Der Tag
16. Januar 2026
WZ-Reporter-Janis-peitsch-am-18-Oktober-2017mit Janis Peitsch
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22:12 Uhr

Das war Freitag, der 16. Januar 2026

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Blick auf die Oberbaumbrücke in Berlin (Foto: picture alliance/dpa)

Liebe Leserinnen und Leser,

auch für mich kann das Wochenende nun offiziell starten. Bevor ich mich aber in den Feierabend verabschiede, möchte ich Ihnen noch folgende Texte der Redaktion empfehlen:

Ich wünsche Ihnen einen entspannten Abend und eine erholsame Nacht. Machen Sie's gut!

Das war Freitag, der 16. Januar 2026
21:39 Uhr

"Wirklich notwendig?" Merz kritisiert hohen Krankenstand

In der kalten Jahreszeit gehört es fast dazu, dass es überall hustet und niest. Viele lassen sich auch krankschreiben. Friedrich Merz sieht hier ein generelles Problem.

Im Schnitt kämen die Beschäftigten in Deutschland auf 14,5 Krankentage, sagte der Bundeskanzler bei einer Wahlkampfveranstaltung in Bad Rappenau bei Heilbronn. "Das sind fast drei Wochen in denen die Menschen in Deutschland aus Krankheitsgründen nicht arbeiten. Ist das wirklich richtig? Ist das wirklich notwendig?"

Man müsse sich darüber unterhalten, wie man Anreize schaffe, dass die Menschen ihrer Beschäftigung nachgingen, so Merz. Als Beispiel nannte er die Möglichkeit einer telefonischen Krankschreibung. Diese gilt seit 2021, die Union dringt auf eine Abschaffung. "Während der Coronazeit begründet richtig, heute immer noch?", fragte der Kanzler.

"Wirklich notwendig?" Merz kritisiert hohen Krankenstand
20:48 Uhr

Heli transportiert Heli - Seil löst sich, Maschine stürzt ab

In der israelischen Armee kommt es zu einer wohl teuren Panne. Ein IDF-Hubschrauber hat einen Black Hawk im Schlepptau, als sich plötzlich das Tragseil löst. Augenzeugen halten den Moment auf Video fest.

Heli transportiert Heli - Seil löst sich, Maschine stürzt ab
20:10 Uhr

Dieter Bohlen trauert um seinen Vater

Poptitan Dieter Bohlen muss einen schweren Verlust verkraften. "Mein Papa ist am 25. November im Alter von 97 Jahren verstorben", sagt der Musiker der "Bild"-Zeitung. "Es waren vier schlimme Monate davor. Ich war fast die ganze Zeit bei ihm und meiner Mutter in Oldenburg. Auch, um meiner Mutter beizustehen."

Hans Bohlen sei am Ende seines Lebens "schwer dement" gewesen. "Seine Organe, das Blutbild, waren eigentlich prima. Aber irgendwann kam eins zum anderen und dann wollte sein Körper nicht mehr", so Dieter Bohlen.

Dieter Bohlen trauert um seinen Vater
19:26 Uhr

Für mehr Einnahmen: ChatGPT informiert Nutzer über wichtige Änderung

OpenAI wird sein Flaggschiff Produkt ChatGPT künftig auch mit Werbung finanzieren. In den USA werde man bald Tests mit Anzeigen starten, kündigte das KI-Start-up in San Francisco an. Die Reklame in ChatGPT werde in der kostenlosen ChatGPT-Variante sowie in dem neuen Einsteigertarif ChatGPT Go getestet. Teurere Bezahl-Abos wie Plus, Pro, Business und Enterprise sollen auch in Zukunft werbefrei bleiben.

Mit der Entscheidung für eine Werbefinanzierung vollzieht OpenAI einen Strategiewechsel. Firmenmitbegründer und CEO Sam Altman war früher strikt dagegen. Zuletzt äußerte er sich in Interviews jedoch offener. Das Unternehmen versucht angesichts von hohen Betriebskosten für den Betrieb der riesigen KI-Modelle, neue Umsatzquellen zu erschließen.

Für mehr Einnahmen: ChatGPT informiert Nutzer über wichtige Änderung
18:47 Uhr

Hafen-Lok rammt Linienbus in Hamburg - ein Toter

In Hamburg kommt es zu einem tödlichen Unglück. An einem unbeschrankten Bahnübergang kollidiert eine Lok der Hafenbahn mit einem Linienbus. Eine Person kommt ums Leben, mehrere weitere werden zum Teil lebensgefährlich verletzt.

Hafen-Lok rammt Linienbus in Hamburg - ein Toter
18:12 Uhr

Deutsche Soldaten auf Grönland gelandet

Sie sind da! Um 17.50 Uhr deutscher Zeit (14.50 Uhr Ortszeit) ist eine polnische Zivilmaschine in Grönlands Hauptstadt Nuuk gelandet. An Bord sind neben 15 Bundeswehr-Soldaten auch Militärangehörige aus Dänemark. Gestartet war die Maschine von der dänischen Militärbasis Karup.

Der kleine Trupp soll auf der Insel Übungen mit einem möglichen Einsatz von Seefernaufklärer-Flugzeugen planen. Auch der Einsatz von Fregatten oder anderen Marineeinheiten zur Seeraumüberwachung wird erwägt.

Deutsche Soldaten auf Grönland gelandet
18:05 Uhr

Iranische Dissidentin bricht vor UN in Tränen aus

Unter Tränen spricht die Iranerin Masih Alinejad über die Toten bei den landesweiten Protesten. Die Journalistin kritisiert im UN-Sicherheitsrat auch die Tatenlosigkeit der Welt. Der Iran widerspricht Alinejad und behauptet, man habe keine friedlichen Demonstranten getötet - Menschenrechtsgruppen sehen das anders.

Iranische Dissidentin bricht vor UN in Tränen aus
17:37 Uhr

Mafiaprozess in Stuttgart: Freispruch für Polizisten

Im sogenannten Mafiaprozess in Stuttgart ist ein Polizist aus Baden-Württemberg freigesprochen worden. Laut ursprünglicher Anklage sollte der 47-Jährige bei einem Mafia-Unterstützer versucht haben, einen Überfall auf seinen Chef zu beauftragen. Das Landgericht konnte aber keinen solchen Vorsatz feststellen, wie ein Sprecher sagte.

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Der angeklagte Polizist im Gerichtssaal. (Foto: picture alliance/dpa)

Zuvor hatten Verteidigung und Staatsanwaltschaft beantragt, den Polizisten wegen Schuldunfähigkeit freizusprechen. Der Polizist steht in einem anderen Verfahren außerdem noch wegen des Vorwurfs der Verletzung von Dienstgeheimnissen und der Unterstützung einer kriminellen Vereinigung im Ausland vor Gericht.

Mafiaprozess in Stuttgart: Freispruch für Polizisten
17:05 Uhr

Trump droht Gegnern seiner Grönland-Pläne mit Strafzöllen

US-Präsident Donald Trump hat den Ländern, die seine Übernahmepläne für Grönland ablehnen, mit Strafzöllen gedroht. "Ich werde möglicherweise Zölle gegen Länder verhängen, wenn sie bei Grönland nicht mitziehen", sagte Trump im Weißen Haus. Er bekräftigte zudem seine Position, die USA bräuchten die zu Dänemark gehörende Arktis-Insel "für die nationale Sicherheit".

Trump droht Gegnern seiner Grönland-Pläne mit Strafzöllen
16:54 Uhr

Wassermassen fluten Touristen-Hotspot in Südafrika

Der bekannte Krüger-Nationalpark in Südafrika ist vorläufig für Besucher geschlossen. Wegen starker Regenfälle sind Teile des Parks überflutet, ein Camp wird evakuiert. Infrastruktureinrichtungen sind beschädigt und Brücken, über die man in den Nationalpark gelangt, weggespült.

Wassermassen fluten Touristen-Hotspot in Südafrika
16:18 Uhr

"Let's Dance"-Star Ekaterina Leonova zeigt OP-Narbe

Im Dezember hat Ekaterina Leonova aus medizinischen Gründen ein Muttermal im Gesicht - ihr berühmtes "Markenzeichen" auf der rechten Wange - entfernen lassen. Etwas mehr als einen Monat danach ist der "Let's Dance"-Profi nun erstmals ohne Pflaster im Gesicht auf die Straße gegangen. Die 38-Jährige setzt damit ein Zeichen: Niemand muss sich für Narben schämen.

"Ein Monat nach der OP vs. eine Woche nach der OP", schreibt Ekat, wie sie von Fans auch gerne genannt wird, zu mehreren Fotos auf Instagram. Das erste Bild zeigt sie lächelnd und eingemummelt in einen Mantel - auf der Wange ist ihre Narbe zu erkennen. Auf der zweiten Aufnahme ist sie noch mit Fäden zu sehen, auf einem dritten Foto ist die Narbe größer sichtbar.

"Let's Dance"-Star Ekaterina Leonova zeigt OP-Narbe
15:42 Uhr

Schreiender Schwan löst Polizeieinsatz aus

Ein schreiender Schwan hat in Mecklenburg-Vorpommern für nächtliche Aufregung gesorgt. Mehrere Bewohner von Groß Flotow, einem Ortsteil von Penzlin, riefen in der vergangenen Nacht wegen Ruhestörung im Warener Polizeirevier an, wie die Beamten in Neubrandenburg mitteilten. Rund um die Dorfkirche lief ein Schwan wild hin und her und schrie.

Das Tier versuchte zu fliegen, stürzte aber in einen Baum. Da im Revier nicht viel los war, setzten sich zwei Beamte in einen Streifenwagen und sahen nach. Das Tier konnte wahrscheinlich wegen des Nebels nicht viel sehen und war panisch und aggressiv.

Die Polizisten näherten sich ihm darum nicht zu Fuß. Der Schwan beruhigte sich aber offenbar durch das Scheinwerferlicht des Autos, watschelte auf den Wagen zu und sah durch die Windschutzscheibe. Die Polizei begleitete ihn schließlich mit dem Auto bis zu einem nahen Feld.

Schreiender Schwan löst Polizeieinsatz aus
14:58 Uhr

Videos zeigen neue ICE-Brutalität in Minnesota

Nach eskalierenden Protesten durch brutale ICE-Einsätze in Minnesota, droht Trump mit dem Militär. Gouverneur Walz fordert die Menschen hingegen auf, das Vorgehen der Einwanderungsbehörde mit dem Handy zu filmen. Neue Aufnahmen zeigen, wie ein ICE-Agent eine Person mit dem Knie ins Gesicht schlägt.

Videos zeigen neue ICE-Brutalität in Minnesota
14:33 Uhr

Bundeswehr prüft Verlegung von Eurofightern nach Grönland

Die Trump-Regierung hört nicht auf, Anspruch auf Grönland zu erheben. Darauf reagieren Dänemark und einige Nato-Staaten. Französische Soldaten sind bereits auf der Arktis-Insel, nun folgen 13 Soldaten der Bundeswehr.

Teil der Erkundungsmission sei die Prüfung, wie man die Arktis gemeinsam mit Nato-Partnern sicherer machen könne, sagte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums. Dabei gehe es darum, Übungen mit einem möglichen Einsatz von Seefernaufklärer-Flugzeugen zu planen.

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Ein Eurofighter Typhoon der deutschen Luftwaffe startet auf dem 22. taktischen Luftwaffenstützpunkt. (Foto: picture alliance/dpa/PAP)

"Auch der Einsatz von Fregatten oder anderen Marineeinheiten zur Seeraumüberwachung ist denkbar - theoretisch auch die Verlegung von Eurofightern", fügte er hinzu. Hintergrund sind US-Forderungen, die Kontrolle über Grönland sei von entscheidender Bedeutung für die nationale Sicherheit.

Bundeswehr prüft Verlegung von Eurofightern nach Grönland
14:20 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

Leah Nowak verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Mein Name ist Janis Peitsch und bis zum Abend versorge ich Sie im "Tag" mit spannenden und unterhaltsamen Nachrichten aus aller Welt.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an dertag[at]ntv.de.

Los geht's!

Schichtwechsel
13:55 Uhr

17-Jähriger in NRW erstochen: Verdächtige wieder auf freiem Fuß

Nach dem Tod eines 17-Jährigen durch einen Stich in den Hals in Castrop-Rauxel gehen die Ermittler von Notwehr aus. Ein zunächst festgenommenes 17-jähriges Mädchen wurde nach stundenlanger Vernehmung wieder entlassen. Die Jugendliche gab an, sich mit dem Jungen an einem leerstehenden Haus getroffen zu haben. Dort sei er zudringlich geworden und habe versucht, sie zu vergewaltigen. Trotz Gegenwehr mit Händen und Pfefferspray habe er nicht von ihr abgelassen, woraufhin sie ohne Tötungsabsicht mit einem spitzen Gegenstand zugestochen habe.

Die Angaben decken sich laut Staatsanwaltschaft mit der Spurenlage, die Tatwaffe wird noch gesucht. Der Jugendliche wurde schwer verletzt aufgefunden und starb trotz Rettungsversuchen. Die Ermittlungen dauern an.

17-Jähriger in NRW erstochen: Verdächtige wieder auf freiem Fuß
13:14 Uhr

Einbrecher will flüchten und fällt dreimal von der Decke

In der britischen Grafschaft Durham hinterlässt ein Dieb rekordverdächtig viele Spuren am Einbruchsort - unter anderem sein eigenes Blut. Denn Andrew Pickerings Fluchtversuche aus dem Kiosk gehen nicht nur einmal, sondern sogar dreimal schief. Videoaufnahmen zeigen seine ausbaufähigen Kletterkünste.

Einbrecher will flüchten und fällt dreimal von der Decke
11:50 Uhr

Was macht Susanne Daubner denn da? Panne im ARD-"Morgenmagazin"

Im ARD-"Morgenmagazin" ist es heute Morgen zu einer sympathischen Panne gekommen. Um 7:30 Uhr wollten die Hosts Anna Planken und Till Nassif gerade die Nachrichten aus Hamburg mit Susanne Daubner ankündigen. Doch die Moderatorin war offenbar noch nicht ganz bereit: Zu sehen bekamen die Zuschauer die Moderatorin mit Handspiegel und Puderpinsel im Gesicht. Grinsend schob sie noch schnell eine Wasserflasche aus dem Bild.

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Von Pannen lässt sich Daubner selten irritieren. (Foto: ARD Morgenmagazin)

"Da wird noch aufgeräumt in Hamburg", scherzte Nassif. Sie seien aber auch ein bisschen früh dran gewesen, räumte er ein. Daubner entschuldigte sich daraufhin, sie habe das Ohr (die Kopfhörer) noch nicht drin gehabt und die Kollegen deshalb nicht hören können. Danach ging es wie gewohnt mit den morgendlichen Nachrichten weiter.

Was macht Susanne Daubner denn da? Panne im ARD-"Morgenmagazin"
11:02 Uhr

Familienauto kracht auf Kreuzung in Pkw - zwei Tote

Im ostfriesischen Großheide prallen an einer Kreuzung zwei Fahrzeuge ineinander. In einem der beiden Autos sitzt eine Familie, zwei der vier Fahrgäste sterben, die beiden anderen erleiden schwere Verletzungen. Der Fahrer des zweiten Fahrzeugs bleibt unverletzt.

Familienauto kracht auf Kreuzung in Pkw - zwei Tote
10:30 Uhr

Nach Ehekrise: Bushido und Anna-Maria planen zwei Babys mit Leihmüttern

Acht Kinder haben Bushido und Anna-Maria Ferchichi bereits - jetzt sollen noch zwei weitere folgen. Das Paar, das gerade erst die Ehekrise für beendet erklärte, plant nun bereits wieder Nachwuchs. Weil eine neunte Schwangerschaft für Ferchichi aber ein gesundheitliches Risiko wäre, sind die beiden im Gespräch mit Leihmüttern, wie Ferchichi per Videotagebuch in ihrer Instagram-Story verrät.

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Die Großfamilie ist erst kürzlich von Dubai zurück nach Deutschland gezogen. (Foto: Instagram Anna-Maria Ferchichi)

Zwei Leihmütter sollen dem Paar zeitgleich zwei Babys schenken. Ziel sei es, den Neuzugängen gleichaltrige Spielgefährten zu ermöglichen. Ein Screening der Embryonen verlief ohne Auffälligkeiten.

Nach Ehekrise: Bushido und Anna-Maria planen zwei Babys mit Leihmüttern
09:44 Uhr

Haseloffs Nachfolger will Dienstpflicht für Sozialhilfeempfänger

Der designierte Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Sven Schulze, hat sich dafür ausgesprochen, Sozialhilfeempfänger zu einem sozialen Dienst zu verpflichten. "Menschen, die Leistungen vom Staat bekommen, sollten eine Gegenleistung erbringen, bis hin zu gemeinnütziger Arbeit", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Schulze kritisierte die geplante Reform des Bürgergelds als unzureichend und forderte mehr Druck, um Menschen zur Eigenständigkeit zu bewegen. "Das sollte für alle gelten, für jeden, der hier geboren ist, genauso wie für Migranten", sagte er. Soziale Gerechtigkeit sei besonders in Ostdeutschland ein wichtiges Thema: „Wer 40 Stunden arbeitet, will nicht sehen, dass ein anderer, der nicht arbeitet, ähnlich viel vom Staat bekommt.“

Haseloffs Nachfolger will Dienstpflicht für Sozialhilfeempfänger
09:01 Uhr

US-Einreiseverbote: Ausnahmen nur für Athleten und Betreuer

Bei der Fußball-WM im Sommer und den Olympischen Spielen 2028 bleibt Zuschauern aus knapp 40 Ländern die Einreise in die USA verwehrt. Laut einem Schreiben des US-Außenministeriums gelten Ausnahmeregelungen nur für Athleten, Trainer und Betreuer der teilnehmenden Nationen, nicht aber für Fans, Medienvertreter oder Sponsoren.

Betroffen sind unter anderem Fans der WM-Teilnehmer Iran, Haiti sowie ausländische Anhänger von Ländern mit teilweisem Einreiseverbot wie Senegal oder Elfenbeinküste. Weitere Sportveranstaltungen wie Formel-1-Rennen, NBA-, NFL- und NHL-Spiele oder Golfturniere fallen ebenfalls unter die Sonderregelungen, jedoch nur für offizielle Teilnehmer.

US-Einreiseverbote: Ausnahmen nur für Athleten und Betreuer
08:43 Uhr

Weltstar Julio Iglesias dementiert Missbrauchsvorwürfe

Der spanische Weltstar Julio Iglesias hat Vorwürfe sexueller Übergriffe zurückgewiesen. Die Anschuldigungen seien "absolut falsch" und machten ihn sehr traurig, schrieb der 82-Jährige auf Instagram. Zwei frühere Angestellte hatten dem Sänger sexuelle Übergriffe, Demütigungen, Gewalt und Zwangsarbeit vorgeworfen. Eine entsprechende Anzeige wurde bei der Staatsanwaltschaft am Nationalen Gerichtshof in Madrid eingereicht, Ermittlungen wurden aufgenommen. Zu Details äußerte sich die Justiz mit Verweis auf den Schutz der mutmaßlichen Opfer nicht.

Bei den Frauen handelt es sich laut Medienberichten um eine frühere Haushaltshilfe und eine ehemalige Physiotherapeutin. Die mutmaßlichen Taten sollen sich 2021 in Anwesen von Iglesias in der Dominikanischen Republik und auf den Bahamas ereignet haben.

Weltstar Julio Iglesias dementiert Missbrauchsvorwürfe
08:01 Uhr

Machado übergibt Trump ihre Friedensnobelpreis-Medaille

Die venezolanische Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado hat US-Präsident Donald Trump bei ihrem Besuch in Washington in einem höchst ungewöhnlichen und rein symbolischen Schritt ihre Medaille übergeben. Trump bedankte sich in seinem Onlinedienst Truth Social bei Machado und sprach von einer "wundervollen Geste gegenseitigen Respekts". Das Nobel-Komitee hatte allerdings klargestellt, dass der Preis nicht übertragbar ist.

Machado übergibt Trump ihre Friedensnobelpreis-Medaille
07:36 Uhr

Sänger ohne Führerschein: Sasha fährt sein Kind mit Golfcart zur Schule

Sänger Sasha bringt sein Kind auf ungewöhnlichem Weg zur Schule - und zwar mit dem Golfcart. Der Sänger hat nämlich keinen Führerschein. "Ich habe den Führerschein als 17-Jähriger angefangen und nie die Prüfung gemacht, weil mir immer wieder das Geld ausging", sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Irgendwann habe er keine Lust mehr gehabt und dann Karriere gemacht.

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Vor der Geburt seines Sohnes im Jahr 2018 hatte der Sänger angekündigt, für das Baby seinen Führerschein machen zu wollen. (Foto: picture alliance / HMB Media)

Mit dem Golfcart könne er den Weg zur Schule überbrücken. "Es hat eine Straßenzulassung, fährt zum Leidwesen der anderen Verkehrsteilnehmer aber nur 25 km/h." Er überlege allerdings seit 20 Jahren, ob er den Führerschein nicht doch noch machen solle. "Meine Frau weist mich in regelmäßigen Abständen darauf hin, dass ich das versprochen habe."

Sänger ohne Führerschein: Sasha fährt sein Kind mit Golfcart zur Schule
07:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

Die US-Regierung zeigt sich von der Ankunft von Soldaten aus Nato-Staaten in Grönland unbeeindruckt. "Ich glaube nicht, dass Soldaten in Europa den Entscheidungsprozess des Präsidenten beeinflussen oder dass das irgendeinen Einfluss auf sein Ziel hat, Grönland zu erwerben", sagte die Regierungssprecherin von US-Präsident Donald Trump, Karoline Leavitt, im Weißen Haus. In Nuuk nehmen heute deutsche, französische und skandinavische Soldaten an der Erkundungsmission für Militärübung "Operation Arctic Endurance" teil. Außerdem reist eine US-Delegation aus mehreren Senatoren und Mitgliedern des Repräsentantenhauses unter der Führung des demokratischen Sentaors Chris Coons nach Kopenhagen.

Das wird heute außerdem wichtig:

  • Die Polizei sucht weiter nach einem vermissten Achtjährigen aus Frankfurt am Main. Das Kind war am Mittwochmorgen laut Polizei von einem Fahrdienst an der Weißfrauenschule im Bahnhofsviertel abgesetzt worden und ist seither verschwunden.

  • CDU-Bundeschef und Kanzler Friedrich Merz macht mit Spitzenkandidat Manuel Hagel Wahlkampf im Südwesten.

  • Abschluss der zweiten Tarifrunde für Lehrkräfte, Polizei und andere Länderbeschäftigte: Erwartet wird ein mögliches Ergebnis erst in der dritten Runde (11. - 13. Februar).

  • In Berlin beginnt die 90. Internationale Grünen Woche (bis 25.01.). Die weltgrößte Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau feiert ihr 100-jähriges Bestehen - sie fand 1926 zum ersten Mal statt.

Mein Name ist Leah Nowak, ich begleite Sie heute durch den frühen "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne an: leah.nowak@ntv.de.

Das wird heute wichtig
07:19 Uhr

Australien sperrt knapp fünf Millionen Social-Media-Konten

Seit gut einem Monat dürfen Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren in Australien keine eigenen Social-Media-Konten mehr haben. Jetzt gibt es erste Zahlen: Nach Angaben der Regierung wurden seit Inkrafttreten des entsprechenden Gesetzes am 10. Dezember bereits mehr als 4,7 Millionen Accounts von Kindern und Jugendlichen deaktiviert, gelöscht oder eingeschränkt. Australien hatte als erstes Land der Welt entsprechende Regeln eingeführt und gilt damit als Vorreiter im digitalen Kinderschutz.

Die australische Regierung und die Behörde für Internetsicherheit haben bereits klargestellt, dass sie damit rechnen, dass Jugendliche versuchen werden, das Verbot zu umgehen. Zum Beispiel, indem sie gefälschte Ausweise oder mit KI manipulierte Fotos von sich vorlegen. Strafen drohen in diesen Fällen weder Eltern noch Jugendlichen - die Verantwortung liegt bei den Tech-Konzernen.

Australien sperrt knapp fünf Millionen Social-Media-Konten
06:49 Uhr

Medikamentenwechsel vor der Tat: Neue Details im Mordfall Rob Reiner

Der Fall um den gewaltsamen Tod von Regisseur Rob Reiner und seiner Ehefrau Michele Singer Reiner erhält neue tragische Details. Eine Recherche der "New York Times" beleuchtet die schwere psychische Erkrankung ihres Sohnes Nick Reiner, der unter einer der strengsten Vormundschaften Kaliforniens stand. Nick Reiner befand sich seit 2020 in einer sogenannten L.P.S.-Vormundschaft, die nur bei schwerer psychischer Erkrankung angeordnet wird. Medizinischen Unterlagen zufolge litt er an Schizophrenie und einer schizoaffektiven Störung. Seine medikamentöse Behandlung galt lange als stabil, war jedoch mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden.

Etwa einen Monat vor der Tat soll es zu einem Wechsel der Medikamente gekommen sein – eine Phase, die Fachleute als besonders risikoreich einstufen. Ein solcher Wechsel kann das Wiederauftreten oder die Verstärkung von Wahnvorstellungen begünstigen. Juristisch steht nun die Frage im Raum, ob Nick Reiner verhandlungsfähig ist oder als schuldunfähig gilt. Im Falle einer Verurteilung wegen zweifachen Mordes drohen ihm lebenslange Haft oder die Todesstrafe.

Medikamentenwechsel vor der Tat: Neue Details im Mordfall Rob Reiner
06:26 Uhr

Star-Komponist Hans Zimmer vertont neue Harry-Potter-Serie

Star-Komponist Hans Zimmer komponiert die Musik für die neue "Harry Potter"-TV-Serie von HBO. Das teilte der Streamingdienst mit. Der 68-jährige Oscar-Preisträger wird dabei von Musikern seines Komponistenkollektivs Bleeding Fingers Music unterstützt.

Die Serie soll 2027 erscheinen und wird in den Warner Bros. Studios Leavesden in Großbritannien gedreht. Jede Staffel ist als werkgetreue Adaption eines der sieben Romane von J.K. Rowling geplant, die auch als ausführende Produzentin beteiligt ist.

Star-Komponist Hans Zimmer vertont neue Harry-Potter-Serie
05:55 Uhr

Bewaffnete Räuber erbeuten Pokémon-Karten in New York

Bewaffnete Räuber haben bei einem Überfall auf ein Spezialgeschäft in Manhattan Pokémon-Sammelkarten im Wert von rund 100.000 Dollar (rund 86.000 Euro) erbeutet. Nach Angaben der Polizei bedrohten drei bewaffnete Männer Mitarbeiter und Kunden und entkamen anschließend mit Ware, Bargeld und einem Handy.

Einzelne der gestohlenen Karten sollen laut US-Medien bis zu 5000 Euro wert sein. Erst vor wenigen Tagen war es in Kalifornien zu einem ähnlichen Raub gekommen, bei dem Pokémon-Karten im Wert von 300.000 Dollar gestohlen wurden.

Zum Zeitpunkt des Überfalls fand in dem New Yorker Laden ein Sammlertreffen statt.

Bewaffnete Räuber erbeuten Pokémon-Karten in New York