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Im Freien nur auf Unterlage sitzen Zeckenbiss-Gefahr nimmt zu

Nach einer Runde im Freien, den Körper nach Zecken absuchen. Ein festgebissens Tier wird mit einer Pinzette gerade herausgezogen und die Wunde desinfiziert.jpg

Nach Aufenthalt im Freien sollte man den Körper nach Zecken absuchen.

Mit den steigenden Temperaturen nimmt auch die Gefahr von Zeckenbissen wieder zu. Aber Insektenschutzmittel und eine Impfung gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) bieten allein keinen ausreichenden Schutz.

Wer sich vor Zecken schützen will, sollte im Freien nur auf einer Unterlage liegen oder sitzen, rät das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Berlin. Außerdem empfehlen sich geschlossene Schuhe, Socken und langärmelige Oberteile. Die Kleidung sollte hell und einfarbig sein - darauf lassen sich die Tiere besser entdecken. Da Zecken sich besonders gern im hohen Gras oder Unterholz aufhalten, bleibt man im Wald am besten auf den Wegen.

Ganz wichtig ist nach einem Aufenthalt im Freien, den Körper nach Zecken abzusuchen. Besonders muss dem DRK zufolge auf dünne, gut durchblutete Hautstellen wie Haaransatz, Achselhöhlen und Kniekehlen geschaut werden. Eine festgebissene Zecke wird mit einer Pinzette gerade herausgezogen und die Wunde desinfiziert. Wer sich unsicher ist, ob er die Zecke richtig entfernt hat, sollte zum Haus- oder Kinderarzt gehen. Auch Symptome wie Hautrötungen, Kopfschmerzen, Erbrechen oder Fieber sind ein Fall für den Arzt.

Quelle: ntv.de