Fuß- und NagelpilzGefahr durch Miefsocken
Von Fuß- und Nagelpilz sind besonders Sportler betroffen. In der Fußball-Bundesliga sollen mehr als 60 Prozent der Profis darunter leiden.
Von Fuß- und Nagelpilz sind besonders Sportler betroffen. In der Fußball-Bundesliga sollen mehr als 60 Prozent der Profis darunter leiden. Der Grund dafür ist, dass die Spieler eng anliegende Schuhe tragen, wodurch die Luftzirkulation gestört ist und sich ein feuchtes Klima entwickelt.
Zudem werden beim Spiel die Füße stark gefordert, so dass sich der Fußnagel winzige Verletzungen zuziehen kann. Sind die Spieler anschießend im gemeinsamen Umkleide- oder Duschraum, können sich die Pilzsporen leicht verbreiten und in die aufgeweichten und verletzten Nägel eindringen. Im Übrigens sind auch Handballer, Tennisspieler, Inlineskater und natürlich auch Jogger gefährdet.
Sportler sollten deshalb ihre Fußnägel und Zehenzwischenräume regelmäßig auf Veränderungen untersuchen. Zeigen sich leichte Verfärbungen des Nagels, sollte man sich an einen Arzt oder Apotheker wenden. Unbehandelt kann der Fußpilz den gesamten Nagel zerstören. Auch entsteht oft noch ein Hautbefall, der sehr schwer beherrschbar ist. Deshalb sollte bei einer Nagelverfärbung sofort mit einer Therapie begonnen werden. Die völlige Ausheilung der Nagelpilzerkrankung allerdings kann vier Monate und mehr in Anspruch nehmen, denn Fuß- und Fingernägel wachsen nur wenige Millimeter im Monat.
Um eine Ansteckung zu vermeiden, empfiehlt es sich in gemeinschaftlichen Duschräumen immer Badeschuhe zu tragen. Auch das Wechseln der Socken nach dem Sport ist wichtig. Diese müssen heiß gewaschen werden, um die Pilzsporen abzutöten. Zudem ist es besser, Schuhe mit "Spiel" für die Zehen und keine zu engen Socken mit Nähten zu tragen, um ein Wundscheuern zu vermeiden.