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Im Urwald am Amazonas Neue Springaffenart entdeckt

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Schätzungsweise gibt es nur noch 250 Exemplare der Caquetá-Titi-Affen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Gerade erst wurde die neue Affenart entdeckt, da müssen die Forscher auch schon feststellen, dass die Caquetá-Titi-Affen vom Aussterben bedroht sind. Es fehlt ihnen einfach der Lebensraum.

Eine Forscherexpedition im Amazonas-Urwald hat eine bislang unbekannte Affenart entdeckt. Das katzengroße Tier gehört zu den Titi-Affen (Springaffen), von denen mehr als 20 Arten bekannt sind. Das Tier im Süden Kolumbiens habe grau-braune Haare und einen langen Schwanz, berichtete die Organisation Conservation International in Washington.

Die Forscher warnen zugleich vor dem Aussterben der Art, die wegen der Waldzerstörung stark bedroht sei. Es existierten schätzungsweise nur noch 250 der nun entdeckten Caquetá-Titi-Affen. Eine gesunde Population sollte mehrere Tausend Mitglieder haben.

Monogame Lebensweise

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Ein Caquetá-Titi-Affe im hohen Gras.

(Foto: picture alliance / dpa)

Titi-Affen leben im Gegensatz zu anderen Affen monogam - das Paar bleibt ein Leben lang zusammen. Man sieht die Tiere nach Angaben der Organisation oft mit umeinandergeschlungenen Schwänzen nebeneinander auf einem Ast sitzen. Die Weibchen bekommen gewöhnlich ein Baby pro Jahr.

Die Forscher um Thomas Defler und Marta Bueno von der staatlichen Universität Kolumbiens nannten die neue Art Callicebus caquetensis nach Callicebus für Titi-Affen und der Provinz Caquetá, wo sie entdeckt wurde. Sie stellen das Tier im Journal "Primate Conservation" vor.

Quelle: n-tv.de, dpa

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