Wissen

Zusammenhang klar erkennbar Depression erhöht Tabakkonsum

14519768.jpg

Insgesamt wird die Zahl der Raucher bundesweit in den letzten Jahren geringer.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Menschen mit Depressionen greifen einer US-Studie zufolge wesentlich häufiger zur Zigarette als andere. Rund 43 Prozent der Depressionskranken seien Raucher, während dieser Anteil bei Menschen ohne Depressionen nur bei 22 Prozent liege, heißt es in einer in Washington vorgelegten Studie des National Center for Health Statistics.

Aus der Erhebung geht zudem hervor, dass depressive Raucher besonders viele Zigaretten konsumieren: Drei von zehn Erwachsenen mit Depressionen rauchten mehr als eine Schachtel am Tag - mehr als doppelt so viel wie die Vergleichsgruppe. Mehr als 50 Prozent der depressiven Raucher zündeten sich binnen fünf Minuten nach dem Aufwachen am Morgen die erste Zigarette an.

Die Wissenschaftler fanden zudem heraus, dass depressiven Rauchern das Aufhören schwerer fällt als anderen. Dem US-Institut zufolge sind etwa sieben Prozent der Erwachsenen in den USA als depressiv einzustufen.

Quelle: n-tv.de, AFP

Mehr zum Thema