Montag, 22. Juli 2019Der Tag

mit Josephin Hartwig
22:32 Uhr

Das war Montag, der 22. Juli 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

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Ist Boris Johnson der neue britische Premierminister?

(Foto: picture alliance/dpa)

ich hoffe Sie haben diesen Montag gut überstanden? Es kamen zumindest per Mail keine Klagen. Heute hat uns weiter die Krise am Persischen Golf beschäftigt. Inzwischen sucht Großbritannien nach einer Lösung und plant eine "europäische Schutzmission". Und Prinz George ist sechs Jahre alt geworden - ich lege Ihnen die zuckersüße Bildergalerie zum royalen Nachwuchs ans Herz.

Das war heute außerdem wichtig:

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht und hoffe, Sie schauen auch morgen wieder im "Tag" vorbei.

22:20 Uhr

Aktivistin in St. Petersburg ermordet

In St. Petersburg ist die oppositionelle Aktivistin Jelena Grigoryewa tot aufgefunden worden. Sie setzte sich unter anderem für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen (LGBT) ein. Sie sei in der Nacht zum Samstag "in der Nähe ihres Hauses brutal ermordet" worden, schrieb der Aktivist Dinar Idrisow bei Facebook.

Grigoryewa sei zuletzt wiederholt "Opfer von Gewalt" gewesen und habe Morddrohungen erhalten. Die Polizei bestätigte, die Leiche einer 41-jährigen Frau mit zahlreichen Stichverletzungen gefunden zu haben. Ein Verdächtiger wurde festgenommen.

21:51 Uhr

Fußball-Star Ronaldo wird nicht angeklagt

Die Tat konnte ihm nicht zweifelsfrei bewiesen werden. Deshalb wird der Fußballer Christiano Ronaldo nicht wegen Vergewaltigung angeklagt- das teilte die Staatsanwaltschaft von Clark County mit.

Ronaldo wurde von der US-Amerikanerin Kathryn Mayorga vorgeworfen, sie am 13. Juni 2009 in einem Hotelzimmer in Las Vegas vergewaltigt zu haben. Schon damals hatte die US-Amerikanerin Anzeige erstattet und war ärztlich untersucht worden. Mayorga gab an, sie habe später für eine Zahlung von 375.000 Dollar einem Verzicht auf weitere rechtliche Schritte und einer Schweigevereinbarung zugestimmt.

21:27 Uhr

Trump bezeichnet vier Demokratinnen als Rassisten

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Immer zwei Mal mehr als du! Dieser Spruch, den man aus dem Kindergarten kennt, trifft derzeit auch in einer Debatte zu, die US-Präsident Trump ausgelöst hat. In seinem neuesten Tweet wird er wieder beleidigend: "Die 'Gruppe' ist eine sehr rassistische Gruppe von Unruhestiftern, die jung, unerfahren und nicht sehr klug sind. Sie ziehen die einst große Demokratische Partei zu weit nach links und sind gegen humanitäre Hilfe an der Grenze.... Und sind jetzt gegen ICE und Homeland Security. So schlecht für unser Land!"

Vor etwa zwei Wochen hatte der Streit zwischen Präsident Trump und den vier weiblichen Mitgliedern der Demokraten angefangen. Damals forderte er die Demokratinnen auf, in ihrer Herkunftsländer zurück zu gehen. Trotz anhaltender Kritik lässt sich Trump nicht beirren und forderte zuletzt sogar eine Entschuldigung von den vier Frauen, die sich gegen die Verbalattacken gewehrt hatten.

21:04 Uhr

Drogenbaron "El Chapo" geht in Berufung

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US-Bundesanwälte fordern vom verurteilten mexikanischen Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán 12,6 Milliarden Dollar.

(Foto: picture alliance/dpa)

Dieses Urteil will er nicht auf sich sitzen lassen: Der mexikanische Drogenbaron Joaquín "El Chapo" Guzmán hat Berufung gegen seine lebenslange Haftstrafe eingelegt. Wie aus einem veröffentlichten Dokument hervorgeht, reichte Guzmáns Anwalt Marc Fernich den Berufungsantrag am Donnerstag ein - wenige Stunden nach dem Urteilsspruch gegen seinen Mandanten vor einem Gericht im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Die Entscheidung über die Berufung wird erst in einigen Monaten erwartet.

Guzmán hatte seine Haftstrafe am Freitag in einem Hochsicherheitsgefängnis im US-Bundesstaat Colorado angetreten. Der Mexikaner galt einst als der mächtigste Drogenbaron der Welt.

Mehr zu dem Fall, können Sie hier nachlesen.

20:40 Uhr

Potsdam zeichnet Seenotretter aus

Brandenburg setzt ein Zeichen: Die Stadt Potsdam hat die Besatzung des Seenotrettungsschiffs "Iuventa" mit dem Max-Dortu-Preis für gelebte Demokratie und Zivilcourage ausgezeichnet. "Jeder im Mittelmeer Ertrinkende, jede auf dem Weg nach Europa Sterbende lehrt und mahnt uns: Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren, dieser Situation mit geeigneten, menschenwürdigen Maßnahmen zu begegnen", sagte Oberbürgermeister Mike Schubert bei einer Feierstunde. Die Stadt Potsdam hatte sich im vergangenen Jahr zum "Sicheren Hafen" für Flüchtlinge erklärt.

Nach Angaben der Stadt hatte die Crew der "Iuventa" in den Jahren 2016 bis 2017 bei 16 Missionen im Mittelmeer mehr als 14 000 Menschen vor dem Ertrinken gerettet. Das Schiff wurde im August 2017 von den italienischen Behörden beschlagnahmt.

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20:15 Uhr

Koreaner baut Rollstuhl für seinen Goldfisch

Ein koreanischer Designer hat aus Liebe zum Tier das Unmögliche möglich gemacht: Wegen einer "Schwimm-Behinderung" konnte sein Goldfisch das Leben kaum noch genießen. Also baute Henry Kim einer indischen Nachrichtenseite zufolge, dem Tier eine Art Rollstuhl, der ihm nun beim Schwimmen hilft. „Fische mit diesem Problem leben nur zwei Monate aber dank dieses Geräts, ist einer meiner Fische fünf Monate alt geworden“, erklärte Kim.

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19:56 Uhr

Linke stimmen für Rot-Grün-Rot in Bremen

Die Mitglieder der Linken in Bremen haben in einer Urabstimmung mehrheitlich für eine rot-grün-rote Regierungskoalition in dem Bundesland gestimmt. 78,5 Prozent der teilnehmenden Mitglieder sprachen sich dafür aus. Das teilte die Partei nach der Auszählung der Stimmzettel mit. Zuvor hatten bereits die Grünen und die SPD dem Koalitionsvertrag zugestimmt.

Mehr dazu lesen Sie hier.

19:46 Uhr

Tyra Banks packt über Naomi Campbell aus

Naomi Campbell war die unangefochtene, dunkelhäutige Königin der internationalen Modewelt. Bis Tyra Banks in ihrer Materie auftauchte. Das Model verriet jetzt in einem Interview, dass Campbell ihr das Leben in dieser Zeit ziemlich schwer gemacht habe.

Dem "Wall Street Journal" erzählt die Britin, es seien "sehr schmerzvolle Tage in Paris" gewesen. "Jedesmal wenn ich für Fashion Shows gebucht wurde, ging ich danach nach Hause und weinte mir die Nacht lang die Augen aus, weil die Frau, zu der ich aufschaute, wirkte, als wollte sie mich nicht dahaben und als würde sie alles tun, was in ihrer Macht steht, um mich wieder loszuwerden." Mittlerweile sei das aber Vergangenheit.

19:23 Uhr

Falsche Polizisten überfallen Geldtransporter

Es klingt wie die Geschichte einer neuen Folge Tatort:  Bislang Unbekannte haben auf der Autobahn 5 nahe Karlsruhe einen Geldtransporter überfallen, berichtet "Focus". Dabei gingen sie besonders gewitzt vor: Die Täter fuhren einen silbergrauen Mercedes, E-Klasse Limousine, mit Polizei-Leuchtschrift am Heck und hatten offenbar auch Polizei-Uniformen an. Sie hielten den Geldtransporter an, bedrohten die beiden Security-Mitarbeiter mit Waffen und forderten das Geld aus dem Wagen. Mit ihrer Beute flüchteten sie und wurden noch nicht geschnappt. Die Höhe des Diebesguts ist nicht bekannt. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

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19:09 Uhr

Mick Jagger mimt einen Kunstsammler im Kino

Sich mit 75 Jahren mal zur Ruhe setzen? Das kommt für den Frontsänger der Band "Rolling Stones" offenbar nicht in Frage. Mick Jagger schlüpfte für den Film "The Burnt Orange Heresy" in die Rolle eines reichen Kunstsammlers.

Premiere feiert der Film zum Abschluss der Internationalen Filmfestspiele von Venedig am 7. September. Die "Rolling Stones" holen derzeit ihre ursprünglich für April geplante Tournee durch die USA nach. Wegen einer Herz-Operation von Jagger hatte die britische Rockband die Konzerte verschieben müssen. Die Dreharbeiten fanden schon davor statt.

18:41 Uhr

Erneut Zehntausende in New York ohne Strom

Die Hitzewelle, mit der sich die amerikanische Metropole New York derzeit rumschlägt, wird langsam zum immer größeren Problem: Bei Temperaturen von 40 Grad waren rund 50.000 Haushalte in Brooklyn und in Westchester County am Sonntag ohne Strom. Das teilten die Behörden in der Nacht mit.

Zusätzliche 30.000 Menschen mussten auf ihren Strom verzichten, weil die Versorgung in diesen Haushalten gezielt unterbrochen wurde, "um einen noch größeren Stromausfall zu verhindern", teilte Bürgermeister Bill de Blasio mit.

Bereits am Wochenende zuvor war in einem Teil der Millionenmetropole New York stundenlang der Strom ausgefallen.

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18:19 Uhr

Gefährlicher Trend mit E-Scootern in Marseille

Sie verstopfen nicht nur die deutschen Straßen, sondern nun auch noch französische Gewässer: In Marseille sind die derzeit auch in Deutschland sehr beliebten E-Tretroller schon länger in Benutzung. Wie der "Stern" nun berichtet, habe sich dort allerdings unter den Jugendlichen der Trend entwickelt, die Scooter in das Hafenbecken der französischen Stadt zu werfen.

Das ist hochgefährlich, denn die Akkus seien hochgiftig und belastend für die Umwelt. Freiwillige fischen die E-Scooter derzeit aus dem Wasser.

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17:57 Uhr

Fuchs schleicht sich in Spital und beißt Patientin

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Weshalb der Fuchs überhaupt in das Krankenhaus schlich, ist unklar.

(Foto: imago images / blickwinkel)

Es ist eine unglaubliche Geschichte:  Ein Fuchs ist durch eine geöffnete Balkontür in das Züricher Universitätsspital gelangt und hat einer Frau in den Arm gebissen. Das bestätigte eine Sprecherin des Krankenhauses.

Die leicht verletzte Patientin habe den Biss, der schnell vom Personal versorgt wurde, nicht schwer genommen. Zu dem laut Krankenhaus "unglücklichen Zufall" sei es womöglich gekommen, weil der Arm der Frau über dem Bettrand hing.

17:26 Uhr

Aus Citroën wird Zitrön

In einem Video verkündet der Citroën-Deutschland-Chef Wolfgang Schlimme: "Citroën wird dieses Jahr 100 Jahre alt - 100 Jahre, in denen sich die Menschen in Deutschland daran versuchen, unseren Namen richtig auszusprechen." Nun werde sich das ändern: "Aus Citroën in Deutschland wird Zitrön". Passend dazu ersetzte Citroën auf seiner deutschen Internetseite das Logo durch den neuen, eingedeutschten Schriftzug und ergänzte seinen Werbeslogan um den Zusatz "inspired by Germans".

Im Netz wurde die Idee, die sich als Werbe-Gag zum 100-jährigen Bestehen des Autobauers herausstellte, begeistert aufgenommen: Auf Twitter schlugen einige Nutzer vor, auch die Schwestermarke Peugeot einzudeutschen und künftig "Pöscho" zu nennen. Weitere Vorschläge sind "Röno" für Renault und "Schkoda" für Skoda.

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17:10 Uhr

Paar verhindert Entführung einer 16-Jährigen

In Hannover versuchte ein 57-Jähriger, eine junge Frau mit Gewalt in sein Auto zu zerren. Ein Ehepaar, das die Situation beobachtet und blitzschnell richtig erfasst hatte, stoppte sofort und forderte den Mann auf, die 16-Jährige loszulassen.

Die junge Frau kannte den Mann nicht, wie die Polizei mitteilte. Der 57-Jährige flüchtete mit seinem Auto - das Paar verfolgte ihn und konnte der Polizei so eine Festnahme ermöglichen. Nun wird gegen ihn wegen versuchter Freiheitsberaubung ermittelt.

16:43 Uhr

Italien geht gegen Nomophobie vor

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Auch in der Schule soll die Angst, ohne Smartphone unterwegs zu ein und etwas zu verpassen, stärker thematisiert werden.

(Foto: imago images / imagebroker)

Und? Wieviel Zeit haben Sie heute schon am Handy verbracht? Laut einer Studie der Nationalen Vereinigung für technologische Abhängigkeiten kontrolliert jeder zweite italienische Jugendliche im Alter von 15 bis 20 Jahren sein Smartphone etwa 75 Mal am Tag, berichten italienische Medien.

Dagegen will die italienische Fünf-Sterne-Bewegung nun vorgehen. Ein vorgelegter Gesetzentwurf zielt darauf ab, der sogenannten Nomophobie (No-Mobile-Phone-Phobia) mit Präventionsmaßnahmen und Elternarbeit entgegen zu wirken.

15:40 Uhr

Betrunkener hantiert mit Schlange am Bahnhof

Es muss schon eine komische Szene gewesen sein, die sich am Wochenende den gerufenen Polizisten am Bremer Hauptbahnhof bot: Ein Betrunkener fuchtelte mit einer Schlange herum und bot das Tier auf dem Bahnhofsvorplatz für Fotos an. Die 70 Zentimeter lange Schlange war eine ungefährliche Kornnatter, wie die Polizei mitteilte. 

Eine Frau habe beim Anblick des Tiers "schreiend die Flucht ergriffen". Augenzeugen zufolge warf der Mann die Schlange auch in die Luft. Gegen den 38-Jährigen wird wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Die Schlange wurde erst einmal zum Tierarzt gebracht.

15:13 Uhr

Doherty übernimmt Rolle in "Riverdale"-Tributfolge

Sie waren das Traumpaar der 90er-Jahre-Serien: Luke Perry als Dylan McKay und Shannon Doherty als Brenda Walsh in der Serie "Beverly Hills, 90210". Nun wird die US-Schauspielerin in einer Folge von "Riverdale" zum Andenken an Luke Perry, der im März an den Folgen eines Schlaganfalls starb, mitspielen. Der 52-Jährige spielte in der Serie eine tragende Rolle. Die Tribute-Folge soll im Oktober unter dem Titel "Kapitel 58: In Memoriam" beim US-Sender "The CW" laufen. In Deutschland kann man sich "Riverdale" auf Netflix anschauen.

Die beiden Schauspieler verband auch nach dem Serien-Aus von Doherty bei "Beverly Hills, 90210"  jahrelang eine enge Freundschaft. Perry stand seiner Kollegin auch bei deren Krebserkrankung bei. "Ich fühle mich sehr geehrt, Luke in 'Riverdale' würdigen zu können. Die Art, wie diese Show sein Andenken ehrt, ist wunderschön. Er wird vermisst. Heute. Morgen. Für immer.", schrieb die Schauspielerin bei Instagram.

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14:40 Uhr

Polizeibeamter soll Frau sexuell missbraucht haben

Ein Polizeibeamter soll eine 50 Jahre alte Frau in Bayern sexuell missbraucht haben - und das in deren Wohnung. Vor dem Landgericht Ansbach schilderte die Frau, dass der 57-jährige Beamte sie in ihrer Wohnung aufgesucht und ihr plötzlich an die Brust gefasst habe. Anschließend habe er vorgeschlagen, sich nackt auszuziehen.

Am Nachmittag sollen in dem Verfahren zwei Polizeibeamte aus der Polizeiinspektion des Angeklagten als Zeugen aussagen. Anschließend sind Plädoyers und Urteil geplant. Für den Beamten steht viel auf dem Spiel: Bei einer Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr würde er aus dem Polizeidienst entlassen.

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Der Kollege Michael Bauer hat sich für heute aus der Redaktion verabschiedet. Ab sofort übernehme ich, Josephin Hartwig. Ich freue mich darauf, Sie weiter durch die Neuigkeiten des Tages zu führen und hoffe, Sie hatten bisher einen guten Start in diese Woche. Ein kleines Geständnis an dieser Stelle: Ich mag Montage. Stellen Sie sich vor, jeder Montag wäre ein 1. Januar. Alles ist wieder auf Anfang, ein neuer Start sozusagen. Das kann nicht schlecht sein.

Bei Fragen, Anregungen, Kritik oder "Montagsgedanken" schreiben Sie mir gern: josephin.hartwig@nama.de

14:14 Uhr

Deutsche Bahn kauft 17 gebrauchte Intercity-Doppelstockzüge

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Die gebrauchten Doppelstockzüge sollen auf der Strecke Dresden-Berlin-Rostock zum Einsatz kommen.

(Foto: imago/STAR-MEDIA)

Die Deutsche Bahn rüstet auf. Neben Investitionen ins Schienennetz kauft sie zur Erweiterung ihres Angebots 17 IC-Doppelstockzüge von der österreichischen Westbahn. Die Fahrzeuge sind zwar gebraucht, sollen dafür aber bereits ab Frühjahr 2020 auf der neuen Intercity-Linie Dresden-Berlin-Rostock zum Einsatz kommen. Die größtenteils rund zwei Jahre alten Züge wurden als weitgehend neuwertig eingestuft.

"Wir wollen die Schiene in Deutschland stärken und die Fahrgastzahlen im Fernverkehr verdoppeln. Der kontinuierliche Flottenausbau ist dafür eine wesentliche Voraussetzung", erklärte zu dem Geschäft DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber.

13:46 Uhr

Deutsche Urlauberin soll auf Mallorca vergewaltigt worden sein

Eine deutsche Mallorca-Touristin ist am Wochenende an der Playa de Palma mutmaßlich vergewaltigt worden. "Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Sonntag", bestätigte ein Sprecher der Polizei. Die Zeitung "Diario de Mallorca" berichtete, die deutsche Touristin habe bei der Polizei angegeben, in einem bekannten Lokal an der Partymeile Playa de Palma einen spanischsprachigen Mann kennengelernt zu haben, mit dem sie später zum Strand gegangen sei. Dort habe dieser die 20-Jährige ausgezogen und zum Sex gezwungen, soll die Frau den Beamten erzählt haben. Eine ärztliche Untersuchung im Krankenhaus soll Hinweise auf eine Vergewaltigung bestätigt haben, berichtete das "Mallorca Magazin".

Anfang Juli hatte die Vergewaltigung einer 18-jährigen deutschen Mallorca-Urlauberin Schlagzeilen gemacht. Eine Gruppe Deutscher war im Zusammenhang mit der Tat festgenommen worden, zwei der Männer sitzen in Untersuchungshaft. Kurz nach dem Angriff gab es in mehreren Orten der Baleareninsel Demonstrationen gegen Gewalt gegen Frauen.

13:22 Uhr

Iran nimmt 17 mutmaßliche CIA-Spione fest

Der US-Geheimdienst CIA soll seit Jahren Operationen gegen den Iran ausführen. Nun hat der iranische Geheimdienst nach eigenen Angaben ein Netzwerk der Central Intelligence Agency im eigenen Land aufgedeckt. In diesem Zusammenhang seien 17 Agenten verhaftet worden, sagte der Leiter der Spionageabwehr des iranischen Geheimdienstes in Teheran.

Alle Festgenommenen seien Iraner. Einigen von ihnen droht die Todesstrafe. Mehr Details zu dem Fall sollen demnächst öffentlich gemacht werden, sagte der Offizielle in einem Presse-Briefing im Kultusministerium.

12:51 Uhr

Protest gegen Boris Johnson: Sir Alan Duncan legt Ministeramt nieder

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Alan Duncan befürwortet einen Verbleib Großbritanniens in der EU.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Der britische Außenstaatssekretär Alan Duncan ist laut übereinstimmenden Medienberichten zurückgetreten. "Alan Duncan hat gekündigt", sagte "Times"-Redakteur Steven Swinford. "Er hat heute morgen sein Kündigungsschreiben abgegeben."

Duncan, der als EU-Befürworter gilt, hatte Boris Johnson beschuldigt, den britischen Botschafter in Washington vor einen Bus geworfen zu haben, weil er den Gesandten nach seinen Äußerungen über die US-Regierung von Donald Trump nicht unterstützt hatte. Johnson gilt als Favorit auf die Nachfolge von Theresa May als Premierminister.

12:18 Uhr

Linken-Zentrale in Berlin wegen Bombendrohung geräumt

Die Parteizentrale der Linken in Berlin ist wegen einer Bombendrohung geräumt worden. Eine Sprecherin der Bundespartei sagte, es sei eine entsprechende Drohmail eingegangen. Die Partei vermutet den Absender wegen des Wortlauts im rechtsextremistischen Lager. Die Polizei nehme die Drohung ernst, sagte die Sprecherin.

Alle Mitarbeiter der Partei mussten das Haus in Berlin-Mitte am Vormittag verlassen. Vor dem Eingangsbereich des Gebäudes hat die Polizei einen kleinen Sperrkreis errichtet.

Update 13.18 Uhr: Wie eine Polizeisprecherin sagte, wurde das Schreiben geprüft, eine Ernsthaftigkeit konnte aber nicht festgestellt werden. Die Sperrung der Bundeszentrale ist entsprechend wieder aufgehoben.

12:11 Uhr

ADAC warnt vor Staus: "Reiserouten werden zeitweise zum Dauerparkplatz"

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(Foto: ADAC)

In ganz Deutschland sind Sommerferien und während sich die freie Zeit in einigen Bundesländern dem Ende zuneigt, hat sie in anderen erst begonnen. Die Sommerreisewelle nähert sich laut ADAC dem Höhepunkt und Reisende müssen auf deutschen Autobahnen vermehrt mit Staus rechnen. "Die Reiserouten werden zeitweise zum Dauerparkplatz", schreibt der Verkehrsklub in seiner Pressemitteilung. Dabei hätten es die Staus auf den Rückreisespuren genauso in sich wie die in Richtung Urlaubsziele.

Hier die besonders belasteten Fernstraßen (beide Richtungen) im Überblick:

   - Fernstraßen zur Nord- und Ostsee

   - A 1 Bremen - Hamburg - Puttgarden

   - A 3 Köln - Frankfurt - Nürnberg - Passau

   - A 5 Hattenbacher Dreieck - Frankfurt - Karlsruhe - Basel

   - A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg

   - A 7 Hamburg - Flensburg

   - A 7 Hamburg - Hannover - Kassel - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte

   - A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg

   - A 9 Berlin - Nürnberg - München

   - A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Speyer

   - A 81 Heilbronn - Stuttgart - Singen

   - A 93 Inntaldreieck - Kufstein

   - A 95/B 2 München - Garmisch-Partenkirchen

   - A 96 München - Lindau

   - A 99 Umfahrung München

11:53 Uhr

Indien schickt erstmals Raumsonde zum Mond

Nachdem der Start bereits verschoben werden musste, wird in Indien nun etwas Historisches gefeiert: Erstmals in der Geschichte des Landes ist eine Raumsonde zur Landung auf dem Mond ins All geschickt worden. Die unbemannte Sonde "Chandrayaan 2" startete mit einer Rakete vom südindischen Sriharikota aus, wie die Raumfahrtbehörde Isro mitteilte.

Sollte die Mission gelingen, wäre Indien das vierte Land, das nach den USA, der Sowjetunion und China eine weiche Mondlandung schafft. "Chandrayaan 2" hat unter anderem ein Landemodul mit einem Rover an Bord. Es soll im September auf dem kaum erforschten Südpol des Mondes auftreffen.

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11:29 Uhr

Johnson vergleicht Brexit mit Mondlandung - nur leichter lösbar

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Will der EU zeigen, wo es für Großbritannien langgeht: Boris Johnson.

(Foto: imago images / i Images)

Beim Brexit gibt es weiterhin keine Lösung für eine Grenzregelung zwischen Irland und Nordirland. Der voraussichtlich neue britische Premierminister Boris Johnson redet das Problem bewusst klein. Er hält einen geregelten EU-Austritt Großbritanniens zum 31. Oktober mit "Willen und Tatkraft" für machbar. Wenn es vor 50 Jahren schon möglich gewesen sei, zum Mond und zurückzufliegen, "dann können wir auch das Problem des reibungslosen Handels an der nordirischen Grenze lösen", schrieb Johnson im "Telegraph".

Wie für den Flug zum Mond gebe es auch dafür technische Lösungen. Johnson spielte damit auf den sogenannten Backstop an, den er strikt ablehnt. Diese Garantieklausel soll verhindern, dass zwischen dem britischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland wieder Grenzkontrollen eingeführt werden müssen. Johnson sieht in der Klausel ein "Instrument der Einkerkerung" Großbritanniens in Zollunion und Binnenmarkt.

10:50 Uhr

Franzosen entdecken verschollenes U-Boot nach 51 Jahren

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La Minerve im Januar 1968

(Foto: imago/ZUMA/Keystone)

Das U-Boot "La Minerve" war 1968 unter ungeklärten Umständen mit 52 Seeleuten an Bord verschwunden und trotz dreier groß angeleget Suchaktionen nie gefunden worden - bis jetzt. Forscher haben das Wrack nun vor Toulon im Mittelmeer entdeckt, teilte Verteidigungsministerin Florence Parly auf Twitter mit.

"Wir haben gerade die Minerva gefunden, es ist ein Erfolg, eine Erleichterung und eine technische Leistung. Ich denke an die Familien, die so lange auf diesen Moment gewartet haben", twitterte die Ministerin.

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10:29 Uhr

Künstlerin fertigt Schmuck aus Muttermilch

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Ein Taler oder eine Brosche? In jedem Fall Schmuck aus Muttermilch.

(Foto: picture alliance/dpa)

Schmuck aus Muttermilch - das klingt im ersten Moment abstrakt. Doch dahinter steckt auch eine Idee. Die Duisburger Künstlerin Melanie Käpple will anderen Müttern die Gelegenheit geben, die Zeit des Stillens "in Form eines schönen und ganz individuellen Schmuckstücks in Erinnerung zu behalten".

  • Interessierte Mütter schicken ein paar Tropfen ihrer Muttermilch an die Designerin. Käpple trocknet diese dann und vermischt sie mit Harz und anderen härtenden Materialien. Zuletzt wird das Ganze in Form geschliffen. Auch Haare oder Teile der Nabelschnur können verarbeitet werden.
  • Die Nachfrage nach den ungewöhnlichen Schmuckstücken ist größer als die Kapazitäten der Designerin. Daher muss sie nach eigenen Angaben ihre nächsten Kunden auslosen.
10:13 Uhr

Atomenergiebehörde-Chef Amano ist tot

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Yukiya Amano

(Foto: imago images / Xinhua)

Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO), Yukiya Amano, ist tot. Das teilte die Behörde mit. "Das Sekretariat der Internationalen Atomenergiebehörde bedauert, über den Tod von Generaldirektor Yukiya Amano zu informieren", heißt es in einer Erklärung an die IAEO-Mitgliedstaaten.

Der 72-jährige Japaner stand seit 2009 an der Spitze der in Wien ansässigen Behörde, die unter anderem die Einhaltung des internationalen Atomabkommens mit dem Iran überwacht. Die IAEO hat 171 Mitgliedstaaten.

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09:53 Uhr

Fast jeder Zweite zweifelt an Schutzvermögen der Polizei

Rund die Hälfte der Bürger in Deutschland zweifelt einer Umfrage zufolge an der Fähigkeit des Staates, sie vor Verbrechen zu schützen. In einer Umfrage des Instituts Insa im Auftrag der "Bild"-Zeitung stimmten 44 Prozent der Aussage zu, dass der Staat "die Sicherheit der Bürger nicht mehr ausreichend gewährleisten kann". 46 Prozent waren der Meinung, dass "die Polizei die Bevölkerung nicht effektiv beschützen kann".

Im Vergleich zu einer ähnlichen Umfrage vor einem Jahr gingen diese Zahlen leicht zurück. Die Mehrheit der Befragten - 57 Prozent - fühlt sich der Umfrage zufolge nach wie vor "generell sicher" in Deutschland.

09:23 Uhr

Im Gruselgraben: "Cats"-Shitstorm hat wissenschaftlichen Grund

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Vielleicht haben Sie den Trailer zur Musicalverfilmung "Cats" bereits gesehen. Falls nicht, sollten Sie das nachholen und sich selbst ein Bild darüber machen. Die Ankündigung des Films hat jedenfalls zu einem echten Shitstorm im Netz gesorgt, denn statt Musik und großartigen Schauspielern steht die Animation der Hauptfiguren im Mittelpunkt. In den sozialen Netzwerken wird der Film oft als "gruselig und seltsam", "Autounfall" oder ein "Albtraum" beschrieben.

Dabei hätten die Macher in Hollywood mit so einer Reaktion rechnen können, als sie sich entschlossen haben, Stars wie Jennifer Hudson, Jason Derulo, Rebel Wilson und Taylor Swift mit katzenartigen kuschligen Körpern zu animieren, ihre Gesichter und Hände aber menschlich zu gestalten. "Wenn Dinge menschlicher aussehen, finden wir sie normalerweise niedlicher - und wir mögen sie mehr. Wenn jedoch etwas fast genau wie ein Mensch aussieht, kann uns das ein bisschen beunruhigen", sagte Francis McAndrew, Professor für Psychology am Knox College, dem Onlineportal "Inverse".

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Rebel Wilson als Katze - niedlich oder seltsam?

(Foto: Universal Pictures)

Dieses Phänomen nennt sich das "Uncanny Valley" - auf Deutsch: der Gruselgraben. Er beschreibt eine Akzeptanzlücke der Zuschauer bei künstlichen Figuren. Demnach finden Menschen hochabstrakte und künstliche Figuren sympathischer als Figuren, die besonders menschenähnlich sind. Die Akzeptanz fällt der Theorie zufolge ab einem bestimmten Niveau der visuellen Abwandlung des Menschen schlagartig ab und steigt erst ab einem sehr hohen Niveau - beispielsweise bei einer besonders fotorealistischen Darstellung - wieder an. Und zwischen dem Abstieg und dem Anstieg liegt der Gruselgraben - und darin befindet sich der Theorie entsprechend auch "Cats".

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08:49 Uhr

"Avengers: Endgame" ist der erfolgreichste Film aller Zeiten

Es hatte sich ja bereits angebahnt, dass "Avengers: Endgame" einige Zuschauer in die Kinos locken würden. Nun ist der Streifen der Marvel Studios - unter der Regie von Anthony und Joe Russo - seit dem vergangenen Wochenende mit etwa 2,79 Milliarden Dollar Einspielergebnis offiziell der erfolgreichste Film aller Zeiten. "Avatar", inszeniert von James Cameron, hielt bisher den Rekord mit einem Einspielergebnis von etwa 2,789 Milliarden Dollar.

Mehr zu dem Thema lesen Sie hier.

 

08:22 Uhr

Kanada transportiert Lachse mit Helikoptern zu Laichgründen

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Königslachse können überwinden auf ihrer Reise zu den Laichgründen so manches Hindernis. Ein fünf Meter hoher Wasserfall ist allerdings eine zu große Hürde.

(Foto: imago/All Canada Photos)

"Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf". Über den Fortpflanzungstrieb der Fische sang bereits Thees Uhlmann, doch was wenn die Natur dem einen Strich durch die Rechnung macht? Nach einem Erdrutsch hängen im Westen Kanadas Tausende Lachse auf dem Weg zu ihren Laichgründen fest. Durch den herabgesetzten Boden hat sich im Fluss Fraser ein fünf Meter hoher Wasserfall gebildet, den die flussaufwärts schwimmenden Fische nicht überwinden können. Das berichtet der TV-Sender Global News.

Die Regierung der Provinz British Columbia will nun Hubschrauber einsetzen, um die Rot- und Königslachse in der entlegenen Gegend nordwestlich der Ortschaft Kamloops aufzunehmen und weiter oben im Fluss wieder auszusetzen.

Dies sei eine der Optionen, um den Fischen zu helfen, diese Barriere zu überwinden, teilte die Provinz mit. Demnach wird auch daran gearbeitet, den abgerutschten Felsen sowie Trümmer zu beseitigen. Bereits vergangene Woche hatten sowohl die Provinzregierung als auch Kanadas Regierung in einer gemeinsamen Mitteilung betont, alles Mögliche zu unternehmen, um Millionen von Lachsen zu ermöglichen, ihre Laichgründe zu erreichen.

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07:53 Uhr

Israel beginnt mit Abriss von Palästinenser-Häusern

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Unter Schutz von Soldaten beginnt der Bagger mit den Abrissarbeiten in Sur Baher.

(Foto: REUTERS)

Israel hat trotz Protesten der Palästinenser und internationaler Kritik mit dem Abriss von Gebäuden am Ostrand von Jerusalem begonnen. Bulldozer rückten unter dem Schutz Hunderter Soldaten und Polizisten auf das palästinensische Dorf Sur Baher vor. Die Bewohner wurden von den Sicherheitskräften aus ihren Häusern gebracht. Die Gebäude stehen dicht an einer militärischen Sperranlage.

Ein Gericht hatte den Abriss mit der Begründung genehmigt, dort könnten sich Attentäter verbergen. Israel hatte das Gebiet am Rande Ostjerusalems im Nahost-Krieg 1967 besetzt. Palästinenser befürchten, dass der Abriss der Häuser ein Präzedenzfall für andere ihrer Ortschaften entlang der Sperranlage an der Grenze ist. Diese zieht sich Hunderte Kilometer lang um und durch das von Israel besetzte Gebiet im Westjordanland.  

07:32 Uhr

Prinz George feiert mit Zahnlücke und England-Trikot

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Happy Birthday, George!

(Foto: dpa)

Mensch ist der groß geworden: Prinz George feiert heute seinen sechsten Geburtstag. Der Spross von Herzogin Kate und Prinz William hat nicht nur in England einen echten Hype um die Royal Babys losgetreten - auch wenn er selbst nichts dafür kann.

Und auch dieses Mal hat der Kensington Palast via Instagram neue Bilder von ihm geteilt. Neben den Aufnahmen ist zu lesen: "Alles Gute zum Geburtstag, Prinz George! Der Herzog und die Herzogin von Cambridge freuen sich sehr, anlässlich des sechsten Geburtstages seiner Königlichen Hoheit neue Fotos von Prinz George zu veröffentlichen." So geht royale Emotion. Immerhin strahlt der kleine George auf den Fotos - mit Zahnlücke und im Trikot der englischen Nationalmannschaft.

Hier lesen Sie mehr dazu.

Da gratulieren wir natürlich ebenfalls! Aus gegebenen Anlass gibt es hier das wohl schönste Geburtstagslied überhaupt:

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07:11 Uhr

Hoch "Yvonne" bringt Deutschland ins Schwitzen

Die neue Wetterwoche bringt uns die zweite Hitzewelle dieses Jahres. Denn in den nächsten Tagen klettern die Temperaturen meistens auf 30 Grad und mehr. Stellenweise sind sogar Spitzenwerte bis 40 Grad nicht auszuschließen.

Bereits heute sorgt Hoch "Yvonne" vor allem im Westen und Süden für viel Sonne nebst nur harmloser Wolken. Im Norden und Osten sind unterdessen noch kompaktere Wolken unterwegs, die Richtung Ostsee gelegentlich etwas Regen oder Nieselregen im Gepäck haben. Und diese Wolken gehören zur Warmfront von Tief "Uwe", was wiederum dazu führt, dass es mit den Temperaturen allmählich aufwärtsgeht.

So werden es an Rhein und Main heute häufig hochsommerlich heiße 30 bis 32 Grad. Ansonsten sind es gerne mal 24 bis 28 Grad. Lediglich der Norden und der Nordosten starten mit knapp 20 Grad doch eher kühl in die neue Woche. Doch das wird sich schon bald ändern. Hier die Einzelheiten.

Ihr Björn Alexander

06:54 Uhr

Studie: Neubauten können Wohnungsnot nicht auffangen

Der Wohnraum in deutschen Großstädten ist knapp. Jeder der aktuell auf Wohnungssuche ist, kann ein Liedchen davon singen. Laut einer Studie gibt es dafür einen Grund: Es werden schlichtweg zu wenig Wohnungen gebaut. So sei der Bedarf an Neubauwohnungen in Köln seit 2016 noch nicht mal zur Hälfte gedeckt worden (46 Prozent), heißt es in der Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Auch in Stuttgart wurden nur 56 Prozent der Wohnungen gebaut, die nötig gewesen wären. Nur etwas besser war die Lage in München (67 Prozent), Berlin (73) und Frankfurt am Main (78). Die Autoren der Studie haben aber auch Empfehlungen, um den Wohnungsnotstand zu mindern. Entscheidend hierfür sei in den Metropolen die Bereitstellung von Bauland, um Investoren anzulocken. Zudem sollten mancherorts alte Gebäude umgebaut werden, anstatt neue zu errichten.

In der Studie wird die Zahl der in den vergangenen drei Jahren fertiggestellten Wohnungen mit dem Bedarf verglichen, den sie anhand von Faktoren wie Bevölkerungsentwicklung und Leerständen schätzten. In den Jahren 2019 und 2020 werden den Angaben zufolge in ganz Deutschland je 342 000 neue Wohnungen benötigt, um den Bedarf zu decken. 2018 wurden nur 287 000 Wohnungen fertiggestellt.

Mehr zu der Studie können Sie hier lesen.

06:38 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser!

Die Woche startet mit angenehm warmen Temperaturen und auch der Tankerstreit mit dem Iran bleibt weiter ein heißes Thema. Kurz vor dem Wechsel an der Spitze seiner Regierung will Großbritannien nun den Iran nach den Tankervorfällen mit Strafmaßnahmen belegen.

Und diese Themen werden uns heute ebenfalls beschäftigen:

  • Nach dem Sieg seiner Partei bei der Parlamentswahl hat der prowestliche ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sein Ziel einer Beendigung des Krieges im Osten des Landes bekräftigt.
  • In den deutschen Metropolen werden einer Studie zufolge viel zu wenige Wohnungen gebaut. So werde der Bedarf an Neubauwohnungen in Köln noch nicht mal zur Hälfte gedeckt (46 Prozent), heißt es in der Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln.
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    Es geht auch ohne Konsole: Heute wird das Brettspiel des Jahres ausgezeichnet.

    (Foto: picture alliance/dpa)

  • Deutschland, Frankreich und andere EU-Staaten wollen heute in Paris erneut nach einer Lösung im Streit um die Seenotrettung im Mittelmeer suchen. An dem informellen Treffen von Innen- und Außenministern nimmt auch Bundesaußenminister Heiko Maas teil.
  • Zwei neue Studien sollen zur Aufarbeitung der Gewaltvorfälle bei den Regensburger Domspatzen beitragen. Zum Missbrauchsskandal in den Einrichtungen der Domspatzen war 2017 ein Abschlussbericht vorgelegt worden, demzufolge mindestens 547 Chorsänger Opfer von Gewalt geworden sind.
  • Wer errät das richtige Wort? Oder wird am schnellsten seine Karten los? Eine Jury zeichnet heute das "Spiel des Jahres" 2019 aus. Nominiert sind drei Titel: "Just One", "L.a.m.a." und "Werwörter".
  • Indien versucht erneut, seine Mondmission "Chandrayaan-2" zu starten.

Alle weiteren wichtigen und wissenswerten Meldungen wird Ihnen "Der Tag" natürlich ebenfalls liefern. Bei Fragen und Anregungen schreiben Sie mir doch einfach eine E-Mail. Mein Name ist Michael Bauer und ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche.

 

06:25 Uhr

Sanitäter in Mainz während Fahrt angeschossen

Während der Fahrt ist ein Sanitäter in Mainz durch das offene Fenster seines Rettungswagens von einem Geschoss getroffen und leicht verletzt worden. Am Sonntagabend fuhr der Wagen im Stadtgebiet, als der 24 Jahre alte Sanitäter am Arm getroffen wurde. Das Geschoss stamme laut Polizei von einem Luftgewehr oder einer Luftpistole.

Ein Sprecher der Polizei sagte, derzeit gehe man nicht von einem gezielten Schuss aus. Denn auch ein Verkehrsspiegel sei getroffen worden, zudem seien weitere Geschosse auf der Straße gefunden worden. Zeugen wurden am Abend bereits vernommen, die Ermittlungen laufen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

06:08 Uhr

China erhebt Zölle auf Edelstahl aus der EU

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Stahlproduktion im Hüttenwerk Duisburg - auch auf Produkte aus dem Ruhrgebiet werden künftig in China Importzölle erhoben.

(Foto: imago images / Rupert Oberhäuser)

Bereits vor einem Jahr hatte China eine Anti-Dumping-Untersuchung eingeleitet, nachdem die Preise für Edelstahl im Land kräftig gefallen waren. Gegen mehrere Edelstahlprodukte aus der Europäischen Union, Japan, Südkorea und Indonesien werden nun in der Folge Zölle eingeführt.

Die Zollsätze würden auf 18,1 bis 103,1 Prozent erhöht, teilte das Handelsministerium in Peking mit. Die neue Regelung soll bereits ab Dienstag gelten. Betroffen sind Edelstahlbolzen und warmgewalzte Edelstahlbleche.