Spontane OhnmachtsanfälleOft hilft Kipptisch-Therapie
Menschen, die etwa beim Anblick von Blut immer wieder ohnmächtig werden, kann oft eine "Kipptisch-Therapie" helfen. Warum, ist allerdings noch ein Rätsel.
Menschen, die etwa beim Anblick von Blut immer wieder ohnmächtig werden, kann oft eine "Kipptisch-Therapie" helfen. Das berichtet die "Ärzte-Zeitung" unter Berufung auf Mediziner von der Technischen Universität Dresden.
Bei der Therapie verbringt der Patient zunächst einige Minuten liegend auf einem Spezialtisch, wird dann für etwa 20 Minuten in stehende Position und schließlich wieder zurück gekippt. Dies wird zwei bis drei Mal wiederholt.
Über die Frage, warum die Therapie wirkt, können die Forscher den Angaben zufolge bisher lediglich spekulieren: Vermutet wird, dass sie positiv auf den Kreislauf wirkt und auch psychologische Effekte hat. Bevor die Kipptisch-Therapie beginnt, muss jedoch geklärt sein, dass hinter den spontanen Ohnmachtsanfällen eine gutartige Erkrankung namens neurokardiogene Synkope (NKS) steckt und dass sie nicht etwa ein Signal für Herzrhythmusstörungen oder auch Epilepsie sind.