Marktberichte

Impulse erst am Nachmittag? Brent-Preis steigt, WTI fällt

brent.jpg

(Foto: picture alliance / dpa)

Eine relativ ruhige Nacht in der Ukraine sorgt auch für ein Durchatmen an den Rohstoffmärkten. Die Blicke der Investoren wenden sich nun den US-Einzelhandelsdaten zu. Sie könnten für neue Impulse sorgen.

Mit nur wenig Veränderung warten die Rohstoffmärkte zum Start in den neuen Handelstag auf. Die Ölpreise zeigten sich am Dienstagmorgen nahezu unverändert. Ein Barrel (159 Liter) der europäischen Ölsorte Brent zur Lieferung im Juni kostete 108,48 Dollar. Das waren 7 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Marke WTI fiel hingegen um 4 Cent auf 100,55 Dollar.

Nach den Kursgewinnen am Vortag habe es in der Nacht wenige Impulse gegeben, sagten Händler. Im weiteren Handelsverlauf könnten noch Zahlen zu den Einzelhandelsumsätzen in den USA den Markt bewegen. Im Blick bleibe die Lage in der Ukraine.

Nach den Konjunkturdaten aus China weitet Kupfer die Verluste weiter aus. Seit Jahresbeginn ist die Zahl der Häuserverkäufe in China um 9,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gefallen. Die Zahl der Baubeginne ist sogar um ein Viertel eingebrochen. Kupfer ist im Baugewerbe ein wichtiger Baustoff. Der Preis für eine Tonne Kupfer gibt um 46 Dollar auf 6.832 Dollar nach.

Auch der Preis für Aluminium gibt nach. Neben den Immobiliendaten blieben auch die chinesischen Daten zur Industrieproduktion sowie die Einzelhandelsumsätze für April unter den Erwartungen.

Angesichts der der international verbesserten Stimmung  - etwa mit Blick auf die Ukraine - sind Krisenwährung weniger gefragt ist. Darunter leidet beispielsweise der Goldpreis, der für die Feinunze im Bereich um 1.290 Dollar verharrt.

Quelle: ntv.de, bad/dpa