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Sauber, stark, sportlich Diese fünf Motorräder stehen unter Strom

Wer auf E-Mobilität umsteigen will, findet im Bereich der Klein- und Leichtkrafträder in Deutschland ein bereits üppiges Angebot. Vor allem im urbanen Alltagsverkehr können diese E-Scooter einen günstige und saubere Alternative zum Auto sein. Doch wenn es flotter und weiter gehen soll, machen sich zweirädrige Stromer noch rar. Fünf vergleichsweise leistungs- und reichweitenstarke Bikes gibt es bereits zu kaufen.

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Nicht ganz billig: die E-Motorräder der US-Marke Zero.

(Foto: Zero)

Schon seit einigen Jahren eine feste Größe und in Deutschland mit wachsendem Erfolg vertreten ist die US-Marke Zero. Wurden 2017 noch 145 E-Motorräder hierzulande abgesetzt, waren es vergangenes Jahr 176. Die Modelle machen einen ausgereiften und wertigen Eindruck, sie sind allerdings nicht ganz billig. Etwas mehr als 12.000 Euro kosten die Varianten der Enduro-Familie FX in Kombination mit einer 7,2-kWh-Batterie, die im Stadtverkehr rund 160 und auf der Autobahn bei konstant 113 km/h bis 64 Kilometer Reichweite erlaubt. Maximal sind 132 km/h möglich. Etwas mehr Power und Reichweite gibt es bei den Modellen S/DS sowie SR/DSR. Diese 60 PS starken E-Motorräder lassen sich mit einer bis zu 18 kWh großer Batteriekapazität kombinieren. Die über 150 km/h schnellen Stromer kommen damit im Stadtverkehr pro Ladung fast 360 Kilometer weit, auf der Autobahn halbiert sich die Reichweite. Wer die maximale Reichweite will, muss bei Zero allerdings über 22.000 Euro investieren.

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Die Eva ist bei Energica das Einstiegsmodell - hier in der EsseEsse9-Version.

(Foto: Energica/Damiano Fiorentini)

Sogar noch um einiges teurer sind die E-Motorräder der italienischen Marke Energica. Einstiegsmodell ist die Eva, die einen 109 PS starken Motor mit einer 11,7 kWh große Batterie kombiniert. Drei Sekunden braucht das 280 Kilogramm schwere Bike für den 100-km/h-Sprint, maximal sind 200 km/h möglich. Die realistische Reichweite im Praxiseinsatz liegt bei 120 Kilometer. Der Preis liegt bei rund 25.000 Euro. Wer es sportlicher mag, kann auch die 145 starke Sportversion Evo bekommen, die preislich bei gut 28.000 Euro startet.

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Seit 2014 bietet BMW mit der C Evolution einen potenten und emissionsfreien Maxi-Scooter an.

(Foto: BMW)

Zwar kein Motorrad, so ist doch BMWs ein immerhin erwachsener Maxiscooter mit 48 PS starkem Motor, der eine Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 in rund sieben Sekunden und bis zu 129 km/h Höchstgeschwindigkeit erlaubt. Auch hier muss man tiefer in die Tasche greifen: 14.150 Euro kostet die Basisversion mit einer 8 kWh großen Batterie, die eine maximale Reichweite von 100 Kilometer erlaubt. Wer 1500 Euro oben drauflegt, kann auch eine Version mit 12,5 kWh großem Akku bekommen, der das Reichweitenfenster um weitere 60 Kilometer aufstößt. Zudem darf die Long-Range-Variante Topspeed fahren, während die Basis auf 120 km/h beschränkt wird.

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Mehr Sportgerät als Transportmitte: die KTM Freeride E-XC.

(Foto: KTM)

Für Enduro-Freunde gedacht ist die Freeride E-XC von KTM, die vor allem als Sportgerät für ambitionierte Offroad-Sausen konzipiert wurde. Man kann den Crosser allerdings auch mit Straßenzulassung bekommen. Der Basispreis erscheint mit rund 7700 Euro recht günstig, allerdings ist darin noch keine Batterie enthalten. Diese kostet zusammen mit dem Ladegerät nämlich 3800 Euro Aufpreis. Ohne Ladegerät werden für den 3,9-kWh-Stromspeicher gut 3000 Euro fällig. Alternativ gibt es auch ein Leasingangebot für die Batterie mit einer monatlichen Finanzierungsrate von 49 Euro. Das soll die Entscheidung erleichtern, mehrere Batterien zu nutzen, die sich mit wenigen Handgriffen tauschen lassen. Wer sich also im Gelände austoben will, kann mit der bis 18 kW starken Enduro weiterfahren, wenn dem ersten Akku nach ein bis anderthalb Stunden der Saft ausgeht. Die Reichweite gibt KTM übrigens mit 77 Kilometer an.

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Extrem leicht: die Cake& von Kalk.

(Foto: Kalk)

Ebenfalls ursprünglich als reines Sportgerät konzipiert, doch mittlerweile auch mit Straßenzulassung erhältlich ist die aus Gotland stammende Enduro Cake& von Kalk. Die Schweden setzen auf puristisches Design und Leichtbau. So soll der 70 Kilogramm leichte, 20 PS starke, bis 100 km/h schnelle und um 13.000 Euro teure Offroader trotz einer kleinen 2,6-kWh-Batterie rund 80 Kilometer Reichweite bieten. Im März ist offizieller Marktstart für die Cake&. Vorbestellungen werden gegen eine Anzahlung von 200 Euro bereits entgegengenommen.

Zwar ist der Markt an elektrischen Motorrädern derzeit noch überschaubar, doch er wird in naher Zukunft wachsen. So hat Harley-Davidson in den USA den Marktstart seiner Livewire für 2019 angekündigt, vermutlich wird zeitnah auch Europa bedient. Zudem will Zero in wenigen Wochen ein neues Naked-Bike präsentieren. Der elektrische Zweiradspezialist Nito aus Italien hat für 2019 den Marktstart seiner N4 angekündigt. Auch Ducati will ein E-Motorrad bauen, das vermutlich 2020 oder 2021 auf den Markt kommt. Zudem gibt es diverse Start-ups wie Tarform, Arc, Vigo Motorcycles oder Italian Volt, die bereits verheißungsvolle Prototypen vorgestellt oder angekündigt haben und die schon bald das Angebot an E-Motorrädern bereichern wollen.

Quelle: n-tv.de, kse/sp-x

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