mit Friederike ZörnerDas war Donnerstag, der 17. April 2025
Die - öffentlich geäußerte - Wahrnehmung einer Giorgia Meloni ist gravierend anders als die von anderen Spitzenpolitikerinnen und -politikern in Europa. In der Lesart der italienischen Regierungschefin sind die USA unter Präsident Donald Trump nämlich ein "verlässlicher Partner".
Aber was will sie auch anderes sagen bei ihrem Besuch in Washington? Einen Eklat wie bei der Visite des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wollte die ultrarechte Ministerpräsidentin sicherlich nicht provozieren. Trump gab sich heute auch ganz diplomatisch und sagte, er glaube zu "hundert Prozent" an einen Deal im Zollstreit mit der Europäischen Union. Mal sehen, wie das klingt, wenn andere Entscheidungsträger aus Europa im Oval Office sitzen.
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Kommen Sie gut durch die Nacht. "Der Tag" meldet sich ab Dienstag wieder. Ich wünsche Ihnen angenehme Ostertage.
Erste Eindrücke von riesigem Disney-Kreuzfahrtschiff in Wismarer Werft
Nach mehrjähriger Bauzeit, unterbrochen durch die Insolvenz der MV-Werften-Gruppe Anfang 2022, wird nun eines der weltweit größten Kreuzfahrtschiffe in Wismar zu Wasser gelassen. Heute begannen die Vorbereitungen für die Ausdockung des etwa 340 Meter langen Schiffes, das im Trockendock zusammengesetzt wurde. Am Nachmittag öffnete sich das Hallentor und gab erstmals den Blick auf den Kreuzliner frei: Vom Bug grüßt Micky Maus, wie Bilder zeigten.
Unter dem Namen "Disney Adventure" soll das Schiff für die US-Reederei Disney Cruise Line künftig fahren. Heimathafen wird früheren Angaben zufolge zunächst bis 2030 Singapur. Voraussichtlich am Samstag soll das Schiff, das Platz für etwa 6000 Gäste bietet, ausgedockt werden und für abschließende Arbeiten am Werft-Kai festmachen.
Wagenknecht findet Debatte über Umgang mit AfD "grotesk"
"Keinen Wähler wird man dadurch zurückgewinnen, dass man der AfD im Bundestag weiterhin wichtige Ämter und andere formale Rechte vorenthält": Die BSW-Bundesvorsitzende Sahra Wagenknecht, die selbst nicht mehr im Bundestag sitzt, hat die aktuelle Diskussion über den Umgang mit der AfD kritisiert und Bundestagsämter für die Partei gefordert. "Die Debatte um die Äußerungen von Jens Spahn zum Umgang mit der AfD ist grotesk", sagte Wagenknecht der "Welt". "Seit acht Jahren hält man an dieser Idiotie fest."
Es sei ein Irrweg, der am Ende nur der AfD helfe, weil ihre Wähler das zu Recht als Ohrfeige empfinden würden, sagte Wagenknecht. "Der AfD zum Beispiel seit Jahren einen Vizepräsidenten im Bundestag vorzuenthalten, ist kein antifaschistischer Coup, sondern einfach mangelnder Respekt vor demokratischen Regeln." Auch dieser Umgang habe dazu beigetragen, dass sich die AfD in den vergangenen Jahren verdoppelt habe, kritisierte Wagenknecht. Seit dem Einzug der AfD in den Bundestag 2017 sind sämtliche ihrer Bewerber um das Amt eines Bundestags-Vizepräsidenten bei der Wahl durchgefallen.
29-Jähriger wird Haftrichter vorgeführt - und flieht
Polizeipanne oder besonders pfiffiger Tatverdächtiger? Direkt nach seiner Vorführung beim Haftrichter am Amtsgericht Hanau ist ein wegen schweren Raubes verhafteter 29-Jähriger geflohen. Er sei auf dem Weg aus dem Gebäude zum Transporter entkommen, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Jetzt fahnden die Beamten nach dem Mann, der am 7. März mit zwei Komplizen in Hanau einen 21-Jährigen überfallen und ausgeraubt haben soll.
Die Polizei suchte zwischenzeitlich auch mit einem Hubschrauber nach dem Flüchtigen, der am Dienstag an einer Raststätte an der A7 in Richtung Kassel festgenommen worden war. Am Donnerstag war dann auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hanau Haftbefehl gegen den Mann erlassen worden. Nach dem Raub in Hanau war zunächst nur einer der drei Tatverdächtigen, ein 22-Jähriger, festgenommen worden. Auf den 29-Jährigen sei man dann im Zuge der Ermittlungen gekommen, sagte der Polizeisprecher.
Weitere Informationen, wie ein Fahndungsbild und Kontaktmöglichkeiten zur Polizei, entnehmen Sie dieser Pressemitteilung.
Menschenverachtende, rassistische Dachdecker-Anzeige sorgt für Empörung
Eine menschenverachtende, rassistische Anzeige im Amtsblatt von Sebnitz hallt in der sächsischen Stadt noch nach. Eine ortsansässige Dachdeckerfirma hatte dort einen Ausbildungsplatz in Aussicht gestellt - schloss dabei aber bestimmte Menschen aus, die mit antisemitischen, rassistischen und diskriminierenden Begriffen beschrieben wurden. Die Stadtverwaltung distanzierte sich von der "Anzeige mit verachtendem und ausländerfeindlichem Inhalt". "Wir haben erst davon erfahren, als wir die Druckausgabe in den Händen hielten", sagte Oberbürgermeister Ronald Kretzschmar. Die Stadt sei ausschließlich für den redaktionellen Teil des "Grenzblattes" - so heißt das Amtsblatt - verantwortlich und kenne den Anzeigenteil bis zur Veröffentlichung auch nicht, teilte die Verwaltung mit. Dieser liege allein in der Verantwortung des Verlages. Man habe gegen den Verfasser der Anzeige sowie den Verlag eine Strafanzeige gestellt.
Der parteilose Oberbürgermeister Kretzschmar sagte, er kenne den Chef der Dachdeckerfirma persönlich nicht. Er habe auch nicht vor, ihn zu kontaktieren. "Wir reden hier über einen gestandenen Mann, der muss eigentlich wissen, was er für eine Aussage tätigt." Rainer Böhme vom Bündnis Buntes Sebnitz fürchtet, dass der Vorfall die Stadtgesellschaft weiter auseinandertreiben werde. Es werde auch Leute geben, die dem Dachdeckermeister applaudierten, so Böhme. Sebnitz will in diesem September den "Tag der Sachsen" ausrichten. Dafür sei das Geschehene in jedem Fall kontraproduktiv, sagte Böhme. Die Linken rufen für Montag zu einer Demonstration gegen Rassismus auf.
Vier Tote bei Absturz von Seilbahn in Italien
Beim Absturz einer Seilbahn in der Nähe der italienischen Großstadt Neapel sind vier Menschen ums Leben gekommen. Die Gondel stürzte nach dem Riss eines Kabels in der Ortschaft Castellammare di Stabia in die Tiefe, wie die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf Rettungskräfte berichtete.
Die Seilbahn führt auf den mehr als 1100 Meter hohen Berg Monte Faito, von dem aus man normalerweise einen Blick auf den Golf von Neapel hat. Die Sicht war an diesem Tag durch dichten Nebel nur schlecht. Nach ersten Angaben befanden sich fünf Menschen in der Kabine. Ein weiterer Insasse erlitt schwere Verletzungen. Zur Identität der Todesopfer machten die Behörden bislang keine Angaben.
Tanken zu Ostern: Wann und wo ist es am günstigsten?
Zum Osterwochenende gibt es auf Deutschlands Autobahnen zuverlässig einen großen Reise-Rush. Auch die Preise an den Tankstellen ziehen in diesem hohen Nachfrage-Umfeld gerne mal an. ADAC-Sprecherin Melanie Mikulla gibt Tipps, worauf Autofahrer in den kommenden Tagen achten sollten.
Trump geht zu "100 Prozent" von Zoll-Einigung mit EU aus
US-Präsident Donald Trump gibt sich im Zollstreit mit der Europäischen Union überzeugt, dass es zu "100 Prozent" eine Einigung geben wird. "Ich rechne fest damit, aber es wird ein faires Abkommen sein", sagte Trump bei einem Treffen mit Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni im Weißen Haus.
Bericht: Habeck zieht sich aus Bundestag zurück
Noch ist er geschäftsführend im Amt, nimmt Termine wahr. Doch mit der baldigen Abgabe seines Amtes als Bundeswirtschaftsminister will sich Robert Habeck offenbar auch aus dem Bundestag verabschieden. Das berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf Parteikreise. Demnach wolle der Grünen-Politiker sein Mandat nur noch bis zur parlamentarischen Sommerpause behalten. Mit Beginn der neuen Sitzungsperiode - frühestens im September - soll für Habeck dann die 25-jährige Grünen-Politikerin Mayra Vriesema nachrücken. Dem Vernehmen nach haben beide über den Wechsel mehrmals miteinander gesprochen.
Der "Spiegel" fragte bei Vriesema schriftlich nach und erhielt demnach kein eindeutiges Dementi. "Ich bitte um Verständnis, dass ich mich zu internen Überlegungen und etwaigen Personalfragen nicht äußern kann", schrieb die Grünen-Politikerin. Habeck selbst hielt sich in der Frage bedeckt. Seine Sprecherin Nicola Kabel verwies lediglich darauf, dass Habeck sein Mandat ja "erstmal" angenommen habe. Einen anderen Stand könne sie "nicht nennen".
Massenschlägerei unter 200 Schülern auf Mallorca
"Es war ein totales Chaos." Die mallorquinische Polizei hatte größte Mühe, eine Massenschlägerei von mehr als 200 Schülern aufzulösen. Die Prügelei hatte sich am frühen Morgen in der Gemeinde Alcúdia im Inneren eines Hotels sowie auf der Straße davor ereignet. Die Jugendlichen prügelten auch mit Gegenständen aufeinander ein. Mehrere kamen ins Krankenhaus. Einer von ihnen erlitt eine Stichverletzung, schwebte aber nicht in Lebensgefahr.
Alcúdia liegt im Nordosten der spanischen Urlaubsinsel, die gerade an den Osterfeiertagen sehr gut besucht ist. Die Unterkunft beherbergt seit voriger Woche rund 2700 Schüler auf Abschlussreise, hieß es in einer Polizei-Mitteilung. An den Vortagen habe es dort bereits mehrere Zwischenfälle gegeben, bei denen die Polizei eingeschaltet worden sei. Die Schüler, die sich an der Prügelei beteiligten, stammten laut Medien aus verschiedenen Einrichtungen vom spanischen Festland. Jugendliche aus Portugal sollen auch teilgenommen haben.
Hartes Urteil nach Attacke auf jüdischen Studenten Shapira gefallen
Nach der Attacke auf den jüdischen Studenten Lahav Shapira in Berlin ist ein 24-Jähriger zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten sprach den damaligen Kommilitonen des Opfers der gefährlichen Körperverletzung schuldig und ging von einem antisemitischen Motiv aus. Das Gericht ging damit über den Antrag der Staatsanwaltschaft hinaus. Staatsanwalt Tim Kaufmann hatte eine Haftstrafe von zwei Jahren und vier Monaten gefordert.
Bei der Tat handelte es sich um einen "antisemitischen Gewaltexzess", wie Kaufmann in seinem Plädoyer sagte. "Lahav Shapira wurde angegriffen, weil er Jude ist und sich gegen Antisemitismus einsetzte."
Der Angeklagte hatte die Gewalttat vor Gericht gestanden und um Vergebung gebeten. Den Vorwurf von Antisemitismus wies der 24-Jährige jedoch zurück. "Es ging mir nicht um Politik, sondern das Miteinander unter Kommilitonen", sagte der in Berlin geborene frühere FU-Lehramtsstudent, dessen Eltern aus dem Libanon stammen.
Der Angeklagte und das Opfer begegneten sich am 2. Februar 2024 zufällig in einer Bar in Berlin-Mitte. Dort kam es zu einem Streit.
Laut Urteil wurde Shapira mit der Faust niedergeschlagen. Als er blutend am Boden lag, folgte mit voller Wucht ein Tritt ins Gesicht. Der 32-Jährige erlitt dabei eine komplexe Mittelgesichtsfraktur und eine Hirnblutung. Er musste mehrfach operiert werden.
Meteorologe erklärt "außergewöhnliche" Lage in der Schweiz
Während Deutschland sehnsüchtig auf Niederschlag wartet, gibt es in Italien sintflutartige Regenfälle, in der Schweiz ist das Schneetreiben stellenweise so dicht, dass Regionen von der Außenwelt abgeschnitten sind. Meteorologe Christian Häckl erklärt das Wetter-Chaos.
Mann offenbart sich als Syrer- Angreifer schießt auf ihn
Eine Frage nach seiner Herkunft brachte einem 39-jährigen Syrer schwere Verletzungen im Gesicht und Oberkörper ein. Ein 43-Jähriger sitzt dafür in Haft. Er hatte den Mann bereits im Februar auf offener Straße nach seiner Herkunft gefragt. Als der Syrer sich als solcher zu erkennen gab, schoss der Täter unvermittelt auf ihn. Der Syrer erstattete erst Wochen später Anzeige und ließ sich behandeln. Die Polizei durchsuchte die Wohnung des Angreifers und fand eine Gasdruckwaffe.
Das Staatsschutzzentrum bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart hat nun die Ermittlungen übernommen, weil der Fall laut Sprecher außergewöhnlich ist - mit den rassistisch motivierten Schüssen auf offener Straße - und damit ein großes öffentliches Interesse vorliegt.
Elefanten bilden Formation bei Erdbeben
In Südkalifornien bebt die Erde. Auch die Tiere im Zoo von San Diego spüren die Erschütterungen. Eine Überwachungskamera hält das Verhalten der Elefanten fest, wie sie einen Kreis bilden. Biologe Tobias Dornbusch erklärt, welche Instinkte dahinterstecken und warum die Dickhäuter ein gutes Gespür für Erdbeben haben.
Nach tödlicher U-Bahn-Attacke: Berlin führt Waffen- und Messerverbot in Öffis ein
Nach der tödlichen Messerattacke in einer Berliner U-Bahn zieht die Politik in der Hauptstadt Konsequenzen. Wie der "Tagesspiegel" berichtet, will Innensenatorin Iris Spranger im gesamten Netz des öffentlichen Nahverkehrs ein Waffen- und Messerverbot erlassen. Dieses soll dem Bericht zufolge in Bahnhöfen, U- und S-Bahnen, Regionalzügen der Bahn, Bussen, Straßenbahnen und auf Fähren gelten. Das sei das Ergebnis eines Treffens der Innenverwaltung mit Vertretern von Berliner Polizei, Bundespolizei, BVG, Deutscher Bahn und Verkehrsverwaltung. Eine entsprechende Rechtsverordnung für das Waffen- und Messerverbot soll möglichst zeitnah erlassen werden.
Am vergangenen Samstag hatte ein 43-jähriger Syrer einen 29-jährigen Deutschen in einer U-Bahn mit einem Küchenmesser niedergestochen und tödlich verletzt. Die Männer sollen in einer U-Bahn der Linie 12 im Berliner Westen "binnen Sekunden" aneinandergeraten sein, wie es von Polizei und Staatsanwaltschaft hieß. Die Gründe hierfür sind bislang unklar. Die Ermittler gehen nicht davon aus, dass sich die Männer vorher gekannt haben. Laut Behörden liegen bislang keine Hinweise auf eine islamistisch-terroristische Motivlage vor. Der mutmaßliche Täter wurde von der Polizei erschossen, nachdem er mit dem Messer auf zwei Beamte zugegangen sein soll.
"Depressive Konsumstimmung" lässt Galeria-Eigentümer zurückrudern
Bernd Beetz, Miteigentümer der Kaufhauskette Galeria, hat seine zu Beginn des Jahres gemachte Umsatzprognose zurückgenommen. "Im Moment liegen wir ein wenig hinter unseren eigenen Erwartungen", sagte Beetz dem "Focus". Das im Januar angegebene Ziel einer Umsatzsteigerung von 500 Millionen Euro auf 2,5 Milliarden Euro in diesem Jahr sei eine "mittelfristige Vision", also erreichbar "so in zwei, drei Jahren".
Beetz sieht zwei Hauptgründe für die Entwicklung. Zum einen die beinahe "depressive Konsumstimmung" in Deutschland. Zum anderen die Sicherheitsfrage in Innenstädten. Aus seiner Sicht haben Anschläge etwa in Berlin oder Mannheim dazu geführt, dass Menschen um ihre Sicherheit fürchten. In Mannheim spüre man die Folgen, die seien "eins zu eins in unseren Statistiken" ablesbar, so Beetz. Vor allem Frauen hätten Angst, nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs zu sein.
Ein drittes Problem käme dazu, das den stationären Handel seit Jahren plagt: die "Wettbewerbsverzerrung" durch den Onlinehandel, vor allem mit China. "Jeden Tag schießt China mindestens eine halbe Million Pakete in den deutschen Markt", so Beetz im "Focus". "Direkt von der Fabrik an die Haustür, ohne Zoll, ohne Prüfung, während der stationäre Handel im Würgegriff hiesiger Bürokratie steckt."
"Star Wars" lässt grüßen: Entdeckung des Planeten "Tatooine" verblüfft Forscher
"Solche zirkumbinären Planeten regen die Imagination an." So kommentiert Thomas Baycroft von der Universität Birmingham die jüngste Entdeckung eines Himmelskörpers in 120 Lichtjahren Entfernung. Vor allem die Umlaufbahn des Exoplaneten verblüfft, denn sie erinnert an Science Fiction à la "Star Wars".
EZB senkt Leitzinsen zum siebten Mal seit Sommer
Die Europäische Zentralbank (EZB) senkt die Leitzinsen im Euroraum zum siebten Mal seit Juni 2024. Der für Banken und Sparer wichtige Einlagenzins wird um 0,25 Prozentpunkte auf 2,25 Prozent verringert, wie die Notenbank in Frankfurt am Main mitteilt.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser, mein Kollege Alexander Schultze hat sich in den vorösterlichen Feierabend verabschiedet und mir das Zepter von "Der Tag" übergeben. Mein Name ist Friederike Zörner. Ich versorge Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Kritik erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.
Automatensprenger wird zum Mörder und muss lebenslang in Haft
In Wiernsheim bei Pforzheim sprengen drei Männer im November 2023 einen Geldautomaten. Sie sollen gut 40.000 Euro Bargeld erbeutet haben. Dann fliehen sie vor der Polizei - bis zu einem Rastplatz. Zwei der Männer türmen zu Fuß, der dritte fährt weiter - allerdings als "Geisterfahrer". Einige Kilometer weiter kracht er mit einem Transporter zusammen, dessen Beifahrer stirbt, der Fahrer wird schwer verletzt.
Dafür verurteilt ihn das Landgericht Karlsruhe zu lebenslanger Haft - wegen Mordes. Das will der 30-jährige Fahrer nicht akzeptieren und legt Revision ein. Erfolg hat er damit nicht. Der Bundesgerichtshof bestätigt das Landgericht. Der Haupttäter muss lebenslang in Haft, ein Mitangeklagter, der ebenfalls Revision eingelegt hatte, muss für fünfeinhalb Jahre ins Gefängnis. Er war wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und Diebstahls angeklagt.
"Bitte melde dich!" - Lotto-Gewinner von 15 Millionen Euro in Hessen gesucht
Ein Lottogewinn von über 15 Millionen Euro wartet in Hessen weiterhin auf seinen Gewinner oder seine Gewinnerin. Der Tippschein, der am 29. März im Hochtaunuskreis gespielt wurde, räumte den 6-aus-49-Jackpot ab, wie Lotto Hessen mitteilte. Bisher habe sich der oder die Glückliche jedoch nicht gemeldet. Der Tippschein mit den Gewinnzahlen 18, 25, 31, 39, 46, 47 und der Superzahl 6 war demnach anonym abgegeben worden, also ohne Kundenkarte. Um den Millionengewinn zu kassieren, müsse sich der Gewinner oder die Gewinnerin daher mit der Spielquittung bei Lotto Hessen melden. Dafür habe er oder sie drei Jahre Zeit.
Schon im Februar war gut zwei Wochen lang nach einem Gewinner-Tippschein gesucht worden, bis eine nordhessische Tippgemeinschaft ihren Gewinn einlöste: Sie holte bei der europäischen Lotterie Eurojackpot rund 87,9 Millionen Euro.
Schneechaos in der Schweiz schneidet Skiort von Außenwelt ab
Während die Osthälfte Deutschlands heute nahe an die 30-Grad-Marke herankommen könnte, versinkt ein südlicher Nachbar in tiefem Schnee. Eine Mischung aus starken Schnee- und Regenfällen hat im Kanton Wallis den Verkehr teils zum Erliegen gebracht. Einige Ortschaften beklagen zudem Stromausfälle. Der beliebte Skiort Zermatt soll gar von der Außenwelt abgeschnitten sein. In sozialen Medien wird gewitzelt, man käme selbst auf Straßen besser auf Skiern voran als mit dem Auto. Nach Angaben des Senders SRF wurden in Zermatt 55 Zentimeter Neuschnee gemessen. Auf dem Gebirgspass Großer St. Bernhard waren es sogar 100 Zentimeter.
Die Walliser Kantonshauptstadt Sitten wurde aus Sicherheitsgründen für den gesamten Auto- und Fußgängerverkehr gesperrt. Die Bevölkerung wurde gebeten, zu Hause zu bleiben, nachdem wegen des Schneefalls Bäume umgestürzt waren. Die Schulen des Kantons blieben am Donnerstag geschlossen.
Große Bahn-Extras zu Ostern: Reisen an die Ostsee oder über den Brenner
Osterzeit ist Reisezeit. Das weiß auch die Deutsche Bahn. Die meisten Fahrgäste im Fernverkehr werden vor allem am heutigen Gründonnerstag und dem Karfreitag sowie am Ostermontag unterwegs sein. Besonders belastet werden die Strecken zwischen den großen Metropolen wie Berlin-Hamburg, Berlin-München oder Frankfurt/Main-Köln unterwegs sein. Die Bahn bietet zahlreiche zusätzliche Angebote, um die erhöhte Nachfrage zu bedienen:
Wo möglich, werden im Fernverkehr zwei Zugteile statt Einzelzüge sowie XXL-ICE-Züge mit rund 1000 Sitzplätzen eingesetzt
Ab Karfreitag gibt es zudem zusätzliche ICE- und IC-Verbindungen von Berlin an die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns
Ab Ostern startet eine zusätzliche Intercityverbindung aus dem Rheinland an die ostfriesische Nordseeküste und zur Fähre nach Borkum
Es wird neue ICE-Spätverbindungen zwischen Frankfurt (Main) und Brüssel geben
Premiere hat am Gründonnerstag eine internationale Direktverbindung von München über den Brenner bis nach Ancona an der Adria
Beginnend mit der Osterzeit schickt die Deutsche Bahn zugleich bis zu 100 zusätzliche saisonale Fernverkehrszüge wöchentlich auf die Schiene.
"Bild"-Zeitung zahlt Riesensumme für erfundene Geschichte um Judy S.
Nach der erfundenen und schwer diffamierenden Berichterstattung über eine Berliner Polizistin müssen Medien der Bundeshauptstadt der Betroffenen eine hohe Entschädigung zahlen und sich deutlich sichtbar zu ihrem Vorgehen bekennen. Um den zweiten Teil umzusetzen, erscheinen die "Bild"-Zeitung und die "B.Z." sowohl in den Printausgaben als auch online mit einer prominent platzierten Richtigstellung:
Wie der "Tagesspiegel" unter Berufung auf den Anwalt der Betroffenen berichtet, wurde zudem ein Vergleich zwischen der Polizistin und dem Springer-Konzern geschlossen. Details wurden nicht genannt. Laut der Zeitung zahlt der Konzern 150.000 Euro an die Beamtin.
In den vielen Berichten, die seit November 2024 in den Springer-Titeln erschienen, war die Rede davon, dass Judy S. eine trans Frau sei, die zwei Bundespolizisten missbraucht habe. Die gesamte Geschichte war jedoch erfunden. Nach Recherchen des "Tagesspiegels" könnten die Berichte Teil einer Kampagne bei Wahlen zu einer Interessenvertretung innerhalb der Polizei gewesen sein. Der Anwalt der Polizistin sagte der Zeitung: "Dieser Fall ist monströs. Das ist die Geschichte eines unfassbaren Rufmordes."
Einstiger Hollywood-Star wegen Trunkenheit festgenommen
Schauspieler Haley Joel Osment hat Ärger mit dem Gesetz. Wie das US-Promi-Portal TMZ berichtet, wurde der ehemalige Kinderstar am 8. April im kalifornischen Skiresort Mammoth Mountain festgenommen. Kurz vor 14 Uhr soll die Polizei einen Anruf erhalten haben, in dem von einer mutmaßlich alkoholisierten Person im Skigebiet die Rede war. Nach Angaben des Portals wurde der durch Filme wie "The Sixth Sense" und "A.I." bekannt gewordene Schauspieler wegen öffentlicher Trunkenheit und des Besitzes einer offenbar verschreibungspflichtigen Droge festgenommen. Die Substanz sei zur genauen Bestimmung in ein Labor geschickt worden. Osment wurde laut des Berichts zwar kurz nach seiner Festnahme wieder freigelassen. Aktuell entscheide die Staatsanwaltschaft von Mono County aber, ob sie Anklage gegen den Schauspieler erheben wird.
Wie Quellen dem Portal mitteilten, durchlebe der Schauspieler momentan eine schwierige Phase. Wie viele andere Menschen habe er bei den Waldbränden in Altadena sein Hab und Gut verloren und kämpfe mit Versicherungsproblemen. Er soll kürzlich ein neues Haus gefunden haben, doch seine Versicherung habe bislang seinen Anspruch auf finanzielle Entschädigung abgelehnt.
16-Jähriger in Sachsen mischt hochgiftiges Rizin im Elternhaus - Razzia
Ermittler sind in Sachsen zu einer Durchsuchung bei einem 16-jährigen Deutschen wegen des Besitzes des hochgiftigen biologischen Kampfstoffs Rizin ausgerückt. Er soll im Dachgeschoss seines Elternhauses in Zeithain mehrere Ampullen eines Gemisches aus den Pflanzengiften Rizin und Aconitin hergestellt und aufbewahrt haben, wie das Landeskriminalamt in Sachsen mitteilte. Es gehe um den Verdacht eines Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Die bisherigen Ermittlungen haben keine Hinweise erbracht, welchen Zweck der Beschuldigte mit der Herstellung der Substanzen verfolgte.
Ziel ist die Sicherstellung sämtlicher giftiger Substanzen und sonstiger Beweismittel. Das Gelände ist derzeit großräumig - inklusive sämtlicher Zufahrtsstraßen - abgesperrt. Ein Haftbefehl wurde nicht beantragt. Der Beschuldigte ist nicht vorbestraft.
Bahn kündigt Baustellen nicht rechtzeitig an - und zahlt Millionenstrafe
Die Verkehrswende braucht eine verlässliche Deutsche Bahn. Deren Schienennetz ist allerdings marode. Es muss gebaut werden. Im Jahr 2024 hat der Konzern dafür rund 18 Milliarden Euro zur Verfügung - so viel Geld wie nie. Wenn dann saniert oder ausgebaut wird, bedeutet es für Bahnfahrer vor allem Geduld und die Suche nach alternativen Wegen. Dafür müssen Bauarbeiten allerdings rechtzeitig durch die Infrago angekündigt werden - 24 Wochen vor Baustart. 15 Wochen vor Beginn müssen Details bekannt sein. Denn Schwesterunternehmen wie DB Fernverkehr, DB Regio und DB Cargo oder lokale Bahnbetreiber müssen ihre Fahrpläne aktualisieren, gegebenenfalls Ersatzverkehr anbieten.
Das bekommt die Infrago allerdings ziemlich schlecht hin, wie die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) berichtet. 2024 wurden nur in 39 Prozent aller Fälle die Baustellen rechtzeitig angekündigt, im Vorjahr waren es 40 Prozent. Und das hat Auswirkungen. Zunächst auf die Streckenbetreiber vor Ort, die Probleme haben, neue Fahrpläne rechtzeitig auf die Beine zustellen - und dadurch letztlich auch die Fahrgäste. Aber auch die Bahn bekommt Schwierigkeiten, denn sie muss Zwangsgelder zahlen. Die Bundesnetzagentur verhängte etwa zweimal Strafzahlungen in Höhe von 500.000 Euro. Die Gesamtkosten sollen sich aber bereits auf 1,8 Millionen Euro belaufen.
In zwei Stellungnahmen für die Bundesnetzagentur erklärt die DB Infrago laut SZ, sie habe bereits "zahlreiche ihr zumutbare personelle und organisatorische Maßnahmen ergriffen". Eine Bahnsprecherin erklärt, man habe das Personal verstärkt und interne Abläufe verbessert. Auch tue man alles dafür, dass Baumaßnahmen planmäßig stattfinden können; ein Problem seien vor allem die vielen kurzfristig notwendigen Baustellen. Die einzige Möglichkeit, die geforderten Fristen einzuhalten, ist laut Schreiben "die Absage oder Verschiebung vieler Baumaßnahmen".
Rassistische Azubi-Suche in Sachsen: Dachdecker will keine "Bimbos"
Deutschland fehlen Fachkräfte, nicht zuletzt im Handwerk. Ein Dachdeckermeister aus dem sächsischen Sebnitz meint, bei der Suche nach Auszubildenden dennoch "wählerisch" sein zu können. Das ist allerdings an seiner aktuell im Sebnitzer Amtsblatt geschalteten Anzeige noch das geringste Problem. Schwerwiegender ist, wen er alles nicht als Azubis in seinem Betrieb haben will. In der Anzeige heißt es: "Ausbildungsplatz ab 2026 ABER: keine Hakennasen, Bimbos, Zeppelträger!" Sprich: Er will keine Juden und keine Schwarzen ausbilden. Der Begriff Zeppelträger ist eher unbekannt. Es wird angenommen, dass es sich auch dabei um eine diffamierende Bezeichnung für schwarze Männer handelt. Einer anderen Deutung nach bezeichnet es Maskenträger, also noch ein Begriff aus der Coronazeit. Es gibt aber auch Hinweise, dass damit Muslime gemeint sind und "Zeppel" zwiebelförmige Kopfbedeckungen wie Turbane meint. (Danke an Leser Jürgen Harms für den Hinweis)
Die Internet-Community ist auf der Zinne. Die Stadt Sebnitz distanziert sich in einer Facebookseite von der rassistischen Anzeige. Dort heißt es: "Im aktuellen Grenzblatt ist auf der letzten Seite der Druckausgabe eine private Anzeige mit verachtendem und ausländerfeindlichem Inhalt zu lesen. So etwas zu lesen, ist beschämend und untragbar. Wir sind ebenso bestürzt und versuchen aktuell die Lage aufzuklären. Wichtig ist zu wissen, dass die Stadt Sebnitz ausschließlich für den redaktionellen Teil des Grenzblattes verantwortlich ist und den Anzeigenteil bis zur Veröffentlichung auch nicht kennt. Dieser liegt allein in der Verantwortung des Verlages."
Sebnitz ist eine Kleinstadt mit knapp 10.000 Einwohnern an der Grenze zur Tschechischen Republik. Bei der Bundestagswahl holte AfD-Kandidat Steffen Janich 57,4 Prozent der Erststimmen. Der zweitplatzierte Kandidat von der CDU hatte knapp 40 Prozentpunkte weniger. Auch bei den Zweitstimmen errang die Partei mit 54,6 Prozent der Stimmen die absolute Mehrheit.
Priscilla Presley schreibt Memoiren über Leben nach Elvis
Von 1967 bis 1973 war sie mit der Musikikone Elvis Presley verheiratet. Nun kündigt Priscilla Presley neue Memoiren an über ihr Leben nach Elvis. Der bei der Hachette Book Group angekündigte Titel lautet: "Softly, As I Leave You: Life after Elvis". In ihrem neuen Buch skizziert die Witwe ihren Weg nach der Trennung von dem weltbekannten Musiker. Die Memoiren decken acht Jahrzehnte ihres Lebens ab, betonte sie in einer Erklärung, die dem US-Magazin "People" vorliegt: "Ich habe Elvis immer geliebt und bewundert, aber die mehr als vier Jahrzehnte des Lebens ohne ihn haben mich gelehrt, wie selten und außergewöhnlich er als Mensch war."
Das Buch wird neben ihrer Rolle als Unternehmerin und Schauspielerin darauf eingehen, wie sie nach seinem Tod ihre "oft eigensinnige" gemeinsame Tochter Lisa Marie Presley als alleinerziehende Mutter großzog. "Während der zehn Jahre, die sie mit Elvis zusammen war, wurde schmerzlich deutlich, dass sie keine Ahnung hatte, wer sie außerhalb von Elvis' Welt war", heißt es in der Inhaltsangabe des Buches. "Der einzige Weg, sich selbst zu finden, war, diese Welt zu verlassen und ein neues, eigenes Leben zu suchen, denn das Verlassen war der einzige Weg, um zu überleben, für sich selbst und für ihre Tochter."
Merz-Effekt im März? CDU verliert wieder Mitglieder
Die CDU hat im März netto 140 Mitglieder verloren. Das bestätigte die Partei dem "Spiegel" auf Anfrage. Demnach hatte die Partei im März 364.752 Mitglieder. Zu Beginn des Jahres war die CDU noch gewachsen, sie hatte nach Angaben der Partei Stand März noch immer 550 Mitglieder mehr als im Dezember. Im März kehrte sich der Trend jedoch um. In den vergangenen zwölf Monaten sind demnach mehr als 24.000 Menschen in die CDU eingetreten. Sie hat im vergangenen Jahr die SPD als mitgliederstärkste Partei Deutschlands überholt.
Der Austritt von mehr als einem Dutzend Mitgliedern in der Stadt Kühlungsborn nahe Rostock in Mecklenburg-Vorpommern hatte Spekulationen aufkommen lassen, ob auf die Partei nach der finanzpolitischen Kehrtwende ihres Vorsitzenden Friedrich Merz eine Austrittswelle zukommt. Die CDU führt den leichten Rückgang bei ihren Mitgliedern unter anderem auf eine eingeschränkte Kommunikation über den Verlauf der Koalitionsverhandlungen zurück.
Das wird heute wichtig
Liebe Leserinnen und Leser,
am heutigen Gründonnerstag ist Deutschland gespalten, zumindest was das Wetter betrifft. Während sich die Westhälfte auf 11 bis 16 Grad und Regen einstellen muss, bricht im Osten der Republik der Hochsommer aus. 28 Grad sollen es in der Spitze werden, einige Wetterdienste spekulieren gar über das Fallen der 30-Grad-Marke.
Das Wetter dürfte für die Planung der Ostermärsche nicht ganz unwichtig sein. Die starten traditionell in zahlreichen Städten - etwa Erfurt, Freiburg oder Regensburg. Die politische Lage bringt sicherlich genug Gründe mit, für Frieden auf die Straße zu gehen.
Friedlicher als beim Auftritt des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Oval Office dürfte der Besuch der italienischen Ministerpräsidentin Georgia Meloni in den USA ausfallen. Obwohl sie beim Thema Ukraine-Krieg alles andere als auf einer Wellenlänge mit US-Präsident Trump ist, harmoniert sie ansonsten gut mit ihm. Hauptthema soll wohl die Zollpolitik der USA sein.
Die hat erheblichen Einfluss auf die Zinsentscheide der Zentralbanken. Heute ist die europäische an der Reihe. Es wird davon ausgegangen, dass die EZB um 14.15 auf ihrer Pressekonferenz die Senkung des Basiszinses auf 2,25 (bisher 2,5) bekannt geben wird.
Neben dem reinen Zahlenwerk gibt es heute auch etwas zum Zungeschnalzen, denn das World Press Photo wird gekürt. Um 11 Uhr wissen wir, wer unter den 60.000 Einsendungen sich am Ende durchsetzt.
Zu guter Letzt: Heute Abend tritt der letzte deutsche Vertreter im Europa-Pokal an. Eintracht Frankfurt will gegen Tottenham Hotspur den Sprung ins Halbfinale der Europa-League schaffen. RTL überträgt ab 20.15 Uhr live im Free-TV. Anstoß ist um 21 Uhr.
Das ist alles, was Sie für den Moment wissen müssen. Ich begleite Sie bis 14 Uhr durch den "Tag". Mein Name ist Alexander Schultze. Falls Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie mir unter dertag@ntv.de. Auf geht's!
Hunderte Einsprüche gegen Bundestagswahl - Frist läuft bald ab
Wenige Tage vor dem Ablauf der Frist sind beim Bundestag bereits rund 800 Einsprüche gegen die Gültigkeit der Wahl vom 23. Februar eingegangen. Das sind deutlich weniger als nach der Bundestagswahl 2021, aber deutlich mehr als nach der Wahl 2017. Damals hatte es 275 Wahleinsprüche gegeben. Die Zahl schnellte 2021 dann auf 2198 in die Höhe - davon bezogen sich allerdings allein 1713 auf das Wahlchaos im Land Berlin.
Die Frist für das Einreichen von Einsprüchen gegen die jüngste Bundestagswahl läuft am kommenden Mittwoch (23. April) ab. Erfolgreich kann ein Einspruch nur sein, wenn ein Fehler bei der Vorbereitung oder Durchführung der Bundestagswahl festgestellt wurde. Zudem muss dieser Fehler die Sitzverteilung im Bundestag beeinflusst haben oder zumindest beeinflussen können. Fachleute sprechen von Mandatsrelevanz. Rund 430, also mehr als die Hälfte aller aktuellen Einsprüche, betreffen nach Angaben der Bundestagsverwaltung die Möglichkeiten zur Beteiligung an der Wahl von im Ausland lebenden Deutschen. Wegen der verkürzten Briefwahlfristen hatte dieser Punkt schon vor der Wahl eine große Rolle gespielt.
Nicht mehr "ungeklärt"- Todesursache von Michelle Trachtenberg veröffentlicht
Knapp zwei Monate nach dem plötzlichen Tod der US-Schauspielerin Michelle Trachtenberg ist die Todesursache bekannt geworden. Nach Angaben der New Yorker Gerichtsmedizin starb Trachtenberg an Komplikationen durch Diabetes mellitus. Die Behörde sprach von einem natürlichen Tod. Die 39-Jährige war am 26. Februar tot in ihrer Wohnung in New York aufgefunden worden. Die Behörde hatte den Todesfall zunächst als "ungeklärt" eingestuft. Nach US-Medienberichten lehnte Trachtenbergs Familie eine Autopsie ab.
Ein Laborbefund habe nun die Ursache bestimmt, hieß es. Diabetes mellitus, allgemein auch "Zuckerkrankheit" genannt, ist eine krankhafte Störung des Zuckerstoffwechsels, die unbehandelt schwere Folge-Erkrankungen nach sich ziehen kann.
Trachtenberg feierte Anfang der 2000er Jahre mit der Kultserie "Buffy - Im Bann der Dämonen" ihren Durchbruch. Später war sie vor allem mit ihrer Rolle in der Serie "Gossip Girl" erfolgreich.