Mittwoch, 13. Juli 2022Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:25 Uhr

Das war Mittwoch, der 13. Juli 2022

Nach dem Eintreffen der US-Raketenwerfer HIMARS in der Ukraine bekommen die russischen Besatzer nach den Worten des Präsidenten Selenskyj zu spüren, "was moderne Artillerie ist". In der Nacht feuerten die ukrainischen Streitkräfte Raketen auf die Separatistengebiete Luhansk und Donezk ab. Die Russen würden in der Ukraine nirgends sicheres Hinterland finden, so Selenskyj. In Deutschland schürt unterdessen ein möglicher Stopp der russischen Gaslieferungen die Ängste. Alle wichtigen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine können Sie hier nachlesen.

Was war heute sonst wichtig:

Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

22:00 Uhr

Merkel schippert durch Amsterdam - und wird zu Ritterin

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Auf einer Bootsfahrt zeichnete der niederländische Ministerpräsident Rutte die ehemalige Kanzlerin Merkel mit einem Ritter-Orden aus.

(Foto: picture alliance / ANP)

Was macht Angela Merkel jetzt? Heute stattete die ehemalige Bundeskanzlerin dem niederländischen Premier Mark Rutte einen informellen Besuch ab. Sie besuchten das Anne Frank-Haus, das berühmte Rijksmuseum mit Rembrandts Gemälde "Die Nachtwache" und schipperten über die Amsterdamer Grachten.

Auf dem Boot hatte Rutte noch eine besondere Überraschung für die ehemalige Bundeskanzlerin. Er zeichnete sie mit einem hohen königlichen Orden aus. Merkel wurde zum "Ritter Grootkruis im Orden des Niederländischen Löwen" ernannt worden. Diese Ehrung wird nur selten überreicht.  Der private Besuch wurde mit einem Abendessen abgeschlossen.

21:48 Uhr

Die Videos des Tages

21:22 Uhr

ABBA-Star Björn Ulvaeus zeigt seine neue Liebe - fünf Monate nach Scheidung

Björn Ulvaeus ist wieder verliebt. Der ABBA-Musiker ist zu der Premiere seines Musicals "Pippi im Zirkus" in Stockholm in Begleitung erschienen. Stolz präsentierte der 77-Jährige seine neue Partnerin Christina auf dem roten Teppich. Die beiden hielten sich bei ihrem Auftritt an den Händen und strahlten in die Kamera.

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Björn Ulvaeus und seine neue Freundin Christina.

(Foto: IMAGO/TT)

Dem schwedischen Blatt "Hänt" bestätigte Ulvaeus seine neue Liebe: "Das ist meine Partnerin Christina. Wir sind seit einiger Zeit zusammen und ich hatte das Gefühl, ich wollte sie zu diesem Ereignis mitnehmen. Das ist also das erste Mal, dass wir zusammen ausgehen."

Erst im Februar wurde öffentlich bekannt, dass Björn Ulvaeus und seine langjährige Ehefrau Lena sich nach 41 Jahren scheiden lassen wollen. Die beiden heirateten 1981 und haben zwei erwachsene Kinder: Emma und Anna.

20:45 Uhr

Da staunt die Polizei - 27 Personen steigen aus Rikscha

Weltweit ereignen sich die erstaunlichsten Dinge. ntv fasst außergewöhnliche Geschichten für Sie zusammen. Dieses Mal handelt sich eine Frau durchs Entenfüttern jede Menge Ärger ein, kehrt ein kurioser Sport aus der Corona-Pause zurück und erleben indische Polizeibeamte einen Slapstick-Moment.

20:15 Uhr

Lösch-Helikopter stürzt vor Samos ab - mindestens zwei Tote

Bei der Bekämpfung eines großen Waldbrands auf der griechischen Insel Samos ist ein Lösch-Helikopter ins Meer gestürzt. Zwei der vier Besatzungsmitglieder konnten nur tot geborgen werden können. Der Pilot sei in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht worden, nach dem vierten Besatzungsmitglied werde noch gesucht, berichtete der Staatssender ERT.

Im äußersten Westen der Insel Samos war Mittag ein großer Waldbrand ausgebrochen. Dem Onlineportal Samos Voice zufolge waren 14 Löschzüge, drei Löschflugzeuge und zwei Löschhubschrauber im Einsatz.

19:03 Uhr

Habeck sagt wegen Corona Termine ab

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. "Sowohl Schnelltest wie auch PCR Test fielen positiv aus", teilte eine Sprecherin des Ministers mit. Habeck hat demnach Erkältungssymptome.

Gemäß den rechtlichen Vorgaben habe er sich in Isolation begeben, hieß es in der Erklärung weiter. Alle Präsenztermine des Ministers, der derzeit wegen der Energiekrise infolge des Ukraine-Kriegs besonders im Fokus steht, seien bereits gestrichen worden oder würden noch abgesagt. Habeck nehme weitere Dienstgeschäfte aus dem Homeoffice wahr.

18:28 Uhr

Nur noch sechs Kandidaten im Rennen um Johnson-Nachfolge

Im Rennen um die Nachfolge Boris Johnsons als Parteichef der britischen Konservativen und Premierminister haben sechs Kandidatinnen und Kandidaten die nächste Runde erreicht. Bei der ersten Abstimmung in der Tory-Fraktion setzten sich Ex-Finanzminister Rishi Sunak, Handels-Staatssekretärin Penny Mordaunt, Außenministerin Liz Truss, die Abgeordnete Kemi Badenoch, der Chef des Auswärtigen Ausschusses Tom Tugendhat und Chefjustiziarin Suella Braverman durch. Nicht über die Hürde von mindestens 30 Stimmen schafften es hingegen Ex-Gesundheitsminister Jeremy Hunt und Finanzminister Nadhim Zahawi.

Die nächste Abstimmung ist für Donnerstag geplant. Bei jeder weiteren Runde fliegt jeweils der Letztplatzierte raus. Die Abstimmungen in der konservativen Fraktion sollen in den kommenden Tagen so lange fortgesetzt werden, bis nur noch zwei Kandidaten übrig sind. Diese sollen sich dann einer Stichwahl der Parteimitglieder über den Sommer stellen. Ein Johnson-Nachfolger soll am 5. September gekürt werden.

Mehr dazu lesen Sie hier.
17:47 Uhr

Neue europäische Rakete Vega C ins All gestartet

Wir bleiben beim Thema Weltraum. Die neue europäische Trägerrakete Vega C hat einen erfolgreichen Erstflug absolviert. Die europäische Raumfahrtagentur Esa meldete den gelungenen Start vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guyana. Esa-Chef Josef Aschbacher sagte, es sei eine Riesen-Erleichterung, dass alles gut gelaufen sei. Die Vega C sei wahnsinnig wichtig für Satelliten bis etwa 2,4 Tonnen, also typischerweise Erdbeobachtungssatelliten. "Das läutet wirklich eine neue Ära ein in dieser Raketenkategorie."

 

Die Vega C ist eine Weiterentwicklung der Vega-Rakete, die seit 2012 leichte Satelliten ins All bringt. Laut Esa ist die neue Rakete um einiges besser: Sie kann etwa 800 Kilogramm mehr Last transportieren, ist flexibler und billiger. Gemeinsam mit der größeren Trägerrakete Ariane 6, die im kommenden Jahr erstmals in den Weltraum starten könnte, soll die Vega C die europäische Raumfahrt wettbewerbsfähiger machen. 2026 soll dann die nochmals weiterentwickelte Vega E ihren Erstflug antreten.

16:37 Uhr

"Schande": Macron sorgt mit Eier-Spruch für Kritik

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist als eloquenter Redner auf großer Bühne bekannt, immer wieder aber sorgt er auch mit Klartext-Vokabular für Wirbel. Buchstäblich in die Hose ging Kommentar zur Oppositionskritik an seinem früheren Einsatz als Wirtschaftsminister für die Belange des Fahrdienst-Vermittlers Uber. "Das geht mir am Sack vorbei", sagte Macron frei übersetzt vor laufenden Kameras - und fügte gleich hinzu, dass die von ihm gewählte Formulierung vom früheren Präsidenten Jacques Chirac stammt. "Ça m'en touche une sans faire bouger l'autre" sagt dabei so viel wie "Davon wackeln mir nicht mal beide Eier".

"Eine unglaubliche Formulierung", "eine Schande", "was für eine Vulgarität", empörten sich Menschen im Netz. Chirac habe die Formulierung im Privaten und nicht in der Öffentlichkeit gewählt, meinte einer.

In der wöchentlichen Pressekonferenz der Regierung verteidigte Regierungssprecher Olivier Véran die Wortwahl Macrons. Dem für seine spitzen Bemerkungen bekannten Chirac sei der Spruch damals nicht angekreidet worden, deshalb brauche man sich heute auch nicht aufregen.

15:57 Uhr

Biden will bei Nahost-Reise Körperkontakt vermeiden - Was steckt dahinter?

Kurz vor der Ankunft Joe Bidens in Israel informierte seine Sprecherin Karine Jean-Pierre die Journalisten an Bord des Regierungsfliegers darüber, dass der US-Präsident bei seiner Nahost-Reise Köperkontakte möglichst vermeiden will - nach Angaben des Weißen Hauses wegen Corona.

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Israels neuer Regierungschef Lapid empfing US-Präsidenten Biden am Flughafen von Tel Aviv.

(Foto: picture alliance/dpa/GPO)

Die ersten Bilder zeigen jedoch, wie Biden am Flughafen von Tel Aviv von neuem Regierungschef Jair Lapid herzlich empfangen wurde - mit Körperkontakt.

Der US-Präsident will in den nächsten Tagen auch das Westjordanland und Saudi-Arabien besuchen. Reporter spekulierten, dass Biden wohl vermeiden wolle, bei seinem Besuch in Dschiddah dem saudischen Kronprinzen Mohammad bin Salman die Hand zu schütteln. Sie verwiesen darauf, dass Biden zuletzt im Weißen Haus zahlreiche Hände geschüttelt habe.

Mohammad bin Salman ist nach Ansicht der US-Geheimdienste für den Mord an dem regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi verantwortlich. Khashoggi war im Herbst 2018 im saudischen Konsulat in Istanbul von einem Killerkommando getötet worden.

15:22 Uhr

Ausflugsboot kentert auf dem Hudson - zwei Tote

Aus bislang ungeklärten Gründen kentert ein gechartertes Ausflugsboot mit zwölf Menschen an Bord auf dem Hudson-River. Einsatzkräfte retten zehn Menschen, zwei kommen ums Leben. Einer der Toten ist ein kleiner Junge.

 

14:41 Uhr

Lufthansa streicht weitere 2000 Flüge

Das Chaos an deutschen Flughäfen geht weiter: Die Lufthansa streicht rund 2000 weitere Verbindungen an den Drehkreuzen Frankfurt und München bis Ende August.

Es handelt sich bereits um dritte Welle von Flugabsagen der Lufthansa in diesem Sommer. Zunächst hatte die Airline gut 3000 Flüge für die Monate Juli und August abgesagt und dann für die Woche bis einschließlich Donnerstag (14. Juli) 770 weitere Verbindungen gestrichen. Nun kommen für einen Zeitraum von sechs Wochen noch einmal 2000 Absagen hinzu.

Vor allem die Verkehrsspitzen am Morgen und am Abend sollten entlastet werden, erläuterte ein Unternehmenssprecher. Zu diesen Zeiten sind die Bodenverkehrsdienste an den Drehkreuzen überlastet, so dass Maschinen warten müssen und Gepäck liegen bleibt. Abgesagt würden vor allem kurze Verbindungen zu Zielen innerhalb Deutschlands oder des nahen Auslands, für die es gute Alternativen gebe, erklärte der Sprecher. Flüge in ausgesprochene Ferienziele würden nur in absoluten Ausnahmefällen gestrichen.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Mein Kollege Janis Peitsch verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Und ich freue mich, Sie noch bis zum späten Abend durch den "Tag" begleiten zu dürfen. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen entspannten Nachmittag!

13:57 Uhr

Barack Obama für Emmy nominiert

Seit seinem Ausscheiden aus dem Weißen Haus ist der frühere US-Präsident Barack Obama nach wie vor viel beschäftigt. Neben seiner Arbeit als Buchautor, Redner und Podcaster hat der 60-Jährige kürzlich auch der Netflix-Dokureihe "Our Great National Parks" seine Stimme geliehen.

Für diese Sprechrolle wurde Obama nun erstmals für einen Emmy nominiert. Im Rennen um den begehrtesten Fernsehpreis der Welt kann der Demokrat in der Kategorie "Bester Erzähler" auf eine Auszeichnung hoffen.

In der fünfteiligen Serie stellt Obama Nationalparks aus der ganzen Welt vor. Die Emmy-Preisträger werden am 12. September bei einer Gala in Los Angeles bekannt gegeben.

13:21 Uhr

Polizei fasst mutmaßlichen Pferderipper

In Thüringen hat die Polizei einen Mann festgenommen, der über Jahre hinweg Pferde und andere Tiere verletzt und getötet haben soll. Dem 40-Jährigen werden mehrere Angriffe auf Pferde, Rinder oder Schafe zwischen Februar 2018 und September 2020 zur Last gelegt, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Gera sagte. Dabei soll er im Raum Jena sowohl Schuss-, als auch Stichwaffen benutzt haben.

Der Beschuldigte wurde den Angaben zufolge am Dienstag festgenommen. Das Amtsgericht Gera erließ einen Haftbefehl gegen den Mann. Er ist nun in Untersuchungshaft. Neben den Verstößen gegen das Tierschutzgesetz werden ihm auch Verstöße gegen das Waffengesetz zur Last gelegt. Ihm drohen bis zu drei Jahre Haft.

12:35 Uhr

Baerbock: Corona hat mich "wirklich niedergestreckt"

Anfang Juni wurde Außenministerin Annalena Baerbock positiv auf das Coronavirus getestet. Ihre Covid-19-Erkrankung habe sie "wirklich niedergestreckt", sagt die Grünen-Politikerin nun im Interview mit dem "Stern". Zwei Wochen habe sie flach gelegen, trotz vierfacher Impfung.

Noch immer leide sie an den Folgen der Infektion. "Mehr als zwei Etagen schaffe ich auch jetzt kaum zu Fuß", sagt sie. Ihre Einstellung gegenüber dem Virus und seinen vielen Untervarianten ist deutlich: Corona ist noch nicht vorbei. "Ich kann nur appellieren. Maske tragen, wo es nötig ist und testen, testen, testen."

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

12:00 Uhr

Prime Day 2022 läuft: Weltweites Rabatt-Event bei Amazon

Online-Händler Amazon hat um Mitternacht die Preise von Tausenden Produkten gesenkt – 48 Stunden lang bekommen Prime-Mitglieder Rabatte auf Produkte aus allen Kategorien. Tablets, Smartphones oder Saugroboter sind zum Teil stark reduziert. Die besten Deals des Tages fassen wir im Prime-Day-Ticker zusammen, der heute und morgen laufend aktualisiert wird. Das Schnäppchen-Event endet morgen Nacht um 23.59 Uhr.

Hier geht es zum Prime-Day-Ticker.

11:48 Uhr

Erdbeben erschüttert Kreta

Viele Sommerurlauber auf der Insel Kreta dürften heute aufgeschreckt sein. Denn am frühen Mittag hat auf dem beliebten Touristeneiland die Erde gebebt.

Das Geodynamische Institut Athen meldete eine Erdbebenstärke von 4,1. Der Ausgangspunkt lag demnach rund 30 Kilometer südöstlich der Hafenstadt Heraklion nahe der Ortschaft Arkalochori in einer Tiefe von fünf Kilometern.

Über Schäden war zunächst nichts bekannt; es handelte sich jedoch auch um ein vergleichsweise schwaches Beben.

11:00 Uhr

Sohn von Clan-Boss in Berliner Fitnessstudio niedergestochen

In einem Berliner Fitnessstudio im Bezirk Prenzlauer Berg wurde in der vergangenen Nacht ein Mann mit einem Messer attackiert. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung handelt es sich bei dem Opfer um den Sohn des berüchtigten Clan-Oberhauptes Issa Remmo.

Laut dem Blatt ereignete sich der Angriff gegen 2 Uhr morgens. Ismail Remmo sei schwer verletzt in ein Krankenhaus transportiert worden. Der oder die Täter konnten fliehen, seien allerdings von Überwachungskameras gefilmt worden.

Ismail Remmo ist kein unbeschriebenes Blatt. In den Jahren 2018 und 2019 stand er wegen Mordvorwurfs vor Gericht, wurde allerdings aus Mangel an Beweisen freigesprochen.

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10:13 Uhr

Zwei Tote bei Unfall in Eisengießerei in Vorpommern

In einer Eisengießerei in Torgelow (Mecklenburg-Vorpommern) sind zwei Arbeiter ums Leben gekommen. Ein weiterer Mann wurde schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich in einer Halle, in der Formen für große Gussteile hergestellt werden, teilte die Polizei mit.

Nach ersten Ermittlungen war eine 60 bis 80 Tonnen schwere Gussform per Kran in der Halle bewegt worden. Als diese Form auf Lagerböcken abgestellt werden sollte, sei sie zerbrochen.

Ein 53 Jahre alter Arbeiter wurde von Bruchstücken getroffen. Er war sofort tot. Sein 51-jähriger Kollege wurde verschüttet und konnte erst etwa vier Stunden später tot geborgen werden. Der dritte Arbeiter erlitt eine schwere Beinverletzung und kam in eine Klinik nach Greifswald.

In der Gießerei werden seit Jahren sehr große und tonnenschwere Teile für Windkraftanlagen hergestellt, darunter Rotornaben und Getriebegehäuse. Die Firma mit mehr als 300 Beschäftigten gilt als wichtiger industrieller Arbeitgeber in Vorpommern.

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09:32 Uhr

Durch die Luft fliegendes Bügeleisen trifft Passantin

Im hessischen Gelnhausen hat eine Fußgängerin eine schmerzhafte Begegnung mit einem durch die Luft fliegenden Bügeleisen gemacht. Das im Gras liegende Haushaltsgerät sei offenbar bei Mäharbeiten aufgewirbelt worden, teilte die Polizei in Offenbach mit.

Die Passantin wurde am Rücken getroffen. Mit Verdacht auf einen Bruch des Schulterblatts wurde sie in ein Krankenhaus gebracht.

08:54 Uhr

Präsident geflohen - Sri Lanka ruft Notstand aus

Wegen anhaltender Proteste verkündete Sri Lankas Präsident Gotabaya Rajapaksa zunächst seinen Rücktritt. Dann entschloss er sich, aus dem krisengeschüttelten Land zu fliehen und auf den Malediven Zuflucht zu suchen. Ohne Staatschef hat das Land nun den Notstand ausgerufen. Die Maßnahme gelte landesweit, sagte der Sprecher des Ministerpräsidenten.

Der Inselstaat südlich von Indien mit seinen etwa 22 Millionen Einwohnern durchlebt die schwerste Wirtschaftskrise seit der Unabhängigkeit von Großbritannien 1948. Die Wut der Demonstranten speist sich unter anderem aus dem seit Monaten bestehenden Mangel an Treibstoff und Gas zum Kochen, aber auch aus fehlenden Medikamenten und Lebensmitteln. Auch die hohe Inflation und stundenlange Stromausfälle sorgen für großen Unmut.

08:19 Uhr

Mann sabotiert Touristenbahn mit Tausenden Fake-Buchungen

Aus Wut hat ein Japaner mit Fake-Buchungen eine bei Touristen beliebte Luxus-Ausflugsbahn sabotiert. Wie Medien berichteten, hatte der 48-jährige Arbeitslose den sogenannten Romancecar, der Tokio mit beliebten Ausflugszielen verbindet, innerhalb von neun Monaten rund 9300 Mal online ohne Kaufabsicht reserviert.

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Die Ausflugsbahn Romancecar ist besonders bei Touristen beliebt.

(Foto: picture alliance/AP Images)

Passagiere müssen den "Limited Express Romancecar" vor Abfahrt buchen, wobei ein Aussichtsdeck vorne oder hinten am Zug besonders begehrt ist. Dort habe ihn einmal ein Gast gestört, aber das Personal habe nichts dagegen getan, gab der Mann als Begründung an.

Da das Buchungssystem eine Sitzplatzreservierung automatisch storniere, wenn die Fahrkarte 15 Minuten vor Abfahrt nicht bezahlt ist, konnte der Bahnbetreiber den Sitz stets nur in letzter Minute anderweitig verkaufen, hieß es. Gegen den Mann ermittelt nun die Polizei.

07:38 Uhr

Radioaktive Paste soll weißen Hautkrebs heilen

Hautkrebs mit einer radioaktiven Paste heilen - was etwas nach Science Fiction klingt, wollen Rostocker Wissenschaftler geschafft haben.

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Rostocker Wissenschaftler haben weißen Hautkrebs nach eigenen Angaben erfolgreich mit radioaktiver Paste behandelt.

(Foto: picture alliance/dpa/Unimedizin Rostock)

Im Rahmen einer deutschlandweit einmaligen Studie seien 22 Patienten behandelt worden, teilte die Universitätsmedizin Rostock (UMR) mit. "Alle teilnehmenden Patienten zeigten ein Ansprechen, und die meisten waren langfristig geheilt", wird der Dermatologe Steffen Emmert zitiert.

Bei der Behandlung wird eine gräuliche, unscheinbar wirkende Paste mit einem speziellen Gerät aufgetragen. Umliegendes Gewebe wird den Angaben zufolge mit einer Folie abgeklebt, um es vor radioaktiver Strahlung zu schützen. Die lokale Bestrahlung töte die Tumorzellen. Demnach genügt eine einmalige ambulante Behandlung, bei der die Paste ein bis zwei Stunden einwirkt.

Nach Angaben der UMR soll die Studie auf dem Deutschen Hautkrebskongress im September präsentiert werden.

Mehr dazu lesen Sie hier.
07:20 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

Ob als "Indiana Jones" oder Han Solo in "Star Wars": Kaum ein anderer Schauspieler lockte so viele Menschen ins Kino wie Harrison Ford. Heute wird einer der letzten echten Filmstars Hollywoods 80 Jahre alt. Wenn Sie wissen wollen, wie die Karriere von Ford begann und was ein Münzwurf damit zu tun hat, schauen Sie sich das Video an. Und hier sehen Sie unsere Bilderserie zu Ford, seinem Leben, seinen Filmen und seiner Karriere.

Folgende Themen stehen heute auf dem Programm:

  • Das Bundeskabinett berät über eine sogenannte Resilienzstrategie. Erklärtes Ziel der Regierung ist es, "Menschen und ihre Existenzgrundlagen zu schützen sowie die Widerstands- und Anpassungsfähigkeit des Gemeinwesens gegenüber Katastrophen zu stärken".
  • Eineinhalb Jahre nach seinem Amtsantritt besucht US-Präsident Joe Biden erstmals den Nahen Osten. Zum Auftakt wird Biden in Jerusalem erwartet.
  • Großbritanniens konservative Partei beginnt mit der Wahl eines Nachfolgers für Parteichef und Premierminister Boris Johnson. Im Rennen sind insgesamt acht Kandidatinnen und Kandidaten.
  • Die EU-Kommission legt in Luxemburg einen Bericht vor, wie es um die Einhaltung rechtsstaatlicher Standards in den 27 Mitgliedsstaaten steht.
  • Der Preisauftrieb in Deutschland hat im Juni etwas an Tempo verloren. Details zur Entwicklung der Inflation im Juni gibt das Statistische Bundesamt bekannt.
  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht die Kaserne und den Truppenübungsplatz der US-Streitkräfte in Grafenwöhr in Bayern.

Mein Name ist Janis Peitsch und bis zum Nachmittag versorge ich Sie im "Tag" mit spannenden Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an dertag[at]n-tv.de.

Los geht's!

06:59 Uhr

Sieben Frauen wegen "Hexerei" entführt und ausgepeitscht

Zwei Wochen befanden sie sich in der Gewalt ihrer Entführer: In einem abgelegenen peruanischen Andendorf sind sieben Frauen gefangengenommen und wegen des Vorwurfs der "Hexerei"ausgepeitscht worden.

Sogenannte Bauernpatrouillen hätten die Frauen Ende Juni in Chillia geschnappt, nachdem Bewohner des Dorfes erkrankt oder gestorben waren, teilte die peruanische Staatsanwaltschaft mit. Die Behörden waren auf den Fall aufmerksam geworden, als im Netz ein Video der Misshandlungen auftauchte.

Auf Betreiben der Regierung wurden die Frauen freigelassen. Sie sind laut Medienberichten zwischen 43 und 70 Jahre alt. Die Bauernpatrouillen wurden vor mehr als vier Jahrzehnten in Peru eingeführt, ursprünglich um Viehdiebstähle zu verhindern. Inzwischen fungieren sie in ländlichen Gebieten als eine Art Ordnungshüter.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:35 Uhr

Heißer Mittwoch bringt vor allem Süden ins Schwitzen

Eine Hitzewelle nähert sich Deutschland, und die ersten Ausläufer sind jetzt schön spürbar. Während ein kräftiger Wind den Küstenregionen etwas Abkühlung beschert, klettern die Temperaturen im Süden auf bis zu 35 Grad. Der Donnerstag könnte dann der heißeste Tag der Woche werden.

06:15 Uhr

Auch Düsseldorfer Kirmes verbietet "Layla"-Song

Die Sexismus-Debatte um den Partyhit "Layla" geht weiter. Nach dem Kiliani-Volksfest in Würzburg untersagt auch die riesige Kirmes in Düsseldorf den Partyhit "Layla". Das haben die Veranstalter vom Schützenverein St. Sebastianus beschlossen.

"Ich bin der Meinung, dass dieses Lied überall hingehört - nur nicht auf unseren Festplatz", sagte Schützen-Chef Lothar Inden. Zuvor hatte die Stadt wegen "Layla" bei den Veranstaltern vorgesprochen. Nachdem die Schützen zugesagt hätten, dass das Lied in Festzelten und Fahrgeschäften unterbunden werden soll, habe man vonseiten der Stadt keinen Anlass für ein Verbot gesehen, so eine Sprecherin.

In dem Ballermann-Hit von DJ Robin & Schürze, zurzeit auf Platz 1 der deutschen Charts, heißt es unter anderem: "Ich hab' 'nen Puff und meine Puffmama heißt Layla. Sie ist schöner, jünger, geiler (...) Die schöne Layla, die geile Layla. Das Luder Layla, unsre Layla (...)."

Zuvor war bekanntgeworden, dass "Layla" auf dem Würzburger Kiliani-Volksfest auf Drängen der Stadt nicht gespielt werden darf.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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