Montag, 06. September 2021Der Tag

mit Max Perseke
Max Perseke
22:44 Uhr

Das war Montag, der 6. September 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

noch 20 Tage bis zur Bundestagswahl. Ist das schon Endspurt? Annalena Baerbock möchte im Gegensatz zu den anderen beiden Kanzlerkandidaten Emmanuel Macron in Frankreich nicht treffen, Olaf Scholz lobt im ntv.de-Interview Kanzlerin Merkel und Armin Laschet möchte nicht mehr über Umfragewerte sprechen. Die haben Unionspolitiker zuletzt bekanntermaßen frustriert. Manch einer scheint im Endspurt vor der Bundestagswahl am 26. September schon "Außer Atem".

"Außer Atem" - das war auch einer der großen Filme mit dem französischen Schauspieler Jean-Paul Belmondo. Dieser ist, wie heute vermeldet wurde, im Alter von 88 Jahren gestorben. In den 60er-Jahren galt er als Aushängeschild des anspruchsvollen "Nouvelle Vague"-Kinos und als Symbol für Rebellion und Anarchismus. Mit seiner Boxernase und seinem zerknautschten Gesicht wurde er zum Protagonisten einer neuen Generation von Filmstars, die keine schönen Helden mehr waren.

Den Tag schließen und Ihnen eine erholsame Nacht wünschen möchte ich heute mit einem Zitat von Belmondo. Er, der nach einem Schlaganfall im Jahr 2001 körperlich geschwächt war, sagte es, als er 2016 einen Preis für sein Lebenswerk bekam:

"Ich würde sagen, ich habe alles getan, was ich wollte. Ich liebe die Sonne. Ich liebe das Meer, voilà."

22:00 Uhr

Hugh Jackman trauert um Vater: "Ich bete, dass er jetzt mit Gott in Frieden ist."

Schauspieler Hugh Jackman trauert um seinen Vater und gedenkt ihm in einem Twitter-Post mit einem Bild und bewegenden Worten. Sein Vater sei in den frühen Morgenstunden des australischen Vatertags (5. September) "friedlich verstorben", schreibt Jackman. "Und obwohl es tiefe Traurigkeit gibt, bin ich von solcher Dankbarkeit und Liebe erfüllt", ergänzt er. "Mein Vater war, mit einem Wort, außergewöhnlich. Er widmete sein Leben seiner Familie, seiner Arbeit und seinem Glauben. Ich bete, dass er jetzt mit Gott in Frieden ist."

21:22 Uhr

Wahlarena: Baerbock macht sich für Tempolimit 130 stark

Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock will sich im Falle einer Regierungsbeteiligung trotz vieler Vorbehalte für ein Tempolimit von 130 Stundenkilometern auf deutschen Autobahnen einsetzen. "Das ist etwas, für das ich mich stark machen werde", antwortete die Grünen-Chefin in der ARD-"Wahlarena" am Montagabend auf die Frage eines Außendienstmitarbeiters.

20:47 Uhr

Tödliche Fahrstunde: 15-Jähriger prallt mit Moped auf Abschleppwagen

Während einer Fahrstunde ist ein 15 Jahre alter Mopedfahrer bei einem Unfall nahe dem brandenburgischen Elsterwerda tödlich verunglückt. Der Jugendliche sei auf einer Bundesstraße mit dem Moped auf einen Abschleppwagen aufgefahren, sagte ein Polizeisprecher. Zuvor war ein Auto aus technischen Gründen auf der Bundesstraße liegen geblieben. Das Fahrzeug des Abschleppdienstes stellte sich mit eingeschalteter Warnblinkanlage zu dem Wagen. Der Mopedfahrer habe den Wagen übersehen, so der Sprecher. Sein Fahrlehrer befand sich im Auto hinter ihm.

20:10 Uhr

Grausige Fahrt mit dem Aufzug: Frauchen drin, Hund draußen an Leine

"Fahrstuhl des Grauens" heißt ein niederländischer Horror-Thriller aus dem Jahr 1983. In einem Bochumer Bürohaus wäre ein Aufzug für einen kleinen Vierbeiner fast zu einem solchen Fahrstuhl des Grauens geworden. Was war passiert? Beim Aufzugfahren hatte die Besitzerin des kleinen Hundes übersehen, dass ihr Vierbeiner noch nicht im Fahrstuhl war. Als die Tür schloss und der Aufzug im Keller anfuhr, wurde das Hündchen an der Leine in die Höhe gehievt, wie die Feuerwehr berichtet. Im Erdgeschoss habe die Frau den Fahrstuhl gestoppt und die Lichtschranke blockiert. Während sie das Ende der Leine eisern festhielt, hing ihr Hund im Keller nahe der Decke in seinem Geschirr. Ein Zeuge habe schließlich die Feuerwehr alarmiert. Feuerwehrleute schnitten das verängstigte Tier aus seinem Geschirr und übergaben es der Besitzerin.

20:00 Uhr

Videos des Tages

19:36 Uhr

Massud ruft zu Widerstand gegen Taliban auf

Wird es nach der Eroberung des Pandschir-Tals durch die Taliban noch Widerstand gegen die militanten Islamisten in Afghanistan geben? Der Anführer von oppositionellen Kämpfern im Tal, Achmad Massud, ruft die Bevölkerung weiterhin dazu auf, "einen allgemeinen Aufstand zu beginnen, um der Ehre, Freiheit und dem Stolz unserer Heimat willen", wie in einer am Montag veröffentlichten Audiobotschaft zu hören ist. Schon Massuds Vater hatte in den 1990er-Jahren die Taliban bekämpft. Wenige Stunden vor Veröffentlichung der Audiobotschaft hatten die Taliban erklärt, die Provinz Pandschir, die als einzige noch nicht unter ihrer Kontrolle gestanden hatte, eingenommen zu haben. Videos und Bilder in sozialen Medien zeigten Taliban-Kämpfer im Gouverneursgebäude der Provinzhauptstadt Basarak.

18:51 Uhr

Russische Behörde sperrt Wahl-Website von Kreml-Kritiker Nawalny

Eine Wahl-Website des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny ist in Russland nicht mehr zu erreichen. In einer Mitteilung erklärt die staatliche Aufsichtsbehörde Roskomnadsor, den Zugang zu der Website votesmart.appspot.com in Russland geblockt zu haben, da diese die Arbeit "einer extremistischen Organisation fortsetzt". In Russland sind vom 17. bis zum 19. September Parlamentswahlen angesetzt, für die aber fast alle Kreml-kritischen Kandidaten gesperrt sind. Die Nawalny-Website hatte Nutzer dabei unterstützt, jene Kandidaten zu wählen, die die größten Chancen auf einen Sieg gegen die Kandidaten der regierenden Partei Geeintes Russland haben. Bei vergangenen Kommunalwahlen hatte die Regierungspartei so mehrere Sitze verloren. Roskomnadsor hat bereits Dutzende Websites mit Verbindungen zu Nawalny gesperrt.

18:26 Uhr

Neuer Look für die Queen? - Boris Johnson ohne "Strubbelfrisur"

So sind wir Boris Johnson gar nicht gewohnt - zumindest sein Äußeres nicht: Offensichtlich frisch frisiert sorgt er in sozialen Medien in Großbritannien gerade für Gesprächsstoff. Der britische Premierminister trägt normalerweise die Haare verstrubbelt und ohne erkennbaren Schnitt. Bei einer Debatte zu Afghanistan im Unterhaus trat er aber mit akkurat geschnittenem, und wie manche vermuteten, sogar gekämmtem Haar auf. Twitter-Nutzer spekulierten, der konservative Politiker könne sich womöglich für die Queen schick gemacht haben. Keine abwegige Überlegung: Wie ein Regierungssprecher bestätigte, hatte Johnson die 95 Jahre alte Königin am Wochenende auf ihrem Sommersitz Balmoral in Schottland besucht.

17:49 Uhr

Landrat von Ahrweiler beantragt dauerhafte Dienstunfähigkeit

Zahlreiche Häuser in Schuld (Kreis Ahrweiler) wurden durch die Fluten zerstört. Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild

133 Menschen starben in der Region des Ahrtals bei der Hochwasserkatastrophe.

(Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild)

Schon länger ermittelt die Staatsanwaltschaft Koblenz gegen den Landrat des von der tödlichen Flutkatastrophe schwer getroffenen Kreises Ahrweiler - wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung und fahrlässigen Körperverletzung. Inzwischen hat der Christdemokrat Jürgen Pföhler, der schon länger krankgeschrieben ist, einen Antrag auf dauerhafte Dienstunfähigkeit gestellt. Eine Sprecherin der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier erklärt: "Der Antrag von Landrat Dr. Pföhler liegt der ADD seit kurzem vor und wird zeitnah bearbeitet." Schon ein fraktionsübergreifender Appell des Kreistages im Landkreis Ahrweiler hatte Pföhler aufgefordert, den Weg für einen Neuanfang freizumachen. Auch seine eigene Partei, die CDU, stellte sich dahinter. Der Landrat habe nicht mehr das Vertrauen der Menschen. Pföhler hatte zuvor appelliert, die Ereignisse während der Sturzflut besonnen zu beurteilen. Viele Anwohner werfen Pföhler mit Blick auf späte Warnungen vor, damals zu zögerlich gehandelt zu haben.

17:09 Uhr

GDL-Chef Weselsky schließt weitere Streiks nicht aus

"Nach dem Streik ist vor dem Streik", sagt der Vorsitzende der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, am Montag vor Mitgliedern am Berliner Hauptbahnhof. Das Management der Bahn habe es in der Hand, ob es einen weiteren Arbeitskampf gebe. Der gerade laufende Streik in der derzeitigen Tarifrunde wird Weselsky zufolge in der Nacht zu Dienstag indessen planmäßig beendet. Die Deutsche Bahn rechnet für Dienstag wieder mit normalem Zugbetrieb. Am frühen Morgen um 02.00 Uhr endet der fünftägige Streik der GDL im Personenverkehr. Bereits am Montag liefen Vorbereitungen, um den Zugverkehr danach wieder nach Fahrplan aufnehmen zu können, teilt das Unternehmen dazu mit.

16:32 Uhr
Breaking News

Schauspieler Jean-Paul Belmondo gestorben

Der Schauspieler Jean-Paul Belmondo ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Dies berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf den Anwalt des Schauspielers. Belmondo galt als einer der renommiertesten Schauspieler Frankreichs. Ob als Darsteller in Filmen der anspruchsvollen Nouvelle Vague, als Komödiant oder als Action-Star. Jahrzehntelang begeisterte Belmondo das Kinopublikum in Frankreich und auch weltweit.

16:21 Uhr

Mit Sneakern auf die Zugspitze, mit Rettungsteam herunter

Zugegeben: Wir alle lieben Sneaker. Aber es gibt Situationen im Leben, da sollte man nicht auf sie setzen. Eine davon ist eine Tour auf die Zugspitze. Unterkühlt und völlig erschöpft musste ein junges Paar nun aus einem Schneetreiben auf der Zugspitze gerettet werden. Die beiden 20-Jährigen hatten die Wetterbedingungen auf dem Berg wohl unterschätzt - der junge Mann trug bei der Tour vergangene Woche etwa lediglich Turnschuhe, wie Einsatzleiterin Regina Poberschnigg berichtete. Die junge Frau war bereits leicht apathisch, als das Rettungsteam von insgesamt 15 Leuten bei dem Paar ankam. "Im Tal hat es aus Kübeln geschüttet", sagt Poberschnigg. Bei einem solchen Wetter auf die Zugspitze zu wandern, sei unvernünftig. Vor allem mit Sneakern - fügen wir hinzu. Die beiden konnten zum Glück wieder ins Tal gebracht werden.

15:44 Uhr

Russische Außenministeriums-Sprecherin wittert deutsche "Verschwörung"

Harte Vorwürfe aus Moskau: Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat deutschen Politikern und Medien ein gezieltes Vorgehen gegen ihr Land vorgeworfen. "Ich würde sogar von einer Verschwörung deutscher Sicherheitsbeamter, Politiker und Medienunternehmen in Bezug auf Russland sprechen", schrieb Sacharowa im sozialen Netzwerk Telegram. Einmal mehr beklagte Sacharowa dabei Einschränkungen für Russlands Staatsmedium RT in Deutschland - unter anderem eine fehlende Sendelizenz. In Deutschland seien "alle Kräfte" auf die "Neutralisierung von RT" ausgerichtet, schrieb sie. RT - früher Russia Today - plant schon länger ein deutschsprachiges TV-Programm, hat in Deutschland aber keine Rundfunkzulassung. Als Zulassungsvoraussetzung gilt unter anderem, dass das verfassungsrechtliche Prinzip der Staatsferne des Rundfunks nicht verletzt werden darf, also ein Staat oder eine Partei keinen Einfluss auf die Programminhalte nehmen dürfen.

15:09 Uhr

Bela B. und Co.: Prominente werben für eine Partei

"Die Menschheit steht vor der größten Herausforderung ihrer Geschichte", schreibt Bela B. von den Ärzten zu Beginn seines Facebook-Posts. "Die Klimakatastrophe infolge der von Menschen verursachten globalen Erwärmung droht nicht, sie findet statt." Dann ruft er dazu auf, bei der anstehenden Bundestagswahl am 26. September die Grünen zu wählen - und er tut das im Namen von zahlreichen weiteren Künstlerinnen und Künstlern, die er unter seinem Post aufzählt. Darunter sind Namen wie Wolfgang Niedecken von BAP, Judith Holofernes von Wir sind Helden oder Sven Regener von Element of Crime. Bela B. schreibt: "Es geht nicht um Annalena Baerbock oder aufgehübschte Lebensläufe, es geht um die ökologische Transformation der Gesellschaft, um eine nachhaltige, klimabewusste und solidarische Zukunft in Deutschland und überall auf der Welt."

14:36 Uhr

Jane Birkin erleidet Schlaganfall

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Im Jahr 2018 veröffentlichte Birkin ihre Memoiren "Munkey Diaries" und berichtete über ihren langen Kampf gegen Leukämie seit den späten 1990er-Jahren.

(Foto: imago/Starface)

Wegen eines "leichten Schlaganfalls" nimmt die britische Schauspielerin und Sängerin Jane Birkin nicht am renommierten Festival des amerikanischen Films im nordfranzösischen Deauville teil. Dort sollte sie den Dokumentarfilm "Jane par Charlotte" (Jane von Charlotte) von ihrer Tochter Charlotte Gainsbourg vorstellen. Die Familie der 74-Jährigen teilte mit, dass die Schauspielerin "vor ein paar Tagen eine leichte Form eines Schlaganfalls" erlitten habe. "Es geht ihr gut", versicherten die Angehörigen. Birkin ist seit den 1960er-Jahren international bekannt, spielte etwa im Kultfilm "Blow Up" von Michelangelo Antonioni mit.

14:14 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

Johanna Ohlau verabschiedet sich in ihren wohlverdienten Feierabend. Ich übernehme bis zum Abend und versorge Sie im "Der Tag" mit spannenden Nachrichten aus aller Welt.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an maximilian.perseke[at]nama.de.

Los geht's!

13:59 Uhr

Frau vergisst 40.000 Euro in Bus

Es macht mich immer etwas ratlos, wie man eine große Summe einfach so vergessen kann, aber es kommt ja immer wieder vor wie jetzt in Frankreich: Eine Frau hat im Ort Nîmes im Süden des Landes eine Tasche mit 40.000 Euro in einem Bus vergessen. Die Frau hat jedoch Glück im Unglück, denn die Beschäftigten der Verkehrsbetriebe melden den Geldfund der Polizei, wie die Zeitung "Midi Libre" berichtet. Der Busfahrer entdeckte zwar die Tasche, warf aber gar keinen Blick hinein, sondern gab das Fundstück einfach im Depot ab. Erst dort wurde den Mitarbeitern klar, was sich in der Tasche befindet. Glücklicherweise lagen darin auch Zolldokumente, die die rechtmäßige Einfuhr des Geldes durch eine aus dem Ausland stammende Frau belegten. Sonst wäre die Suche nach der Besitzerin sicherlich schwieriger ausgefallen.

13:42 Uhr

Tod nach 39 Jahren im Koma: Trauer um französischen Ex-Nationalspieler

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Adams spielte 22 Mal für Frankreich.

(Foto: imago/WEREK)

Der frühere französische Fußball-Nationalspieler Jean-Pierre Adams ist nach fast 40 Jahren im Koma im Alter von 73 Jahren verstorben. Das teilten seine ehemaligen Vereine OGC Nizza, Olympique Nimes und Paris St. Germain mit. Wegen eines Narkosefehlers bei einer Routineoperation am Knie hatte Adams seit 1982 im Wachkoma gelegen. Der in Dakar geborene Innenverteidiger spielte zwischen 1972 und 1976 22-mal für die Equipe Tricolore.

Weitere Meldungen aus dem Sport lesen Sie wie immer im Sport-Tag.

13:34 Uhr

Im Schlaf Notruf gewählt - Polizei stößt auf Drogen in Wohnung

Ich selbst habe im Schlaf auch schon so manche kuriose Sache gemacht oder gesagt, aber zum Glück habe ich nie das Haus im Nachthemd verlassen oder die Polizei gerufen. Letzteres ist im Schlaf einem 23 Jahre alten Mann in Nordrhein-Westfalen passiert und das gleich mehrmals. Nachdem Freitagnacht mehrere Notrufe bei der Wache eingegangen waren und bis auf ein "Schnarchen und Stöhnen" nichts zu hören war, wie die Polizei mitteilt, machte sich eine Streife auf dem Weg zum Ort des Anrufers in Waldbröl.

Der Besuch der Beamten kam dem schlafenden Anrufer und einem 21-Jährigen mehr als ungelegen: Die Streifenpolizisten bemerkten Cannabisgeruch in der Wohnung und fanden dann "eine nicht unerhebliche Menge Marihuana, zahlreiche Ecstasy-Tabletten sowie diverse andere Drogen", heißt es in der Mitteilung der Kreispolizei des Oberbergischen Kreises in Gummersbach. Gegen die beiden werde nun wegen des Verdachts des Drogenhandels ermittelt.

12:58 Uhr

Maas: Kein Hinweis auf Verbindung von Heckers Tod zu Botschafter-Amt

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Jan Hecker hatte das Amt als Botschafter in Peking erst im August angetreten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach dem überraschenden Tod des deutschen Botschafters in China, Jan Hecker, deutet laut Außenminister Heiko Maas von der SPD nichts auf eine Verbindung zu dessen Arbeit hin. "Wir haben aufgrund der Todesumstände keine Hinweise, dass Jan Heckers Tod in irgendeinem Zusammenhang mit seiner dienstlichen Funktion als deutscher Botschafter in Peking steht", sagte Maas bei einem Besuch des Bundesamts für Auswärtige Angelegenheiten in Brandenburg/Havel. Zum Tod des 54-Jährigen sagte er: "Das ist für uns alle ein großer Schock gewesen, der uns völlig unvorbereitet getroffen hat."

Der neue Botschafter in China war nur kurz nach dem Antritt seines Postens in Peking überraschend gestorben. Er war vor der Übernahme der wichtigen diplomatischen Funktion in Chinas Hauptstadt als enger außenpolitischer Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel von der CDU tätig. Die Ursache seines Todes ist bislang noch unklar.

12:29 Uhr

Polizist schießt bewaffnetem Teenager in den Arm

Brenzlige Situation für die Polizei in Dortmund: Ein junger Mann hantiert an einer U-Bahnhaltestelle mit einer Schusswaffe herum, gibt mehrfach Schüsse ab. Einsatzkräfte der Polizei stellen den mutmaßlichen Schützen kurze Zeit später, geben Warnschüsse ab, aber der Jugendliche legt die Waffe trotz mehrmaliger Aufforderung nicht nieder, sondern rennt weg und zielt wiederholt auf die Beamten. Einer der Polizisten schießt dem jungen Mann schließlich in den Arm. Dieser Vorfall hat sich gestern in der Stadt ereignet, wie die Staatsanwaltschaft Dortmund und die Polizei heute gemeinsam mitteilen. Demnach handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 17-Jährigen und bei der sichergestellten Waffe um eine Schreckschusspistole. Der Teenager wurde nicht lebensgefährlich verletzt und wurde ins Krankenhaus gebracht. Eine Einweisung in eine psychiatrische Einrichtung werde geprüft.

12:00 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:40 Uhr

"Star Wars"-Darsteller beweist lustige Twitter-Theorie über sich

Bekommen Stars jede Menge Likes, egal was sie in sozialen Netzwerken veröffentlichen? "Star Wars"-Darsteller Mark Hamill hat diese Vermutung wohl eindrucksvoll belegt: Der Schauspieler twittert seinen Namen und die soziale Plattform dreht durch. Fast 500.000 Likes sammelte die simple Botschaft des legendären Luke-Skywalker-Darstellers bisher ein.

Hamill reagierte mit seinem Tweet auf die Herausforderung einer Userin namens Lauren, laut ihrer Twitter-Beschreibung eine junge Schauspielerin aus Nordirland - und "Star Wars"-Fan. An ihr Idol Hamill schrieb sie gestern: "Du könntest auch nur einfach 'Mark Hamill' tweeten und würdest Tausende Likes bekommen". Gesagt, getan! Andere Hollywood-Schauspieler wie "Star Trek"-Kollege George Takei sind auch auf den Spaß-Tweet aufmerksam geworden und ziehen inzwischen nach mit eigenen Tweets - allerdings nicht mit ihren eigenen Namen:

11:17 Uhr
Breaking News

Oppositionelle Kolesnikowa in Belarus zu elf Jahren Haft verurteilt

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Zu langjähriger Haftstrafe verurteilt: Maria Kolesnikowa.

(Foto: dpa)

Die belarussische Oppositionelle Maria Kolesnikowa wird fast ein Jahr nach ihrer Festnahme im Zuge der Proteste gegen Machthaber Alexander Lukaschenko zu elf Jahren Haft verurteilt. Das teilt das Gericht laut belarussischen Staatsmedien mit. Der Regierungskritiker Maxim Snak sei zudem zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Kolesnikowa und Snak waren wegen des Versuchs der illegalen Machtergreifung und Extremismus angeklagt.

Beide bestreiten ein Fehlverhalten. Kolesnikowa hat die Anschuldigungen als absurd bezeichnet. Die Oppositionelle spielte eine Schlüsselrolle bei den Kundgebungen gegen den Ausgang der Wahl in Belarus vom August 2020 in

Belarus.

Mehr dazu lesen Sie hier.
11:06 Uhr

Laschet hat kein Verständnis für Lokführer-Streik

Armin Laschet, CDU-Kanzlerkandidat,spricht. Foto: Philipp Schulze/dpa

Armin Laschet

(Foto: Philipp Schulze/dpa)

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ruft auch heute Lokführer der Deutschen Bahn zum Streik auf, um ein höheres Einkommen und bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen. Für den dritten Streik der GDL in dieser Tarifrunde hat Unionskanzlerkandidat Armin Laschet kein Verständnis. "Um Verständnis aufzubringen, müsste ich mich jetzt sehr anstrengen", sagte der CDU-Vorsitzende beim "Wahlcheck" der "Heilbronner Stimme" auf eine entsprechende Frage.

10:48 Uhr

Wie die Taliban Jagd auf afghanische Künstler machen

Die afghanische Popsängerin Aryana Sayeed setzt sich für Frauenrechte ein und spricht sich öffentlich gegen die Taliban aus. Nach dem Machtwechsel in ihrem Land gelingt ihr die Flucht in die USA. Weniger Glück hat ein junger Tänzer. Er bleibt zurück, taucht unter und bangt seitdem um sein Leben:

10:27 Uhr

Linke wirbt erneut für Bündnis mit SPD und Grünen

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Janine Wissler ist Co-Chefin und Spitzenkandidatin der Linken.

(Foto: imago images/Metodi Popow)

Die Linke hat erneut für ein Regierungsbündnis mit SPD und Grünen nach der Bundestagswahl geworben. "Es gibt in diesem Land eine Mehrheit, die Ungleichheit und Armut nicht länger hinnehmen will", heißt es in einem Vorschlag für ein "Sofortprogramm", das die Partei heute vorlegte. Man könne nicht noch einmal vier Jahre so weitermachen, sagte die Co-Chefin und Spitzenkandidatin der Partei, Janine Wissler, im ZDF-"Morgenmagazin". "Und da, finde ich, sollten SPD, Grüne und Linke gemeinsam nach der Wahl, wenn es eine Mehrheit gibt, sehr ernsthaft sondieren, ob man sie nutzen kann."

10:14 Uhr

Polizei entdeckt bei Helikopterflug blinde Passagiere auf Zug

Ein Hubschrauber der Bundespolizei hat bei einem Überwachungsflug auf einem Güterzug aus Italien mehrere Menschen entdeckt. Insgesamt seien bei der folgenden Kontrolle am Bahnhof im oberbayerischen Raubling elf Geflüchtete mit türkischer und palästinensischer Staatsangehörigkeit entdeckt worden, teilte die Bundespolizeidirektion München mit. Darunter seien drei Minderjährige sowie ein Baby gewesen, die sich zu der gefährlichen Fahrt in dem auf einer Schiene transportierten Lastwagenauflieger befanden. Die nun festgestellten elf Menschen - darunter ein Ehepaar mit Baby aus der Türkei und fünf aus Palästina stammende, teils minderjährige Geschwister - wurden in eine Aufnahmestelle für Geflüchtete weitergeleitet.

09:33 Uhr

Kleinkind überlebt allein drei Tage bei eisigen Temperaturen

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Der kleine Junge wurde im australischen Busch in der Nähe eines Gewässers entdeckt.

(Foto: picture alliance / paul mayall)

Drei Tage haben Eltern und Einsatzkräfte in Australien fieberhaft nach einem kleinen Jungen gesucht - und ihn schließlich doch noch lebend gefunden. Der Dreijährige war am Freitag im ländlichen Örtchen Putty, etwa 110 Kilometer nordwestlich von Sydney, aus dem Haus seiner Eltern verschwunden, teilte die Polizei der Region New South Wales mit. Am Montagvormittag (Ortszeit) sei das Kind schließlich von einem Helikopter aus entdeckt worden, als es an einem Bach Wasser getrunken habe. "Dass er in der Nähe von Wasser war, hat es ihm ermöglicht zu überleben", sagte ein Behördensprecher.

Der autistische Junge, der nicht sprechen kann, habe drei Nächte bei eisigen Temperaturen von nur etwa drei Grad überlebt, hieß es. Er wurde mit seiner Familie vereint und zunächst ärztlich untersucht. "Er hat Windelausschlag, wurde von Ameisen gebissen und ist hingefallen, aber er lebt", sagte sein Vater lokalen Medien.

08:55 Uhr

Kleinflugzeug abgestürzt - Suche nach Insassen

Ein Kleinflugzeug ist am Morgen in Nordrhein-Westfalen in einen Wald gestürzt. Vom Piloten oder Co-Piloten fehle noch jede Spur, ein Polizeihubschrauber sei für die Suche im Einsatz, sagte ein Polizeisprecher in Siegen. Der Absturz ereignete sich in Wilnsdorf im Landkreis Siegen-Wittgenstein an einem Waldrand. Andere Menschen kamen nicht zu Schaden, die nächstgelegenen Wohnhäuser waren mehrere Hundert Meter entfernt. Auch eine Drohne mit Wärmebildkamera der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft soll zum Einsatz kommen. Der Flieger ist vermutlich vom Siegerland Flughafen gestartet, der nicht weit entfernt liegt.

Update: Inzwischen ist ein toter Mensch gefunden worden auf einer Wiese etwa 400 Meter von dem Absturzort entfernt. Das teilte die Polizei am Morgen mit.

08:38 Uhr

In diesem Land werden Bitcoins gesetzliches Zahlungsmittel

In El Salvador ist die Digitalwährung Bitcoin ab morgen ein gesetzliches Zahlungsmittel. Der zentralamerikanische Staat ist das erste Land der Welt, das diesen Schritt macht. Ein entsprechendes Gesetz war vor drei Monaten verabschiedet worden und tritt nun in Kraft. Es sieht vor, dass jeder Händler Bitcoin als Zahlungsmittel annehmen muss, der technisch dazu in der Lage ist. Auch Steuern können in der Kryptowährung bezahlt werden. Auf den Tausch von Bitcoin soll keine Kapitalertragsteuer erhoben werden. Den Wechselkurs zum US-Dollar, der in El Salvador anstelle einer einheimischen Währung als offizielles Zahlungsmittel genutzt wird, soll der Markt frei entscheiden. Wer die digitale Geldbörse "Chivo" herunterlädt, bekommt nach Angaben des Präsidenten Nayib Bukele ein Startguthaben im Wert von 30 US-Dollar (rund 25 Euro). Es soll demnach auch 200 "Chivo"-Geldautomaten geben.

Bitcoin ist die bekannteste Digitalwährung. Sie wird nicht von einer Zentralbank kontrolliert, sondern durch ein dezentrales und enorm energieintensives Computerverfahren geschaffen. Die Kryptowährung gilt als Spekulationsobjekt und ist heftigen Kursschwankungen unterworfen.

08:06 Uhr

Jung, erfolgreich, unfruchtbar - die Probleme der neuen Generation

Wollt ihr gar keine Kinder? Doch, der Wille bei der jungen Generation ist oft da, nur geht's dann eben nicht so einfach. "Das Alter ist ein Hauptgrund - dadurch, dass sich unser Lebenslauf verändert", erklärt Autorin Ronja Ebeling in "heute wichtig", was den Kinderwunsch verdirbt. "Ein anderer Grund können auch die Mikroplastikorganismen und die Luftverschmutzung sein. Man weiß ja zum Beispiel auch, dass Luftverschmutzungen die Wahrscheinlichkeit auf eine Fehlgeburt vergrößern."

Außerdem geht es in "heute wichtig" um die Sicherheitslage in Afghanistan. Ein hochrangiger US-General hat am Wochenende vor einem neuen Bürgerkrieg in dem Land gewarnt. Der Taliban-Experte und Konfliktforscher Conrad Schetter ordnet ein, wie groß diese Gefahr ist. Er setzt sich außerdem für einen Dialog mit der radikalislamischen Organisation ein: "Meines Erachtens muss man mit den Taliban reden. Eine völlige Ausgrenzung bringt nicht sehr viel, würde sogar eher die radikaleren Kräfte stärken."

"heute wichtig"

"heute wichtig" ist der Morgen-Podcast des "Stern" in Kooperation mit RTL und ntv. Mit einem Mix aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Unterhaltung steht der Podcast von Montag bis Freitag immer ab 5 Uhr zum Abruf bereit. Verpassen Sie keine Folge von "heute wichtig" und abonnieren Sie den Podcast bei Audio Now, Spotify, Apple Podcasts, Deezer, Castbox oder in Ihrer Lieblings-Podcast-App.

07:49 Uhr

Studie: Russische Trolle tummeln sich in Kommentarspalten westlicher Medien

Sie tummeln sich in den Kommentarspalten westlicher Medien und gaukeln mit ihren Äußerungen im Netz vor, der Kremlpolitik zuzustimmen: prorussische Internet-Trolle. Einer Studie zufolge hätten solche Accounts seit dem Beginn der Untersuchung im April pro-Kreml- und antiwestliche Äußerungen zu fast 250 Artikeln aus gut einem Dutzend Ländern veröffentlicht, ermittelten Experten der Universität Cardiff. Die Reaktionen würden wiederum in russischen Staatsmedien als Beleg für die angebliche Zustimmung im Westen zur Politik des Kremls herangezogen, so die Studie. Der britische Außenminister Dominic Raab vermutet staatliche Unterstützung hinter der Kampagne. "Dieser Bericht betont die Bedrohung unserer Demokratie durch vom russischen Staat unterstützte Fehlinformationen im Internet", sagte Raab. In Großbritannien waren demnach unter anderem Beiträge der Zeitungen "Daily Mail", "Daily Express" und "The Times" betroffen.

07:35 Uhr

Taliban: Letzte Bastion des Widerstands in Afghanistan "vollständig erobert"

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Widerstandskämpfer im Pandschir-Tal in Afghanistan.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Das Pandschir-Tal gilt seit den 90er Jahren als eine Hochburg des Widerstands gegen die radikalislamischen Taliban, das die Islamisten noch nie unter Kontrolle hatten - bis jetzt: Nach eigenen Angaben haben die Taliban die Region in Afghanistan eingenommen. Das Pandschir-Tal sei "vollständig erobert", erklärte der Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid. "Mit diesem Sieg ist unser Land vollständig aus dem Sumpf des Krieges befreit." Kurz zuvor hatten die Widerstandskämpfer noch einen Waffenstillstand vorgeschlagen.

Bei Gefechten am vergangenen Wochenende wurden ein bekannter Sprecher sowie ein General der Widerstandsgruppe getötet, wie die Nationale Widerstandsfront (NRF) mitteilte. Sie hatte sich vor drei Wochen unter Führung des Sohnes des 2001 getöteten afghanischen Kriegsherrn und Taliban-Gegners Ahmed Schah Massud sowie des ehemaligen Vizepräsidenten Amrullah Saleh formiert und unter anderem die USA um Waffenlieferungen gebeten.

Mehr dazu lesen Sie hier.
07:13 Uhr

Fast überall verwöhnt uns noch ein Spätsommer-Tag

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Okay, für einen Sprung ins Wasser ist es zumindest am Morgen vielleicht doch etwas zu frisch - wie bei diesem Triathlon im mittelfränkischen Roth.

(Foto: picture alliance / Sportfoto Zink / Oliver Gold)

Ich hatte es ja eben schon erwähnt: In Hamburg herrscht am frühen Morgen eine dicke Nebelbrühe. Meine Kolleginnen und Kollegen am Newsdesk in Berlin haben es da zum Start in die Woche besser getroffen. Doch geteiltes Leid ist halbes Leid: Nicht nur in der Hansestadt, auch vom Nordwesten bis ins Vogtland wird es am Vormittag vielerorts nebelig, aber im Laufe des Tages werden Nebel und Wolken dann häufig von Sonnenschein abgelöst. Ab Mittag ziehen von Norden her Wolkenfelder Richtung Nordrand der Mittelgebirge. Davon mal abgesehen ist es bundesweit sonnig und trocken. Höchstens im Südschwarzwald könnten sich vereinzelt Schauer bilden, aber auch dort ist das Risiko gering. Die Temperaturen steigen von Nord nach Südwest auf 19 bis 29 Grad an. Also: Statt Regenjacke lieber die Sonnenbrille heute einpacken und einen weiteren Spätsommertag genießen. Und das bleibt voraussichtlich auch noch bis zur Wochenhälfte so - wenn das keine guten Nachrichten sind!

07:02 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

ich hoffe, Sie starten gut in den ersten Tag der neuen Woche und bestenfalls mit Sonnenschein - hier im Homeoffice in Hamburg trüben Nebel und eine dichte Wolkendecke meine Sicht aus dem Fenster. Noch ein Grund, lieber zu Hause zu bleiben, ist der Lokführer-Streik bei der Deutschen Bahn: Auch heute wird es im Bahnverkehr viele Zugausfälle geben. Was uns ansonsten noch beschäftigen wird:

  • SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz trifft den französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris, um über internationale Klima-Zusammenarbeit zu sprechen.
  • Unionskanzlerkandidat Armin Laschet und sein "Zukunftsteam" wollen ihre Ideen zur Digitalpolitik vorstellen.
  • Die Gesundheitsminister der Länder wollen über Quarantäne-Maßnahmen im Fall von Corona-Infektionen an Schulen sprechen und möglichst einheitliche Regeln aufstellen. Mehr dazu wie immer in unserem Corona-Ticker.
  • In dem international kritisierten Prozess gegen Maria Kolesnikowa in Belarus wird am Vormittag das Urteil erwartet - der Oppositionellen droht eine jahrelange Haftstrafe.
  • Die Internationale Automobilausstellung IAA startet am neuen Standort München mit neuem Konzept als Verkehrsmesse IAA Mobility.
  • Berlin steht ab heute im Zeichen der Mode: Die Fashion Week Berlin läuft bis zum nächsten Sonntag.

Mein Name ist Johanna Ohlau und ich begleite Sie heute bis in den frühen Nachmittag durch "den Tag". Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann erreichen Sie mich unter: johanna.ohlau@nachrichtenmanufaktur.de.

06:34 Uhr

Lokführer-Streik sorgt auch heute für Zugausfälle und Verspätungen

Fahren Sie mit der Bahn zur Arbeit? Auch heute müssen sich Bahnkunden darauf einstellen, dass ihr Zug verspätet kommt oder gar nicht fährt. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) setzt ihren Streik bei der Deutschen Bahn fort. Die Bahn geht nach eigenen Angaben davon aus, das Angebot im Fernverkehr mit etwa 30 Prozent und im Regionalverkehr durchschnittlich mit etwa 40 Prozent der Zugverbindungen aufrecht erhalten zu können. Doch bevor Sie sich jetzt nur ärgern, noch kurz der Hinweis, worum es den Streikenden geht: Die GDL will höhere Einkommen und bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten erstreiten. Es ist der dritte Streik in dieser Tarifrunde, der jedoch in der Nacht zu morgen enden soll.

06:10 Uhr

Vertrauter von Merkel ist tot - Botschafter in China gestorben

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Jan Hecker an der Seite von Kanzlerin Angela Merkel.

(Foto: picture alliance/AP Photo)

Er war ein Berater von Kanzlerin Angela Merkel in außen- und sicherheitspolitischen Fragen und hatte das Amt als deutscher Botschafter in China erst im August angetreten: Jetzt ist Jan Hecker überraschend gestorben. "Mit tiefer Trauer und Bestürzung haben wir vom plötzlichen Tod des deutschen Botschafters in China erfahren", teilte das Auswärtige Amt auf seiner Website mit.

Mehr dazu lesen Sie hier.
05:58 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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