Freitag, 18. Januar 2019Der Tag bei n-tv

Heute mit Sebastian Huld und Uladzimir Zhyhachou
22:44 Uhr

Das war Freitag, der 18. Januar 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

damit Sie gut gelaunt ins Wochenende starten, habe ich für Sie noch eine Meldung parat:   

Ein Mann hat im rheinland-pfälzischen Neustadt an der Weinstraße auf recht fantasievolle Weise versucht, per gefälschtem Rezept an ein Beruhigungsmittel zu kommen. Zunächst versuchte er in einer ersten Apotheke erfolglos, ein von "Dr. Quincy Hund" aus der "Haustierstraße" ausgestelltes Rezept einzulösen. Er scheiterte, weil das Medikament nicht vorrätig war.

In einer zweiten Apotheke schöpfte eine Mitarbeiterin wegen des offensichtlichen Fantasienamens schnell Verdacht und sah sich durch eine Internetrecherche sogleich bestätigt: Unter dem Namen Dr. Quincy Hund, Haustierstraße 69 in 67346 Speyer existierte kein Arzt.

Was war heute wichtig:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

22:19 Uhr

Sony Music trennt sich nach Sex-Vorwürfen von R. Kelly

Seit Jahren wehrt sich Rapper R. Kelly vor Gericht gegen schwere Vorwürfe von Kinderpornografie und sexuellem Missbrauch. Die neue Doku "Surviving R. Kelly" befeuert die Anschuldigungen. Nun soll das zum Konzern Sony Music gehörende Label RCA seine Zusammenarbeit mit dem Sänger beendet haben. Das berichteten das Magazin "Billboard" und die "New York Times" unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Insider.

Auf der RCA-Website, wo unter rund 130 Künstlern etwa Britney Spears, Justin Timberlake und Usher gelistet werden, tauchte R. Kelly am Freitag nicht mehr auf.

Zuvor hatten Dutzende Demonstranten am Sitz von Sony Music in New York ein Ende der Zusammenarbeit mit Kelly gefordert. Eine entsprechende Petition unterzeichneten 217.000 Menschen.

21:42 Uhr

Ex-Bachelor Daniel Völz spricht über seinen Nachfolger

Bisher sind erst drei Folgen der diesjährigen Staffel der RTL-Kuppelshow "Der Bachelor" über die TV-Bildschirme geflimmert, doch die Fans machen sich bereits große Sorgen: Ist Andrej Mangold vielleicht nicht der Richtige? Immerhin liefen ihm bereits drei Frauen davon und auch ein Kuss bekam Andrej bislang noch nicht ab.

  • Jetzt äußert sich sein Vorgänger Daniel Völz im "Bild"-Interview, immerhin spricht er aus doppelter Erfahrung: Auch ihm liefen nämlich in einer einzigen Folge zwei Damen davon.
  • "Es muss wirklich was nicht stimmen, wenn Mädels heimgehen", sagte Völz nun.
  • Auch die tränenreiche Reaktion darauf von seinem Nachfolger kann Völz nicht so wirklich nachvollziehen: "Ich weiß nicht, warum Andrej weint, nur weil die Mädels gehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er in der dritten Nacht der Rosen schon so große Gefühle aufgebaut hat."
  • Mitleid habe er nicht, aber offenbar auch wenig Verständnis für die Frauen: "Ich hätte den Mädels geraten, etwas mehr Zeit mit Andrej zu verbringen."
21:04 Uhr

Frau von Ex-Interpolchef beantragt Asyl in Frankreich

Die Frau des in China verhafteten früheren Interpolchefs Meng Hongwei hat laut Medienberichten in Frankreich politisches Asyl beantragt.

  • Grace Meng fühle sich bedroht und fürchte eine Entführung, berichteten Radio France und die Zeitung "Libération". Sie halte sich weiter in Lyon auf, wo die internationale Polizeiorganisation ihren Sitz hat.
  • Grace Meng hatte die französischen Behörden im Herbst alarmiert, nachdem ihr Mann bei einer Reise in sein Heimatland China verschwunden war. Später informierte Peking Interpol darüber, dass der Präsident von seinem Posten zurücktrete. Als Grund wurden Korruptionsvorwürfe gegen Meng genannt.
  • Inzwischen steht der Südkoreaner Kim Jong Yang an der Spitze von Interpol.
20:54 Uhr

Trump und Kim planen nächsten Gipfel Ende Februar

Das nächste Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un soll nach Angaben des Weißen Hauses "gegen Ende Februar" stattfinden. Angaben zum Ort des Treffens machte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, allerdings nicht.

Bei ihrem ersten Gipfel im vergangenen Juni in Singapur hatte Kim den Abbau des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms zugesagt, ohne dass Details vereinbart wurden.

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20:37 Uhr

Lehrerin wegen Dschungelcamp-Reise erneut vor Gericht

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Viktoria Volk wollte ein paar Tage frei haben, um ihre Tochter ins Dschungelcamp zu begleiten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Mutter von Dschungelcamp-Teilnehmerin Nathalie Volk muss sich im April erneut vor Gericht verantworten. Dabei geht es am Verwaltungsgericht Lüneburg um die berufliche Zukunft der Lehrerin. Die Beamtin soll sich im Januar 2016 eine Krankschreibung erschlichen haben, um ihre Tochter nach zum RTL-Dreh nach Australien zu begleiten.

  • Die von der niedersächsischen Landesschulbehörde erhobene Klage soll am 17. April verhandelt werden, wie das Gericht mitteilte. Der Pädagogin droht die endgültige Entfernung aus dem Beamtenverhältnis, das strebt die Landesschulbehörde an.
  • Sollte die Klage nicht abgewiesen werden, kommen auch eine Zurückstufung, eine Kürzung der Bezüge, eine Geldbuße oder ein Verweis in Frage. Derzeit ist die 49-Jährige bei halben Bezügen vom Dienst suspendiert.
  • In dem parallel laufenden Strafverfahren hatte das Oberlandesgericht Celle im August vergangenen Jahres die vom Landgericht Lüneburg verhängte Geldstrafe bestätigt und eine Revision verworfen.
20:20 Uhr

Die Videos des Tages

20:06 Uhr

Oligarchen-Model mit angeblichen Trump-Infos festgenommen

*Datenschutz

Sie behauptet, über Beweise für russische Einmischungen in den Wahlkampf von US-Präsident Donald Trump zu verfügen: Das aus Thailand abgeschobene weißrussische Model Anastasia Waschukewitsch ist laut ihrem Anwalt im Transit-Bereich des Moskauer Flughafens Scheremetjewo festgenommen worden.

  • Die Polizei teilte lediglich mit, russische und weißrussische Staatsbürger seien am Flughafen Scheremetjewo nach ihrer Ankunft aus Thailand im Zuge von Prostitutionsvorwürfen festgenommen worden.
  • Waschukewitschs Anwalt Dmitri Sazarinski veröffentlichte auf Instagram ein Video, das mehrere Männer in Zivil zeigt, wie sie eine junge Frau in einen Rollstuhl zu zwingen versuchen. Schließlich tragen sie sie durch eine Tür weg.
  • Waschukewitsch war in Thailand festgenommen und wegen eines "Sex-Training-Kurses" verurteilt worden. Vor wenigen Tagen wurde sie freigelassen und über Moskau abgeschoben.
  • Waschukewitsch war nach einem Politskandal mit dem russischen Milliardär Oleg Deripaska nach Thailand gereist. Deripaska war Geschäftspartner von Paul Manafort, der 2016 eine Zeitlang den Wahlkampf von Donald Trump leitete. Waschukewitsch hatte erklärt, sie wolle "die fehlenden Puzzleteile liefern", die eine Verbindung herstellen zwischen russischen Politikern, Manafort, Trump selbst und "all diesem Wirbel um die US-Wahl".

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19:22 Uhr

Jorge González zeigt sich splitterfasernackt

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Jorge González lässt für die Tierschutz-Organisation Peta die Hüllen fallen.

(Foto: Michael de Boer / PETA Deutschland)

Tiere sind ihm eine Herzensangelegenheit: Catwalk-Trainer Jorge González hat für die Kampagne "So trägt man Pelz" der Tierschutz-Organisation Peta blankgezogen und sich gemeinsam mit seinem Hund Willie splitterfasernackt auf deren neuestem Plakat präsentiert.

  • "Für Pelz werden Tiere verstümmelt und getötet - wie kann man da von Mode sprechen?", begründet der gebürtige Kubaner sein Engagement. Es sei alles andere als stilvoll, sich in Haut und Fell zu hüllen, die einem Tier vom Körper geschnitten wurden.
  • "Wer als Trendsetter mit seinen Outfits überzeugen möchte, sollte auf tierfreundliche Materialien setzen", fügt González hinzu, der seinen eigenen Vierbeiner im Übrigen einst aus einer Mülltonne auf Mallorca rettete.
  • Für den "Let's Dance"-Juror ist es außerdem nicht der erste Nackt-Auftritt für PETA: Schon im Jahr 2015 stand er nur in High-Heels bekleidet - ebenfalls mit Willie - auf einem roten Teppich und ließ sich bereits damals für den guten Zweck ablichten.
18:47 Uhr

SPD will Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I verlängern

Die SPD strebt eine Verlängerung der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I an. "Wer viele Jahre gearbeitet hat, soll länger mehr Geld erhalten, wenn er arbeitslos wird", sagte die stellvertretende Parteichefin Manuela Schwesig dem "Spiegel".

  • Ähnlich äußerte sich Juso-Chef Kevin Kühnert in dem Nachrichtenmagazin: "Arbeitslosengeld I heißt heute: Die Uhr tickt, und nach zwölf Monaten öffnet sich die Falltür in Hartz IV." Diese Frist mache Arbeitslosen Angst. Deshalb sollten diejenigen, die länger in Sozialversicherungssysteme eingezahlt hätten, auch länger Arbeitslosengeld I bekommen.
  • Zuvor hatte bereits der Deutsche Gewerkschaftsbund darauf gedrungen, länger Arbeitslosengeld zu zahlen.
  • Schwesig und Kühnert leiten mit dem niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius eine SPD-Arbeitsgruppe, die Eckpunkte eines neuen Sozialstaates erarbeiten will.
18:16 Uhr

Mexikos Airline trollt "echte Amerikaner" mit Werbespot

*Datenschutz

Die mexikanische Fluggesellschaft Aeromexico hat die Vorurteile von US-Bürgern gegen ihr südliches Nachbarland für einen entlarvenden Werbespot genutzt.

  • Angesichts der durch die aktuelle US-Einwanderungspolitik angeheizten antimexikanischen Stimmung in den USA fragt die Fluggesellschaft in ihrem Sport mehrere Texaner nach ihrer Bereitschaft, ins Nachbarland zu reisen. Die Antwort lautet einhellig: auf keinen Fall.
  • Dann wird den Befragten ein DNA-Test angeboten, der zutage fördert, dass sie allesamt zu einem gewissen Anteil mexikanischer Abstammung sind. Zunächst reagieren die Betroffenen angesichts der Neuigkeit unangenehm überrascht und ablehnend.
  • Erst als ihnen ein Rabatt auf eine Flugreise nach Mexiko in Höhe des prozentualen Anteils ihres mexikanischen Blutes angeboten wird, wendet sich das Blatt.

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17:38 Uhr

"Brummi-Andi" muss nicht in Sicherheitsverwahrung

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Geht angeblich selbstkritisch mit seinen Straftaten um: "Brummi-Andi".

(Foto: picture alliance / dpa)

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm 72 Straftaten vor: Im Prozess gegen einen als "Brummi-Andi" bekanntgewordenen Serienstraftäter hat sich ein Gutachter gegen eine Sicherungsverwahrung ausgesprochen. Er sehe bei dem 33-Jährigen keinen krankhaften Hang zu erheblichen oder gefährlichen Straftaten, sagte der Psychiater im Aachener Landgericht.

  • Die Staatsanwaltschaft wirft dem vielfach vorbestraften Angeklagten unter anderem Zwangsprostitution, Zuhälterei und zahlreiche Verkehrsdelikte vor.
  • Nach Auffassung des Gutachters steht der Angeklagte zu seinen Taten und geht selbstkritisch damit um. Er schiebe die Schuld nicht auf andere und sehe ein, dass er Hilfe brauche. Dieses Verhalten spreche nicht für einen pathologischen Hang zur Kriminalität. Das Urteil des Landgerichts wird für Montag erwartet.
  • Der "Brummi-Andi" hatte schon als Jugendlicher Spritztouren mit dem Lastwagen seines Vaters unternommen. Im Alter von 14 Jahren fuhr er einen niederländischen Polizisten tot und erhielt dafür eine mehrjährige Jugendstrafe. Danach saß der gebürtige Düsseldorfer wegen unterschiedlicher Straftaten immer wieder im Gefängnis.
16:55 Uhr

US-Soldat stirbt auf Truppenübungsplatz in Bayern

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Der Soldat war mit einer Fahrzeugwäsche beschäftigt, als es zum Unfall kam.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei einem Unfall auf dem US-Truppenübungsplatz Grafenwöhr in Bayern ist ein Soldat ums Leben gekommen.

  • Der 32-Jährige aus dem Bundesstaat New Mexico war gerade mit einer Fahrzeugwäsche beschäftigt, als es zu dem tödlichen Unfall kam, teilte ein Sprecher mit.
  • Der Soldat war offenbar an der Nato-Truppenübung zum Schutz der Ostflanke in Grafenwöhr beteiligt, berichtet "Passauer Neue Presse". In zwei Monaten wäre er in die USA zurückgekehrt.
  • Die genauen Umstände des Unglücks am Sonntag sind derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
16:25 Uhr

Berlin setzt Hilfe für Idlib aus

Nach dem Vormarsch einer Al-Kaida-nahen Miliz in der letzten großen syrischen Rebellenprovinz Idlib hat Deutschland die Millionen-Hilfe für dieses Gebiet teilweise ausgesetzt. Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) stellte vorerst alle Maßnahmen ein, das Auswärtige Amt stoppte seine Stabilisierungsprojekte, wie beide Häuser mitteilten.

  • Vorerst ausgesetzt werden unter anderem Gelder für eine Entbindungsklinik, die voraussichtlich schließen muss. 
  • Aus dem BMZ hieß es, die Projekte seien suspendiert, aber nicht beendet.
  • Das Ministerium hatte 2019 Mittel in Höhe von 17,4 Millionen Euro für Maßnahmen in der Region geplant, davon rund ein Drittel von anderen Ländern mitfinanziert. Das Auswärtige Amt teilte mit, betroffen seien Projekte im Umfang von 3,5 Millionen Euro, die zur Unterstützung lokaler Verwaltungsstrukturen vorgesehen seien.
  • Die Miliz Haiat Tahrir al-Scham hatte Anfang des Jahres nach Kämpfen mit rivalisierenden Rebellen die Kontrolle über die Region Idlib im Nordwesten Syriens übernommen.
16:10 Uhr

Bouffier als Ministerpräsident von Hessen wiedergewählt

Der CDU-Politiker Volker Bouffier bleibt Ministerpräsident von Hessen. Der 67-Jährige wurde bei der konstituierenden Sitzung des neuen Landtags in Wiesbaden mit 69 Stimmen wiedergewählt. Diese Zahl entspricht den Landtagsmandaten von CDU und Grünen.

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15:47 Uhr

Stahlarbeiter verkauft Banksy-Bild an Garagenwand

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(Foto: REUTERS)

Ein an einer Garagenwand in Wales aufgetauchtes Graffiti des Streetart-Künstlers Bansky hat für eine sechsstellige Summe den Besitzer gewechselt. Das Graffiti war kurz vor Weihnachten an der Garagenwand eines Stahlarbeiters aufgetaucht. Darauf zu sehen ist ein kleiner Junge, der mit herausgestreckter Zunge vermeintliche Schneeflocken auffängt. Blickt man um die Ecke, wird klar, dass es sich nicht um Schnee, sondern um einen Ascheregen aus einem brennenden Container handelt, der auf den Jungen herabrieselt.

In Port Talbot steht das größte Stahlwerk Großbritanniens. Der Käufer und Galerist John Brandler will das Kunstwerk mindestens für zwei Jahre in Port Talbot lassen, um den Tourismus anzukurbeln. Zudem erwäge er eine Ausstellung mit weiteren Werken des mysteriösen Künstlers.

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(Foto: REUTERS)

15:15 Uhr

Trump soll Cohen zur Lüge vor Kongress angestiftet haben

US-Präsident Donald Trump soll laut einem Medienbericht seinen langjährigen Anwalt Michael Cohen zur Lüge vor dem Kongress aufgefordert haben. Das Nachrichtenportal "Buzzfeed News" hatte zuvor berichtet, Trump habe Cohen angewiesen, vor dem Kongress über ein geplantes Bauprojekt Trumps in Russland zu lügen. Das Portal berief sich dabei auf zwei Ermittler, die an einer Untersuchung des Vorfalls beteiligt seien.

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14:48 Uhr

Bergung des zweijährigen Julen verzögert sich weiter

Die Suche nach dem zweijährigen Julen, der in Spanien seit Sonntag in einem mehr als 100 Meter tiefen Brunnenschacht verschollen ist, wird weiterhin von Problemen erschwert. Eine Bohrmaschine soll einen Bergungstunnel graben, doch ihr Transport zum Unglücksort gestaltete sich komplizierter als erwartet.

  • Wegen des zu steilen Zugangswegs habe man die 75 Tonnen schwere Maschine in zwei Hälften zerlegen müssen, die nacheinander zu dem Schacht in Totalán in der Provinz Málaga hochgefahren werden sollten, wie die Zeitung "El País" unter Berufung auf die Rettungsteams berichtete.
  • Der Kleine soll am Sonntag bei einem Ausflug mit seiner Familie aufs Land in das Loch gefallen sein, das einen Durchmesser von nur 25 bis 30 Zentimetern hat.
  • Die Rettungsteams wollen noch heute mit dem Bau von einem oder eventuell auch zwei Rettungstunneln beginnen, die senkrecht zum Schacht verlaufen sollen. Unter günstigsten Umständen wird man dafür 12 bis 16 Stunden benötigen. Anschließend sollen erfahrene Minenarbeiter unten eine erste Verbindung zum Schacht herstellen, um zunächst in dieser Tiefe erneut mit einer Roboter-Kamera nach dem Kind zu suchen.
14:13 Uhr

Geiselnahme in Klinikum in Bayern

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Ein Mann soll am Bezirksklinikum Mainkofen in Deggendorf eine Patientin als Geisel genommen haben.

(Foto: picture alliance / dpa)

Ein Patient hat in einem Krankenhaus in Bayern eine Geisel in seiner Gewalt. Nach Informationen der dpa handelt es sich dabei um eine Patientin. Die Polizei führt Verhandlungen mit dem Geiselnehmer. Der Mann ist offenbar mit zwei Messern bewaffnet, berichtet der "Donau Anzeiger". Die Beamten sind mit einem Spezialeinsatzkommando im Einsatz am Bezirksklinikum Mainkofen in Deggendorf. Hintergründe und Details sind noch unklar.

Update 14:55 Uhr: Die Polizei hat den Geiselnehmer überwältigt und festgenommen. Nach Informationen der dpa wurde der 40 Jahre alte Mann dabei leicht verletzt. Die 57-jährige Geisel blieb unversehrt.

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13:51 Uhr

Afrikanische Union zweifelt Kongo-Wahl an

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Wird Martin Fayulu um seinen Wahlsieg betrogen?

(Foto: REUTERS)

Die Afrikanische Union (AU) hat ernsthafte Zweifel am Ergebnis der Präsidentenwahl im Kongo geäußert. Die AU forderte, die offizielle Bekanntgabe des Endergebnisses auszusetzen. Die Ergebnisse der Präsidenten- und Parlamentswahl vom 30. Dezember 2018 sind umstritten. Die Wahlkommission hatte vergangene Woche überraschend Félix Tshisekedi zum Sieger des Rennens um das Präsidentenamt erklärt.

Zuletzt hatte eine Analyse bisher geheimer Daten aus den Wahllokalen nach Berichten internationaler Medien die Fälschung der Ergebnisse der Präsidentenwahl gezeigt. Die Wahl habe vielmehr Oppositionskandidat Martin Fayulu mit rund 60 Prozent gewonnen. Tshisekedi kommt demnach nur auf knapp 20 Prozent. Kritiker vermuten, dass sich der scheidende Präsident Joseph Kabila durch ein Abkommen mit Tshisekedi an der Macht halten wolle.

13:23 Uhr

14-Jähriger saß am Steuer von verunglücktem Flugzeug

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(Foto: picture alliance / dpa)

Bei der Bruchlandung eines Kleinflugzeugs in der Schweiz mit drei Toten saß im Sommer 2017 ein 14-jähriger Teenager ohne Flugkenntnisse am Steuer. Das geht aus dem Unfallbericht der Schweizer Sicherheitsuntersuchungsstelle hervor. Die einzige Überlebende hatte den Ermittlern berichtet, dass der Pilot den Jungen neben sich steuern ließ und ihm Anweisung gab, Links- oder Rechtskurven zu fliegen.

Das Flugzeug vom Typ Piper PA-28 war rund 20 Kilometer südöstlich von St. Moriz im Kanton Graubünden unterwegs. An Bord waren neben dem Piloten drei Teilnehmer des Jugendlagers Pro Aero, das junge Leute für das Fliegen begeistern will. Der 61-jährige Pilot sowie der Junge am Steuer und ein weiterer 14-Jähriger starben. Eine damals 17-Jährige wurde schwer verletzt gerettet.

13:00 Uhr

May und Juncker sprechen am Nachmittag über Brexit

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May und Juncker

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Brexit-Streit wollen am Nachmittag die britische Premierministerin Theresa May und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker miteinander telefonieren. May habe um das Telefonat gebeten, kündigte Junckers Sprecher Margaritis Schinas an.

Der von EU und Großbritannien ausgehandelte Austrittsvertrag war am Dienstag im britischen Parlament gescheitert. In London wird nun ein Weg gesucht, um ein ungeregeltes Ausscheiden Großbritanniens aus der EU Ende März abzuwenden. Am Montag schon will May dem britischen Parlament einen Plan vorstellen, wie es weitergehen könnte.

12:15 Uhr

Danziger Messerstecher soll Anschlag geplant haben

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Präsidentenpalast in Warschau

(Foto: picture alliance / Jakub Kaminsk)

Der mutmaßliche Mörder des Bürgermeisters von Danzig soll laut einem Medienbericht einen Anschlag in Warschau geplant haben. Dies habe der vorbestrafte Mann einem Mithäftling im Gefängnis angekündigt, meldete die Agentur PAP. Der 27-jährige Danziger war erst im Dezember nach einer fünfeinhalbjährigen Haftstrafe wegen Banküberfällen entlassen worden.

Der mutmaßliche Täter sei bereits einen Tag nach seiner Freilassung nach Warschau gereist und habe dort nachts versucht, auf das Gelände des Präsidentenpalasts von Andrzej Duda zu gelangen. Er hatte am Sonntag während einer Spendenveranstaltung mehrfach mit einem Messer auf den Bürgermeister Pawel Adamowicz eingestochen. Der Politiker starb am Montag, er wird am Samstag beerdigt.

11:58 Uhr

Vier Länder zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt

Der Bundestag hat Georgien sowie die Maghreb-Staaten Tunesien, Marokko und Algerien zu sicheren Herkunftsländern erklärt. Dem Gesetz wurde mit 509 der 651 abgegebenen Stimmen zugestimmt. Es gab 138 Nein-Stimmen und vier Enthaltungen. Allerdings könnte das Gesetzesvorhaben am Bundesrat scheitern. Dort können Bundesländer, in denen die Grünen mitregieren, die Erweiterung der Liste sicherer Herkunftsländer zu Fall bringen.

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11:36 Uhr

Kommission will höhere Spritsteuer und Tempolimit

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(Foto: picture alliance/dpa)

Die Verkehrskommission der Bundesregierung erwägt für den Klimaschutz höhere Steuern auf Benzin und Diesel, ein Tempolimit auf Autobahnen sowie ein verpflichtenden Quote für Elektroautos. Zusammen mit weiteren Instrumenten könnten damit der Treibhausgas-Ausstoß des Verkehrs bis 2030 fast um die Hälfte gesenkt werden, geht aus einem Papier der Kommission "Nationale Plattform Zukunft der Mobilität" hervor. Das liegt der Nachrichtenagentur Reuters vor.

Diesel- und Benzinsteuern sollen demnach ab 2023 zunächst um drei Cent und dann jährlich um einen Cent steigen. Der Liter Treibstoff würde dann bis 2030 um 52 Cent teurer. Die Kommission will ihren Bericht bis Ende März fertigstellen. Vorgeschlagen wird außerdem ein Quote für Elektro-Autos und Plug-In-Hybride von 25 Prozent im Jahr 2025 und von 50 Prozent im Jahr 2030.

11:20 Uhr

Rom beschließt Grundeinkommen und Rentenreform

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Regierungschef Conte und sein Vize Salvini von der Lega Nord

(Foto: picture alliance/dpa)

Die italienische Regierung hat ihre beiden umstrittenen zentralen Wahlversprechen per Dekret beschlossen. Ab 1. April soll eine Grundsicherung für alle Bürger in Kraft treten - eine Art italienisches Hartz IV. Damit sollten nicht nur die Schwächsten der Gesellschaft unterstützt, sondern auch die Arbeitslosigkeit gesenkt werden, teilte die Regierung mit.

Ebenfalls ab April soll die sogenannte "Quota 100" in Kraft treten, womit das Renteneintrittsalter in einigen Fällen vorgezogen wird. Das Grundeinkommen und die Rentenreform waren die zentralen Versprechen der Regierungskoalition aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und rechter Lega. Um die Pläne, die den hoch verschuldeten italienischen Staat viel Geld kosten, gab es monatelang Streit mit der EU-Kommission.

11:01 Uhr

Müllwagenfahrer verletzt Kind schwer und flüchtet

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(Foto: picture alliance / Silas Stein/d)

In Hannover ist eine Elfjährige von einem abbiegenden Müllwagen erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Nach dem Unfall am Morgen flüchtete der zunächst unbekannte Fahrer, wie die Polizei in der niedersächsischen Landeshauptstadt mitteilte. Demnach wurde die Schülerin auf einer Fußgängerfurt an einer grünen Ampel erfasst. Das Mädchen wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

12.42 Uhr: trauriger Nachtrag, die Polizei teilt mit, dass das Mädchen verstorben ist. Der Fahrer ist weiter flüchtig.

10:39 Uhr

Goldie Hawn kam Arzt ihrer Tochter im Kreißsaal zu nahe

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Goldie Hawn und Kate Hudson

(Foto: picture alliance/dpa)

Hollywood-Schauspielerin Goldie Hawn war bei der Geburt ihrer Enkelin Rani Rose Anfang Oktober live dabei - und reichlich aufdringlich. Das erzählte sie zusammen mit Tochter Kate Hudson in der US-Talkshow von Moderatorin Ellen DeGeneres. Hawn: "Ich versuchte, dem Doktor über die Schulter zu schauen, und sah den Kopf des Babys." Und Tochter Kate ergänzte: "In dem Moment, wo es ernst wurde, sagte der Arzt: 'Goldie, wenn Sie noch näher kommen, fallen Sie rein.'"

Kate Hudson ist die Tochter von Bill Hudson und Goldie Hawn und ebenfalls Schauspielerin. Aufgewachsen ist sie bei ihrer Mutter und ihrem Stiefvater, Schauspieler Kurt Russell.

10:12 Uhr

Löfven zum Ministerpräsidenten Schwedens gewählt

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(Foto: dpa)

Der Sozialdemokrat Stefan Löfven ist in Schweden erneut zum Ministerpräsidenten gewählt worden. Dem 61-Jährigen reichte aus, dass bei einer Abstimmung im Reichstag in Stockholm weniger als 175 der 349 Abgeordneten gegen ihn stimmten. Löfven ist bereits seit 2014 schwedischer Regierungschef. Damit endet in Schweden eine mehr als viermonatige und überaus zähe Regierungssuche.

Wegen des starken Abschneidens der rechtspopulistischen Schwedendemokraten bei der Parlamentswahl im September hatten die traditionellen Parteienblöcke keine Mehrheiten mehr zusammenbekommen. Löfven, seine Sozialdemokraten und ihr Bündnispartner, die Umweltpartei, gingen schließlich eine Regierungsvereinbarung mit den Liberalen und der Zentrumspartei ein.

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09:51 Uhr

Simbabwe schaltet wegen Protesten Internet ab

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Proteste am Montag in der Hauptstadt Harare

(Foto: picture alliance/dpa)

Aus Furcht vor neuen Protesten der Opposition hat Simbabwes Regierung bis auf Weiteres eine völlige Abschaltung des Internets angeordnet. Der Schritt sei gerechtfertigt, weil es in sozialen Medien erneut Versuche gebe, für nächste Woche Proteste zu organisieren, sagte der stellvertretende Informationsminister Energy Mutodi.

In Simbabwe war es am Montag und Dienstag nach einer Verdoppelung des Benzinpreises zu einem Generalstreik und heftigen Protesten gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung unter Präsident Emmerson Mnangagwa gekommen. Hunderte wurden festgenommen, Dutzende verletzt. Menschenrechtlern zufolge wurden acht Menschen getötet.

09:28 Uhr

Zwei russische Kampfjets auf Übungsflug kollidiert

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Der noch zu Sowjetzeiten entwickelte Bomber Su-34 dient dazu, Bodenziele bis weit hinter den feindlichen Linien anzugreifen.

(Foto: AP)

Zwei schwere russische Jagdbomber sind bei einem Übungsflug im Fernen Osten des Landes kollidiert. Das bestätigte das Verteidigungsministerium in Moskau, wie die Agentur Tass meldete.  Eine der Maschinen des Typs Suchoi Su-34 sei zwischen der Insel Sachalin und dem Festland ins Meer gestürzt.

Die zwei Mann Besatzung hätten den Schleudersitz betätigt. Rettungskräfte suchten nach den Piloten. Die zweite Su-34 konnte unbestätigten Angaben zufolge trotz Beschädigung zum Luftwaffenstützpunkt Churbe bei Komsomolsk-am-Amur zurückkehren.

09:15 Uhr

Anhalter beim Überqueren der A7 getötet

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(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Mann ist auf der Autobahn 7 bei Hannover über die Fahrbahn gelaufen und von einem Auto erfasst worden. Er erlitt tödliche Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Der 42-Jährige war am Abend als Anhalter unterwegs und lief über die Autobahn. Nachdem er die Mittelleitplanke überstiegen hatte, erfasste ihn frontal ein Auto.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mann durch die Luft geschleudert und landete am Fahrbahnrand. Ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Den Ermittlungen zufolge war der Tramper alkoholisiert. Er war mit einem Begleiter an der Autobahn unterwegs.

08:50 Uhr

Montagmorgen lockt der Blutmond

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So schien der Blutmond Ende Juli über Deutschland - allerdings abends.

(Foto: picture alliance/dpa)

Früh aufstehen lohnt sich: Wer am Montagmorgen weit vor Sonnenaufgang aus dem Bett krabbelt, kann - bei wolkenfreiem Himmel - den Vollmond rötlich schimmern sehen. Von 5:41 Uhr an wird er sich etwa eine Stunde lang komplett im Kernschatten der Erde befinden.

Die besten Wetterverhältnisse gibt es voraussichtlich etwa in der Mitte Deutschlands. Von Ost-Hessen über Thüringen bis nach Sachsen bleibt es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes größtenteils klar. Allerdings ist er dann nicht komplett schwarz, sondern schimmert rötlich - weshalb er umgangssprachlich "Blutmond" genannt wird.

08:09 Uhr

Bund will Bafög merklich aufstocken

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(Foto: picture alliance / Rolf Vennenbe)

Die Bundesregierung will mit einem neuen Gesetz das Bafög deutlich erhöhen. Der Höchstsatz der Förderung für Schüler und Studenten soll ab dem Wintersemester 2019 von 735 Euro in zwei Stufen bis 2020 auf insgesamt rund 850 Euro steigen. Das sieht ein Gesetzentwurf von Bildungsministerin Anja Karliczek vor.

Bis 2022 will der Bund für die Reform mehr als 1,8 Milliarden Euro ausgeben. Die Reform ist an diesem Freitag Thema einer Anhörung von Verbänden im Bundesbildungsministerium in Berlin. Wer gefördert wurde, soll zudem nicht lebenslange Schulden fürchten müssen. So soll denjenigen die Restschuld erlassen werden, die den Darlehensanteil des Bafög trotz Bemühens aufgrund schlechter wirtschaftlicher Verhältnisse nicht binnen 20 Jahren tilgen können.

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07:32 Uhr

Taucher begegnen riesigem Weißen Hai

Auf einen riesigen Weißen Hai sind Taucher vor der Küste von Hawaii gestoßen - und haben faszinierende Aufnahmen von der Begegnung gemacht. Das rund sechs Meter große Hai-Weibchen tauchte plötzlich auf, als andere Haie vor der Insel Oahu den Kadaver eines Pottwals verspeisten, wie die Taucherin Ocean Ramsey der Zeitung "Honolulu Star Adviser" sagte.

Die anderen Haie hätten das Weite gesucht. "Sie war einfach ein großer, schöner, sanfter Riese, der unser Boot als Kratzbaum benutzen wollte", berichtete Ramsey. Ramsey schätzte das Alter des Haies auf mindestens 50 Jahre und das Gewicht auf zweieinhalb Tonnen. Der Weiße Hai sei "erschreckend breit" und womöglich schwanger gewesen, sagte sie.

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07:18 Uhr

Brauer bieten neuen Service gegen Bierbauch

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(Foto: picture alliance/dpa)

Biertrinker in Deutschland sollen künftig schon beim Blick aufs Etikett erfahren, wie viele Kalorien der Gerstensaft hat. Die Brauereien wollen auf freiwilliger Basis alle Biere und Biermischgetränke mit entsprechenden Nährwert-Angaben versehen, wie der Deutsche Brauer-Bund und der Verband Privater Brauereien in Deutschland mitteilten. Die Kennzeichnung soll von diesem Jahr an schrittweise eingeführt werden.

Die EU-Kommission hatte zuvor auf einen solchen Schritt gedrängt. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA im Auftrag des Deutschen Brauer-Bundes würden es 52 Prozent der deutschen Konsumenten aber begrüßen, wenn künftig auf allen alkoholischen Getränken wie Bier, Wein oder Whisky die Kalorienangaben auf dem Etikett zu finden wären.

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06:47 Uhr

Totenzahl nach Anschlag in Bogotá auf 21 gestiegen

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(Foto: picture alliance/dpa)

Nach dem Bombenanschlag auf eine Polizeiakademie in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 20 gestiegen. Auch der Angreifer sei bei der Attacke ums Leben gekommen, teilte die kolumbianische Polizei in der Nacht mit. Damit liege die Zahl der Toten bei insgesamt 21. 68 weitere Menschen seien verletzt worden.

Ein Mann hatte am Donnerstag auf dem Gelände der General-Santander-Polizeioffiziersschule in Bogotá eine Autobombe detonieren lassen. Staatschef Iván Duque verurteilte die Tat als "elenden Terrorakt". Die genauen Hintergründe des Autobombenanschlags waren zunächst unklar.

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06:34 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

heute Morgen war mein Fahrrad von einer dicken Eisschicht überzogen und glänzte deshalb wie neu im Laternenschein. Da bin ich noch vergnügter als ohnehin schon zur Arbeit gefahren, um für Sie wieder den "Tag" zu betreuen. Neben dem Gerangel um den Brexit beschäftigen uns heute folgende Themen:

  • Italiens Präsident Sergio Mattarella ist zu Gast in Berlin.
  • Der Bundestag stimmt über die Einstufung von Georgien, Algerien, Tunesien und Marokko als sichere Herkunftsstaaten ab.
  • Der hessische Landtag kommt nach den Wahlen im Herbst zusammen, um den Ministerpräsidenten Volker Bouffier wiederzuwählen.
  • Das schwedische Parlament stimmt über Stefan Löfven als künftigen Regierungschef ab.
  • In Berlin beginnt die Internationale Grüne Woche.

Falls Sie noch auf der Suche nach neuer Musik sind, die sie auf dem Weg ins Wochenende begleiten soll, lege ich Ihnen das heute erschienene Album "Ypsilon" des Berliner Rappers Yassin ans Herz. Wenn Sie Anregungen oder Kritik für mich haben, schreiben Sie bitte an sebastian.huld[at]nama.de oder via Twitter.

06:22 Uhr

Richtiger Winter hält im Norden Einzug

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(Foto: picture alliance/dpa)

Jetzt legt der Winter auch im Flachland mal einen Zahn zu. Gleichzeitig sorgt Hoch "Brigida" dafür, dass sich - nach dem teils sehr ungemütlichen Tag gestern - die Lage heute ziemlich rasch beruhigt. Allerdings gibt es in der Früh noch Nachwirkungen vom wechselhaften Vortag. Über Nacht sind die Temperaturen nämlich nahezu überall in den Frostbereich gesunken. Und dieser Frost sorgt nun dafür, dass die Nässe von gestern gefroren ist und dass es heute in der Früh streckenweise sehr glatt sein kann. Besonders auf Seiten- und Nebenstraßen sowie auf Gehwegen. Zudem sind örtlich noch letzte Schneeschauer unterwegs. Das betrifft einerseits den Norden. Andererseits die Regionen am Erzgebirge und an den Alpen.

Später bleibt es dann aber mehrheitlich trocken und die Sonne kommt immer besser zum Zuge. Doch auch mit Sonne ist es spürbar kälter als gestern. So bringen es die Temperaturen maximal auf minus 2 bis plus 4 Grad. Höchstens an der Nordsee sind noch um die 5 Grad möglich. Gute Zeiten also für Winterfreunde. Und das bleibt auch am Wochenende und darüber hinaus so. Denn vorerst einmal bleibt es kalt. Nachts teilweise auch mit zweistelligen Minusgraden. Hier die Details. Damit wünsche ich Ihnen ein ruhiges und hoffentlich sehr entspanntes Wochenende.

Ihr Björn Alexander