Mittwoch, 03. März 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:36 Uhr

Das war Mittwoch, der 3. März 2021

Der Corona-Gipfel zieht sich weiter. Seit mehreren Stunden beraten Kanzlerin Merkel und Ministerpräsidenten der Länder über die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Ein Ende der Beratungen ist nicht absehbar. Einiges steht aber schon fest. Der Lockdown wird bis zum 28. März verlängert. Bereits ab Montag werden die strikten Kontaktregeln etwas gelockert. Im Laufe der nächsten Wochen sollen dann weitere Lockerungen folgen. Mehr dazu lesen Sie hier und im Corona-Ticker.

Was war heute sonst wichtig:

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

22:14 Uhr

Siemens Energy ersetzt Beiersdorf im Dax

Der Energiekonzern Siemens Energy rückt in den Deutschen Aktienindex Dax auf. Das Unternehmen ersetzt vom 22. März an Beiersdof in dem Index, wie die Deutsche Börse in Frankfurt mitteilte.

Mehr dazu lesen Sie hier.
21:59 Uhr

Amokfahrer von Toronto schuldig gesprochen - Mann tötete 10 Menschen

Im April 2018 war ein Mann in Toronto mit einem Lieferwagen mit hohem Tempo auf einen Gehweg gefahren und hatte dabei zehn Menschen getötet und 16 weitere verletzt. Der 28-Jährige wurde nun von einem Gericht wegen zehnfachen Mordes schuldig gesprochen. Der Richter am höchsten Gerichtshof der Provinz Ontario sah ihn zudem für 16-fachen versuchten Mord verantwortlich.

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Der Amokfahrer tötete im April 2018 zehn Menschen und verletzte 16 weitere.

(Foto: imago/ZUMA Press)

  • Die Argumentation der Verteidigung, eine Autismus-Erkrankung des Täters habe diesem die Tragweite seiner Handlungen nicht erkennen lassen, verfing nicht.
  • Der Verurteilte hatte gegenüber der Polizei angegeben, zur Tat von einer frauenverachtenden Internet-Community sexuell frustrierter Männer inspiriert worden zu sein. Acht der zehn Todesopfer waren weiblich.
  • Auf Mord ersten Grades steht in Kanada automatisch eine lebenslange Haftstrafe mit der Möglichkeit, auf Bewährung freigelassen zu werden.
21:11 Uhr

Zwei Mädchen büxen mit Fahrrädern und Katze aus - Großeinsatz der Polizei

Die schönsten Abenteuer sind spontan - das dachten sich wohl auch zwei zehnjährige Mädchen aus Rheinhessen, die mit Fahrrädern, Rucksack und Katze auf Tour gingen. Ihre Eltern hatten keine Ahnung von dem Ausflug und alarmierten die Polizei. Nachdem die Kinder an keinem der üblichen Aufenthaltsorte oder bei bekannten Kontakten gefunden werden konnten, machte sich ein Großaufgebot der Polizei auf die Suche nach den vermissten Mädchen. Mit Hubschrauber, Diensthunden und zahlreichen Beamten waren sie in Weinbergen, Wald und Feld unterwegs.

Nach viereinhalbstündiger Suche wurden die Mädchen wohlbehalten im Bereich des Oppenheimer Hafens gefunden und konnten kurz darauf ihren besorgten Eltern übergeben werden.

21:00 Uhr

Die Videos des Tages

20:21 Uhr

Cuomo nach Belästigungsvorwürfen: "Ich werde nicht zurücktreten"

Nach Belästigungsvorwürfen mehrerer Frauen hat sich New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo erneut entschuldigt - einen Rücktritt aber abgelehnt.

"Ich verstehe jetzt, dass ich mich auf eine Art und Weise verhalten habe, die dazu geführt hat, dass sich Menschen unangenehm fühlen. Das war nicht meine Absicht und ich entschuldige mich dafür ernsthaft und zutiefst", sagte der 63-Jährige bei einer Pressekonferenz. "Ich fühle mich schrecklich deswegen, und ehrlich gesagt ist es mir peinlich." Cuomo betonte zudem erneut, dass er "nie jemanden unangemessen berührt" habe. Mit einer von New Yorks Justizministerin Letitia James eingeleiteten Untersuchung werde er voll kooperieren, versprach Cuomo - stellte aber gleichzeitig klar: "Ich werde nicht zurücktreten."

Drei Frauen hatten Cuomo, der 2018 für eine dritte Amtszeit gewählt worden war, zuvor vorgeworfen, sie in der Vergangenheit unangemessen berührt oder verbal bedrängt zu haben.

19:43 Uhr

Zwei Auslandseinsätze der Bundeswehr verlängert

Die Bundeswehr beteiligt sich ein weiteres Jahr an der Beobachtungsmission der Nato im Mittelmeer sowie am UN-Einsatz im Südsudan. Der Bundestag verlängerte die beiden Mandate.

  • Im Rahmen der Nato-Mission "Sea Guardian" wird der Mittelmeerraum mit Schiffen und Flugzeugen überwacht. Mit derzeit 85 Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten wird derzeit die Obergrenze von 650 Einsatzkräften bei weitem nicht ausgeschöpft.
  • Darüber hinaus verlängerten die Parlamentarier den Bundeswehreinsatz im Südsudan. Die dortige UN-Mission UNMISS soll den Friedensprozess unterstützen und die Zivilisten im Land schützen. Dafür können bis zu 50 deutsche Soldaten in das ostafrikanische Land entsandt werden. Derzeit ist die Bundeswehr allerdings nur mit elf Einsatzkräften vor Ort.
19:06 Uhr

Mutmaßlicher Terroranschlag in Schweden - acht Verletzte

In einer südschwedischen Kleinstadt hat ein Mann mehrere Menschen mit einer Stichwaffe angegriffen und acht davon verletzt.

  • Wie die schwedische Polizei erklärte, wurde der junge Angreifer in Vetlanda rund 270 Kilometer südwestlich von Stockholm angeschossen und festgenommen. Er kam verletzt in ein Krankenhaus. Das Tatmotiv ist bislang unklar.
  • Der Vorfall wurde zuerst als versuchter Mord eingestuft, mittlerweile geht die Polizei aber von einem mutmaßlichen Terrorverbrechen aus.
  • Mit was für einer Waffe der Mann genau auf seine Opfer losging, wollte die Polizei nicht sagen, um so die Zeugen nicht zu beeinflussen. Einem Bericht des öffentlich-rechtlichen Senders SVT zufolge sollte es sich um eine Axt gehandelt haben. 
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18:31 Uhr

Myanmar: 38 Menschen an einem Tag getötet

Es wird immer schlimmer, die Gewalt gegen Demonstranten in Myanmar nimmt weiter zu. Bei Protesten gegen die Militärjunta sind allein am heutigen Mittwoch nach Angaben der UNO 38 Menschen getötet worden. Das Land habe somit den "blutigsten" Tag seit dem Militärputsch am 1. Februar erlebt, sagte die UN-Gesandte Christine Schraner Burgener bei einer Video-Pressekonferenz. Insgesamt seien seit Beginn der Proteste mehr als 50 Menschen getötet worden.

17:46 Uhr

Jugendlicher tot an Bushaltestelle entdeckt

Die Polizei in Hessen rätselt über den Fall eines Jugendlichen in Neustadt im Landkreis Marburg-Biedenkopf, der offenbar von einem Bus angefahren und getötet wurde.

  • Der 16-Jährige wurde gegen sechs Uhr morgens leblos auf der Straße nahe einer Bushaltestelle gefunden.
  • Aufgrund der bisherigen Ermittlungen sei davon auszugehen, dass es an der Bushaltestelle zu einer Kollision zwischen einem Linienbus und dem 16-Jährigen gekommen sei, erklärte die Polizei.
  • Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise geben können, wer sich noch an der Bushaltestelle befand. Speziell werden Menschen gesucht, die in dem Bus mitfuhren und Angaben zum Fahrer oder dem Unfall machen können.
17:06 Uhr

Möglicher Plan für neue Attacke auf US-Kapitol aufgedeckt

Die US-Behörden haben mögliche Pläne von Extremisten für einen neuen Angriff an diesem Donnerstag auf das US-Kapitol aufgedeckt. "Wir haben Geheimdiensterkenntnisse erhalten, die mögliche Pläne einer identifizierten Miliz für ein Eindringen in das Kapitol am Donnerstag, den 4. März, zeigen", erklärte die Kapitol-Polizei in Washington. Die Polizei sei vorbereitet auf mögliche Bedrohungen "gegen Mitglieder des Kongresses oder gegen den Kapitol-Komplex".

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16:23 Uhr

Richter schlägt Vergewaltiger Heirat mit minderjährigem Opfer vor

Ein 23-jähriger Regierungsangestellter in Indien vergewaltigt mehrfach eine minderjährige Schülerin. Später kommen die schrecklichen Taten ans Licht, der Vergewaltiger muss vor Gericht.

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Sharad Arvind Bobde ist oberster Richter Indiens.

(Foto: imago images/Hindustan Times)

Doch dort erwartet den Verbrecher eine positive Überraschung: Anstatt ihn ins Gefängnis zu schicken, schlägt der Richter am höchstem Gericht des Landes dem 23-Jährigen die Heirat mit dem Vergewaltigungsopfer vor.

Richter Sharad Arvind Bobde betonte, dass der Regierungsangestellte seinen Job verlieren und ins Gefängnis kommen werde, wenn er sein Opfer nicht heiratet. "Wenn du sie heiraten möchtest, können wir dir helfen", sagte der Richter laut örtlichen Medien am Montag. "Du hast das Mädchen verführt, es vergewaltigt."

Tausende Menschen fordern nun den Rücktritt des obersten Richters Indiens. Mehr als 4000 Menschen unterschrieben eine entsprechende Petition.

15:36 Uhr

Massenschlägerei in Berlin: 14 Mädchen und ein Junge festgenommen

Wilde Szenen spielten sich gestern Nachmittag am Berliner Alexanderplatz ab. Dort versammelten sich rund 30 Minderjährige - und schlugen aufeinander ein. Die Polizisten konnten 14 Mädchen und einen Jungen im Alter zwischen 11 und 16 Jahren ergreifen, den anderen Beteiligten gelang die Flucht.

Bei einer 14-Jährigen fanden die Ermittler eine Schreckschusswaffe. Zum genauen Hintergrund des Vorfalls gebe es noch keine Erkenntnisse, es habe "letztendlich jeder auf jeden eingeprügelt", teilte die Polizei mit. Ein 13-Jähriger versuchte außerdem einen Polizisten anzugreifen, was dieser jedoch abwehren konnte.

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen besonders schweren Landfriedensbruchs und eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

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15:06 Uhr

Tonnenweise Drogen eingeführt: 20 Festnahmen bei Razzia

Bei einer grenzüberschreitenden Drogen-Razzia haben Ermittler unter anderem des Landeskriminalamts Niedersachsen 20 Menschen festgenommen. Zu den Festnahmen kam es im Großraum Hannover, im Raum Celle, in Halle in Sachsen-Anhalt, Hamburg und Lettland, wie das Landeskriminalamt mitteilte. Zeitgleich seien 65 Objekte durchsucht worden.

Die Ermittler werfen den mehr als 40 Beschuldigten vor, in wechselnder Beteiligung seit mindestens 2017 tonnenweise Drogen aus Südeuropa eingeführt und in Deutschland verkauft zu haben. Neben Cannabisprodukten hätten die Täter "in erheblichem Umfang" Kokain aus Südamerika eingeschmuggelt.

14:28 Uhr

Jazz-Legende Chris Barber ist tot

Der legendäre Jazzmusiker Chris Barber ist tot. Der Posaunist, der mit "Ice Cream" einen bis heute populären Welthit hatte, sei im Alter von 90 Jahren nach einer Demenz-Erkrankung gestorben, teilte sein Label Last Music Co. mit. 

Barber war einer der letzten großen Big-Band-Leader und spielte sich seit den 1950er Jahren in die Herzen der Jazz-Fans mit Hits wie "Ice Cream", "Wild Cat Blues" und "Petite Fleur".

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14:15 Uhr

Schichtwechsel

Juliane Kipper verabschiedet sich in den sonnigen Feierabend. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich übernehme den "Tag" und bin bis zum späten Abend für Sie da. Ich wünsche Ihnen eine wunderschönen Nachmittag!

13:58 Uhr

Frankreich verbietet bekannteste Identitären-Gruppe

Die französische Regierung verbietet die bekannteste Identitären-Gruppe des Landes. Das Kabinett billigte am Mittwoch die Auflösung der rechtsextremen Gruppierung Génération identitaire, wie Innenminister Gérald Darmanin in Paris mitteilte.

  • Die Gruppe trete wie eine "private Miliz" auf und rufe zu "Diskriminierung, Hass und Gewalt" auf, schrieb Darmanin auf Twitter.
  • Die französischen Identitären gelten als Keimzelle ähnlicher Gruppen in Deutschland und anderen Ländern. Sie stehen den Rechtspopulisten von Marine Le Pen nahe.
  • Der Innenminister hatte das Verbotsverfahren vor gut zwei Wochen auf den Weg gebracht. Zuvor hatten Mitglieder der Gruppe in den Pyrenäen versucht, Flüchtlinge vom Grenzübertritt von Spanien aus abzuhalten. Die Aktion stand unter dem Motto "Defend Europe", wie bereits frühere in den Alpen.
13:34 Uhr

Italiens Polizei nimmt Wettmafia hoch - auch Verbindungen nach Deutschland

Die italienische Polizei ist bei einem Großeinsatz gegen eine Mafia-Bande vorgegangen, die Verbindungen nach Deutschland, Polen und Malta hatte. Gegen 23 Verdächtige seien Festnahmen oder andere juristische Maßnahmen veranlasst worden, teilte die Finanzpolizei in der sizilianischen Stadt Catania mit.

Insgesamt richteten sich die Ermittlungen gegen über 300 Menschen. Es geht um Vorwürfe des illegalen Glücksspiels über das Internet sowie um Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Betrug. Die Verdächtigen sollen zum Netzwerk des Santapaola-Ercolano-Clans der sizilianischen Cosa Nostra gehören. Bei den Ermittlungen der Staatsanwälte aus Catania wurden den Angaben zufolge internationale Gelder und Immobilien im Wert von rund 80 Millionen Euro beschlagnahmt. Die Gebäude und Grundstücke lagen etwa in der Region Emil.

13:00 Uhr

In Bremer Supermarkt eskaliert ein Streit um medizinische Masken

Ein 19-Jähriger hat in einem Supermarkt die Pflicht zum Tragen medizinischer Gesichtsmasken missachtet, einen Sicherheitsmitarbeiter mit einem Messer bedroht und ihn und einen Kunden mit Pfefferspray besprüht. Die 42 und 39 Jahre alten Männer wurden am Dienstag verletzt ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte.

Der junge Mann trug zwar eine Stoffmaske, die Corona-Verordnung schreibt aber ab 1. Februar medizinische Masken auch in Supermärkten vor. Die Filialleiterin und der Sicherheitsdienstmitarbeiter wiesen ihn daraufhin hin, doch habe sich der Kunde uneinsichtig gezeigt und beide beleidigt. Sein 20-jähriger Cousin unterstützte ihn dabei vom Eingangsbereich. Schließlich setzte er sein Pfefferspray ein und flüchtete. Die Polizei machte die beiden Cousins ausfindig. Es ergingen Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung.

12:14 Uhr

Mann entdeckt nach mehr als vier Jahren Sparbuch in eigenem Auto

5000 Euro Bargeld und ein Sparbuch mit einem Guthaben von über 17.000 Euro hat ein Mann in seinem eigenen Auto gefunden. In einem Fach hinter dem Beifahrersitz entdeckte der 50-Jährige aus Kassel einen Briefumschlag, obwohl er das Auto schon vor über vier Jahren gebraucht gekauft hatte.

  • Der 69-jährige Besitzer aus dem Landkreis Heidekreis in Niedersachsen habe ausfindig gemacht werden können und wolle bei nächster Gelegenheit seine Wertsachen abholen, erklärte ein Polizeisprecher aus Kassel. Gemeinsam mit den Kollegen in Niedersachsen hatten die Kasseler Beamten nach dem Mann gesucht.
  • Wie sich herausstellte, hatte der 69-Jährige im Rahmen eines Umzugs im Jahr 2016 mehrere Fahrzeuge verkauft, darunter auch das des Geldfinders aus Kassel. Vermutlich habe man den Umschlag mit dem Sparbuch und dem Bargeld in der Hektik vor einer Probefahrt schnell hinter dem Beifahrersitz versteckt und später vergessen.
12:00 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:39 Uhr

Urteil gegen Rapper Fler gefallen

Der Berliner Rapper Fler ist wegen mehrerer Straftaten zu zehn Monaten Haft auf Bewährung und einer Geldbuße von 10.000 Euro verurteilt worden. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten sprach ihn wegen mehrfacher Beleidigung, versuchter Nötigung, Fahrens ohne Führerschein und Beihilfe zu verbotener Mitteilung aus Gerichtsverfahren schuldig. Das Strafmaß entspricht nicht den Forderungen der Staatsanwaltschaft. Diese hatte ein Jahr und zehn Monate Haft ohne Bewährung gefordert, weil eine positive Prognose bei Fler fehle. Der Musiker, der mit bürgerlichem Namen Patrick Losensky heißt, sei nicht bereit, sich an Regeln zu halten, hieß es von der Staatsanwaltschaft.

11:23 Uhr
Breaking News

Eklat in Brüssel: Orban kündigt Austritt der Fidesz aus EVP an

Die Abgeordneten der ungarischen Fidesz-Partei verlassen die Fraktion der bürgerlichen Europäischen Volkspartei (EVP) im Europaparlament. Dies teilte der ungarische Ministerpräsident und Fidesz-Vorsitzende Viktor Orban in einem Schreiben an EVP-Fraktionschef Manfred Weber mit.

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11:09 Uhr

Japanischer Milliardär spendiert Plätze für Mondumrundung

Der japanische Milliardär Yusaku Maezawa, der für seine exzentrischen Vorhaben bekannt ist, bietet acht Plätze für eine Mondumrundung an. "Ich lade Sie zu dieser Mission ein - acht von Ihnen aus der ganzen Welt", schrieb Maezawa auf seinem Twitter-Account. Alle Plätze seien bereits bezahlt, sodass es sich um einen "Privatflug" handle.

Zunächst wollte Maezawa nur Künstler mitnehmen. Aber in dem Twitter-Video erläuterte er, dass sich seine Pläne "weiterentwickelt" hätten. Er sei nun überzeugt, dass "jeder, der etwas Kreatives tut, als Künstler bezeichnet werden kann". Der 45-jährige Maezawa, der als Chef der inzwischen an Yahoo verkauften Online-Bekleidungsfirma Zozo reich wurde, bereitet schon seit Jahren private Raumfahrt-Missionen vor.

Im Januar 2020 gab er aber das Vorhaben auf, eine Begleiterin für einen Flug zum Mond zu finden. Schon damals arbeitete er mit dem US-Raumfahrtunternehmen SpaceX von Tesla-Gründer Elon Musk zusammen. Musk und Maezawa wollen mit dem nun vorgestellten Projekt Rekorde aufstellen. Denn die Crew um Maezawa werde den ersten privaten Raumflug unternehmen, der über die Erdumlaufbahn hinausgehe, sagte Musk.

10:27 Uhr

Sprengkörper nahe niederländischem Coronatest-Zentrum explodiert

In der Nähe eines Corona-Impfzentrums in den Niederlanden hat sich eine Explosion ereignet und Sachschaden angerichtet. Die Explosion im nordniederländischen Bovenkarspel um 6.55 Uhr habe mehrere Fensterscheiben zerstört, teilte die Polizei mit. Verletzt worden sei niemand. Die Polizei riegelte den Explosionsort ab und leitete Ermittlungen ein. Der niederländische Fernsehsender NOS berichtete, Entschärfungsteams suchten vor Ort nach möglichem weiteren explosiven Material. In den Niederlanden sind die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie stark umstritten. Im Januar hatte die Einführung einer nächtlichen Ausgangssperre - der ersten in dem Land seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges - teils gewaltsame Proteste ausgelöst.

09:44 Uhr

Rekord-Ebbe - Venedig geht das Wasser aus

Für gewöhnlich macht Venedig mit seinen Hochwassern von sich reden. Die Lagunenstadt droht langfristig im steigenden Meeresspiegel zu versinken. Umso verwundernder sind die Bilder, die es zurzeit von den Kanälen des beliebten Touristenziels gibt. Die Gondeln liegen auf dem Trockenen.

09:14 Uhr

Raketen auf US-Militärstützpunkt im Irak abgefeuert

Im Westirak sind mindestens zehn Raketen auf einen von den USA genutzten Militärstützpunkt abgefeuert worden. Der Raketenangriff auf den Militärflughafen Ain al-Assad würde von den irakischen Sicherheitskräften untersucht, teilte ein US-Militärsprecher mit. Zuletzt hatte es vermehrt Angriffe auf Stützpunkte der Koalition für den Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gegeben; am Freitag beginnt Papst Franziskus einen mehrtägigen Besuch im Irak.

Der Stützpunkt beherbergt irakische Streitkräfte sowie Truppen der US-geführten Koalition. Die USA machten keine Angaben zu möglichen Opfern. Irakische Sicherheitskräfte sprachen von "keinen nennenswerten Opfern". Seit Herbst 2019 wurden im Irak Dutzende Raketen- und Bombenangriffe auf Botschaften, Truppen und Einrichtungen westlicher Länder verübt. Die USA haben wiederholt pro-iranische Milizen wie die schiitischen Hisbollah-Brigaden für die Anschläge verantwortlich gemacht.

09:01 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:38 Uhr

Berichterstattung über Proteste: Myanmar geht gegen Journalisten vor

In Myanmar sind sechs Journalisten wegen ihrer Berichterstattung über die Proteste gegen die Militärherrschaft angeklagt worden. Unter den Angeklagten ist auch ein Fotograf der US-Nachrichtenagentur AP, wie sein Anwalt am Mittwoch mitteilte. Der AP-Fotograf Thein Zaw sei am Samstag festgenommen worden, als er über eine Demonstration in Myanmars größter Stadt Rangun berichtete. Die Journalisten wurden demnach unter einem Gesetz gegen "das Auslösen von Angst, das Verbreiten falscher Nachrichten sowie die Anstiftung von Regierungsangestellten" angeklagt. Die Militärjunta hatte das Gesetz im vergangenen Monat geändert und die Höchststrafe von zwei auf drei Jahre Haft erhöht.

08:04 Uhr

Nur Hose und Schürze: Halb nackte Kellner erhitzen in China die Gemüter

Ein chinesisches Restaurant, wo der traditionelle chinesische "Feuertopf" von männlichen Models "oben ohne" serviert wird, hat in China eine lebhafte Diskussion ausgelöst. Das Gasthaus "Layan" in der alten Kaiserstadt Xi'an hat eine ganze Reihe von attraktiven Muskelmännern angeheuert, die ihren nackten Oberkörper zeigen und neben Hose nur eine Schürze tragen, wenn sie das Essen servieren.

In einer Umfrage der Shanghaier Zeitung "Xinwen Chenbao" fand etwas mehr als die Hälfte der rund 2850 Befragten das Treiben in dem Restaurant anstößig. Der Rest teilte sich in jene auf, die es "neuartig" und "akzeptabel" fanden oder denen es schlicht egal war. Im Internet wies so mancher darauf hin, dass sonst ja auch hübsche weibliche Models für Produkte wie Autos werben. Auch gelte es nicht als anstößig, wenn Dessous-Hersteller mit leicht bekleideten Models Werbung machten. "Wenn Männer sich Frauen anschauen dürfen, warum ist es Frauen nicht erlaubt, im Gegenzug Männer zu betrachten?", wurde gefragt.

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07:05 Uhr

Sieben bolivianische Studenten bei Sturz aus viertem Stock gestorben

Beim Sturz aus dem vierten Stock eines bolivianischen Universitätsgebäudes sind mindestens sieben Studenten getötet worden. Fünf weitere Studenten seien bei dem Vorfall in der Universität von El Alto nahe La Paz schwer verletzt worden, teilte die bolivianische Regierung mit. Das Unglück ereignete sich demnach durch den Abbruch eines metallenen Geländers in dem Gebäude. Auf Video-Aufnahmen des Vorfalls waren zahlreiche Studenten in einem engen Durchgang auf dem Weg zu einer Aula zu sehen.

Zu sehen ist, wie sich in der Menge das Geländer löst und mehrere Studenten aus dem vierten Stock auf den Betonboden stürzen. "Durch diesen Vorfall sind sieben Menschen gestorben und fünf sind in kritischem Zustand, wobei einige von ihnen stabilisiert werden konnten", erklärte Gesundheitsminister Jayson Auza. Bei den Toten handelte es sich demnach um Studenten im Alter von 20 bis 24 Jahren. Innenminister Eduardo del Castillo ordnete eine Untersuchung des Vorfalls an.

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06:54 Uhr

Wolken trüben den Sonnenschein

Heute wird es teils sonnig, teils wolkig und sehr mild, in Küstennähe zeitweise oder länger trüb und kühl. Überall trocken bei maximal 4 bis 18 Grad. Heute ziehen aus Südwesten teils dichtere hohe und mittelhohe Wolken nach Deutschland herein und trüben den Sonnenschein. Von der Küste bis nach Brandenburg und Sachsen-Anhalt geht es teils neblig in den Tag und an der Ostsee kann sich der Nebel zäh halten. Am Nachmittag trübt es auch an der niedersächsischen Küste ein. Von Sachsen bis in den bayerischen Wald ist es teils durchweg sonnig. Im Dauernebel werden nur 4, mit reichlich Sonne bis 18 Grad erreicht.

06:49 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

Bund und Länder stimmen sich heute wieder über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise ab. Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten stehen unter erheblichem Druck - sowohl von Gegnern als auch von Befürwortern eines zügigen Lockdown-Endes. Nicht zuletzt aus der Wirtschaft sind die Rufe lauter geworden, die für Lockerungen der Maßnahmen zum Infektionsschutz plädieren. Etliche Mediziner und Experten warnen genau davor. Außerdem werden heute diese Themen wichtig:

  • Mögliche Wege aus dem Corona-Lockdown sind auch Thema im Bundestag. Voraussichtlich am Nachmittag, parallel zu Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten, wollen die Abgeordneten in einer Aktuellen Stunde über Öffnungsperspektiven durch Teststrategien debattieren.
  • Unter dem Eindruck der Corona-Pandemie stellt der britische Finanzminister Rishi Sunak im Parlament seinen Haushaltsplan vor. Dabei stehen zusätzliche 1,65 Milliarden Pfund (1,91 Milliarden Euro) für das Impfprogramm bereit. Erwartet werden zudem zahlreiche Maßnahmen, um Unternehmen, Gastronomiebetriebe und Kulturinstitutionen nach dem bereits dritten Corona-Lockdown zu unterstützen.
  • Für das Jahr 2019 konnte sich Bundesfinanzminister Olaf Scholz über eine vergleichsweise üppige Überweisung aus Frankfurt freuen: Die Deutsche Bundesbank erzielte mit 5,85 Milliarden Euro den höchsten Gewinn seit der Finanzkrise 2008. Heute informiert die Notenbank über ihre Bilanz für das Jahr 2020.
  • Rund eineinhalb Monate nach ihrem Zusammenschluss zum Autogiganten Stellantis legen die Fusionspartner PSA und Fiat Chrysler gemeinsam ihre Geschäftszahlen für 2020 vor.
  • Im Prozess gegen den Berliner Rapper Fler wird das Urteil erwartet. Dem Musiker, mit bürgerlichem Namen Patrick Losensky, werden Beleidigung mehrerer Polizisten, einer Nachbarin, eines Rechtsanwalts und eines Influencers sowie Fahren ohne Führerschein, versuchte Nötigung eines Journalisten und verbotene Mitteilung aus Gerichtsverfahren vorgeworfen.

Ich bin Juliane Kipper und ich begleite Sie heute bis in den frühen Nachmittag durch den Tag. Sie haben Fragen oder Anregungen? Melden Sie sich unter: juliane.kipper@nama.de.

06:18 Uhr

Ex-Trump-Sprecherin wechselt zu Fox News

Die frühere US-Präsidentensprecherin Kayleigh McEnany kehrt ins Fernsehen zurück: Die 32-jährige Ex-Sprecherin des früheren Präsidenten Donald Trump werde politische Kommentatorin bei Fox News, teilte der US-Sender mit. McEnany hatte ihre TV-Karriere im Jahr 2016 bei CNN begonnen, bevor sie sich im darauffolgenden Jahr Trumps Team anschloss. Trump hatte McEnany im April 2020 zu seiner Sprecherin gemacht. Diesen Posten behielt sie bis zum Auszug des Republikaners aus dem Weißen Haus im Januar dieses Jahres.

Den Wechsel vom Weißen Haus zur Fox-Gruppe vollzog auch Trumps ehemaliger Wirtschaftsberater Larry Kudlow. Er moderiert im Sender Fox Business inzwischen eine wöchentliche TV-Show.

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