Mit Bewegung vorbeugenNächtliche Wadenkrämpfe
Regelmäßige Bewegung hilft, nächtlichen Wadenkrämpfen vorzubeugen. 20 Minuten leichtes Joggen oder tägliche Spaziergänge kräftigen die Muskulatur und minimieren so das Risiko von Krämpfen.
Regelmäßige Bewegung hilft, nächtlichen Wadenkrämpfen vorzubeugen. Darauf weist Curt Beil vom Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN) in Düsseldorf hin. "20 Minuten leichtes Joggen oder tägliche Spaziergänge kräftigen die Muskulatur und minimieren so das Risiko von Krämpfen", sagte der Neurologe aus Köln.
Generell können Wadenkrämpfe bei jedem Menschen vorkommen. Häufige Ursache ist laut Beil eine Überlastung der Muskulatur, etwa bei langen Wanderungen oder übermäßigem Joggen ohne ausreichendes Training. Alkohol, Nikotin und Schlafmangel seien ebenfalls Auslöser. Leidet ein Betroffener unter einem nächtlichen Wadenkrampf, helfe es, das krampfende Bein auszustrecken und durchzudrücken.
Auch die Einnahme von Magnesium in Form von Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln führe zu einer Linderung der Beschwerden. Zeigt Magnesium keine Wirkung, können Chinin-haltige Arzneimittel sinnvoll sein. Treten die Wadenkrämpfe fast jede Nacht auf, rät Beil zum Arztbesuch: "Krebs oder Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes kommen als Auslöser ebenfalls in Frage", warnt der Experte.
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