Samstag, 25. Juli 2020Der Tag

mit Hedviga Nyarsik
Hedviga Nyarsik
22:24 Uhr

Das war Samstag, der 25. Juli 2020

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REUTERS

Liebe Leserinnen und Leser,

heute war ein ereignisreicher Tag: Nach dem juristischen Tauziehen um den Parteiausschluss von Andreas Kalbitz entscheidet nun das Bundesschiedsgericht, der Brandenburger Rechtsaußen ist nicht länger Mitglied bei der "Alternative für Deutschland". Im niederrheinischen Wesel ist ein Kleinflugzeug in ein Wohnhaus gestürzt. Einsatzkräfte können drei Menschen nur noch tot bergen. Für Erheiterung sorgte ein nackter Mann, der nur mit einer Maske über seinem Schritt durch London flanierte.

Bevor ich Sie in in eine erholsame Samstagnacht entlasse, möchte ich ihnen noch folgende Themen ans Herz legen. Ein Blick lohnt sich:

Das war's heute. "Der Tag" kehrt morgen in aller Früh' zurück. Bleiben Sie gesund!

22:10 Uhr

Bergsteiger in Tiroler Alpen von Felslawine erschlagen

Vier deutsche Alpinisten sind in den Tiroler Alpen von einer Felslawine überrascht worden. Dabei kam am Samstag ein 46-jähriger Bayer aus dem Landkreis Donau-Ries ums Leben, wie die Polizei in Innsbruck berichtete. Die Männer seien vom Schrankogel im Ötztal im hochalpinen Gelände abgestiegen, als das Unglück auf rund 3000 Metern Höhe passierte, sagte ein Polizeisprecher. Ein Mann aus der Gruppe wurde mit einer schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Rippenverletzung in ein Krankenhaus gebracht. Die anderen kamen mit leichten Verletzungen davon.

21:39 Uhr

Bei den Briten sollen die Pfunde purzeln - Angst vor zweiter Welle

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Auf Fish and Chips sollten die Briten künftig besser verzichten.

(Foto: REUTERS)

Kaloriengehalt auf Weinflaschen und Bierdosen, Junkfood-Werbung erst spät abends: Die britische Regierung will mit einer großen Kampagne die vielen übergewichtigen Briten zum Abnehmen in der Corona-Krise animieren. Allein in England sind fast 63 Prozent der Erwachsenen zu dick, wie aus einem Bericht der Gesundheitsbehörden hervorgeht. Zu viele Kilos können viele Erkrankungen fördern. Auch das Sterberisiko bei einer Covid-19-Lungenerkrankung steigt Untersuchungen zufolge an. Wissenschaftler rechnen im Herbst mit einer zweiten Infektionswelle in Großbritannien. Premierminister Boris Johnson wolle die Kampagne mit etwa zehn Millionen Pfund (etwa elf Millionen Euro) unterstützen, berichtet die Zeitung "The Guardian".

21:10 Uhr

Vier Menschen sterben bei Kleinflugzeugabsturz in der Schweiz

In der Nähe des Dreitausenders Gletscherspitze in der Schweiz ist ein Kleinflugzeug abgestürzt. Dabei kamen oberhalb von Blatten im Lötschental vier Personen ums Leben, wie die Kantonspolizei Wallis berichtete. Bei den Opfern handle es sich um zwei Schweizer im Alter von 66 und 50 Jahren und zwei Österreicher von 50 und 46 Jahren. Feuerwehr und Rettungskräfte wurden per Helikopter der Air Zermatt zur Absturzstelle geflogen, konnten aber nur noch den Tod der Flugzeuginsassen feststellen. Das Kleinflugzeug war auf einen Rundflug. Es war morgens in Reichenbach im Berner Oberland gestartet und sollte dort auch wieder landen.

20:30 Uhr

Mann über Tage in Wohnung festgehalten - und wohl gequält

Ein Mann ist mehrere Tage in einer Wohnung im nordrhein-westfälischem Schwerte festgehalten und schwer verletzt worden. Tatverdächtig sind drei Kollegen des Mannes, wie ein Polizeisprecher sagte. Zunächst hatte die "Bild"-Zeitung berichtet. Das Ganze soll sich am vergangenen Wochenende abgespielt haben. Die Männer seien alle als Leiharbeiter tätig, sagte der Sprecher weiter. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Der Mann wurde nach Hagen ins Krankenhaus gebracht.

Laut "Bild" wurde der Mann über 72 Stunden festgehalten und gequält. Ein Polizeisprecher wollte das am Abend zunächst nicht bestätigen und verwies auf die laufenden Ermittlungen.

20:02 Uhr

Städtebund fordert mehr Alkoholverbote gegen Krawalle

Nach den nächtlichen Ausschreitungen in Stuttgart und Frankfurt am Main mehren sich Forderungen nach Alkohol-Sperrgebieten in Städten, um Krawalle zu verhindern. "Die Kommunen sollten in größerem Umfang ermächtigt werden, für bestimmte Bereiche Alkoholverbote auszusprechen oder auch öffentliche Bereiche für bestimmte Zeiten zu sperren", sagte Gerd Landsberg, der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Es sei eine bedauerliche Entwicklung, die "natürlich auch die große Mehrheit der Menschen trifft, die sich ordnungsgemäß verhalten".

19:32 Uhr

So heiß war es auf Spitzbergen seit 40 Jahren nicht mehr

Wissenschaftler warnen schon seit Jahren: In der Arktis schreitet die Klimaerwärmung doppelt so schnell voran wie im Rest der Welt. Auf Spitzbergen ist nun die höchste Temperatur seit über 40 Jahren gemessen worden. Der Spitzenwert von 21,2 Grad wurde nach Angaben des norwegischen Instituts für Meteorologie in Oslo am heute am Nachmittag erreicht. Demnach war es auf dem Arktis-Archipel seit Beginn der Wetteraufzeichnungen nur ein einziges Mal noch wärmer: Im Juli 1979 zeigte das Thermometer dort 21,3 Grad an.

Die hohen Temperaturen werden nach Angaben des Instituts voraussichtlich bis Montag anhalten. Sie liegen deutlich über den Normaltemperaturen auf der Inselgruppe im arktischen Ozean: Im Juli, dem heißesten Monat des Jahres, ist es dort normalerweise gerade einmal fünf bis acht Grad warm.

19:02 Uhr

CSD-Parade zieht durchs Netz statt durch Berlins Straßen

Statt auf Berlins Straßen wird es dieses Jahr im Internet bunt: Mit einem Livestream statt Straßenumzug ist der 42. Christopher Street Day am Nachmittag erstmalig online gestartet. Wegen der Corona-Pandemie wurde im Haus der Statistik am Alexanderplatz ein Studio mit Livebühne aufgebaut. Rund 30 Organisationen und Vertreter verschiedener Gruppen beteiligten sich an dem Multimedia-Event unter dem Motto "Don't hide your Pride!".

"Wir dürfen in unserer Stadt, in unserem Land nicht akzeptieren, dass es Übergriffe gibt", sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller vor einem Regenbogen-Banner am Roten Rathaus. "Es gibt Trans- und Homophobie, es gibt Ausgrenzung, es gibt Gewalt." Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Claudia Roth, forderte "gleiche Rechte und nicht nur ein bisschen gleiche Rechte". Die Unterdrückung von Homosexuellen in osteuropäischen Ländern dürfe nicht vergessen werden.

18:31 Uhr

Fleetwood-Mac-Mitgründer Peter Green ist tot

Einst gründete er zusammen mit Bob Brunning und Mick Fleetwood die britische Kult-Band Fleetwood Mac, nun ist der Rockmusiker Peter Green im Alter von 73 Jahren gestorben. Das bestätigte seine Familie. Er sei friedlich im Schlaf von uns gegangen, heißt es in ihrem Statement.

Green prägte entscheidend die Blues-, Rock- und Popszene der späten 1960er Jahre. Doch dann verließ er Fleetwood Mac nach einem letzten Auftritt 1970, als er mit psychischen Problemen und Drogenmissbrauch kämpfte.

17:54 Uhr

Familie verliert Wohnwagen während der Fahrt - und merkt es nicht

Eine Familie hatte es im sächsischen Vogtland wohl besonders eilig in den Urlaub zu kommen: Sie verlor ihren Wohnwagen während der Fahrt - und hat dies erst Kilometer später bemerkt. Wie die Polizeidirektion Zwickau mitteilte, hatten die Urlauber aus dem Landkreis Rosenheim eine Rast gemacht und auf die Autobahn 72 zurückfahren wollen. Kurz vor der Anschlussstelle Zwickau-West bemerkten sie dann das Fehlen des Wohnwagens. Er wurde Kilometer entfernt auf der Bundesstraße 173 in Gospersgrün quer auf der Straße stehend gefunden. Wieder angehängt konnte die Fahrt in den Urlaub weitergehen.

17:21 Uhr

Einbrecher versuchen in Katie Prices Villa einzudringen

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Katie Price

(Foto: REUTERS)

Erneute Hiobsbotschaft für Katie Price: Eine Gruppe von Männern hat versucht in die Villa des 42 Jahre alten britischen Models einzubrechen, wie die Boulevard-Zeitung "The Sun" meldete. Dem Bericht zufolge wurde Price durch eine Nachbarin gewarnt, der die unbekannten Personen auf dem Grundstück verdächtig erschienen. Ob es zu Festnahmen durch die Polizei kam, ist nicht bekannt.

Erst Anfang Juli wurde bei Price eingebrochen. Die Täter hinterließen dabei das Haus im Chaos.

16:35 Uhr

Kleinflugzeug stürzt in Wohnhaus - drei Menschen sterben

In Wesel in Nordrhein-Westfalen ist ein Ultraleichtflugzeug in ein Wohnhaus gestürzt und in Flammen aufgegangen. Dabei seien drei Menschen getötet worden, teilte die örtliche Polizei mit. Zwei weitere Menschen seien verletzt gerettet worden. Der Pilot der Unglücksmaschine werde noch vermisst. Polizei, Feuerwehr und Rettungssanitäter hätten einen "größeren Einsatz" gestartet, die Gegend sei abgesperrt worden.

Das Flugzeug sei auf das Hausdach gestürzt. Dies habe daraufhin Feuer gefangen. Der Brand sei mittlerweile unter Kontrolle, hieß es am Nachmittag. Bei der Begehung hätten Feuerwehrleute ein kleineres, leicht verletztes Kind entdeckt. Vermutlich handele es sich um ein Kind, das in dem Haus mit nach Angaben des Sprechers fünf Wohnungen lebe.

In der Nähe der Absturzstelle fanden die Rettungskräfte einen Fallschirm. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um den Notfallbremsfallschirm des Flugzeugs handelt. Vermutlich sei das Flugzeug vom Flugplatz Marl aus gestartet, sagte der Sprecher weiter.

16:08 Uhr

Zerbricht Kim und Kanyes Ehe an seiner Krise?

Seit Kanye West bei einer kuriosen Wahlkampfveranstaltung in Tränen ausgebrochen ist, will er seine Frau Kim Kardashian nicht mehr sehen. Das berichtet ein Insider der US-Seite "TMZ". So sehr sie sich auch bemühe - er nehme weder ihre Anrufe an noch reagiere er auf ihre Bitte, zu ihm nach Wyoming fliegen zu dürfen. Dort hat sich der Rapper vor Tagen auf seiner Ranch verschanzt.

Kim versuche mit ihrem Mann über seinen mentalen Zustand zu sprechen und ihm irgendwie zu helfen, doch Kanye blocke komplett ab. Vorher hatte West seine Frau in mehreren wirren Tweets beschimpft, die er aber später wieder löschte. So deutete er an, sie habe ihn betrogen und sprach dann sogar von Scheidung: "Ich habe versucht, mich scheiden zu lassen, seit Kim sich mit Meek (…) getroffen hat", hieß es in dem kurzzeitig veröffentlichten Tweet.

15:27 Uhr

Weltrekord: Norweger singt 50 Stunden lang Elvis-Lieder

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Kaum zu unterscheiden: Kjell Henning Bjornestad in seiner vollen Elvis-Montur.

via REUTERS

"It's Now or Never": Getreu diesem Song seines großen Vorbildes hat der Norweger Kjell Henning Bjornestad, Künstlername "Kjell Elvis", einen neuen Weltrekord im Elvis-Singen aufgestellt. Der 52-Jährige beendete heute in Oslo seinen Gesangsmarathon in voller Elvis-Montur nach 50 Stunden, 50 Minuten und 50 Sekunden. Damit brach er den über 16 Jahre alten Guinness-Weltrekord des deutschen Musikers Thomas "Curtis" Gäthje um mehr als sieben Stunden.

Bjornestad hatte seinen Auftritt am Donnerstag in einer Bar im Zentrum von Oslo begonnen. Seinem Manager zufolge war dem Künstler empfohlen worden, nicht zu sehr auf Kaffee zu setzen, um die zwei Nächte durchzuhalten. Stattdessen habe er sich mit Fruchtshakes, Obst und Energieriegeln bei Kräften gehalten. Trotz allem war seine Stimme zum Ende hin etwas heiser.

Das Fazit des erschöpften Bjornestad nach seinem Auftritt: "Ich werde das nie wieder tun." Muss er wahrscheinlich auch nicht. So schnell wird ihm wohl keiner den Weltrekord streitig machen.

14:50 Uhr

Vater überfährt einjährigen Sohn auf Bauernhof - Junge stirbt

Tragisches Unglück in Nordrhein-Westfalen: Ein 26 Jahre alter Vater hat beim Rangieren mit einem Kleintransporter auf einem Bauernhof in Hamminkeln in Nordrhein-Westfalen seinen einjährigen Sohn übersehen und tödlich verletzt. Der Junge sei heute früh noch an der Unfallstelle gestorben, teilte die Polizei mit. Die Angehörigen wurden durch Notfallseelsorger der Polizei betreut. Die weiteren Umstände waren zunächst unklar, die Ermittlungen dauerten an.

Ein ähnlicher Fall hatte sich bereits Ende Mai in Velbert ereignet: Ein 24 Jahre alter Vater hatte beim Zurücksetzen seines Autos sein dreijähriges Kind überrollt. Das Mädchen war von dem Wagen zu Boden geworfen und von einem Rad überrollt worden. Es war kurze Zeit später im Krankenhaus an den schweren Verletzungen gestorben.

14:27 Uhr

Schichtwechsel

Mein Kollege Max Raudszus hat sich in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet. Bis in den späten Abend werde ich Sie im "Tag" mit Nachrichten versorgen. Mein Name ist Hedviga Nyarsik und bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie mir doch einfach eine E-Mail unter hedviga.nyarsik[at]nama.de.

14:12 Uhr

Zuschauerin entdeckt im TV Krebs-Tumor bei Reporterin

Eine Fernsehreporterin im US-Bundesstaat Florida hat von ihrer Krebserkrankung nach eigenen Angaben durch die E-Mail einer Zuschauerin erfahren. "Sie sah einen Knoten an meinem Hals. Sagte, er erinnere sie an ihren eigenen. Ihrer war Krebs. Es stellte sich heraus, das meiner es auch war", schrieb Victoria Price vom Kanal WFLA in Florida auf Instagram. Nun begebe sie sich in Behandlung, der Tumor mitsamt ihrer Schilddrüse werde entfernt. "Hätte ich diese E-Mail nie erhalten, hätte ich meinen Arzt nie angerufen. Der Krebs hätte sich weiter ausgebreitet", so Price.

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13:58 Uhr

Trump lockert Regeln für Handel mit Kriegsdrohnen

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Bislang steht Partnern der USA nach Auffassung Trumps nur "unterdurchschnittliche Technologie" zur Verfügung.

(Foto: imago/Hollandse Hoogte)

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump lockert die Kontrollen für den Export bewaffneter Drohnen. Wie das Weiße Haus mitteilte, unterzeichnete Trump eine Anordnung, die ein Abweichen von der 1987 getroffenen Vereinbarung zur Kontrolle von Raketentechnologie (MTCR) ermöglicht. Die MTCR soll über von den 35 Mitgliedern anerkannte Exportkontroll-Listen die Verbreitung von ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen einschränken. Solche Systeme gelten als Trägertechnologie für Massenvernichtungswaffen. Mit der jetzt von Trump unterzeichneten Regelung gelten bewaffnete Drohnen nicht mehr als Technologie, deren Export streng beschränkt ist, sondern als Waffen, über deren Ausfuhr von Fall zu Fall entschieden wird. Damit können künftig die "Reaper"- und "Predator"-Drohnen, die vom US-Militär eingesetzt werden, sowie andere unbemannte Luftfahrzeuge von US-Rüstungsherstellern leichter exportiert werden.

Mit dem Schritt schwäche die Trump-Regierung einmal mehr die internationalen Kontrollen über den Export tödlicher Drohnen, erklärte der demokratische Senator Bob Menendez. Die Entscheidung erhöhe die Wahrscheinlichkeit, dass die USA "einige unserer tödlichsten Waffen an Menschenrechtsverletzer in der ganzen Welt exportieren".

13:14 Uhr

Buch: Das steckt hinter Harrys und Meghans Bruch mit den Royals

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Mussten angeblich zurückstecken: Harry und Meghan (hinten).

(Foto: imago images/i Images)

"Ich brauche diesen Filmmoment nicht, wo wir aus einem Auto steigen und Hunderten von Fotografen zuwinken, ehe wir ein Gebäude betreten." Diese Worte soll Prinz Harry Freunden gegenüber verloren haben, glaubt man den Schilderungen der Journalisten Omid Scobie und Carolyn Durand im neuen Buch "Finding Freedom: Harry and Meghan and the Making of A Modern Royal Family". Am Wochenende wurden erste Ausschnitte daraus in der "Times" veröffentlicht, die zeigen, wie zerrüttet das Verhältnis von Harry und Meghan zum britischen Königshof sein soll.

Hauptsächlich hat Frustration die beiden dazu getrieben, dem Königshaus im April 2019 den Rücken zu kehren, wie aus den Berichten hervorgeht. Die beiden sollen demnach enttäuscht darüber gewesen sein, wie sie von der Königsfamilie sowie den Angestellten am Hof behandelt wurden.

Sie hätten den Journalisten zufolge zurückstecken müssen und seien von hochrangigen Royals wie etwa Prinz Charles oder Prinz William "in den Hintergrund gedrängt" worden. Das Paar habe den Rest der Familie mit seiner Popularität nicht "in den Schatten" stellen dürfen, zitiert "The Sun" eine Stelle aus den veröffentlichten Kapiteln.

12:55 Uhr

Bewohner stirbt bei Brand in Sozialunterkunft

Bei einem Brand in einer Sozialunterkunft im württembergischen Herrenberg ist in der Nacht ein Bewohner ums Leben gekommen. Bei dem Toten handle es sich vermutlich um einen 59-Jährigen, dessen Zimmer beim Eintreffen der Feuerwehr "bereits im Vollbrand" gestanden habe, teilte das Polizeipräsidium Ludwigsburg mit. Rund 50 Feuerwehrleute seien am Brandort im Einsatz gewesen.

Bewohner hatten wegen der starken Rauchentwicklung die Feuerwehr alarmiert. Vier Feuerwehrleute und ein Bewohner hätten Rauchvergiftungen erlitten, teilte die Polizei weiter mit. Das Gebäude sei nicht mehr bewohnbar, der Sachschaden werde auf 80.000 Euro geschätzt.

Die Brandursache sei unklar, hieß es in einer Polizeimitteilung. Kriminaltechniker der Polizei sind demnach zur Ermittlung im Einsatz. Die Bewohner des Hauses wurden anderweitig in Herrenberg untergebracht.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:42 Uhr

"Brasiliens berühmteste Kobra" lässt mit Koma-Biss Kriminelle auffliegen

In Brasilien ist die Polizei dank einer seltenen Kobra einem mutmaßlichen Tierhändlerring auf die Schliche gekommen. Bei einer Razzia wurden zahlreiche Wildtiere auf einem Grundstück gefunden, zwei Mitarbeiter der brasilianischen Umweltbehörde wurden entlassen. Auslöser für die Ermittlungen war ein Biss der Kobra, der einen Tiermedizinstudenten ins Koma versetzte. Die Frage, wie die eigentlich in Asien beheimatete Monokelkobra in den Besitz des Studenten kam, führte zu weitreichenden Ermittlungen der Polizei, er wurde zu einer Geldstrafe von etwa 10.000 Euro verdonnert. Im Zuge der Ermittlungen fanden die Beamten auf dem Grundstück eines Freundes des Studenten noch weitere Tiere, darunter drei Haie, sieben Schlangen, eine Muräne und eine Echse. Die beiden entlassenen Beamten der Umweltbehörde Ibama werden verdächtigt, einem Wildtierhändlerring illegale Einfuhrgenehmigungen beschafft zu haben.

Die Kobra "Naja" lebt jetzt im Zoo von Brasília und ist eine Internet-Sensation. Ein Twitter-Konto, das auf den Namen der Schlange (@najaoriginal) eröffnet wurde, hat schon fast 50.000 Fans. Der Zoo zeigte "Brasiliens berühmteste Kobra" gestern in einem Live-Video auf Instagram.

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11:01 Uhr

Bizarre Behörden-Posse: Bundesland will Ampelfrauen verbieten

Fünf Jahre lang regeln Ampelfrauen in Halle den Verkehr. Das funktioniert zwar reibungslos, soll jetzt aber verboten werden. Das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt merkt an, die weiblichen Verkehrslichter könnten für Verwirrung sorgen und sorgt damit selbst für reichlich Stirnrunzeln.

10:31 Uhr

Fleischindustrie warnt vor deutlich steigenden Preisen

Die deutsche Fleischwirtschaft hält das von der Bundesregierung geplante Verbot von Werkverträgen und Leiharbeit in ihrer Branche für verfassungswidrig und prognostiziert deutlich steigende Fleischpreise. In einer Stellungnahme des Sozialpolitischen Ausschusses der Branche zum Gesetzentwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil heißt es laut der "Neuen Osnabrücker Zeitung", es sei nicht erklärbar, warum beim Portionieren und Verpacken von Käse künftig anderes Arbeitsrecht gelten solle als bei Wurst. Das Gesetz gehe zu weit und stelle eine "abstruse Ungleichbehandlung" gegenüber anderen Branchen dar, zitiert die "NOZ" weiter aus dem Schreiben. Würden Werkvertrag und Leiharbeit verboten, verteure das die Produktion. "Der Verbraucherpreis dürfte demzufolge um 10 bis 20 Prozent je Kilo und Produkt ansteigen", heißt es in der Stellungnahme. Es sei damit zu rechnen, dass die Produktion ins Ausland abwandere - inklusive der Tierhaltung. Eine Herstellung in Deutschland sei dann nicht mehr wettbewerbsfähig.

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09:35 Uhr

Brüste "noch so riesig": Chrissy Teigen erwägt weitere OP

Chrissy Teigen hatte sich Mitte Juni einer OP unterzogen und ihre Brustimplantate entfernen lassen. "Ich hole meine Brüste raus!", kündigte die 34-Jährige zuvor auf Instagram zu einem Oben-ohne-Bild an, auf dem Herz-Emojis das Nötigste bedeckten. In einer Instagram Story hat Teigen ihren Fans nun verraten, dass sie sich eine weitere OP für eine Brustverkleinerung vorstellen kann. "Ich dachte nicht, dass meine Brüste nach der Operation noch so riesig sind", erklärte Teigen mit ernstem Gesicht. Ihren Followern zeigt sie dabei eine Kette, die ihr nur knapp über beide Brüste fällt.

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Im Mai erklärte Teigen zu ihrer Entscheidung, sich die Implantate entfernen zu lassen, dass diese viele Jahre lang großartig für sie gewesen seien. Es sei allerdings die Zeit gekommen, um zu ihrer natürlichen Form aus "reinem Fett" zurückzukehren. Sie freue sich schon wieder darauf, bequem auf dem Bauch liegen und den Reißverschluss bei einem Kleid in ihrer Größe schließen zu können.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:43 Uhr

Einer der kältesten Orte der Welt meldet Hitze-Rekord

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In Sibirien lodern Dutzende Brände.

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

Eine ungewöhnliche Hitzewelle hat in Sibirien für einen Temperaturrekord gesorgt. In der Stadt Werchojansk in Jakutien, die als einer der kältesten bewohnten Orte der Welt gilt, seien am 20. Juni 38 Grad gemessen worden, ein Rekord für die Messstation, berichtete die Weltwetterorganisation (WMO). In den Monaten Januar bis Juni hätten die Temperaturen fünf Grad Celsius über dem Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010 gelegen, im Juni allein seien es zehn Grad über dem Durchschnitt gewesen.

Auch wenn das Wetter in der Region unter anderem durch eine Nordverlagerung des Jetstreams - eines Starkwind-Bandes in der Troposphäre - beeinflusst werde, wäre eine solche Hitzewelle nach einer Analyse von WMO-Experten ohne den Klimawandel praktisch unmöglich gewesen. Das zweite Jahr in Folge tobten wegen der Hitze innerhalb des Polarkreises verheerende Brände. Das nördlichste zurzeit aktive Feuer befinde sich weniger als acht Kilometer vom Arktischen Ozean entfernt, so die WMO. Auf russischen Satellitenaufnahmen seien am 22. Juli 188 wahrscheinliche Brandherde zu sehen gewesen.

07:50 Uhr

Splitternackter läuft nur mit Atemmaske im Schritt durch Shopping-Meile

Seit gestern gelten in England neue Regeln und Hinweise zum Tragen von Masken. Dieser Mann hat den neuen Kodex aber vielleicht nicht ganz richtig verstanden. Auf der Londoner Shopping-Meile Oxford Street zieht er wohl so ziemlich alle Augen auf sich. Denn er trägt zwar eine Maske - dafür allerdings nichts anderes. Splitternackt läuft er die Einkaufsmeile entlang, nur seine Genitalien sind von dem kleinen Stück Stoff verdeckt. Was genau hinter der Aktion steckt - Statement oder Stuss - ist unklar.

Und, nur dass es da keine Missverständnisse gibt: Bei dieser Anwendung bringt die Maske gegen das Coronavirus genau gar nichts. Außer vielleicht, wenn dadurch alle anderen auf ein paar Meter Abstand gehen.

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07:10 Uhr

Bei Ausflugsplänen ist Eile geboten: Am Nachmittag kommt Regen

Mit Sonne pur und blauem Himmel ist es vorerst vorbei. Zwar beginnt der Samstag noch freundlich, aber ab dem Nachmittag fällt im Nordwesten erster Regen.

Sonntag kommt Tief "Christiane" dann in ganz Deutschland an.

06:20 Uhr

Manipuliert Trump die US-Wahlkarte? Demokraten klagen

Eine Gruppe von 35 meist demokratischen US-Bundesstaaten, Städten und Landkreisen hat Präsident Donald Trump wegen seiner Anordnung verklagt, beim Zuschnitt von Wahlkreisen künftig illegal Eingewanderte auszuschließen. In den beim Bundesgericht in Manhattan eingereichten Unterlagen wird Trumps Plan als verfassungswidrig bezeichnet. Das Weiße Haus lehnte einen Kommentar dazu ab.

Kritiker sagen, dass Trump mit seiner in dieser Woche veröffentlichten Direktive seiner Republikanischen Partei helfen könnte. So dürften Sitze aus den demokratischen Staaten mit einer großen Einwandererbevölkerung in republikanische Bundesstaaten verschoben werden. Dadurch könnten die Republikaner mehr Sitze im Repräsentantenhaus erhalten. Das würde sich bereits auf die nächste Parlamentswahl auswirken, die im November parallel zur Präsidentenwahl durchgeführt wird.

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht