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Raupen mit giftigen Haaren Die Spinner sind unterwegs

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In diesem Jahr sind die Raupen etwa zwei Wochen später dran als sonst.

(Foto: dpa)

Von Bayern bis Mecklenburg-Vorpommern machen sie sich über Eichenblätter her - die Raupen des Eichenprozessionsspinners, deren Haare allergische Reaktionen auslösen können.

Derzeit befänden sich viele Raupen, die sich mehrfach häuten, im dritten oder vierten Larvenstadium, sagte Max Reger, Leiter der Abteilung Waldwirtschaft im Landwirtschaftsministerium Baden- Württemberg. Ihre Haare enthalten einen Giftstoff, der bei Kontakt Hautausschläge und beim Einatmen Asthmaanfälle auslösen kann.

Der Eichenprozessionsspinner liebt es warm und trocken und bevorzugt lichte Eichenwälder, Waldränder und Einzelbäume. Menschen sollten jeglichen Kontakt mit den Larven des Schmetterlings vermeiden und bei starken Hautreaktionen einen Arzt aufsuchen, rät die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg.

Zu erkennen sind die gefräßigen Raupen des unscheinbaren Schmetterlings vor allem an den langen Haaren und daran, dass stets mehrere 100 hintereinanderherziehen - wie bei einer Prozession. Zur Verpuppung sammeln sich die Raupen und bilden in den Bäumen sogenannte Gespinstnester. Auch diese sollten nicht angefasst werden, da sie Larvenhäute enthalten. Bekämpft wird der Eichenprozessionsspinner unter anderem mit einem Absaugen der Nester und mit Pflanzenschutzmitteln.

Quelle: ntv.de, dpa

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