Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag USA schielen auf Ölimporte aus Venezuela

Nach dem Stopp russischer Ölimporte infolge des Ukraine-Krieges hoffen die USA auf Lieferungen aus Venezuela. Vertreter der US-Regierung sagten ihren venezolanischen Amtskollegen eine Lockerung der seit 2019 bestehenden Sanktionen zu - unter der Voraussetzung, dass Öl direkt in die Vereinigten Staaten geliefert werde, sagten zwei mit den Verhandlungen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Weder das US-Außenministerium noch das staatliche venezolanische Energieunternehmen PDVSA reagierten auf Bitten um eine Stellungnahme.

Chevron als letzter noch in Venezuela aktiver amerikanischer Ölproduzent könnte der erste Nutznießer sein, sollte eine Einigung mit der sozialistischen Regierung von Nicolas Maduro erzielt werden. Chevron darf seit 2020 kein venezolanisches Öl mehr aus seinen Gemeinschaftsunternehmen liefern und drängt darauf, dieses Verbot aufzuheben. Beide Länder hatten die diplomatischen Beziehungen 2019 abgebrochen. Die USA und Dutzende andere Staaten wie Deutschland haben Maduros Wiederwahl im Jahr 2018 nicht anerkannt. Mit Unterstützung von Russland, Kuba, China und dem Iran konnte sich Maduro bislang im Amt halten.

Quelle: ntv.de

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