Marktberichte

Syrien, Türkei, Iran, Israel Ölpreis nach Hoch mit Abgaben

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Syrische Flüchtlinge kehren ihrer Heimat wegen des anhaltenden Bürgerkriegs den Rücken.

(Foto: picture alliance / dpa)

Nach einem deutlichen Anstieg kehren die Ölpreise etwas zurück. Die bestimmenden Themen an den Rohstoffmärkten bleiben aber die politischen Spannungen zwischen der Türkei und Syrien sowie zwischen dem Iran und dem Westen. Die sinkenden Notierungen dürften daher nur vorübergehend sein.

Mit fallenden Notierungen warten die Ölpreise am Mittwoch auf. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 114,20 US-Dollar. Das waren 30 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) sank um 28 Cent auf 92,11 Dollar. Am Dienstag hatten die Ölpreise deutlich um über zwei Dollar zugelegt.

Einen unterstützenden Faktor am Ölmarkt sehen Experten in den anhaltenden Spannungen zwischen der Türkei und Syrien. Eine Ausweitung des Konflikts könnte zu einer Gefährdung wichtiger Öltransitwege führen, heißt es bei der Commerzbank. Darüber hinaus werden die Ölpreise durch die starke Liquiditätsversorgung der großen Notenbanken gestützt. Unterdessen weitet sich die deutliche Preisdifferenz zwischen Brent und WTI weiter aus. Als ausschlaggebend gelten Angebotsüberhänge in den USA.

Quelle: n-tv.de, dpa

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