Mittwoch, 20. Oktober 2021Der Tag

Heute mit Max Raudszus
22:30 Uhr

Das war Mittwoch, der 20. Oktober

Liebe Leserinnen und Leser, wieder haben wir gemeinsam einen Nachrichtentag verbracht und damit nun die Hälfte der Arbeitswoche geschafft.

Begleitet und beschäftigt haben uns heute nicht zuletzt traurige Nachrichten, wie etwa die Details zum tödlichen Hubschrauber-Absturz am Sonntag in Baden-Württemberg.

Darüber hinaus waren die wichtigen Themen heute diese:

Und mit diesem kurzen Überblick über die Geschehnisse dieses 20. Oktober verabschiede ich mich in die Nacht und wünsche Ihnen einen guten Ausklang dieses Tages. Ich freue mich, dass Sie hier waren. Und wir freuen uns ebenso, wenn Sie auch morgen wieder bei uns vorbeischauen. An spannenden und wichtigen Geschichten aus Deutschland und der Welt mangelt es ja nie. Machen Sie es gut.

22:08 Uhr

Bei Erkältung 18-Jährige im Intimbereich untersucht: Deutscher Arzt in Schweiz verurteilt

Ein deutscher Arzt ist wegen eines sexuellen Übergriffs in der Schweiz verurteilt und mit einem Berufsverbot belegt worden. Laut der Anklage hatte der 51-Jährige eine damals 18-jährige Patientin im Intimbereich untersucht, obwohl sie wegen Erkältungssymptomen zu ihm kam. In einem nun veröffentlichten Entscheid bestätigte ein Berufungsgericht in Zürich die Verurteilung wegen "Schändung". Der Mediziner wurde zu einer 15-monatigen Bewährungsstrafe sowie zu einer Entschädigungszahlung von 1500 Franken (1400 Euro) an die junge Frau verurteilt. Der Arzt kann auch noch vor dem Schweizer Bundesgericht dagegen berufen. In der Berufungsverhandlung in Zürich bestritt der Angeklagte, dass er die Patientin missbraucht habe. Als sie im Oktober 2019 ein Ärztezentrum im Kanton Zürich aufsuchte, habe er die Frau auch wegen früherer Beschwerden untersuchen wollen und eine mögliche Eileiterschwangerschaft oder Blinddarmentzündung ausschließen wollen. Laut der Staatsanwältin war diese Erklärung jedoch nicht glaubhaft, da in den genauen Patientenakten des Arztes die Untersuchung im Intimbereich nicht dokumentiert war.

21:54 Uhr

Zug erfasst Bahn-Mitarbeiter in Bayern - tot

In Bayern ist ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn von einem Zug erfasst und dabei tödlich verletzt worden. Der Unfall ereignete sich an der Bahnstrecke zwischen Rieneck und Burgsinn, wie die Polizei in Unterfranken mitteilte. Demnach war der 58-Jährige im Gleisbereich unterwegs, als er von einem Regionalzug erfasst wurde. Durch den Zusammenstoß erlitt der Mann laut Polizeibericht so schwere Verletzungen, dass ein Notarzt nur noch seinen Tod feststellen konnte. Zur Unfallursache nahm die Kriminalpolizei in Würzburg Ermittlungen auf. Der Bahnverkehr blieb für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt.

21:30 Uhr

18-jähriges Opfer von Hubschrauber-Absturz war Mitglied der Jungen Union

Das 18-jährige Opfer des Hubschrauber-Absturzes vom Sonntag in Baden-Württemberg war Mitglied der Jungen Union. Das schreibt ein JU-Mitglied auf Instagram. Bei dem Unglück war auch der Gründer des umstrittenen Startups Augustus Intelligence, Wolfgang Haupt, ums Leben gekommen. Dass es sich bei den anderen beiden Opfern um den Chef einer örtlichen Entsorgungsfirma und dessen 18-jährigen Sohn handelte, war ebenfalls bereits bekannt geworden.

21:11 Uhr

Will Altpapst Benedikt sterben? Enger Vertrauter widerspricht

imago0067888056h.jpg

Erzbischof Gänswein (l.) und Altpapst Benedikt (hier im Jahr 2013) sind bis heute enge Vertraute.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Weil der frühere Papst Benedikt in einem Kondolenzbrief zum Tod eines früheren Kollegen schrieb er "hoffe", dass er sich "bald hinzugesellen" könne, wurden Gerüchte laut, der 94-jährige Deutsche habe seinen Lebenswillen verloren. Sein enger Vertrauter, der Erzbischof Georg Gänswein, widerspricht dem nun deutlich, wie "Bild" berichtet. Demnach sagte Gänswein dem Blatt, das Schreiben sei "nicht damit zu übersetzen, dass Papst Benedikt keine Lust mehr hat, zu Leben. Im Gegenteil." Das frühere Oberhaupt der katholischen Kirche bereite sich zwar im Sinne des zum christlichen Lebens gehörenden "guten Sterbens" zwar seit Jahren bewusst auf den Tod vor. "Dennoch ist er absolut lebensfroh. Stabil in seiner physischen Schwäche, glasklar im Kopf und gesegnet mit seinem ihm typisch bayerischen Humor."

21:00 Uhr

Videos des Tages

20:38 Uhr

Mordfall Gabby Petito: Ermittler finden wohl Spuren von gesuchtem Freund

Im Fall Gabby Petito haben Ermittler Berichten zufolge persönliche Gegenstände des vermissten Freundes in einem Naturreservat gefunden. Einige Dinge seien im Myakkahatchee Creek Environmental Park im US-Bundesstaat Florida entdeckt worden, berichteten US-Medien unter Berufung auf den Anwalt der Familie des 23-Jährigen. Offen ist, was genau gefunden wurde. Zuvor sollen sich die Eltern des jungen Mannes in dem Park mit Ermittlern getroffen haben. Auf TV-Bildern war zu sehen, wie Spürhunde und Polizei das Gelände durchkämmten. Die 22-jährige Gabby Petito war im Sommer nicht von einer gemeinsamen Reise durch die USA mit ihrem Freund zurückgekommen. Der Fall findet sowohl in den USA als auch international Beachtung - nicht zuletzt, weil das Paar aus Florida zahlreiche Bilder und Videos von seiner Reise in sozialen Netzwerken teilte. Petitos Leiche war nach intensiver Suche schließlich im September im Bundesstaat Wyoming gefunden worden. Dem Gerichtsmediziner zufolge wurde die junge Frau erwürgt.

20:20 Uhr

Deutsche Stadt dabei: An diesen Flughäfen in Europa gibt es am häufigsten Verspätungen

Wer demnächst vom Flughafen in Brüssel aus in den Urlaub fliegen möchte, sollte sich laut der Fluggastrechteorganisation Airhelp auf eine verspätete Abreise einstellen. Rund 28 Prozent der Passagiere in Brüssel waren in diesem Jahr bereits von Flugausfällen oder Verspätungen betroffen, wie das Portal erklärte. Demnach hatten in diesem Jahr europaweit bereits rund 20 Millionen Passagiere Probleme mit ihren Flügen. Die meisten Zwischenfälle gab es neben Brüssel demnach in Paris mit 27 und im niederländischen Eindhoven mit 26 Prozent betroffener Passagiere. Auch in Deutschland verlief nicht alles reibungslos: Düsseldorf belegte Rang vier der Liste, dort waren rund 26 Prozent der Fluggäste betroffen. Am wichtigsten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main kam es mit 1,1 Millionen beziehungsweise 21,9 Prozent der Passagiere bisher zu vergleichsweise wenigen Verspätungen. Noch vor zwei Jahren lag bei beiden Flughäfen die Verspätungsquote bei über 30 Prozent - allerdings war das Flugaufkommen auch deutlich höher. Besonders glatt verliefen die Flugreisen hingegen in Großbritannien und Irland: Hier lagen sieben der zuverlässigsten zehn Flughäfen. In Dublin hatten nur rund vier Prozent der Passagiere Probleme mit ihren Flügen, in Belfast und Liverpool waren es jeweils rund sechs Prozent.

19:59 Uhr

Nach Mord: Londons Zivilpolizisten müssen sich vor Frauen per Videocall ausweisen

Nach der aufsehenerregenden Verurteilung eines Londoner Polizisten wegen Mordes an der 33-jährigen Sarah Everard hat die Polizei in der britischen Hauptstadt neue Vorgaben für das Verhalten von Beamten gegenüber Frauen festgelegt. Polizisten in Zivilkleidung müssen gegenüber Frauen ab sofort "proaktiv" ihre Identität nachweisen, wie Laurence Taylor von der Londoner Polizei mitteilte. Dazu müssten sie per Video-Anruf Kontakt zu einem Vorgesetzten in Uniform aufnehmen. Die Vorgabe gilt laut Taylor für zivilgekleidete Polizisten, die allein unterwegs sind und eine Kontrolle bei einer Frau ohne Begleitung vornehmen wollen. Die Beamten müssen demnach auch deutlich machen, warum sie die Frau ansprechen. Dass ein Polizist in Zivilkleidung mit einer Frau ohne Begleitung interagieren müsse, sei "sehr ungewöhnlich", betonte Taylor. "Es gibt jedoch seltene Umstände, in denen dies passieren könnte." Diese Fälle wolle die Polizei nun absichern.

19:24 Uhr

"Fassungslos": Laschet kritisiert Ampel vor Regierungsbildung

Der gescheiterte Unionskanzlerkandidat Armin Laschet hat den Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP, die morgen in Verhandlungen über die Bildung einer Koalition eintreten wollen, einen Mangel an außenpolitischer Substanz vorgeworfen. "Dass sich niemand für das fragile Europa interessiert, war schon im Wahlkampf erschütternd, und es macht jetzt in der Regierungsbildung fassungslos", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Gerade in Verbindung mit der Klimapolitik brauche Deutschland eine starke Außenpolitik, "die dieses Thema auch auf der ganzen Welt strategisch angeht", sagte Laschet. Er kündigte an, er wolle sein Mandat im Bundestag wahrnehmen und sich solchen globalen und europapolitischen Fragen widmen.

18:46 Uhr

Mutter rastet aus und schiebt mit SUV Klima-Aktivisten vor sich her

Um auf die Gefahren des Klimawandels hinzuweisen, besetzten Aktivistinnen und Aktivisten nicht selten gut befahrene Straßen. Im englischen Thurrock platzt einer Frau nun die Hutschnur: Als die Protestierenden sich nicht bewegen wollen, setzt die Frau sich in ihren Wagen und gibt Gas.

18:26 Uhr

Obstbauern: Mindestlohn von 12 Euro gefährdet Erdbeer-Ernte

Der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauern hat die Koalitionsparteien aufgefordert, eine weitere Erhöhung des Mindestlohns zu verhindern. "Die angestrebte Erhöhung auf 12 Euro je Stunde hätte gravierende Auswirkungen auf den Obst- und Gemüsebau im Rheinland, in Nordrhein-Westfalen und in ganz Deutschland", schrieb Verbandspräsident Christoph Nagelschmitz in einem offenen Brief an die aus dem Rheinland stammenden Bundestagsabgeordneten von SPD, FDP und Grünen. Angesichts der Konkurrenz aus Billiglohnländern könnten bei fortschreitender Lohnsteigerung viele Gemüsearten und Obstsorten wie Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren und Süßkirschen nicht mehr in der Region angebaut werden, warnte er. Importe aus Nordafrika, Südeuropa und Südamerika verdrängten heimische Erzeugnisse, die auf kurzen Transportwegen klimafreundlich zu den Verbrauchern kämen.

18:01 Uhr

Bericht: Unter Terrorverdacht festgenommener Ex-Soldat war gestern noch bei CSU-Sitzung

Ein Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof hat die Haftbefehle gegen zwei ehemalige Soldaten der Bundeswehr unter Terrorverdacht in Vollzug gesetzt. Dies teilte die Bundesanwaltschaft am Nachmittag in Karlsruhe mit. Die am Morgen festgenommenen Männer sollen der Behörde zufolge geplant haben, eine illegale Söldnertruppe zum Kriegseinsatz im Jemen zu bilden. Der Verdacht lautet auf versuchte Gründung einer terroristischen Vereinigung. Das Hauptmotiv der Männer war nach Erkenntnissen der Bundesanwaltschaft offenbar die Hoffnung auf hohe finanzielle Einnahmen. Ihre Zugehörigkeit zur Bundeswehr liegt nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums über ein Vierteljahrhundert zurück. Nach Informationen der "Taz" soll einer der beiden Festgenommenen in der CSU aktiv sein und dort noch gestern Abend an der Vorstandssitzung eines Arbeitskreises in München teilgenommen haben.

17:35 Uhr

Organisationen fordern sofortiges Aus fast aller Kurzstreckenflüge in Deutschland

Mehrere Umweltschutzorganisationen fordern ein sofortiges Aus für alle innerdeutschen Kurzstreckenflüge bis zu einer Entfernung von 600 Kilometern. Das würde de facto fast alle innerdeutschen Flüge betreffen - zum Vergleich: Die Entfernung von Hamburg nach München beträgt Luftlinie nur knapp über 600 Kilometer. Mit einer solchen Maßnahme könnten jährlich mehr als eine Million Tonnen Kohlenstoffdioxid gespart und das Klima stärker geschützt werden, argumentieren die Organisationen in einem Forderungspapier, das sich explizit an die Ampel-Verhandlungspartner SPD, Grüne und FDP richtet. "Die Hälfte aller innerdeutschen Flüge kann bereits jetzt durch eine Bahnfahrt von maximal vier Stunden ersetzt und dadurch jährlich 1,6 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden", sagte Werner Reh vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Neben dem BUND sind unter anderen auch die Umweltorganisation Robin Wood, die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) und regionale Organisationen am Forderungspapier beteiligt. Es sei "völlig unverständlich, warum Ultrakurzstreckenflüge in Zeiten der Klimakrise überhaupt noch erlaubt" seien, erklärte Reh weiter. Gemeint sind Flüge bis zu einer Entfernung von 600 Kilometern. Folglich sollte laut Papier jeder Flug, dessen Ziel "innerhalb von vier Stunden mit dem ICE erreichbar" wäre, abgeschafft werden. Im nächsten Schritt fordern die Organisationen, dass auch Kurzstreckenflüge bis 1500 Kilometer "überflüssig gemacht" werden.

16:58 Uhr

TV-Sender zeigt Porno im Wetterbericht - Zuschauer rufen Polizei

Weltweit ereignen sich die erstaunlichsten Dinge. ntv fasst außergewöhnliche Geschichten für Sie zusammen. Dieses Mal sorgt der schlüpfrige Wetterbericht eines US-amerikanischen Lokalsenders für reichlich Empörung und erschaffen zwei indische Friseure haarige Kunstwerke.

16:27 Uhr

Türkische Kampfbomber fliegen über bewohnte griechische Inseln

Der Streit um Hoheitsrechte in der Ägäis zwischen den NATO-Ländern Türkei und Griechenland ist eskaliert. Zwei türkische F-16 Kampfbomber überflogen die griechischen Inseln Farmakonisi, Lipsi und Inousses. Zwei davon - Inousses und Lipsi - sind bewohnt. Dies berichtete das griechische Staatsfernsehen unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Athen. Es sei zu Abfangmanövern mit griechischen Kampfbombern gekommen, hieß es. Der Überflug des Territoriums eines Landes gilt als schwere Verletzung der Souveränität eines Landes. Die EU hat wiederholt solche Aktionen seitens der Türkei verurteilt. Gespräche zwischen den beiden Nachbarstaaten - darunter auch unter Vermittlung Berlins - sind bislang ohne Ergebnis geblieben. Athen will nach Informationen aus Kreisen der Regierung das Thema beim nächsten EU-Gipfel erörtern.

15:54 Uhr

Kind versucht, dem Papst seine Kappe abzuschwatzen - Franziskus freut sich

Bei einer Generalaudienz von Papst Franziskus hat es ein Junge auf die Kopfbedeckung des Heiligen Vaters abgesehen. Das etwa zehnjährige Kind, das offenbar lernbehindert ist, tauchte plötzlich neben Franziskus auf. Der Junge griff mehrfach nach dem Pileolus des Papstes, ergriff danach die Hände von Franziskus und setzte sich dann zu seiner Rechten auf einen Stuhl, von dem ein Kardinal für den Jungen aufgestanden war. Das Oberhaupt der Katholischen Kirche verfolgte den Zwischenfall mit amüsiertem Blick. "Ich danke diesem Kind für die Lektion, die es uns allen heute erteilt hat", sagte der 84 Jahre alte Papst. Es handle sich um "ein Zeugnis, das aus seinem Herzen kam". Schließlich zog der Junge mit einem Pileolus auf dem Kopf von dannen, das er geschenkt bekam. Franziskus selbst blieb nicht ohne Kappe zurück.

15:39 Uhr

EU zeichnet Nawalny mit Menschenrechtspreis aus

Das EU-Parlament hat den diesjährigen Sacharow-Preis für Demokratie und Menschenrechte an den russischen Oppositionellen Alexej Nawalny vergeben. "Nawalny hat großen Mut bei seinen Versuchen bewiesen, die Wahlfreiheit für das russische Volk wiederherzustellen", hieß es zur Begründung im EU-Parlament in Straßburg. Seit vielen Jahren habe Nawalny für Menschenrechte und grundlegende Freiheiten in seinem Land gekämpft. Diesen Einsatz habe er beinahe mit dem Leben bezahlt.

15:03 Uhr

Apple hat neues Produkt im Angebot: Wischlappen - für 25 Euro das Stück

Besitzen Sie noch ein altes iPhone der Generation 5 oder früher? Oder ein Macbook, das vor 2016 gebaut wurde? Oder gar ein Android- oder Windows-Gerät? Dann haben Sie bei diesem unschlagbaren Angebot leider Pech gehabt. Apple handelte sich nach der Vorstellung seiner neuen Produkte am Montag bereits einiges an Spott ein: Neue Macbooks etwa bekommen die alten Funktionstasten zurück und wieder mehr Anschlüsse - einst vom Konzern als Revolution gefeierte Neuerungen werden also zurückgenommen. Nun aber erfindet das Unternehmen auch noch den Wischlappen neu. Im neuen Produktportfolio heißt es zwar etwas vornehmer "Poliertuch", mehr als herkömmliche Display-Poliertücher kann es aber wohl auch nicht. Dafür kostet der Lappen aus dem Hause Apple satte 25 Euro. Wenn man weitere 7 Euro drauf zahlt, bekommt man es zwischen dem 11. und 18. Dezember geliefert. Ohne Zuzahlung kommt es aber womöglich schon früher. Warum sich ältere Apple-Modelle damit laut "Kompatibilitäts"-Angaben auf der Website nicht reinigen lassen, und ob andere Hersteller überhaupt in Frage kommen, bleibt vorerst leider unklar.

14:26 Uhr

118-seitiges Gutachten: Hotel-Untersuchung zu Ofarim-Vorwurf abgeschlossen

Nach Antisemitismus-Vorwürfen des Sängers Gil Ofarim hat das betroffene Leipziger Hotel seine internen Untersuchungen abgeschlossen und will keine Maßnahmen gegen den beschuldigten Mitarbeiter ergreifen. Spezialisierte Rechtsanwälte hätten das Geschehen in der Lobby rekonstruiert, teilte die Betreiberin des "The Westin Leipzig", die Hotelgesellschaft Gerberstraße Betriebs GmbH, mit. Ein 118 Seiten langes Gutachten komme "unter Berücksichtigung aller verfügbaren Beweismittel" zum Ergebnis, dass keine "objektivierbaren" Anhaltspunkte vorlägen, die straf- oder arbeitsrechtliche Schritte gegen den Mitarbeiter rechtfertigten. "Wir haben daher entschieden, dass entsprechende Maßnahmen gegen den Mitarbeiter nicht eingeleitet werden", heißt es in einer Erklärung. Da der Mitarbeiter nach wie vor massiven Anfeindungen ausgesetzt sei, werde er "aus Fürsorgegesichtspunkten" zunächst seinen Aufgaben noch nicht wieder vollumfänglich nachkommen.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser. Meine Kollegin Hedviga Nyarsik ist in den wohlverdienten Feierabend entschwunden. An dieser Stelle übernehme ich nun also und versorge Sie durch den restlichen Tag mit allerhand (welt-)bewegenden und bemerkenswerten Geschichten aus nah und fern. Wenn Sie Fragen, Kritik oder Anregungen haben, erreichen Sie mich per E-Mail an max.raudszus[at]nachrichtenmanufaktur.de. Ich freue mich, dass Sie da sind!

14:02 Uhr

14-Jähriger steht wegen Mordes an Teenager vor Gericht

Die Tat sorgte für Entsetzen: Nicht nur, dass ihr im Februar in Baden-Württemberg ein 13-Jähriger zum Opfer fiel - der mutmaßliche Täter war selbst nur ein Jahr älter und der Polizei bereits wegen eines Messerangriffs auf einen Mitschüler bekannt. Doch ein Anti-Aggressions-Training fruchtete offensichtlich nicht. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit hat heute am Landgericht Heidelberg der Mordprozess gegen den 14-Jährigen begonnen. Der Angeklagte habe Angaben gemacht, sagte eine Gerichtssprecherin - mehr kann und darf sie nicht preisgeben. Denn wegen seines Alters gelten gesetzliche Vorgaben zum Jugendschutz. Erst über das Urteil will das Gericht öffentlich informieren, geplant ist es derzeit für Anfang Dezember. Für die Tat droht eine Jugendstrafe von bis zu zehn Jahren.

  • Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 14-Jährige sein Opfer hinterrücks mit mehreren Messerstichen umgebracht habe.
  • Er soll dem 13-Jährigen am 24. Februar in einem Waldstück in Sinsheim aufgelauert haben, als der Junge dort mit einem Mädchen spazieren ging. Den Vorwürfen zufolge sprach der Angreifer den 13-Jährigen an, stürzte sich von hinten auf ihn - und stach ihm mit einem Messer dreimal in den Rücken, als er schon am Boden lag.
  • Der 14-Jährige habe ihn auch an Brust und Hals verletzt, wobei die Hauptschlagader getroffen worden sein soll. Der 13-Jährige starb kurz darauf.
  • Die Polizei hatte den 14-Jährigen mit einem Küchenmesser in der Hand neben der Leiche des Jungen und dem Mädchen im Stadtteil Eschelbach festgenommen. Er beteuerte seine Unschuld.
13:34 Uhr

Millionenbetrug an Deutschen: Vier Israelis festgenommen

Die israelische Polizei hat nach einem Ersuchen der deutschen Behörden vier Israelis wegen des mutmaßlichen Millionenbetrugs an Deutschen festgenommen. Über Call-Center seien die Geschädigten davon überzeugt worden, hohe Beträge unter anderem in Aktien und ausländische Währungen zu investieren, teilt die Polizei mit. Einige Zeit später hätten die Betroffenen allerdings festgestellt, dass für das Geld keine entsprechenden Transaktionen getätigt worden seien. Im Zentrum der Untersuchung steht demnach eine Firma in Petach Tikva bei Tel Aviv. Elf weitere Personen seien nach einer Befragung wieder auf freien Fuß gesetzt worden, heißt es. Außerdem seien Konten mit rund 1,1 Millionen Euro eingefroren worden. Vor den Festnahmen hätten die deutschen Behörden um Unterstützung gebeten.

13:03 Uhr

Queen sagt aus gesundheitlichen Gründen Nordirland-Reise ab

260736802.jpg

Ungewohnter Anblick: Die Queen mit Gehhilfe.

(Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)

Bereits in der vergangenen Woche hatte es Sorgen über den gesundheitlichen Zustand von Queen Elizabeth II. gegeben, als sie sich zweimal mit Gehstock zeigte. Jetzt hat sie eine geplante Reise nach Nordirland abgesagt. "Die Queen hat den medizinischen Rat, sich die nächsten Tage auszuruhen, widerwillig angenommen", heißt es in einer Mitteilung des Buckingham-Palastes. Die 95 Jahre alte Monarchin sei guter Dinge, aber enttäuscht, dass sie ihre Termine in Nordirland nicht wahrnehmen könne. Die Entscheidung habe nichts mit Corona zu tun, meldete die Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf Palastkreise. Anfang November will die Queen - zumindest bisherigen Plänen zufolge - an der UN-Weltklimakonferenz in Glasgow teilnehmen.

12:24 Uhr

Taliban würdigen Selbstmordattentäter

Die radikal-islamischen Taliban haben Selbstmordattentäter gewürdigt, die im Kampf gegen die gestürzte afghanische Regierung und deren westliche Verbündete ihr Leben verloren haben. Den Familien der als Märtyrer bezeichneten Attentäter wurde laut Innenministerium rund 100 Dollar an Bargeld, Kleidung und das Versprechen auf Landbesitz gegeben.

Der amtierende Innenminister Siradschuddin Hakkani habe sich heute mit Hinterbliebenen in einem Hotel in Kabul getroffen, teilt das Ministerium per Twitter mit. "In seiner Rede lobte der Minister den Dschihad und die Opfer der Märtyrer und Mudschaheddin und nannte sie Helden des Islam und des Landes." Auf offiziellen Fotos von der Begegnung war Hakkanis Gesicht verdeckt. Die USA stufen ihn als führenden Terroristen ein und haben ein Kopfgeld von zehn Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt.

80599231.jpg

Seit 2011 steht Siradschuddin Hakkani auf der Homepage des FBI unter der Rubrik "Most Wanted Terrorists".

(Foto: picture alliance / dpa)

11:41 Uhr

19-Jähriger stirbt nach Schlägerei in Düsseldorf

Drei Tage nach einer größeren Schlägerei in der Düsseldorfer Altstadt ist ein 19-Jähriger seinen schweren Verletzungen erlegen. Er starb am Dienstag in einem Krankenhaus der Landeshauptstadt, wie Staatsanwaltschaft und die Polizei heute gemeinsam mitteilen. Nach ersten Ermittlungen hatte ihn ein bislang unbekannter Täter mit einer Glasflasche verletzt und war danach in unbekannte Richtung geflüchtet.

  • Die Schlägerei war nach Polizeiangaben in der Nacht zum Samstag auf dem Burgplatz in der Altstadt nahe der Rheinpromenade ausgebrochen.
  • Danach meldeten Zeugen der Polizei einen verletzten Mann auf der sogenannten Freitreppe.
  • Noch während der Rettungsmaßnahmen hätten sich dessen Verletzungen als "akut lebensgefährlich" erwiesen.
  • Der 19-Jährige musste noch in der Nacht notoperiert werden.
  • Eine Mordkommission nahm Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts auf. Die Polizei bittet um Hinweise zum Täter und dem Tatgeschehen und sucht weiter nach Zeugen.

Zeugen werden gebeten, sich an das Kriminalkommissariat 11 (MK Schloßufer) zu wenden, Telefon 0211 8700.

11:15 Uhr

Flugzeug geht in Feuerball auf - Insassen überleben

Der Flug zu einem Baseballspiel in Boston endet für Passagiere und Crew schon vor dem Abheben jäh. Die zweimotorige Maschine schießt über die Fahrbahn hinaus und geht in Flammen auf. Obwohl die Bilder vom Unfallort ein komplett ausgebranntes Flugzeug zeigen, gibt es keine Todesopfer.

10:42 Uhr

Trump spottet über gestorbenen Ex-US-Außenminister Powell

Den Tod des früheren US-Generalstabschefs und Außenministers Colin Powell hat Ex-Präsident Donald Trump auf seine eigene Weise kommentiert. "Er hat viele Fehler gemacht, aber wie auch immer, möge er in Frieden ruhen!", teilte Trump mit. Es sei wunderbar zu sehen, wie Powell, "der große Fehler in Sachen Irak und bekanntermaßen den sogenannten Massenvernichtungswaffen" gemacht habe, von den "Fake-News-Medien" nach seinem Tod so gut behandelt werde. Er hoffe, dass ihm das eines Tages auch zuteilwerde. Powell war am Montag im Alter von 84 Jahren gestorben.

10:11 Uhr

Liliana Matthäus erwartet ihr erstes Kind - Lothar-Ex "so happy"

Baby-Glück bei Liliana Matthäus: Die vierte von fünf Ex-Frauen von Rekordnationalspieler Lothar Matthäus ist schwanger. Sie erwarte von ihrem Partner, einem Unternehmer aus den USA, ihr erstes Kind, sagte die 33-Jährige der Illustrierten "Bunte". "Ich bin so happy, dass es passiert ist - ich werde Mutter." Sie sei im fünften Monat schwanger. Liliana Matthäus wolle ihren Lebensgefährten auch heiraten. "Mein Kind wird nicht Matthäus heißen - es wird den Namen meines Partners tragen." Lothar und Liliana Matthäus waren zwei Jahre verheiratet, die Ehe hielt von 2009 bis 2011.

09:40 Uhr

13 Menschen sterben bei Terroranschlag in Damaskus

261318490.jpg

Einer der Sprengsätze explodierte neben diesem Bus, der komplett ausbrannte.

picture alliance/dpa/SANA/AP

Bei einem Terroranschlag in Syriens Hauptstadt Damaskus sind mindestens 13 Menschen getötet und drei weitere verletzt worden. Zwei Sprengsätze seien dabei in der Nähe eines Busses explodiert, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Sana. Ein dritter Sprengsatz sei entschärft worden. Das syrische Staatsfernsehen zeigte Bilder eines ausgebrannten Busses und Soldaten bei Löscharbeiten. Die meisten der Todesopfer seien Soldaten der Regierung, heißt es aus Militärkreisen. Die syrische Beobachtungsstelle meldete, dass darunter auch Offiziere seien. Anwohner sagten, die zwei Explosionen seien deutlich zu hören gewesen und hätten Panik verursacht. Bislang hatte sich niemand zu dem Anschlag bekannt.

09:00 Uhr

Seniorin wird von eigenem Auto erfasst - und schwer verletzt

Eine 81-jährige Seniorin ist bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben wurde sie von ihrem eigenen Auto erfasst. Die Seniorin soll am Dienstag ihren Wagen auf einer Straße in Viersen geparkt haben. Als sie aussteigen wollte, habe sich das Auto auf der abschüssigen Straße in Bewegung gesetzt. Dabei seien mehrere geparkte Autos beschädigt worden. Wie die Polizei weiter mitteilt, versuchte die Seniorin, ihr Auto zu stoppen und wurde dabei durch die Fahrertür eingeklemmt, als der Wagen in einen weiteren rollte.

08:23 Uhr

Ex-Bundeswehrsoldaten wegen Terrorverdachts festgenommen

Die Bundesanwaltschaft hat zwei ehemalige Bundeswehrsoldaten wegen des Verdachts festnehmen lassen, dass sie eine terroristische Vereinigung gründen wollten. Die beiden Männer hätten geplant, eine 100 bis 150 Mann starke Söldnertruppe unter ihrem Kommando zu bilden, teilt die Behörde in Karlsruhe mit. Mit dieser Gruppe hätten sie dann in den Bürgerkrieg im Jemen eingreifen wollen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

07:40 Uhr

Céline Dion sagt neue Show in Las Vegas ab - "ich bin untröstlich"

Céline Dion hat viele Jahre auf der Show-Bühne in Las Vegas verbracht. Eigentlich plante die kanadische Sängerin eine neue Show, doch die Gesundheit spielt nicht mit. Der Weltstar muss einen Rückzieher machen. "Schwere und anhaltende Muskelkrämpfe" würden die Sängerin daran hindern, auf der Bühne zu stehen, heißt es auf ihrer Webseite. Sie werde von ihrem Ärzteteam behandelt, sei aber derzeit nicht in der Lage, an den Proben für die geplante Show teilzunehmen. Sie sei "untröstlich", teilte Dion mit. Seit acht Monaten liefen die Vorbereitungen für die Show. Es stimme sie sehr traurig, ihre Fans zu enttäuschen, aber nun müsse sie sich ganz auf ihre Gesundheit konzentrieren.

07:04 Uhr

3000 Meter hohe Aschewolke: Vulkan bricht in Japan aus

2021-10-20T033042Z_1336469663_RC2CDQ9N81LK_RTRMADP_3_JAPAN-VOLCANO.JPG

In Japan gibt es rund 110 aktive Vulkane - Aso ist einer von ihnen.

via REUTERS

Im Südwesten Japans ist der Vulkan Aso ausgebrochen. Bei der Eruption türmten sich heute dicke Aschewolken bis in eine Höhe von rund 3500 Metern auf, wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete. Der Vulkan schleuderte Gesteinsbrocken und Vulkanasche mehr als einen Kilometer weit. Berichte über mögliche Verletzte gibt es bislang nicht. Die Meteorologische Behörde warnt die Bewohner der Region auf der südwestlichen Hauptinsel Kyushu, sich dem 1592 Meter hohen Berg unter keinen Umständen zu nähern. Große Gesteinsbrocken und Vulkanasche könnten in einem Umkreis von zwei Kilometern niedergehen.

06:50 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

kurz vor dem Ende seiner Amtszeit holt die Flüchtlingspolitik Innenminister Horst Seehofer noch einmal ein. Seit dem Sommer werden im Osten Deutschlands immer mehr Asylbewerber aufgegriffen, die über Belarus und Polen unerlaubt ins Land gekommen sind. Dahinter steht nach Überzeugung der Europäischen Union der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko, der Menschen aus Krisengebieten einfliegen lässt, um sie dann weiterzuschicken. Außenminister Heiko Maas nennt ihn den "Chef eines staatlichen Schleuserrings". Doch was kann Deutschland tun? Seehofer ist überzeugt: Abwarten ist keine Option.

Was heute sonst noch wichtig wird:

  • SPD, Grüne und FDP steuern auf schwierige Verhandlungen über die Finanzierbarkeit der Vorhaben einer potenziellen Ampelkoalition zu.
  • Die Angst vor steigenden Preisen könnte Ökonomen zufolge die Inflation noch zusätzlich anheizen. Nach einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) werden die Verbraucherpreise derzeit vor allem von vorübergehenden Effekten angetrieben, die im kommenden Jahr auslaufen dürften.
  • Wegen Mordes an einem 13-Jährigen muss sich ein Jugendlicher vor dem Landgericht Heidelberg verantworten. Der zur Tatzeit 14 Jahre alte Angeklagte soll dem Opfer im Februar in einem Waldstück in Sinsheim in Baden-Württemberg aufgelauert haben, als der Junge dort mit einem Mädchen spazieren ging.
  • In Frankfurt öffnet um 9.00 Uhr die Buchmesse ihre Türen - zunächst nur für Fachbesucher. Es dürfen nur Personen aufs Gelände, die geimpft, genesen oder getestet sind. Die Besucherzahl ist auf 25.000 pro Tag gedeckelt.

Und im Sport:

Der FC Bayern München will in Lissabon den dritten Sieg im dritten Gruppenspiel, der VfL Wolfsburg strebt in der Champions League nach zwei Remis nun bei Red Bull Salzburg den ersten vollen Erfolg an. Ein Auswärtssieg gegen Benfica Lissabon (21.00 Uhr) wäre für das Bayern-Team ein weiterer Schritt Richtung Achtelfinale. Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann führt die Tabelle mit sechs Punkten vor den Portugiesen (4) an. Die Wolfsburger wollen zuvor (18.45 Uhr) beim Tabellenführer in Salzburg punkten.

Mein Name ist Hedviga Nyarsik. Ich versorge Sie heute bis zum frühen Nachmittag mit den spannendsten Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie mir gerne eine E-Mail an dertag@n-tv.de. Starten Sie gut in den Tag!

06:40 Uhr

Mitverantwortlich für Kapitol-Sturm? Trump-Berater Bannon soll vor Gericht

Der Untersuchungsausschusses zur Aufarbeitung des Angriffs auf das US-Kapitol am 6. Januar will den früheren Trump-Berater Steve Bannon vor Gericht bringen. Der Ausschuss nahm einstimmig einen Bericht an, der die Missachtung des Kongresses durch Bannon feststellt. In einem nächsten Schritt muss das von den Demokraten von US-Präsident Joe Biden dominierte Repräsentantenhaus darüber abstimmen, bevor der Fall vor Gericht kommt.

Bannon war in den ersten Monaten der Präsidentschaft des Republikaners Donald Trump dessen Chefstratege. Bannon hatte am Donnerstag vergangener Woche einer Vorladung vor den Ausschuss nicht Folge geleistet. Er berief sich dabei auf das Vorrecht des Präsidenten, dem Kongress oder Gerichten gewisse Informationen vorzuenthalten - das sogenannte Exekutiv-Privileg. In dem nun verabschiedeten Bericht heißt es, selbst wenn Trump dieses Privileg bemühen könnte, würde das Bannon nicht von seiner Pflicht zur Aussage vor dem Ausschuss entbinden.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:07 Uhr

Facebook will nicht mehr Facebook heißen

Braucht das weltgrößte soziale Netzwerk einen Imagewechsel? Zumindest will sich Facebook einem Medienbericht zufolge umbenennen. Unternehmenschef Mark Zuckerberg plane, auf der jährlichen Connect-Konferenz am 28. Oktober den neuen Markennamen zu enthüllen, schreibt das US-Technikportal und Mediennetzwerk "The Verge" unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Facebook werde durch die Änderung neben seinen Diensten Instagram, WhatsApp, Oculus und weiteren Plattformen unter einer Muttergesellschaft positioniert. Wie das Netzwerk künftig heißen soll, wurde allerdings nicht verraten. Und auch Facebook schweigt dazu bislang. Auf Anfrage erklärte das Unternehmen, man kommentiere keine Gerüchte und Spekulationen.

05:56 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen