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Triumph Speed Triple 1200 RS Ab in die Spitzengruppe der Nakedbikes

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Mit 180 PS und einem maximalen Drehmoment von 125 Newtonmetern reiht sich die Triumph Speed Triple 1200 RS ganz vorne ein.

(Foto: Triumph)

Triumph nimmt die Erfahrungen aus der Moto2-Straßenweltmeisterschaft und erfindet die Speed Triple 1200 RS völlig neu. Aber nicht nur das, die Briten setzen sich damit mal kurzerhand an die Spitze der ultrastarken Nakedbike-Fraktion.

Der englische Motorradhersteller Triumph scheint aus seinem Engagement in der Moto2-Straßenweltmeisterschaft tatsächlich Nutzen für seine Serienfahrzeuge ziehen zu können: Die vollkommen neu entwickelte Speed Triple 1200 RS etabliert sich aufgrund der technischen Daten in der Spitzengruppe der ultrastarken und extrem handlichen Nakedbikes. Mit einer Leistung von 180 PS, einem maximalen Drehmoment von 125 Newtonmetern und einem fahrfertigen Gewicht von lediglich 198 Kilogramm demonstriert die britische Neuheit eindrücklich, dass man in Hinckley gegenüber BMW S 1000 R, Ducati Streetfighter V4 und KTM 1290 Superduke R nicht länger zurückstehen will. Die 1200 RS soll ab Mitte März für 17.500 Euro bei den Händlern stehen.

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Mit der Speed Triple 1200 RS macht Triumph einen richtig großen Schritt.

(Foto: Triumph)

Ohne große Übertreibung lässt sich die neue Triumph Speed Triple RS als wegweisender Schritt in die Zukunft der Marke beschreiben: Sowohl das Verhältnis von Leistung und Gewicht als auch die Bereiche Elektronik, Fahrwerk und Bremsen sowie die Ausstattung setzen Maßstäbe. Gegenüber dem Vormodell steigt die Motorleistung des rund 100 Kubikzentimeter größeren Dreizylinder-Triebwerks um 30 PS, während das Fahrzeuggewicht trotz verbesserter Ausstattung und höherer gesetzlicher Anforderungen um zehn Kilogramm gesenkt wurde. Triumph reklamiert für die auch optisch völlig neugestaltete Speed Triple RS deshalb neue Bestwerte in den Bereichen Performance und Handling.

Ordentlich abgespeckt

Sieben Kilogramm beträgt die Gewichtsreduktion alleine beim neuen Triple, dessen Drehvermögen um 650 Umdrehungen auf nun maximal 11.150 U/min gesteigert werden konnte. Die Maximalleistung fällt bei 10.750 Kurbelwellenumdrehungen an, das maximale Drehmoment liegt bei 9000 Touren. Auch viele periphere Bauteile, beispielsweise Kupplung und Getriebe, verloren erheblich an Gewicht, der neue Aluminiumguss-Rahmen fiel um 17 Prozent leichter aus. Die nun verwendete Lithium-Ionen-Batterie spart gleich 60 Prozent oder 2,3 Kilogramm im Vergleich zu einem gleich starken Blei-Säure-Akku.

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Auch bei den Fahrassistenzsystemen für die Speed Triple 1200 RS hat sich Triumph einiges einfallen lassen.

(Foto: Triumph)

Damit das sehr agile Bike trotzdem gut beherrschbar ist, hat Triumph die Fahrassistenzsysteme auf ein für die Marke neues Niveau gebracht: Eine Sechsachsen-IMU schafft alle erforderlichen Daten herbei, um die zahlreichen Regelsysteme (Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle, Kurven-ABS) innerhalb von Sekundenbruchteilen tätig werden zu lassen. Mithilfe eines vollkommen neuen, besser als zuvor bedienbaren TFT-Displays im Cockpit kann der Fahrer sämtliche Einstellungen nach eigenem Gusto beeinflussen; zusätzlich zu den vier voreingestellten Fahrmodi (Rain, Road, Sport, Track) lässt sich auch ein total individualisiertes Programm namens Rider konfigurieren.

Auf höchstem Niveau sind auch die mechanischen Komponenten wie Radführungen und Bremsen angesiedelt: Verzögert wird am Vorderrad mithilfe von zwei 32 Zentimeter messenden Bremsscheiben sowie Vierkolbenbremszangen des Typs Stylema des Elite-Herstellers Brembo. Dabei ist die Bremsanlage als Kombi-Bremssystem ausgelegt. Das Vorderrad wird von einer NIX30 Upside-Down-Gabel von Öhlins geführt, das Hinterrad von einem Öhlins TTX36 Doppelrohr-Monoshock gefedert und gedämpft; beide Bauteile sind voll einstellbar.

Reichliche Ausstattung

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Ein geradezu stylisches Display versorgt den Fahrer der Triumph Speed Triple 1200 RS mit allen notwendigen Informationen.

(Foto: Triumph)

Nicht gespart hat Triumph auch bei der Ausstattung: So gibt es außer einem neuen Quickshifter für das kupplungslose Hoch- und Runterschalten eine alle Bauteile umfassende Keyless-Schließanlage (Zündung, Lenkschloss, Tankdeckel), verbesserte hinterleuchtete Cockpit-Schalter, selbstrückstellende Blinker, eine serienmäßige Geschwindigkeitsregelanlage sowie ein Konnektivitätssystem zur Einbindung des Fahrer-Smartphones. Zu den 35 lieferbaren Zubehörkomponenten zählen unter anderem ein Reifendruck-Kontrollsystem oder heizbare Lenkergriffe, deren Kabel und Kontrollleuchten bereits serienmäßig installiert sind. Die für die Speed Triple schon immer stilbildenden Doppelscheinwerfer sind nun mit LED-Technik ausgerüstet und umfassen auch eine modellspezifische Tagfahrlicht-Signatur.

Der komplett neue Auftritt der Triumph Speed Triple RS - es wird übrigens künftig keine anderen Versionen wie R oder S mehr geben - wird von neuen, besonders leichten Rädern sowie den zwei Lackfarben Schwarz und mattes Silber abgerundet. Tankgröße und Verbrauch - 15,5 Liter beziehungsweise 5,6 Liter über 100 Kilometer, laut aktueller Norm - stehen in einem sinnvollem Verhältnis. Kundenfreundlich stellen sich die langen Wartungsintervalle von 16.000 Kilometern dar, sofern man innerhalb eines Jahres so viel fährt.

Quelle: ntv.de, Ulf Böhringer, sp-x