Mit Raucherlunge im UrlaubKeine Berge, kein Meer!
Allergiker und Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen sollten ihren Urlaubsort sorgfältig auswählen. Wer unter einer fortgeschrittenen Raucherlunge (COPD) leidet, sollte das Gebirge meiden.
Allergiker und Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen sollten ihren Urlaubsort sorgfältig auswählen. Wer unter einer fortgeschrittenen Raucherlunge (COPD) leidet und schon im Ruhezustand Atemschwierigkeiten hat, meide besser das Gebirge.
Das erläutert die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Werne. Denn schon ab einer Höhe von 1.000 Metern könne sich ein lebensbedrohlicher Sauerstoffmangel einstellen. Auch der Aufenthalt am Meer sei für viele COPD-Patienten nicht geeignet, weil die salzhaltige Meeresluft die Atemwege reizt.
Patienten mit einer schweren COPD dürften zwar fliegen, sollten aber zusätzlich Sauerstoff verabreicht bekommen. Selbst wer nur an einer leichten COPD leidet, ist nach der Landung weniger belastbar und sollte sich deshalb beispielsweise beim Abtransport des Gepäcks helfen lassen, so die DGP. Für Allergiker ist der Aufenthalt im Gebirge nach Angaben der Lungenärzte hingegen günstig, da die Schadstoffbelastung in großer Höhe abnimmt. Für sie empfehle sich auch ein Urlaub am Meer, da die salzhaltige Luft praktisch keine Pollen enthält.