Das war Freitag, der 28. Februar 2025
Liebe Leserinnen und Leser,
puh, durchatmen. Was war das für ein beispielloser Abend? US-Präsident Donald Trump empfängt seinen ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj in Washington. Es soll um mögliche Friedensverhandlungen Kiews mit Moskau und einen Deal um seltene Erden zwischen der Ukraine und den USA gehen. Es kommt aber ganz anders. Trump und sein Vize, JD Vance, versuchen, ihren Gast vor laufender Kamera vorzuführen und zu demütigen. Ein Eklat, wie er selten geschieht und der diesen Tag überschattet - mit ungewissem Ausgang.
Da fällt es fast schwer, weitere wichtige Themen zu benennen. Eines ist sicherlich die Frage, was zum Tod von Schauspieler Gene Hackman und seiner Frau geführt hat. Da gibt es nach wie vor große Fragezeichen, vor allem, nachdem sich der Anfangsverdacht einer Gasvergiftung offenbar nicht bestätigt hat.
Auch die Geschichte um die Schüsse vor dem Gerichtsgebäude in Bielefeld geht weiter. Der Bruder des 2024 getöteten Boxers sitzt mittlerweile in U-Haft. Die Behörden gehen davon aus, dass er die Schüsse auf Angehörige des mutmaßlichen Mörders verübt hat.
Positive Stimmung erhoffen sich derzeit, vor allem in West- und Südwestdeutschland, viele Menschen vom Karneval. Die können leider nicht alle genießen. So zeigten zwei Frauen an Weiberfastnacht Vergewaltigungen an. In beiden Fällen sollen sie in mobilen Toiletten passiert sein.
Ich hoffe, Sie haben heute wenigstens die ein oder andere positive oder hoffnungsvolle Meldung bei uns lesen können. Kommen Sie gut in den Abend und haben ein erholsames Wochenende. Ab Montagfrüh ist der "Tag" wieder für Sie da. Gute Nacht.
Frau stirbt bei Brand in Einfamilienhaus in Erftstadt
Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Erftstadt südwestlich von Köln ist eine 59 Jahre alte Frau ums Leben gekommen. Für sie sei am Abend jede Hilfe zu spät gekommen, sagte eine Polizeisprecherin. Wie genau es zu dem Feuer kommen konnte, ist noch unklar.
Anwohner hatten die Einsatzkräfte alarmiert, nachdem sie Qualmwolken aus dem Haus beobachtet hatten. Die Feuerwehrleute holten die Frau aus dem Gebäude, konnten sie aber nicht mehr retten. Im Haus wurde außerdem ein toter Hund entdeckt. Hinweise auf Fremdverschulden gebe es nicht, sagte die Polizeisprecherin. Die Kripo nahm Ermittlungen zur Brandursache auf.
Verrissen und gefloppt - Regielegende erhält "Goldene Himbeere" ...und freut sich
Regielegende Francis Ford Coppola, der mit bahnbrechenden Filmen wie "Apocalypse Now" und "Der Pate" Filme für die Ewigkeit schuf, hat einen Preis gewonnen, den sich gewöhnlich niemand wünscht. Die Verleiher der "Goldenen Himbeeren" oder "Razzies" erklärten Coppola für sein Science-Fiction-Epos "Megalopolis" zum schlechtesten Regisseur. Doch der Filmemacher gab sich demonstrativ erfreut.
Dies sei eine Ehre in einer Zeit, "in der so wenige den Mut haben, gegen die vorherrschenden Trends beim Filmemachen anzugehen", schrieb Coppola auf Instagram. Er dankte seinen "Megalopolis"-Kollegen, die mit ihm ein "Kunstwerk" geschaffen hätten. Er wolle daran erinnern, dass es bei Kassenerfolgen nur um Geld gehe - und das habe "wie Krieg, Dummheit und Politik keinen echten Platz in unserer Zukunft".
Das teure Epos mit Schauspieler Adam Driver als visionärer Erfinder in der futuristischen Stadt New Rome wurde von vielen Kritikern als überfrachtet verrissen und floppte an den Kinokassen.
Nicht Marburg-Fieber oder Ebola - Neue Spur bei Krankheit X
Hinter einem mysteriösen Krankheitsausbruch im Westen der Demokratischen Republik Kongo stecken nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) womöglich Vergiftungen. Der Notfall-Direktor der WHO, Mike Ryan, sagte bei einer Pressekonferenz, Tests auf hämorrhagische Fieber wie Marburg oder Ebola seien negativ gewesen. Es sehe eher "nach einem toxischen Ereignis aus", erläuterte Ryan.
Demnach könnte die Vergiftung eine biologische Ursache haben, wie etwa eine Meningitis, oder von Kontakt mit chemischen Substanzen herrühren. Örtliche Behörden hätten darauf hingewiesen, dass es ein "sehr hohes Verdachtsmoment für ein Vergiftungsereignis" im Zusammenhang mit einer Wasserquelle in einem Dorf gebe, sagte Ryan.
Zuvor waren im Territorium Basankusu in der Provinz Equateur nach WHO-Angaben 158 Krankheits- und 58 Todesfälle gemeldet worden. Vergangene Woche erkrankten 141 weitere Menschen. Im nahegelegenen Territorium Bolamba waren vergangenen Monat zwölf Menschen erkrankt, acht starben.
Papst Franziskus muss sich erbrechen und erleidet "Atemkrise"
Der an einer Lungenentzündung erkrankte Papst Franziskus hat nach Angaben des Vatikans erneut eine "Atemkrise" erlitten. Wegen Atemkrämpfen habe der Papst sich erbrochen und seine Atemwerte hätten sich abrupt verschlechtert, erklärte der Vatikan am Abend. Ihm sei daher Sauerstoff verabreicht worden, hieß es weiter. Er habe gut auf die Behandlung angeschlagen und sei stets bei Bewusstsein gewesen, heißt es weiter.
Nach Vatikanangaben trat beim Kirchenoberhaupt ein sogenannter Bronchospasmus auf, also eine Verkrampfung der die Bronchien umspannenden Muskulatur.
AfD ist zweitstärkste Kraft und kassiert von CDU-Chef Merz dennoch eine Watsche
Neu gewählter Bundestag, alte Fragen. Etwa: Bekommt die AfD einen Vizepräsidenten? Geht es nach dem Kanzler in spe, Friedrich Merz, lautet die Antwort: nein. Der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS) sagte er, dass dies ein Staatsamt sei. "Und ich werde der Unionsfraktion nicht empfehlen, eine AfD-Abgeordnete oder einen AfD-Abgeordneten in ein Staatsamt zu wählen."
Die AfD stellt nach der Bundestagswahl die zweitgrößte Fraktion im Parlament und hat bereits ihren Anspruch angemeldet, einen Vizepräsidentenposten zu besetzen. Seit ihrem erstmaligen Einzug in den Bundestag 2017 ist sie nicht im Parlamentspräsidium vertreten. Sämtliche Kandidaten für einen Vizepräsidenten erhielten bisher nicht die erforderliche Mehrheit.
Merz bekräftigte, dass CDU-Beschlüsse eine Zusammenarbeit mit Linkspartei und AfD verbieten. "Dabei wird es bleiben."
Gesundheit spielt nicht mit - Justin Timberlake muss Konzert erneut absagen
Justin Timberlake wandte sich am vergangenen Donnerstag an seine Fans auf Instagram. Der Sänger musste das für den Abend geplante finale Konzert seiner "Forget Tomorrow World Tour" in Columbus, Ohio, absagen. "Ich bin am Boden zerstört", schrieb er in seinem Post. Timberlake erklärte in seiner emotionalen Nachricht, dass er zum Soundcheck erschienen sei, jedoch bereits mit Grippesymptomen zu kämpfen hatte. "Die Grippe hat mich jetzt vollständig erwischt", teilte der Star mit. "Es tut mir so leid, euch und mein Team zu enttäuschen, das so hart gearbeitet hat, um diese Show zu ermöglichen." Der Sänger versicherte seinen Fans, dass sie eine Rückerstattung ihrer Ticketkosten erhalten werden.
Besonders bitter: Die Show in Columbus war bereits im Oktober verschoben worden, als Timberlake mit einer Bronchitis und einer Kehlkopfentzündung zu kämpfen hatte. Damals musste der Popstar mehrere Konzerte verschieben und versprach seinen Fans: "Ich werde es wiedergutmachen." Auch eine Rückenverletzung führte dazu, dass Timberlake ein Konzert seiner Tour im vergangenen Jahr absagen musste. Der Großteil der Fans zeigte großes Verständnis in der Kommentarspalte und überbrachte dem Sänger Genesungswünsche.
Mit Überraschungssieger befreundet? Rumäniens Parlament feuert Leiter der Wahlbehörde
Gut zwei Monate vor der Wiederholung der Präsidentenwahl hat Rumäniens Parlament den Leiter der Wahlbehörde Medienberichten zufolge entlassen. Das Votum gegen Toni Grebla erfolgte mit großer Mehrheit, nachdem er das Vertrauen der bürgerlich-sozialdemokratischen Regierungskoalition verloren hatte. Den Antrag hatte die Leitung des Abgeordnetenhauses gestellt.
Zur Begründung hieß es unter anderem, Grebla habe dem Ansehen seiner Behörde geschadet. Zuvor hatten rumänische Medien berichtet, dass Grebla freundschaftliche Kontakte zum Umfeld des rechtsextremen und kremlfreundlichen Ex-Präsidentenkandidaten Calin Georgescu gepflegt habe.
Gegen Georgescu ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf "Anstiftung zu Aktionen gegen die verfassungsmäßige Ordnung" und Gründung einer faschistischen Organisation. Vor wenigen Tagen hatte die Polizei ihn zu einem mehrstündigen Verhör der Staatsanwaltschaft abgeführt. Er ist nun unter Auflagen auf freiem Fuß.
Tägliche Panda-Fütterung ist der Publikumstipp in Berlin
Der Berliner Zoo hat mit den Panda-Zwillingen Leni und Lotti einen neuen Publikumsmagneten im Gehege. Besonders spannend wird es für die Schaulustigen immer dann, wenn das Zoo-Team Mutter Meng Meng unterstützt und die tapsigen Stars mit einer Spezialmilch füttert.
Neuer Bruch an Dresdner Carolabrücke - Schifffahrt unterbrochen
Nach einem neuen Spannstahlbruch am noch stehenden Teil der Dresdner Carolabrücke ist die Schifffahrt erneut komplett ausgesetzt. Frühestens ab Montag können einzelne kontrollierte Durchfahrten wieder zugelassen werden, wenn es keinen weiteren Bruch gibt, teilte die Landeshauptstadt mit.
Der Bruch wurde in der Nacht zu Donnerstag im Bereich über dem Elbpfeiler auf Altstädter Seite festgestellt, seither gilt laut Auskunft einer Sprecherin die Sperrung.
In der vergangenen Woche waren mehrere Spannstahlbrüche in den beiden noch stehenden Brückenzügen festgestellt worden. Sie gelten seither als akut einsturzgefährdet. Die Freigabe für den gewerblichen Schiffsverkehr mit Voranmeldung wurde zwischenzeitlich zurückgenommen, ab Anfang der Woche waren wieder dringende Durchfahrten nach Anmeldung möglich.
Schwesig warnt vor krassen AfD-Ergebnissen im Westen - KleiKo muss gelingen
Es stimmt, sowohl in Umfragen als auch bei den letzten Landtags- und der gerade absolvierten Bundestagswahl schnitt die AfD in Ostdeutschland deutlich stärker ab als im Westen. Allerdings macht die Entwicklung längst klar: Der Osten ist vielfach nur ein Vorreiter. Das sagen auch viele Politikwissenschaftler.
So konnte die AfD in Gelsenkirchen und Kaiserslautern mit 24,7 beziehungsweise 25,9 Prozent bereits die meisten Zweitstimmen im Wahlkreis erobern. Im gesamten Bundesland Rheinland-Pfalz holt sie 20,1 Prozent der Zweitstimmen, im Saarland sogar 21,6 Prozent. In Westdeutschland sind ihre Zuwächse zumeist zweistellig.
Aus diesem Grund warnt Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig vor einem Scheitern von Union und SPD bei der Bildung einer Bundesregierung. "Wenn jetzt die Demokraten nicht die Probleme lösen und das besser machen als die Ampel-Regierung, dann werden die krassen AfD-Ergebnisse aus dem Osten auch im Westen ankommen", sagte sie am Rande der Sondierungsverhandlungen in Berlin. Von Vorteil könne sein, dass mit Michael Kretschmer neben ihr ein weiterer Ministerpräsident aus Ostdeutschland an den Verhandlungen beteiligt ist.
Nach 22 Jahren ist Schluss: Microsoft zieht bei Skype den Stecker
Dö dö dö, dö dö dö ... viele kennen diesen Sound. Er kündigte in der Vergangenheit Videotelefonate an - gern über den ganzen Globus. Microsofts Skype brachte die Menschen einander näher. 2003 kam es auf den Markt und wurde 2011 von Microsoft übernommen. Nun ist nach rund 22 Jahren Schluss.
"Ab Mai 2025 wird Skype nicht mehr verfügbar sein", erklärte Skype im Onlinedienst X und wies die Nutzer an, sich zur Nutzung der Dienste bei der Microsoft-Anwendung Teams anzumelden. Gesprächsverläufe und Kontakte könnten demnach exportiert werden.
Zum Abschied noch einmal:
Behörde rettet 20-Kilo-Python von Starkstromleitung
In Bangkok muss die Elektrizitätsbehörde anrücken, um einen Python von einer Starkstromleitung herunterzuholen. Anwohner entdecken die rund vier Meter lange und 20 Kilogramm schwere Schlange in zehn Metern Höhe. Aus Sorge vor einem Kurzschluss oder Feuer informieren sie die Behörden.
Toter Säugling gefunden: Tötungsverdacht gegen 34-Jährige
Im hessischen Heringen hat die Polizei in einem Wohnhaus einen mutmaßlich getöteten Säugling entdeckt. Wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlags sei eine 34 Jahre alte Frau festgenommen worden, teilten das Polizeipräsidium Osthessen und die Staatsanwaltschaft Fulda mit. Ob es sich bei der Frau um die Mutter des Kindes handelt, müssten die weiteren Ermittlungen ergeben, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft.
Die Ermittlungen in der Sache begannen den Angaben zufolge am Samstag, nachdem ein Zeuge den Fund des toten Säuglings der Polizei gemeldet hatte. Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft wollte Medienberichte nicht bestätigen, wonach der Leichnam in einer Kühltruhe lag.
Eine gerichtsmedizinische Untersuchung des Leichnams habe den Verdacht eines Tötungsdelikts ergeben. Daher kam es am Donnerstag zu einem Polizeieinsatz, bei dem die 34-Jährige und ein "in einem persönlichen Verhältnis" zu ihr stehender 40 Jahre alter Mann festgenommen wurden.
90-Jähriger tötet zwei Gleichaltrige in belgischem Seniorenheim
Bei einem mutmaßlichen Messerangriff in einem belgischen Altenheim sind mindestens zwei Bewohner getötet worden. Der Tat verdächtigt wird ein 90-jähriger Mann, der ebenfalls in der Einrichtung wohnte, wie die Behörden in der flämischen Gemeinde Dentergem südwestlich von Gent mitteilten. Ein dritter hochbetagter Mensch wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.
Der Bürgermeister von Dentergem, Koenraad Degroote, nannte den Vorfall im Rundfunksender VRT "schockierend". Sowohl der mutmaßliche Angreifer wie seine Opfer seien um die 90 Jahre alt, sagte Degroote der Nachrichtenagentur AFP. Zu dem Motiv des Verdächtigen sei noch nichts bekannt.
Raumsonde filmt Rückseite des Mondes aus der Nähe
Seit Wochen schon bereitet sich die Raumsonde "Blue Ghost" auf eine Landung auf dem Mond vor. Nun schickt sie aus ihrer Umlaufbahn beeindruckende Nahaufnahmen des Erd-Trabanten. In den Videos ist der Mond nicht nur aus ungewohnter Nähe sondern auch von seiner der Erde abgewandten Rückseite zu sehen.
Nach Wahldebakel: Grüner rechnet mit eigener Partei ab
Nach den Verlusten bei der Bundestagswahl hat der Grünen-Europaabgeordnete Rasmus Andresen die Wahlkampagne seiner Partei scharf kritisiert. Der "Spiegel" zitiert aus einem zweiseitigen internen Papier Andresens, in dem dieser den Grünen strukturelle Fehler vor dem Bruch der Ampel-Koalition bescheinigt. Die Zeit danach bis zum Wahltag am vergangenen Sonntag habe nicht ausgereicht, "um neues Vertrauen aufzubauen".
Andresen kritisiert in dem Papier auch Kanzlerkandidat Robert Habeck. Die Grünen seien mit ihm "in die Kamala-Harris-Falle" getappt, schreibt der Europapolitiker. Ähnlich wie die bei der US-Wahl dem jetzigen Präsidenten Donald Trump unterlegene demokratische Kandidatin Harris sei die Partei "gefangen in der eigenen Euphorie" gewesen. Dazu hätten die Umfrage-Beliebtheitswerte Habecks, steigende Mitgliederzahlen und volle Hallen bei Wahlkampfveranstaltungen beigetragen.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
der frühe Tag - und damit mein Kollege Lukas - verabschiedet sich in den Feierabend. Ab sofort versorge ich Sie mit allen wichtigen Informationen. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie mir unter dertag@ntv.de. Mein Name ist Alexander Schultze. Auf geht's!
Prügelei mit gebrochener Nase: Streit um "reservierte" Saunaliege endet vor Gericht
Deutscher wird es nicht mehr, könnte man meinen: Im Fall einer Prügelei um eine Saunaliege in einem Luxushotel hat das Landgericht Nürnberg-Fürth einem Mann rund 7900 Euro Schmerzensgeld und Schadenersatz zugesprochen. Weil der Geprügelte allerdings eigenmächtig Bademantel und Handtuch seines Angreifers entfernt hatte, sah das Gericht in dem am Freitag veröffentlichten Urteil eine Mitverantwortung und reduzierte die geforderten Ansprüche um ein Viertel. Das Urteil ist rechtskräftig (Az. 10 O 2087/23).
Der auf Schadensersatz verklagte Mann hatte für sich und seine Partnerin mit Bademantel und Handtuch zwei Liegen im Saunabereich des Luxushotels für sich "reserviert" - ein vielen Urlaubern bekanntes Verhalten. Der Kläger hatte die Sachen entfernt und sich auf eine der Liegen gelegt.
Als der Beklagte aus der Sauna kam und die Situation erkannte, sei es zu einem Wortgefecht mit anschließender Prügelei der beiden Männer gekommen. Dabei verpasste der Liegenreservierer dem anderen Mann einen Faustschlag ins Gesicht und brach ihm die Nase. Der Bruch musste operiert und das Angriffsopfer drei Tage im Krankenhaus behandelt werden.
Noch alle Tassen im Schrank? Protestaktion gegen Friedrich Merz Politik geht viral
Beim Wahlkampfabschluss der Union vor der Bundestagswahl teilte Friedrich Merz gegen Linke und Demonstrationen gegen Rechts aus. Dort hatte Merz bezogen auf Demonstrationen gegen rechts gesagt: "Links ist vorbei. Es gibt keine linke Mehrheit und keine linke Politik mehr in Deutschland." Er werde wieder Politik für die Mehrheit der Bevölkerung machen, die gerade denke und "alle Tassen im Schrank" habe - und nicht "für irgendwelche grünen und linken Spinner auf dieser Welt".
Die SPD hatte darauf bereits scharf reagiert. Und auch zivilgesellschaftliche Organisationen wollen das Merz-Statement nicht so stehen lassen. In den sozialen Medien geht eine Aktion viral, in der Menschen aufgefordert werden, doch eine Tasse aus ihrem Küchenschrank an den CDU-Chef zu schicken. "Lasst uns zeigen, dass politischer Diskurs mit Humor und Kreativität besser funktioniert als mit Spaltung", schreibt beispielsweise Moabit hilft e.V. auf Instagram.
Dann hat der wahrscheinliche Kanzler sicherlich auch bald genug Trinkgefäße, um seine Schränke am neuen Arbeitsort - im Kanzleramt - zu füllen.
Zu Besuch bei den Taliban: Porno-Schauspielerin reist nach Afghanistan
Ob die Taliban damit etwas anfangen können? Nach ihrem Aufsehen erregenden Besuch im Iran hat US-Pornodarstellerin Whitney Wright nach eigenen Angaben jetzt auch das von den militant-islamistischen Taliban beherrschte Afghanistan bereist. Sie postete auf ihrem Instagram-Account in den Stories mehrere Bilder der Reise, unter anderem ein Flugzeug der nationalen Fluggesellschaft Ariana auf einer Landebahn, eine gekachelte Decke in der Stadt Herat im Westen Afghanistans, Supermarktartikel und Fahrzeuge. Wright selbst ist auf den Bildern nicht zu sehen.
Auf Anfragen reagierte Wright nicht. Von den Taliban war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Die Taliban haben die Rechte von Frauen und Mädchen eingeschränkt und strenge Sittengesetze erlassen. Andererseits sind sie bestrebt, Touristen anzulocken und eine andere Seite des Landes zu zeigen. Von Wrights Reise hatten sie offenbar keine Kenntnis.
Angreifer von Aschaffenburg wohl schuldunfähig
Der mutmaßliche Angreifer von Aschaffenburg ist nach Experten-Einschätzung wegen einer psychischen Erkrankung wahrscheinlich schuldunfähig. Das ist das Ergebnis eines forensisch-psychiatrischen Gutachtens, das der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg nach Angaben der Ermittlungsbehörde inzwischen vorliegt. Zunächst hatte das "Main-Echo" darüber berichtet.
Demnach "bestehe eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Beschuldigte die Tat im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen hat, da ihm infolge einer psychiatrischen Erkrankung die Fähigkeit, das Unrecht der Tat einzusehen, gefehlt habe". An welcher Krankheit der Mann demzufolge konkret leide, dürfe man aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht sagen, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
Dreister Karnevals-Klau: Über 100 Fässer Bier gestohlen
Unbekannte haben in Hilden nahe Düsseldorf mehr als 100 Fässer Bier aus zwei Kühlwagen gestohlen. Das Bier stand dort bereits für Karneval bereit. Die Täter erbeuteten 104 Fässer Kölsch und neun Fässer Altbier, berichtete die Polizei. Der Schaden wird auf über 20.000 Euro geschätzt.
Die Ermittler gehen davon aus, dass mindestens ein Transporter oder sogar ein Lkw im Einsatz war. Die Polizei hofft, dass Zeugen die Tat beobachtet haben könnten. Fragt sich nur: Wer trinkt das Alt, wenn er Kölsch haben kann?
Saal-Streit im Bundestag: Union springt SPD bei
Im Streit mit der AfD um die Neuverteilung der Fraktionssitzungssäle im Bundestag hat die SPD Unterstützung aus der Union bekommen. Einer der parlamentarischen Geschäftsführer der Unionsfraktion, Patrick Schnieder, wies im "Stern" einen generellen Anspruch der AfD auf den bisher von der SPD genutzten Otto-Wels-Saal zurück. "Selbstverständlich ist die neue Fraktionsstärke der AfD zu berücksichtigen", sagte Schnieder. "Es gibt aber keinen automatischen Zugriff auf bestimmte Räume."
Zuvor hatte die nach der Bundestagswahl vom Sonntag zur zweitstärksten Kraft angewachsene AfD Anspruch auf den Otto-Wels-Saal der SPD-Fraktion erhoben. Die AfD-Fraktion hat nun 152 Abgeordnete, die SPD nach ihrem schlechtesten Wahlergebnis seit 1949 nur noch 120. Ob die SPD auch weiterhin in diesem Saal tagt, wird nun unter den Fraktionen beraten. "Diese Dinge müssen jetzt zwischen den Fraktionen und mit der Präsidentin besprochen werden", sagte Fraktionsgeschäftsführer Schnieder.
Plötzlich superreich? Bank überweist versehentlich 81 Billionen (!) Dollar an Kunden
Die Citigroup hat einem Medienbericht zufolge versehentlich 81 Billionen Dollar an einen Kunden überwiesen. Eigentlich habe die US-Bank nur 280 Dollar auf das Konto überweisen wollen, berichtete die "Financial Times" am Freitag unter Berufung auf einen internen Bericht und zwei mit dem Vorgang vertraute Personen. Es habe Stunden gedauert, die Transaktion wieder rückgängig zu machen.
Der Fehler sei von einem Mitarbeiter der Zahlungsabteilung und einem zweiten Angestellten übersehen worden, der die Transaktion überprüfen sollte, bevor sie am nächsten Tag zur Bearbeitung freigegeben wurde. Es seien keine Gelder der Citibank abgeflossen. Das Institut habe den Beinahe-Fehler - bei dem eine Bank den falschen Betrag verarbeitet, aber in der Lage ist, das Geld zurückzuholen - bei den zuständigen US-Behörden gemeldet. Im vergangenen Jahr habe es bei der Bank zehn solcher Beinahe-Fehler von einer Milliarde Dollar oder mehr gegeben, nach 13 im Vorjahr. Citi lehnte eine Stellungnahme dazu ab
"Er weinte und sprang auf mich": Wanderer rettet Welpen aus eisiger Kohlegrube
Ein Wanderer hat im US-Staat Pennsylvania einen seit Tagen vermissten Hundewelpen gerettet. Er sei auf einem Bergpfad unterwegs gewesen und habe in einer alten Kohlegrube einen Schwanz wedeln sehen, berichtete der Fotograf Collin Leiby. Ihm sei sofort klar gewesen, dass es sich um Freddy handeln müsse, einen sechs Monate alter Golden Retriever, dessen Verschwinden das gesamte Städtchen Pottsville in eine fieberhafte Suche gestürzt hatte.
Leiby sagte, der Hund in der etwa drei Meter tiefen Grube sei zu schlapp gewesen, um nach draußen zu finden. "Ich begann, seinen Namen zu rufen. Er stand langsam auf und ging auf uns zu", berichtete der 33-Jährige. Freddy habe es ein Stück die eisige Seitenwand hinauf geschafft, so dass er ihn greifen und festhalten konnte.
"Er weinte und sprang auf mich", sagte Leiby. Das habe wohl bedeuten sollen: "Bringt mich nach Hause." Auch ihm seien die Tränen gekommen. Er wohne nur drei Häuserblocks von den Besitzern entfernt. Er habe Freddy Wasser gegeben, ihn an eine Ersatzleine genommen und sich zusammen mit seinem eigenen Hund auf den Heimweg gemacht.
Zahl der Arbeitslosen steigt in Deutschland
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 175.000 gestiegen. Zum Vormonat Januar ging sie leicht um 3000 auf 2,989 Millionen Menschen zurück. Eine spürbare Frühjahrsbelebung bleibt damit bisher aus. Die Arbeitslosenquote verharrte im Monatsvergleich bei 6,4 Prozent, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergibt sich ein Plus von 0,3 Prozentpunkten.
"Die konjunkturelle Schwäche bleibt auch im Februar am Arbeitsmarkt sichtbar", sagte Vorstand Daniel Terzenbach. Saisonbereinigt erhöhte sich die Zahl der Menschen ohne Job im Februar im Vergleich zum Vormonat sogar um 5000.
Erst feuern, dann zurückholen? Elon Musk sorgt für massive Irritationen
Elon Musk und die Abteilung für Regierungseffizienz (Doge) wollen massiv Personal abbauen und Gelder einsparen. Die Entwicklungshilfebehörde USAID wird geschrumpft, Zehntausenden Mitarbeitern werden Abfindungsangebote unterbreitet und auch bei der Flugsicherung musste Personal gehen.
Letzteres scheint nun zu einem Mangel an Personal zu führen. Denn der Trump-Berater versucht auf X Personal zurückzugewinnen. "Es herrscht ein Mangel an erstklassigen Fluglotsen. Wenn Sie im Ruhestand sind, aber bereit sind, wieder zu arbeiten, sollten Sie dies in Betracht ziehen", so Musk auf X.
Und nur wenige Stunden später zog auch die Federal Aviation Administration (FAA) nach. Die Behörde postete in den sozialen Medien einen Werbeflyer, um neue Mitarbeiter zu gewinnen. "Der Beruf des Fluglotsen ist einer der besten und lohnendsten Jobs in Amerika", erklärte der Transportminister Sean Duffy zu der neuen Werbekampagne.
Ex-Traumpaar: Kim Basinger und Alec Baldwin haben "liebevolle Beziehung"
Sie zählten einst zu Hollywoods begehrtesten Traumpaaren, lieferten sich später jedoch einen jahrelangen Scheidungsstreit: Doch mittlerweile telefoniert Oscar-Preisträgerin Kim Basinger eigenen Angaben zufolge regelmäßig mit ihrem Ex-Mann Alec Baldwin und freut sich für ihn über die neue Frau in seinem Leben. "Alec und ich haben eine großartige Beziehung", erklärte Basinger dem US-Magazin "Variety".
Sie sehe ihren früheren Ehemann nicht sehr oft und verbringe auch nicht "Weihnachten und die Feiertage" mit ihm, führte Basinger aus. "Aber wir reden miteinander. Er nimmt den Hörer ab und ruft mich an, und wir haben in vielerlei Hinsicht eine sehr herzliche und, wie ich finde, liebevolle Beziehung, einfach weil wir eine gemeinsame Tochter haben."
Basinger und ihr Schauspiel-Kollege Baldwin hatten 1993 geheiratet, 1995 kam ihre gemeinsame Tochter Ireland zur Welt. Doch 2002 scheiterte die Ehe dramatisch und ein jahrelanger schlagzeilenträchtiger Rechtsstreit um das Sorgerecht von Ireland begann.
Trump-Regierung schlägt mit Kündigungs-Hammer um sich
In der US-Bundesverwaltung werden reihenweise Angestellte gefeuert. Auch in wichtigen Bereichen. Jetzt sind die offiziellen Meteorologen dran. Die US-Regierung entlässt Hunderte Meteorologen und weitere Beschäftigte der Wetter- und Ozeanographiebehörde NOAA. Die Entlassungen seien offenbar in zwei Wellen erfolgt, bei denen einmal 500 und dann 800 Menschen gekündigt worden sei, sagte der frühere leitende NOAA-Wissenschaftler Craig McLean.
Nach Angaben von nicht betroffenen Mitarbeitern wurden auch Meteorologen entlassen, die in den Büros des Wetterdienstes wichtige Vorhersagen für lokale Unwetter machen. McLean sagte, etwa zehn Prozent der NOAA-Belegschaft seien gefeuert worden, als erstes Angestellte in der Probezeit. Beim Wetterdienst, der für die täglichen Vorhersagen und Gefahrenwarnungen zuständig ist, gibt es etwa 375 Angestellte auf Probe.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
nach der Bundestagswahl am vergangenen Wochenende starten heute die Sondierungen von Union und SPD. Beide Parteien wollen keine Zeit verlieren - die weltpolitische Lage und die drängenden Themen hierzulande sorgen für Druck. Mit zwei Neuner-Teams geht es ab heute in die Debatte.
Wenn Merz die Verhandlungen bis Ostern abschließen will, bleiben gerade einmal sieben Wochen Zeit. Dabei werden schwierige Verhandlungen erwartet - bei Themen wie Migration, Schuldenbremse und Ukraine-Politik gibt es deutliche Differenzen.
Das wird heute sonst noch wichtig:
Wolodymyr Selenskyj will in Washington einen Deal mit Donald Trump über die Ausbeutung seltener Erden in der Ukraine unterzeichnen.
In Hamburg läuft der Wahlkampf noch einmal auf Hochtouren vor den Bürgerschaftswahlen am Sonntag. In der Hansestadt treten heute etliche Spitzenpolitiker bei Veranstaltungen auf.
Der Warnstreik im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst in Bund und Kommunen am Flughafen Hamburg und München geht weiter.
Voraussichtlich kommt es zum Urteil im Prozess gegen einen Soldaten wegen vierfachen Mordes im niedersächsischen Landkreis Rotenburg.
Vor dem DFB-Bundesgericht wird heute über die Wertung des Spiels 1. FC Union Berlin und des VfL Bochum verhandelt. Bochums Torwart wurde in der Nachspielzeit von einem Feuerzeug am Kopf getroffen, das DFB-Sportgericht wertete die Partie mit 2:0 für Bochum. Dem Einspruch von Union Berlin gegen dieses Urteil haben sich mehrere Clubs angeschlossen.
Den Aufschlag zum 24. Spieltag in der Fußball-Bundesliga machen heute der VfB Stuttgart und der FC Bayern München (20.30 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de).
Über alle Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine informieren wir Sie im entsprechenden Liveticker.
Soweit ein kurzer Überblick. Über alles Wichtige, was heute geschieht, halten meine Kolleginnen und Kollegen Sie auf dem Laufenden bei ntv.de. Mein Name ist Lukas Märkle und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit spannenden und unterhaltsamen Nachrichten auf diesem Kanal.
Für Fragen, Anmerkungen und Feedback erreichen Sie mich unter lukas.maerkle(at)ntv.de
Starten Sie gut in den Tag!
Esken mit Ansage vor Sondierungen: "Ich verspreche, dass ich nerve"
Fünf Tage nach der Bundestagswahl nehmen Union und SPD heute Sondierungen für eine schwarz-rote Bundesregierung auf. Bei dem Treffen dürfte es vor allem darum gehen, erste grobe Linien und einen Zeitplan für die Koalitionsverhandlungen abzustecken. Wann diese beginnen, ist noch offen. CDU-Chef Friedrich Merz hat wiederholt deutlich gemacht, dass er angesichts der großen Herausforderungen keine Zeit verlieren und bis Ostern eine Regierung bilden möchte.
In der SPD herrscht angesichts der Handlungen und Aussagen von Friedrich Merz und seiner Partei in den vergangenen Tagen aber nicht nur gute Laune. Für die SPD sondieren die Parteivorsitzenden Lars Klingbeil und Saskia Esken, außerdem Verteidigungsminister Boris Pistorius und Arbeitsminister Hubertus Heil. Ebenfalls im Verhandlungsteam: Generalsekretär Matthias Miersch, Bundestagspräsidentin Bärbel Bas, die beiden Ministerpräsidentinnen Manuela Schwesig und Anke Rehlinger sowie der Chef der NRW-SPD, Haushaltsexperte Achim Post.
Parteichefin Esken macht vor dem Auftakt noch eine Ansage an die Union: "Ich verspreche, dass ich nerve."
Zwei Russen verunglücken an berühmten Tauchplatz
Zwei russische Touristen sind an einem berühmten Tauchplatz südlich der philippinischen Hauptstadt Manila ums Leben gekommen. Einer der Taucher ist vermutlich ertrunken, der andere von Haien angegriffen worden, wie die philippinische Küstenwache mitteilte. Sie seien gemeinsam mit zwei weiteren russischen Tauchern unterwegs gewesen.
Die vier Touristen besuchten das beliebte Tauchziel in den Gewässern vor der Insel Verde in der Provinz Batangas in Begleitung eines Tauchlehrers. Beim Tauchen seien sie von starken Strömungen weggerissen worden, sagte der Kommandant der Küstenwache der Provinz, Airland Lapitan. Zwei schafften es den Angaben zufolge, mit dem Tauchlehrer an die Oberfläche zu kommen, aber die anderen beiden, 29 und 39 Jahre alt, waren nicht mehr auffindbar.
Der zuerst entdeckte Mann sei bei der Ankunft in einem Krankenhaus für tot erklärt worden. Der andere Taucher wurde demnach im Maul eines Hais entdeckt. "Als die Rettungskräfte ihn fanden, wurde er von einem Hai gezogen", teilte Lapitan mit. "Er wurde schließlich geborgen, aber sein Arm fehlte". Ob der Taucher bereits tot war, als ihn sich der Hai schnappte, oder ob er durch einen Haiangriff ums Leben kam, war zunächst unklar.
Haiangriffe sind in den Gewässern der Philippinen äußerst selten. Laut einer globalen Datenbank wurde in dem südostasiatischen Inselstaat seit mindestens einem Jahr kein einziger Haiangriff verzeichnet.
"Kaum zu schaffen": SPD-Landesfürstin spricht Klartext
Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger fordert nach dem SPD-Desaster bei der Bundestagswahl eine personelle Neuausrichtung ihrer Partei. "Wir müssen uns auch personell neu aufstellen", sagte die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende dem "Tagesspiegel". Das müsse aber in der Gesamtschau geschehen, mit Blick auf die Frage, wie sich die Partei in einer möglichen Regierung sowie in Fraktion und Partei aufstelle.
Sie selbst stehe für eine Neubesetzung der Parteispitze nicht zur Verfügung, stellte Rehlinger erneut klar: "Die SPD aus Saarbrücken zu führen, ist kaum zu schaffen. Die SPD braucht volle Energie und das Saarland sowieso."
Israelische Geisel berichtet schreckliche Details
Nach der Befreiung aus der Gefangenschaft der Terrororganisation Hamas hat die israelische Geisel Eli Scharabi weitere Details über seine Haft öffentlich gemacht. In einem Gespräch mit dem Programm "Uvda" des israelischen Fernsehsenders Channel 12 sagte Scharabi am Donnerstagabend, dass der Hunger unerträglich gewesen sei.
Es habe sich wie ein Sieg angefühlt, wenn er von seinen Entführern eine getrocknete Dattel oder ein Stück Brot bekommen habe. Scharabi berichtete, dass die Hamas ihn und seine Mitgefangenen an Eisenketten festmachten, sie schlugen und demütigten. Sie hätten monatelang von einem einzigen Teller Nudeln am Tag gelebt. Er nahm 30 Kilogramm ab.