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Plastische Chirurgie Chinese hat Nase auf der Stirn

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Die Nase auf der Stirn wurde aus Knorpelgewebe der Rippe aufgebaut. Demnächst soll sie an die übliche Stelle transplantiert werden.

(Foto: REUTERS)

Bei diesem Foto muss man zweimal hinschauen. Ein junger chinesischer Mann sitzt auf einem Stuhl, die Augen halb geschlossen. So weit, so normal. Nur was ist bloß mit der Stirn des Mannes los? Eine riesige Geschwulst scheint dort zu wachsen, zwei Löcher sind zu erkennen. Es ist eine Nase.

Der Mann ist 22 Jahre alt, heißt Xiaolian und war vor einem Jahr in der Provinz Fuzhou in einen Verkehrsunfall verwickelt. Er trug schwere Verletzungen an der Nase davon. So viel Knorpel war zerstört, dass die Ärzte das Riechorgan des Mannes nicht rekonstruieren konnten. Also entschieden sie, eine neue Nase wachsen zu lassen. Offenbar war dafür die Stirn der geeignetste Ort.

Dafür mussten sie die Nase auf der Stirn zunächst formen. Zuerst entnahmen sie Knorpelgewebe aus der Rippe des Mannes und transplantierten dieses auf den Kopf des Mannes. Auf der Stirn formten sie dann mit Hilfe ebenfalls transplantierter Haut eine neue Nase aus der Knorpelmasse. Die Chirurgen sind guten Mutes: Die Nase entwickele sich gut, schon bald könne die neue Nase an die übliche Stelle zwischen Augen und Mund transplantiert werden, werden sie in lokalen Medien zitiert.

Quelle: n-tv.de, vpe/rts

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