung, mit der Regierungen und Finanzunternehmen Altersvorsorgepläne verwalten können, teilte die Deutsche-Bank-Tochter mit. Mit der Beteiligung ziele die Fondsgesellschaft auf den wachsenden britischen Markt für Altersvorsorge-Produkte. Zudem sei Smart inzwischen auch auf globales Wachstum ausgerichtet. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht.

DWS beteiligt sich an britischer Fintech-Firma
11:44 Uhr

Santander kauft Aktien zurück

Spaniens größtes Geldhaus Santander kauft eigene Aktien im Volumen von bis zu 841 Millionen Euro zurück. Anleger haben bis zum 17. Dezember Zeit, die Anteilscheine zurückzugeben, wie Santander mitteilte. Der durchschnittliche Rückkaufpreis solle 3,98 Euro je Titel nicht überschreiten. Santander hatte vergangene Woche angekündigt, insgesamt 1,7 Milliarden Euro - also 40 Prozent des bereinigten Halbjahresgewinns - über Aktienrückkäufe und Dividenden an seine Aktionäre auszuschütten. Die Europäische Zentralbank (EZB) erlaubt den Instituten in der Euro-Zone seit Anfang Oktober wieder Gewinnausschüttungen. Sie hatte die Banken wegen der Corona-Krise aufgefordert, ihr Kapital zusammenzuhalten, um mögliche Kreditausfälle abzufedern.

Santander kauft Aktien zurück
11:30 Uhr

Nordex erhält Großaufträge

Nordex zieht Aufträge aus Polen an Land: Für zwei Projekte über insgesamt 70,9 MW liefert die Nordex Group nach eigenen Angaben 20 Windkraftanlagen des Typs N117/3600. Beide Aufträge umfassten auch die Wartung und Instandhaltung der Turbinen über einen Zeitraum von 15 Jahren inklusive der Option, den Service zwei Mal um je fünf weitere Jahre zu verlängern. Alle Turbinen sollen Mitte 2022 geliefert und errichtet werden. Die Inbetriebnahme ist für Anfang 2023 vorgesehen. Für die Aktien geht es in einem schwachen Marktumfeld rund vier Prozent abwärts.

Nordex erhält Großaufträge
10:51 Uhr

Börse treibt Digitalisierung des Wertpapiergeschäfts voran

Die Deuche Börse macht Tempo bei der Digitalisierung des Wertpapiergeschäfts. Der Dax-Konzern hat eine neue digitale Plattform errichtet, auf der ab November erstmals digitale Wertpapiere in Deutschland begeben werden können, wie Deutsche-Börse-Vorstand Stephan Leithner dem "Handelsblatt" sagte. "Das Wertpapiergeschäft in Deutschland wird so deutlich effizienter und schneller." Aus Sicht von Leithner stärkt dies die internationale Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Kapitalmarkts.

Im Hintergrund der Entwicklung der so genannten D7-Plattform steht das vor einigen Monaten in Kraft getretene Gesetz zur Einführung von elektronischen Wertpapieren (eWpG). Dadurch können unter anderem Firmenanleihen, Zertifikate und Optionsscheine als digitale Wertpapiere emittiert werden. Aktien allerdings sind noch nicht dabei.

Börse treibt Digitalisierung des Wertpapiergeschäfts voran
10:32 Uhr

Dax macht Weg Richtung 14.800 frei

Der Dax macht mit dem Fall unter die jüngsten Tiefs zunächst den Weg in Richtung 14.800 Punkte auf. Darunter würde sich die Lage aus technischer Sicht stark eintrüben, ein weiterer Rückgang um 1000 bis 1200 Punkte wäre dann auf mittlere Sicht möglich. Allerdings ist dann auch ein False Break denkbar, was wiederum einem Kaufsignal gleichkäme. Der Dax notuert zwei Prozent im Minus bei 14.892 Punkten. Es ist der tiefste Stand seit 13. Mai.

Dax macht Weg Richtung 14.800 frei
10:19 Uhr

Starker Ausblick gibt Tesco-Kurs Schub

Anleger setzen nach einem starken ersten Halbjahr und einer Prognoseanhebung auf Tesco. Die Aktien der größten britischen Handelskette: Tesco-Papiere ziehen in der Spitze fast fünf Prozent an.

Starker Ausblick gibt Tesco-Kurs Schub
09:58 Uhr

Euro fällt in Richtung 15-Monatstief

Der Euro gibt weiter nach. Die Gemeinschaftswährung kostet 1,1570 Dollar und damit 0,2 Prozent weniger als am Vorabend. Der 15-monatige Tiefstand von 1,1563 Dollar, der vergangene Woche erreicht wurde, ist damit nicht mehr weit. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag auf 1,1602 Dollar festgesetzt.

In den USA veröffentlicht der Dienstleister ADP seine monatlichen Daten vom Arbeitsmarkt. Sie gelten als Hinweis auf den am Freitag anstehenden Arbeitsmarktbericht der Regierung, dem große Bedeutung für die kurzfristige Geldpolitik der Notenbank Fed zugeschrieben wird. Die Fed will bald ihre milliardenschweren Wertpapierkäufe, die zur Konjunkturstützung aufgelegt wurden, zurückfahren.

Euro / Dollar o

Euro fällt in Richtung 15-Monatstief
09:27 Uhr

Dax rauscht unter die 15.000

Am Dienstag bereits zwei Mal angetestet, fällt der Dax im Mittwochshandel bereits im frühen Geschäft unter die psychologisch wichtige Marke von 15.000 Punkten: Er notiert 1,2 Prozent im Minus bei 14.988 Zählern. "Dafür gibt es mehrere Gründe", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Sabrina Marggraf. Sie verweist auf die steigenden Ölpreise, "das schürt Konjunktursorgen". Dazu käme ein "überraschend schwacher" Auftragseingang der deutschen Industrie und auch die Evegrande-Krise, die nach wie vor eine Rolle am Markt spiele, so Marggraf.

Dax rauscht unter die 15.000
09:10 Uhr

Dax testet wieder die 15.000

Der Dax hat nach dem schwachen Wochenstart im Dienstagshandel eine Reaktion gezeigt: Der deutsche Börsenleitindex, der am Montag 0,7 Prozent eingebüßt hatte, schloss mit einem Aufschlag von 1,1 Prozent oder knapp 160 Punkten bei 15.194 Zählern - und damit nahe seines Tageshochs von 15.202 Stellen. Dieses Niveau kann der Dax zum Start in den Mittwochshandel nicht halten: Der Index schenkt nahezu seine gesamten Vortagsgewinne wieder her, büßt 1,0 Prozent ein und notiert mit 15.020 Punkten erneut nur knapp über der 15.000er Marke.

"Der Dax bewegt sich erneut um die Marke von 15.000 Zählern, die er am Dienstag schon zwei Mal getestet hat", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Sabrina Marggraf. "Ein Grund für das Minus ist der Abschlag bei der T-Aktie", sagt sie. Hintergrund seien Verkäufe von etwa 90 Millionen Aktien durch Goldman Sachs. Es gehe dabei um einen Deal mit Softbank, der Wert etwa 1,5 Milliarden Euro. "Zudem belasten Konjunkturdaten", unterstreicht Marggraf.

Dax testet wieder die 15.000
08:42 Uhr

Hier ergreifen Anleger vorbörslich die Flucht

Anleger trennen sich von Nemetschek-Anteilsscheinen. Die Titel der Bausoftwarefirma geben vorbörslich bei Lang & Schwarz 2,1 Prozent nach. Die Deutsche Bank setzte die Papiere auf "Hold" von zuvor "Buy". Die Analysten von Stifel haben den gleichen Schritt vollzogen.

Hintergrund sind Gewinnmitnahmen. Die Nemetschek-Aktie hat seit Jahresanfang um 60 Prozent an Wert zugelegt. Am vergangenen Montag markierte die Aktie des Spezialisten für Bausoftware bei 93,84 Euro ein Rekordhoch.

Hier ergreifen Anleger vorbörslich die Flucht
08:33 Uhr

"Ein Schock": Unerwarteter Auftragsschwund in der Industrie

Die deutsche Industrie hat im August einen unerwartet starken Auftragseinbruch erlitten. Die Unternehmen sammelten 7,7 Prozent weniger Bestellungen ein als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das war der größte Rückgang seit April 2020, als die Corona-Krise für eine Nachfrageflaute sorgte. Ökonomen hatten lediglich mit einem Rückgang von 2,1 Prozent gerechnet.

"Das Ergebnis ist auf den ersten Blick ein Schock, schmerzt auf dem höheren Niveau aber weniger als in normalen Zeiten", sagte der Chefvolkswirt des Bankhauses Lampe, Alexander Krüger. So folgt der Einbruch auf sehr kräftige Anstiege in den Vormonaten Juli (+4,9 Prozent) und Juni (+4,6 Prozent), die mitunter durch Großaufträge im sonstigen Fahrzeugbau - etwa Flugzeuge, Schiffe und Züge - zustande kamen. Auch die Betriebsferien der Autobauer, die in den August fielen, dürften zum Minus beigetragen haben.

"Ein Schock": Unerwarteter Auftragsschwund in der Industrie
08:25 Uhr

Kapitalerhöhung: Tui will über eine Milliarde Euro einsammeln

Der Reisekonzern Tui will mit neuen Aktien 1,1 Milliarden Euro einsammeln, um die eigene Bilanz zu stärken. Dazu werden 523,5 Millionen neue Aktien zu einem Bezugspreis von 2,25 Euro angeboten. Aktionäre bekommen für je 21 gehaltene Anteile 10 neue, heißt es in einer Mitteilung. Bezogen auf den rechnerisch zu ermittelnden theoretischen Bezugsrechtpreis werden die neuen Aktien mit einem Abschlag von 35,1 Prozent angeboten.

Die größte Tui-Aktionärin Unifirm Limited habe sich verpflichtet, alle ihr entsprechend der 32-prozentigen Beteiligung zustehenden Aktien direkt zu zeichnen und auch keine Anteile vor Abwicklung der Bezugsrechtsemission zu verkaufen. Tui will die Nettoerlöse aus der Kapitalerhöhung zur Reduzierung von Zinskosten und Nettoverschuldung verwenden.

Kapitalerhöhung: Tui will über eine Milliarde Euro einsammeln
08:18 Uhr

Ölpreise knapp unter Mehrjahreshochs

Die Ölpreise verharren weiter in der Nähe ihrer mehrjährigen Höchststände. Am Morgen kostet ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 82,75 US-Dollar. Das sind 19 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI steigt um 15 Cent auf 79,08 Dollar.

Am Vortag waen die Preise auf Höchststände geklettert: Brent erreichte mit gut 83 Dollar den höchsten Stand seit drei Jahren. US-Öl kostete mit deutlich mehr als 79 Dollar so viel wie seit 2014 nicht mehr. Auftrieb erhalten die Preise durch eine Mischung aus konjunkturbedingt hoher Nachfrage und knappem Angebot. Obwohl von einigen Fachleuten erwartet, bleibt der Ölverbund Opec+ nach einer Entscheidung vom Montag auf Kurs und weitet seine Förderung nicht stärker aus als geplant.

Ölpreise knapp unter Mehrjahreshochs
08:05 Uhr

VDA mit Schockprognose für deutsche Autoindustrie

Die Autoproduktion in Deutschland wird 2021 noch einmal kräftig sinken, obwohl das Krisenjahr 2020 schon eine kräftige Schrumpfung gebracht hatte.

Autoindustrie (VDA) erwartet nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" für das laufende Jahr eine Verringerung der Autoproduktion auf nur noch 2,9 Millionen Fahrzeuge, im vergangenen Jahr waren es noch 3,5 Millionen Autos. Das entspricht einem Rückgang um 18 Prozent zum Vorjahr. Die Gesamtproduktion fiele damit auf den Stand von 1975 zurück.

Hier Lesestoff zum Thema:

VDA mit Schockprognose für deutsche Autoindustrie
07:54 Uhr

Einzelhändler geben Entwarnung: Keine leeren Regale zu Weihnachten

Materialknappheit, gestörte Lieferketten, Hafenstaus: Trotz einer Reihe von Hindernissen erwarten die deutschen Einzelhändler keine größeren Störungen im näher rückenden Weihnachtsgeschäft.

"Mit Blick auf das bevorstehende Weihnachtsgeschäft besteht kein Grund zur Sorge", sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelverbandes Deutschland (HDE), Stefan Genth, der Nachrichtenagentur Reuters. "Die Suche nach passenden Weihnachtsgeschenken ist auch in diesem Jahr gesichert."

Hier mehr zum Thema:

Einzelhändler geben Entwarnung: Keine leeren Regale zu Weihnachten
07:44 Uhr

Dax schwächer erwartet - Renditeanstieg belastet

Händler rechnen heute mit einem schwächeren Auftakt an den europäischen Aktienmärkten. Der Dax wird vorbörslich wieder knapp unter der Marke von 15.100 Punkten erwartet nach einem Schlussstand von 15.194 Punkten am Dienstag. Auf die Stimmung drücken schwache Vorgagen aus Asien.

Zudem sind die US-Index-Futures nach einer freundlichen Sitzung nun deutlich ins Minus gerutscht, gedrückt laut Marktteilnehmern von den steigenden Bond-Renditen. Die Rendite der 30-jährigen US-Bonds steht auf dem höchsten Stand seit Juni. "Bis zu den US-Arbeitsmarktdaten wird es wohl bei dem volatilen Hin und Her bleiben", sagt Jeffrey Halley, Analyst bei Oanda. Danach könnte der Markt mehr Klarheit über die US-Geldpolitik bekommen. Starke Zahlen dürften das Tapering auf die Agenda bringen.

Dax schwächer erwartet - Renditeanstieg belastet
07:30 Uhr

Elektro-Odyssee beendet: Post findet Käufer für StreetScooter

Die Deutsche Post hat einem Medienbericht zufolge einen Käufer für das verlustreiche Geschäft mit dem Bau des Elektro-Kleinlasters StreetScooter gefunden. Wie die Zeitung "Welt" berichtet, wurde Mitte September in Luxemburg die Firma Odin Automotive gegründet.

Das Unternehmen wolle nun alle Anteile an der Post-Tochter StreetScooter Engineering mit Sitz in Aachen übernehmen. An der Spitze von Odin steht dem Bericht zufolge als Hauptgesellschafter der Manager Stefan Krause, der Vorstand bei BMW und der Deutschen Bank war.

Elektro-Odyssee beendet: Post findet Käufer für StreetScooter
07:17 Uhr

Kreditversicherer: Insolvenzen auf niedrigstem Stand seit 1993

Die Zahl der Unternehmenspleiten wird nach den Erwartungen des weltgrößten Kreditversicherers Euler Hermes erst im kommenden Jahr wieder anziehen - weltweit und in Deutschland. Dabei werde die Zahl der Insolvenzen aber auch 2022 noch unter dem Niveau aus dem Vor-Corona-Jahr 2019 liegen, glaubt die Tochter der Münchner Versicherungsriesen Allianz.

Grund dafür seien die massiven Stützungsmaßnahmen, mit denen die Staaten Firmen über die Corona-Krise hinweghelfen wollten, heißt es in einier Studie von Euler Hermes. Für 2021 geht der Kreditversicherer für Deutschland erneut von einem Rückgang der Insolvenzen um rund fünf Prozent auf 15.000 aus. Das wäre der niedrigste Stand seit 1993 (15.582).

Kreditversicherer: Insolvenzen auf niedrigstem Stand seit 1993
07:09 Uhr

Gute Vorgaben aus USA verpuffen in Asien

Die Vorgaben der Wall Street wirken nur zu Beginn des Asien-Handels. Die Indizes drehen auf breiter Front nach unten, wobei die Belastungsfaktoren die altbekannten sind:

  • hohe Inflation,

  • steigende Marktzinsen und

  • Sorgen um eine abnehmende Wirtschaftsdynamik.

Wie bereits in den USA haben mittlerweile auch die Renditen japanischer Anleihen das höchste Niveau seit Juni erreicht, wenn auch auf einem deutlich niedrigeren Niveau. Zugleich schwelt die Unsicherheit über die Entwicklung im chinesischen Immobiliensektor weiter. Die Aktien von China Evergrande sind ebenso weiter ausgesetzt wie die von Hopson - das Unternehmen ist offenbar im Begriff, Teile von Evergrande zu erwerben - und dem kleineren Immobilienunternehmen Fantasia, das zuletzt Anleihen nicht fristgerecht zurückzahlte.

Während in China wegen der sogenannten Goldenen Woche bis einschließlich Donnerstag erneut nicht gehandelt wird, gibt der HSI in Hongkong um 0,5 Prozent nach und hält sich damit noch mit am besten. Der Tokioter Nikkei-Index steht mit einem Minus von 1,6 Prozent auf 27.388 Punkte erneut stärker unter Druck. Hier berichten Marktteilnehmer auch von schwindenden Hoffnungen, die mit der Neubesetzung des Regierungschefpostens und Blick auf die bevorstehende Unterhauswahl verbunden gewesen seien. In Seoul kommt der Index um 0,9 Prozent zurück, in Sydney um ein halbes Prozent.

In Hongkong gehören Immobilientitel zu den Verlieren, während Ölaktien laut Händlern gesucht sind angesichts der stark gestiegenen und damit auch inflationstreibenden Energiepreise.

Hier der Blick zurück auf den gestrigen Handel in New York:

Gute Vorgaben aus USA verpuffen in Asien
06:30 Uhr

Das wird für den Dax heute wichtig

Leichte Erholung war im gestrigen Handel Trumpf. Der Dax konnte sich nach drei Verlusttagen in Folge wieder etwas festigen. Ein zweiter Ausflug wie am Freitag unter die 15.000-Punkte-Marke blieb dem deutschen Leitindex erspart.

Allerdings sind damit nicht die Sorgen verflogen. Als unverändert belastend wird an den Märkten der Ölpreis eingestuft, der auf einem Sieben-Jahreshoch notiert und für eine weiter hohe Inflation spricht. Fed-Chef Jerome Powell räumte bereits vergangene Woche ein, die Inflation sei nun breiter und struktureller aufgestellt als noch zu Jahresbeginn. Auch die Nachrichten vom chinesischen Immobiliensektor beunruhigen weiter. Begleitet wird dies von Sorgen, die Wirtschaft habe ihre Wachstumsspitze überschritten. Dazu kommen steigende Bedenken vor Umsatzausfällen durch die Lieferkettenprobleme.

Was bringt der heutige Tag? Aus Deutschland gibt es eine Stunde vor Handelsbeginn den Auftragseingang für August und am Vormittag Daten zum August-Einzelhandelsumsatz und den Baubranchen-PMI für September. Spanien liefert Daten zur Industrieproduktion im August. Aus den USA kommen ADP-Zahlen zum Arbeitsmarkt im September.

Das wird für den Dax heute wichtig