Marktberichte

Silvesterhandel in China Shanghai schließt im Plus

Im asiatischen Aktienhandel endet das Jahr 2010 mit einem versöhnlichen Ausklang. Die Börsen in Hongkong und Shanghai verzeichnen leichte Kursgewinne. In Japan bleiben die Aktienmärkte an Silvester ebenso wie in Korea, Thailand und Indonesien geschlossen.

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Die asiatischen Aktienmärkte haben am letzten Handelstag des Jahres bei geringem Volumen leichte Gewinne verbucht. In Hongkong und Shanghai sorgte ein fester Yuan für Nachfrage nach chinesischen Titeln. Die chinesische Währung hatte zum Dollar den höchsten Stand seit der Neubewertung im Jahr 2005 markiert. Viele Börsen, darunter Tokio, Seoul, Bangkok und Jakarta blieben an Silvester feiertagsbedingt geschlossen.

Der Hongkonger Hang Seng Index gewann 0,16 Prozent auf 23.036 Punkte. Die Papiere von China Communications Construction kletterten 3 Prozent. Die Gruppe will neue Aktien ausgeben und mit einem Teil der Erlöse die Übernahme einer Infrastruktur-Firma finanzieren.

In Shanghai legte die Börse 1,76 Prozent auf 2808 Zähler zu. Gesucht waren vor allem Bank- und Versicherungsaktien. Agricultural Bank of China rückten 3,1 Prozent vor, China Pacific Insurance verteuerten sich um 2 Prozent. Im Jahresverlauf gab die Börse Shanghai allerdings um 14 Prozent ab. Die Angst vor schärferen Maßnahmen der Regierung zur Bekämpfung der Inflation machten Shanghai 2010 weltweit zu einer der schwächsten Börsen.

In Indien verabschiedeten sich die Aktien am letzten Handelstag mit einem Plus von 0,59 Prozent auf 20.509 Punkte von 2010.

In Australien gaben die Aktien 0,94 Prozent auf 4745 Zähler nach. Druck auf den Gesamtmarkt kam vor allem von den Rohstoffwerten. Spekulationen um ein Kaufinteresse an der US-Ölfirma Anadarko sorgten bei BHP Billiton für ein Minus von 1,3 Prozent.

Quelle: ntv.de, rts