Der Tag
9. Juni 2026
IMG_9087mit Max Patzig
Zum Archiv
23:00 Uhr

Das war Dienstag, der 9. Juni 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

dieser Dienstag endet mit einem Knall: Donald Trump beschuldigt den Iran, einen US-Hubschrauber abgeschossen zu haben. Jetzt will er sich rächen. Wenige Stunden zuvor war in einem Moskauer Vorort ein Auto explodiert. In dem Viertel, in dem das Unglück geschah, leben wohl vorwiegend Militärangehörige. Die Kriege scheinen also alles andere als dem Ende entgegenzugehen. Die neuesten Entwicklungen können Sie im Liveticker zum Ukraine-Krieg sowie dem Liveticker zum Iran-Krieg nachlesen.

Was heute noch wichtig war:

Das war's vom "Tag" auf ntv.de an dieser Stelle. Morgen früh geht's in aller Frische weiter. In der Zwischenzeit hält unsere Nachtschicht Sie mit den wichtigsten Entwicklungen in Deutschland und der Welt auf dem Laufenden.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und eine erholsame Nacht!

Beste Grüße aus dem ntv-Hauptstadtstudio

Ihr Max Patzig

Das war Dienstag, der 9. Juni 2026
22:11 Uhr

Kampfmittelräumdienst an Ostseestrand gefordert - Gefahr lauert auch an Nordsee

Ein Klumpen weißen Phosphors hat sich auf einem Steg der Seebadeanstalt Heikendorf an der Kieler Förde selbst entzündet. Wie das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein mitteilt, wurde der Kampfmittelräumdienst am Sonntagnachmittag gegen 16.45 Uhr alarmiert und beseitigte den Klumpen von der Größe eines Tennisballs fachgerecht.

Es wird vermutet, dass eine Möwe den Phosphorklumpen aus dem Wasser gefischt und auf dem Steg fallen gelassen hatte. Bis zum Eintreffen der Experten wurde der brennende Phosphor zurück ins Wasser geworfen. Verletzt wurde niemand.

Der Kampfmittelräumdienst warnt in diesem Zusammenhang erneut vor angeschwemmtem weißem Phosphor an Nord- und Ostseestränden. Die meist aus dem Zweiten Weltkrieg stammenden Überreste können Bernstein ähneln und sich beim Trocknen selbst entzünden. Dabei entstehen schwer löschbare Brände, die schwere Verbrennungen und giftige Dämpfe verursachen können.

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Phosphor ähnelt Bernstein. Der Stoff ist aber wesentlich gefährlicher. (Foto: picture alliance / Andreas Franke)
Kampfmittelräumdienst an Ostseestrand gefordert - Gefahr lauert auch an Nordsee
21:48 Uhr

Katharina Dröge will morgen "kein Kaffeekränzchen" erleben

Das Treffen der Koalitionsspitzen mit Arbeitgebern und Gewerkschaftern am morgigen Mittwoch darf nach den Worten von Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge "kein Kaffeekränzchen" werden. Aus den Gesprächen müssten auch reale Ergebnisse folgen, mahnt sie am Rande einer Fraktionssitzung in Berlin.

Dröge bekennt sich ausdrücklich zur Notwendigkeit von Reformen. Gleichzeitig wirft sie Bundeskanzler Friedrich Merz vor, er verwechsle Reformen mit einem "Sammelsurium aus Kürzungen und Belastungen" und verspiele damit jegliche Akzeptanz.

Am Mittwochabend trifft sich der Koalitionsausschuss von CDU, CSU und SPD im Bundeskanzleramt mit den Sozialpartnern. Die Vertreter von Wirtschaft und Gewerkschaften sollen dort die Gelegenheit bekommen, ihre Positionen zum angepeilten Reformpaket vorzutragen.

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Dröge sagt klipp und klar, was sie vom morgigen Treffen erwartet. (Foto: picture alliance / dts-Agentur)
Katharina Dröge will morgen "kein Kaffeekränzchen" erleben
21:21 Uhr

Babysitterin will Kleinkind nicht mehr hergeben - und greift Polizisten an

Eine Babysitterin hat sich geweigert, ein Kleinkind an die Eltern zu übergeben - und schließlich einen Polizisten gebissen. Die Polizei war wegen der Weigerung der Frau am Montagabend zu einer Wohnung in Bad Saulgau in Baden-Württemberg gerufen worden. Die 58-Jährige sei dann aggressiv geworden und habe mit dem Kind davonlaufen wollen.

Die Polizisten hätten die Frau dann festgehalten, woraufhin diese um sich getreten habe. Schließlich habe sie einem Polizisten in die Hand gebissen. Ein anderer Beamter konnte das Kind in Sicherheit bringen und unverletzt den Eltern übergeben, wie die Ravensburger Polizei mitteilt. Daraufhin habe es ein weiteres Gerangel gegeben, bei dem der zweite Polizist verletzt worden sei.

Laut Polizei beleidigte die 58-Jährige die Polizisten mehrfach. Eine 55-Jährige, die die Babysitterin scheinbar kannte, habe außerdem den Einsatz mehrfach gestört und mit ihrem Smartphone gefilmt. Das Handy wurde beschlagnahmt. Beide Frauen erwarten jetzt strafrechtliche Konsequenzen. Warum die Babysitterin das Kind nicht übergeben wollte, ist laut Polizei unklar.

Babysitterin will Kleinkind nicht mehr hergeben - und greift Polizisten an
21:05 Uhr

Merz appelliert an Unionspolitiker: "Möglichst wenig Streit"

Bundeskanzler Friedrich Merz appelliert an die Unions-Abgeordneten, angesichts der anstehenden Reformen in den nächsten Wochen geschlossen und konzentriert zu arbeiten. Merz sagte laut "Rheinischer Post" in der Unionsfraktionssitzung, er wolle "möglichst wenig öffentliche Diskussionen, möglichst wenig Streit", sodass man dann "wirklich zu Ergebnissen" komme.

Merz ergänzte nach Angaben von Teilnehmern, es seien noch drei Sitzungswochen: "Also lasst uns jetzt bitte in den nächsten Tagen und Wochen diese Arbeit in diesem Geiste konstruktiv, kameradschaftlich miteinander leisten. Dann haben wir die Chance, gut in die parlamentarische Sommerpause zu kommen", so der Kanzler. "Aber bis dahin liegt noch ein Haufen Arbeit vor uns."

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Merz ermahnt seine Unions-Abgeordneten in der Fraktionssitzung. (Foto: picture alliance / dts-Agentur)
Merz appelliert an Unionspolitiker: "Möglichst wenig Streit"
20:32 Uhr

Studenten stechen mit Messern aufeinander ein - Lebensgefahr

Bei einem Streit in einem Studierendenwohnheim in Bielefeld soll ein 23-Jähriger seinen Mitbewohner mit einem Messer attackiert haben. Der 26-Jährige habe durch die Verletzungen so viel Blut verloren, dass er zwischenzeitlich in Lebensgefahr schwebte, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen.

Bewohner des Wohnheims hatten am Montagabend gegen 21 Uhr einen lauten Streit und Hilfeschreie in einer Wohnung gehört und die Polizei verständigt. Am Tatort trafen Streifenpolizisten dann auf den schwer Verletzten und den Tatverdächtigen, der ebenfalls leicht verletzt war. Er wurde vor Ort festgenommen.

Inzwischen sitze er auf Anordnung einer Richterin in Untersuchungshaft. Gegen ihn werde wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung ermittelt, so die Polizei.

Studenten stechen mit Messern aufeinander ein - Lebensgefahr
20:00 Uhr

Vier Nächte: Hotel verkauft WM-Paket für eine Million Dollar

Sonst steigen hier Promis ab, etwa zur Met Gala, jetzt kann jeder mit dem nötigen Kleingeld die luxuriöse Dachterrasse samt "Duplex-Penthouse" im Hotel "The Mark" in New York City mieten. Für vier Nächte verlangt Chef Elon Kenchington eine Million US-Dollar, das entspricht etwas mehr als 865.000 Euro.

Die Absteige ist mehr als 1000 Quadratmeter groß, bietet dennoch nur Platz für bis zu sechs Personen. Im Paketpreis enthalten sind (immerhin!) die Tickets fürs WM-Finale und ein privater Flug im Hubschrauber zum Stadion. Auf Diskussionen über den Preis oder die Aufenthaltsdauer lässt sich Kenchington nicht ein. Was er noch zu seinem Angebot sagt:

Vier Nächte: Hotel verkauft WM-Paket für eine Million Dollar
19:27 Uhr

Belgier rügt Deutschland und Frankreich: "Komplette Dummheit"

Der belgische Ministerpräsident Bart De Wever hat Deutschland und Frankreich wegen der Einstellung des gemeinsamen Kampfjet-Projekts FCAS scharf kritisiert. Die Nachricht vom Aus habe ihn "sehr enttäuscht", sagt De Wever. "Was für eine Zeitverschwendung! Was für eine Arroganz!", fügt er hinzu. Die Einstellung des Projekts sei eine "komplette Dummheit".

Die Europäer hätten sich "dafür entschieden, bei einem entscheidenden Teil der Luftverteidigung irrelevant zu sein - nicht nur jetzt, sondern auch in einem Jahrzehnt", sagt De Wever weiter, der normalerweise für seinen nüchternen Stil bekannt ist. Dass die Länder jetzt jeder für sich einen Kampfjet entwickeln könnten, "ignoriert die Realität". Belgien hatte seit 2023 eine Art Beobachterstatus bei dem Projekt.

Belgier rügt Deutschland und Frankreich: "Komplette Dummheit"
18:51 Uhr

23 Berliner Feuerwehrleute von Schädlingen gebissen

Die Berliner Feuerwehr hat ein Problem mit Schädlingen in einer Feuerwache, vermutlich gibt es dort Bettwanzen. Es sei ein typisches Bild von Anzeichen, das sich dort bei rund 20 Feuerwehrleuten zeige, sagt ein Sprecher der Feuerwehr. "23 Kollegen haben leichte Hautreaktionen durch typische Bissstellen, die vermuten lassen, dass es sich um Bettwanzen handelt."

Ein Befund in der Feuerwache Charlottenburg-Nord am Standort des früheren Flughafens Tegel sei aber noch nicht durch Experten bestätigt worden, so der Sprecher. Daher gehe man davon aus, dass es Bettwanzen seien, könne es aber bislang nicht offiziell sagen.

Am Morgen sei eine Firma für Schädlingsbekämpfung für eine Untersuchung in der Wache gewesen. Das Ergebnis liege demnächst vor. "Die weiteren Maßnahmen werden dann mit der Firma abgesprochen", sagt der Sprecher.

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Ob es sich tatsächlich um Bettwanzen handelt, steht derzeit noch nicht zu einhundert Prozent fest. (Foto: picture alliance / blickwinkel/H. Duty)
23 Berliner Feuerwehrleute von Schädlingen gebissen
18:20 Uhr

Madonna feiert wilde Toiletten-Party mit Promis

Dieses Comeback-Video von Madonna sorgt gerade für jede Menge Gesprächsstoff: Zur Promo ihres kommenden Albums "Confessions Two" hat die 67-jährige Popikone einen Kurzfilm veröffentlicht, in dem sie zahlreiche Promis um sich versammelt. Erst steht Madonna mit Sabrina Carpenter auf der Bühne. Und dann lässt sie es auf der Clubtoilette so richtig krachen. Mit dabei Model Kate Moss und Schauspieler Benedict Cumberbatch. Auch Madonnas Tochter Lourdes hat einen kurzen Gastauftritt. 

Madonna feiert wilde Toiletten-Party mit Promis
17:49 Uhr

Suche nach Bomben: Wichtige Autobahn zehn Tage lang gesperrt

Eine der wichtigsten Autobahnen im Ruhrgebiet wird am Freitagabend für zehn Tage gesperrt. Fachleute sollen auf der A40 in Mülheim nach Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg suchen. Dafür müssen Auto- und Lastwagenfahrer auf dem Ruhrschnellweg zwischen Duisburg und Essen weite Umleitungen fahren und sich auf Staus einstellen.

Die Sperrung der A40 zwischen den Anschlussstellen Mülheim-Heißen und Mülheim-Winkhausen beginnt am Freitagabend um 21 Uhr und soll bis zum 22. Juni dauern. Betroffen seien beide Fahrtrichtungen, teilt die Autobahn GmbH mit. Es gehe zwar nur um einen etwa 20 Meter langen Abschnitt. Doch für die Suche nach Bomben oder Munitionsresten im Erdreich müsse dort zunächst die Fahrbahn abgerissen werden. Erst dann könnten Kampfmittel-Spezialisten mit ihrer Arbeit beginnen. Anschließend müsse die Fahrbahn wiederhergestellt werden.

Die A40 ist eine der wichtigsten Autobahnen im Ruhrgebiet. Auf dem Abschnitt zwischen Duisburg und Essen sind laut Autobahn GmbH jeden Tag 80.000 bis 90.000 Fahrzeuge unterwegs. Die Strecke gilt als "hoch belastet" und soll deshalb in den kommenden Jahren sechsspurig ausgebaut werden.

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Es droht Staugefahr - diesmal jedoch nicht auf der A40, sondern auf den Umleitungsstrecken. (Foto: picture alliance / Jochen Tack)
Suche nach Bomben: Wichtige Autobahn zehn Tage lang gesperrt
17:25 Uhr

Raketenwerfer-Panne: Geschoss stürzt bei Militärübung ab

Während einer Schießübung zur taiwanesischen Landesverteidigung versagt ein Waffensystem. Die Ra­ke­ten­ar­til­le­rie Thunderbolt-2000 feuert eine Rakete ab, die jedoch nach nur wenigen hundert Metern wieder abstürzt. Die Ursache ist laut offiziellen Angaben ein technisches Versagen bei der Zündung.

Raketenwerfer-Panne: Geschoss stürzt bei Militärübung ab
16:50 Uhr

Schauspieler Kit Harington fand Sexszenen "ekelhaft" und "seltsam"

Kit Harington spricht über die gemeinsamen Liebesszenen im Horrorfilm "The Dreadful", der im Februar in die Kinos kam. Wie seine Kollegin Sophie Turner empfindet auch er die Szenen als "seltsam" - schließlich hatten die beiden zuvor jahrelang in "Game of Thrones" Bruder und Schwester verkörpert. In der erfolgreichen HBO-Serie spielten sie von 2011 bis 2019 die Geschwister Jon Snow und Sansa Stark. Dass sie danach Sexszenen drehen sollten, brachte die beiden offenbar fast an ihre Grenzen.

Wie "Daily Mail" berichtet, beschreibt Harington die Szenen als "ekelhaft" und "seltsam". Er erinnert sich: "Sie schickte mir das Drehbuch und ich sagte: 'Sophie, da haben wir ja einige Sexszenen'. Das hatte sie nicht gesehen. Sie sagte nur: 'Ja, Kit wäre gut für diese Rolle.'" Über die eigentlichen Dreharbeiten sagt er: "Wir haben es getan. Es war eklig, aber es war okay."

Trotz der unangenehmen Situation findet der Schauspieler auch viel Lob für seine Kollegin. "Sie ist eine fantastische Schauspielerin", schwärmt Harington und betont, dass er Turner "wie eine jüngere Schwester" sehe.

Schauspieler Kit Harington fand Sexszenen "ekelhaft" und "seltsam"
16:29 Uhr

Özdemir gibt Polit-Kollegen Tipp - So würde er mit "Lügenfritz" umgehen

Der baden-württembergische Ministerpräsident Cem Özdemir rät im Umgang mit Beleidigungen von Politikern zu Gelassenheit. Er habe in seiner Zeit als Bundesminister "massenhaft spannende Kommentierungen meiner Arbeit" erhalten, berichtet der Grünen-Politiker. Er habe sich da maximal zurückgehalten und nur Dinge zur Anzeige gebracht, die absolut strafbewehrt gewesen seien, etwa Todesdrohungen.

Auch wenn er nur für sich spreche, betonte Özdemir: "Ich rate uns allen da dazu, dass man sich ein dickes Fell zulegt." Manche Sachen müsse man aushalten, auch wenn sie nicht schön seien, das sei für ihn "Teil der Jobbeschreibung". "Wenn mich jemand 'Lügenfritz' nennt, dann werde ich ihn deshalb nicht anzeigen."

Aktuelle Justizentscheidungen haben eine Debatte um Beleidigungen von Politikern ausgelöst. So hatte das Amtsgericht Öhringen bei Heilbronn im März wegen der Bezeichnung von Kanzler Friedrich Merz als "Lügenfritz" einen Strafbefehl erlassen und eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen gegen einen Facebooknutzer verhängt.

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Özdemir nimmt Beleidigungen nicht zu persönlich. (Foto: picture alliance / photowerkstatt)
Özdemir gibt Polit-Kollegen Tipp - So würde er mit "Lügenfritz" umgehen
15:58 Uhr

Zweifarbiger Wasserfall begeistert Besucher in China

Dieser Wasserfall ist mit seinem ungewöhnlichen Farbenspiel zum Besuchermagneten geworden. Die eine Hälfte der Wassermassen wirkt gelb, die andere Hälfte schimmert in der Sonne. Und dazu kommt noch ein bunter Regenbogen, der durch den Wassernebel und das Sonnenlicht über dem Wasserfall strahlt.

Zweifarbiger Wasserfall begeistert Besucher in China
15:33 Uhr

Bei Einsatz geblitzt: Feuerwehrmann wehrt sich erfolgreich gegen Bußgeld und Fahrverbot

Ein Feuerwehrmann aus Sachsen wehrt sich mit Erfolg gegen einen Bußgeldbescheid wegen einer Tempoüberschreitung auf einer Einsatzfahrt. Das Amtsgericht Eilenburg spricht den 55-Jährigen aus Taucha bei Leipzig frei. Die verkehrsrechtliche Anordnung für die Tempo-30-Zone sei nicht rechtens, begründet Richter Peter Gottschaldt.

Daher sei in diesem Fall nur von einer Überschreitung von 19 Kilometern pro Stunde auszugehen und nicht wie im Bußgeldbescheid der Stadt von 39. Zudem sei die Nutzung der Sonderrechte für Einsatzfahrzeuge hier eindeutig wegen der Fahrt zu einer Brandmeldung gegeben. Die Entscheidung des Gerichts ist noch nicht rechtskräftig.

"Ich bin sehr erleichtert und mir fällt ein Riesenstein von der Seele. Ich hoffe, nun auch wieder besser schlafen zu können", sagt Ray Lange nach dem Urteil. Er war Anfang Mai vergangenen Jahres auf der Fahrt zu einem Feuerwehreinsatz wegen einer Brandmeldung an einer Grundschule in einer Baustelle mit Tempo 69 geblitzt worden. Die Stadt hatte daraufhin einen Bußgeldbescheid in Höhe von 369 Euro und ein einmonatiges Fahrverbot verhängt, weil in der Baustelle Tempo 30 angegeben war. Gegen den Bußgeldbescheid hatte der Feuerwehrmann Widerspruch eingelegt.

Bei Einsatz geblitzt: Feuerwehrmann wehrt sich erfolgreich gegen Bußgeld und Fahrverbot
15:05 Uhr

Diese Vornamen liegen gerade voll im Trend

Wenig Bewegung im Ranking der beliebtesten Baby-Vornamen in Deutschland: Sophia und Noah führen die Rangliste auch 2025 weiter an. Das geht aus einer Auswertung der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) hervor, für die Daten der Standesämter ausgewertet wurden. Bereits in den Jahren 2023 und 2024 hatten Sophia/Sofia und Noah vorn gelegen.

Auf weiteren Plätzen bei den Mädchen landen Mia, Lina, Ella und Hanna/Hannah in den Top fünf. Bei den Jungs folgt auf Noah der Vorname Matteo in verschiedenen Schreibvarianten (mit einfachem t, mit und ohne h). Dann kommen mit Theo, Leo und Emil drei Namen, die in dem Ranking im Vorjahresvergleich jeweils um mehrere Plätze nach oben klettern.

"Noah und Sophia sind längst mehr als Modenamen - sie haben sich als moderne Klassiker etabliert", sagt die Geschäftsführerin der Gesellschaft für deutsche Sprache, Andrea-Eva Ewels. "Gleichzeitig zeigt der Aufstieg von Theo und Leo, dass kurze, prägnante Namen bei vielen Eltern besonders gefragt sind."

Diese Vornamen liegen gerade voll im Trend
14:44 Uhr

Reutlinger haben wieder Strom

Im baden-württembergischen Reutlingen und den umliegenden Gemeinden ist nach dem mutmaßlich durch Brandstiftung verursachten großflächigen Ausfall die Stromversorgung wieder größtenteils hergestellt. Nahezu alle betroffenen Privathaushalte seien zumindest wieder provisorisch mit Strom versorgt, teilen die Betreiber mit.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Brände brachten noch keinen entscheidenden Durchbruch. Wie ein Sprecher der zuständigen Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart erklärt, gibt es kein Bekennerschreiben zu der Tat. Solche Schreiben hatte es bei vergleichbaren Taten in der Vergangenheit gegeben.

Dem Sprecher zufolge ergaben die bisherigen Ermittlungen Hinweise auf den Einsatz von Brandbeschleuniger. Hierzu dauern die kriminaltechnischen Analysen und Laboruntersuchungen an. Das Ermittlungsverfahren werde wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung und der Störung öffentlicher Betriebe geführt.

Reutlinger haben wieder Strom
14:15 Uhr

Verdächtige im Mordfall Fabian log Polizei bei Autoreinigung an

1100 Sprachnachrichten, 207 Telefonate, 3100-mal Messengerdienste binnen viereinhalb Tagen: Im Mordprozess um den im Oktober vorigen Jahres getöteten achtjährigen Fabian sind die Auswertungsergebnisse des Handys der Angeklagten vorgestellt worden. Die 30-Jährige habe das Smartphone intensivst genutzt, sagte der für die Auswertung verantwortliche Polizeibeamte und Digitalforensiker am Landgericht Rostock.

Anhand der Auswertung von Whatsapp-Nachrichten und Fotos konnte unter anderem belegt werden, dass die Angeklagte am 10. Oktober 2025 ihr Auto reinigte. An dem Tag wurde Fabian laut Staatsanwaltschaft an einem Tümpel bei Klein Upahl ermordet und die Leiche dann fast völlig verbrannt. Vier Tage später, als die Leiche des Jungen gefunden wurde, habe die Angeklagte der Polizei gegenüber gesagt, dass sie das Auto seit langem nicht gereinigt habe.

Verdächtige im Mordfall Fabian log Polizei bei Autoreinigung an
14:08 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

Friederike Zörner hat ihr "Tag"-Werk vollbracht und entschwindet gerade in den wohlverdienten Feierabend. Für die zweite Tageshälfte kümmere ich mich um den "Tag" auf ntv.de. Mein Name ist Max Patzig, und wenn Sie Fragen, Anregungen oder Hinweise haben, erreichen Sie mich jederzeit unkompliziert per E-Mail an max.patzig@ntv.de.

Ich wünsche einen schönen Nachmittag!

Schichtwechsel
13:30 Uhr

Höckes Ost-West-Äußerung sorgt für Diskussion in der AfD

Äußerungen von Thüringens AfD-Chef Björn Höcke über West- und Ostdeutsche haben in der AfD eine Diskussion ausgelöst. Hintergrund ist ein Interview Höckes mit der Schweizer "Weltwoche" und Herausgeber Roger Köppel. Dort hatte der AfD-Politiker, der gebürtiger Westdeutscher ist, als wichtige Ursache für gesellschaftliche Polarisierung und Ost-West-Unterschiede gesagt: "Im Osten sind die Menschen noch Deutsche, im Westen haben sie über Jahrzehnte eine Ersatzidentität gefunden und haben sich von der amerikanischen Kultur völlig usurpieren lassen". Usurpieren bedeutet, etwas zu verdrängen und seinen Platz einzunehmen.

AfD-Fraktionsvize Beatrix von Storch sagte dem Portal "The Pioneer": "Wir sind eine einige unteilbare deutsche Nation. Die Vollendung der inneren Einheit Deutschlands ist unser oberstes Ziel. Wir spalten sie nicht, weder politisch, geistig noch kulturell." Der AfD-Verteidigungspolitiker Rüdiger Lucassen, der sich in der Vergangenheit schon offene Auseinandersetzungen mit Höcke geliefert hatte, kritisierte ihn für seine Aussagen. Er könne sich "nicht mehr erklären, was in ihn gefahren ist", sagte der frühere hochrangige Bundeswehroffizier und nannte Höckes Aussage herabwürdigend. Seine Einschätzung, Westdeutsche seien "in Wahrheit verkappte Amerikaner", nannte Lucassen "absolut falsch und töricht". Das sei SED-Sprech. Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sagte auf Nachfrage vor Journalisten, man sei hier im Bereich des Wahlkampfs und der Zuspitzung und verwies auf den AfD-Mitgründer Alexander Gauland, der Höcke einst als Nationalromantiker bezeichnet habe.

Höckes Ost-West-Äußerung sorgt für Diskussion in der AfD
13:01 Uhr

Stadt im Südwesten bietet den geringsten Hitze-Schutz

Pünktlich vor der Sommerzeit macht die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ihren sogenannten Hitze-Check publik. Demnach gibt es in Deutschland nirgendwo so wenig Schutz gegen Hitze wie im baden-württembergischen Offenburg. Am besten schneiden bei der Schätzung dagegen Kiel und Wuppertal ab, wo der Hitzeschutz demnach besonders gut ist. Die Schlusslichter unter den 195 Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern sind drei Kommunen aus Baden-Württemberg: Offenburg, Lahr und Mannheim, das beim Hitze-Check im vergangenen Jahr den letzten Platz belegt hatte. Seit damals wurde die DUH-Auswertung noch um zusätzliche Kriterien erweitert.

  • Für den Check werden neben den Sommertemperaturen und der Bevölkerungsdichte einzelner Städte auch die Menge an Beton und Asphalt sowie die Zahl der schattenspendenden Bäume und Grünflächen mithilfe von Luftbildern in den Blick genommen.

  • Es handelt sich somit um Schätzwerte, bei denen nicht alle Faktoren berücksichtigt werden. Neu gepflanzte Bäume gehen etwa weitgehend nicht in die Schätzung ein.

  • Eine größere Rolle spielt seit diesem Jahr etwa die Frage, wie sich die Flächenversiegelung in den einzelnen Städten seit dem Jahr 2018 entwickelt hat und welcher Anteil der Gesamtfläche mit schattenspendender Vegetation bepflanzt ist.

  • Bei der sogenannten Baumüberschirmung schneidet Offenburg besonders schlecht ab. Im Gegensatz dazu sind Potsdam, Oldenburg und Berlin in dieser Kategorie noch besser aufgestellt als der Gesamt-Spitzenreiter Kiel.

Stadt im Südwesten bietet den geringsten Hitze-Schutz
12:27 Uhr

Heftiger Sturm treibt Flugzeugtreppe über Rollfeld

Ein schweres Unwetter legt am Sonntag Teile des Flughafens in Delhi lahm. Aufnahmen verdeutlichen dessen Zerstörungskraft: Orkanartige Böen reißen Boden-Equipment los und treiben es über das Rollfeld. Bei dem Vorfall werden drei Maschinen von Air India beschädigt. Einem Bericht von NDTV zufolge soll das Geschehene jetzt genau untersucht werden. Demnach habe es vor dem Unglück keine spezifische Wetterwarnung gegeben, was Fragen zur plötzlichen Intensität der Winde aufwerfe, die über den Vorfeldbereich des Flughafens hinwegfegten. Die genauen Windgeschwindigkeiten und die Frage, ob zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen den Schaden hätten verhindern können, werden voraussichtlich Teil der Untersuchung der Aufsichtsbehörde DGCA sein.

Heftiger Sturm treibt Flugzeugtreppe über Rollfeld
11:54 Uhr

Ostsee-Buckelwal wird in dänischer Fabrik zu Biodiesel verarbeitet

Sollte Sie der Tod des Ostsee-Buckelwals, besser bekannt als "Timmy" oder "Hope", besonders traurig gemacht haben, müssen Sie jetzt ganz stark sein: Nach der Obduktion und dem Transport von Teilen des Meeressäugers auf das Festland werden die Überreste des Tiers in einer dänischen Fabrik verwertet. Das bestätigte die Firma Daka Dänemark, die sich des Kadavers annimmt. In der Fabrik des Unternehmens in Randers werden die Überreste von Walen laut einem Sprecher zunächst in drei Bestandteile getrennt. Das Wasser wird gereinigt und in den Fjord geleitet. Alles Fett - zum Beispiel aus der Speckschicht des Wals - wird in Biodiesel umgewandelt. Und alles andere - Knochen, Sehnen und Haut - wird zu einer Art Mehl verarbeitet, die als Biomasse zur Verbrennung in einer Zementfabrik endet.

Bei einer mehrstündigen Untersuchung war der Wal in der vergangenen Woche geöffnet und zerteilt worden. Ein Bagger hatte die Kadaver-Teile in vorbereitete Container gehievt. Am Freitag waren die Überreste des Tiers vom Strand entfernt und am Montag abtransportiert worden. Manche Knochen des Tiers kommen in die Sammlung des Naturhistorischen Museums in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Diese Teile waren bereits am Freitag abgeholt worden.

Ostsee-Buckelwal wird in dänischer Fabrik zu Biodiesel verarbeitet
11:25 Uhr

Leichenfund in Österreich: Spur führt Ermittler nach Deutschland

Im Mai 2025 wird in einem abgelegenen Waldstück nahe einer Wildtierfütterung in Bretsteingraben in der Steiermark eine Leiche gefunden. Trotz umfangreicher kriminalpolizeilicher Ermittlungen, DNA-Analysen und forensischer Untersuchungen konnte die Identität des verstorbenen Mannes bis heute nicht geklärt werden. Jetzt erhoffen sich die österreichischen Ermittler dank der Kleidung des Mannes einen Durchbruch: Am Leichnam wurde abgesehen von einer schwarzen, langen Jogginghose und einer schwarzen Regenjacke auch ein graues Trikot gefunden. Dieses Radtrikot dürfte im Raum Bremen von der "National Cycling Academy" (NCA) an Absolventen von Spinning-Kursen ausgegeben worden sein, wie die Polizei berichtete.

Nach Einschätzung von Experten dürfte der 40 bis 60 Jahre alte Mann bereits zwischen 2014 und 2019 gestorben sein. Die Todesursache ist wegen des Zustands der sterblichen Überreste unklar. Der Sportler war mit einem schwarzen Rad der Marke "Cube" unterwegs, das ebenfalls sichergestellt wurde. In der Sendung "Fahndung Österreich" auf ServusTV sollen die bisherigen Ermittlungen in dem neu aufgerollten Fall beleuchtet werden.

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Das Radtrikot des toten Mannes dürfte im Raum Bremen von der "National Cycling Academy" (NCA) an Absolventen von Spinning-Kursen ausgegeben worden sein, wie die Polizei berichtete. (Foto: picture alliance/dpa/LPD STEIERMARK)
Leichenfund in Österreich: Spur führt Ermittler nach Deutschland
10:43 Uhr

Seit 19 Jahren erster Staatsbesuch: Kampfjet-Eskorte für Steinmeier

Bundespraesident-Frank-Walter-Steinmeier-und-seine-Frau-Elke-Buedenbender-kommen-auf-dem-Flughafen-Amsterdam-Schiphol-an-Bundespraesident-Steinmeier-und-seine-Frau-sind-zu-einem-dreitaegigen-Staatsbesuch-im-Koenigreich-der-Niederlande
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender wurden auf dem Flughafen Amsterdam-Schiphol standesgemäß in Empfang genommen. (Foto: picture alliance/dpa)

Bei seinem Besuch in den Niederlanden ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier schon im Anflug von der niederländischen Luftwaffe begrüßt worden. Zwei F-35-Kampfjets eskortierten den Regierungsflieger des deutschen Staatsoberhaupts und seiner Delegation bei seinem Anflug auf den Flughafen Amsterdam. Steinmeier reist wie bei deutschen Spitzenpolitikern üblich mit einer Maschine der Flugbereitschaft der Bundeswehr.

Steinmeier ist das erste deutsche Staatsoberhaupt, das seit 19 Jahren zu einem Staatsbesuch in den Niederlanden empfangen wird. Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Besuch wird der Gast bei einem Staatsbesuch mit protokollarischen Ehren empfangen, unter anderem mit militärischen Ehren. Für den Abend ist ein Staatsbankett mit dem Königspaar Willem-Alexander und Máxima geplant. Schon vor Steinmeiers Landung feuerte eine Kanone 21 Salutschüsse ab. Die Herkunft dieser Tradition kann laut Bundeswehr nicht genau geklärt werden. Eine Theorie besagt, dass Kriegsschiffe vor einigen Jahrhunderten ständig geladene Kanonen hatten. Diese seien vor dem Einlaufen in den Hafen abgefeuert worden, um die friedliche Gesinnung zu signalisieren.

Seit 19 Jahren erster Staatsbesuch: Kampfjet-Eskorte für Steinmeier
10:18 Uhr

Idris Elba äußert sich zu Spekulationen zu schwarzem James Bond

Wer wird der neue James Bond? Die Frage nach dem Nachfolger von Daniel Craig heizt seit Jahren die wildesten Spekulationen an. Einer der Kandidaten, der lange Zeit hoch gehandelt wurde, ist Idris Elba. Doch der britische Schauspieler sah sich selbst eigenen Angaben zufolge wegen seiner schwarzen Hautfarbe nie als nächster James Bond. "Ich habe das immer für unrealistisch gehalten", erklärte der 53-Jährige dem "GQ"-Magazin. Ein schwarzer Schauspieler als Geheimagent 007 komme "realistisch gesehen in manchen Märkten einfach nicht an", sagte Elba. "Bond ist auf der ganzen Welt groß." Und nicht alle Zuschauer würden "auf einen schwarzen Mann, einen afrikanischen Mann, stehen, der Bond spielt". "Das ist nicht das, was sie in ihrer Kultur mögen. Punkt."

Elba wuchs in London auf, seine Eltern stammen aus Sierra Leone und Ghana. Der Brite spielte in Serien wie "The Wire" und "Luther" mit. Dank seiner Aura und seines Charismas hatten manche in ihm den ersten schwarzen James Bond gesehen. Gerüchte um Elbas Engagement als 007 hielten sich mehr als zehn Jahre, obwohl Elba selbst sie immer wieder dementierte. Vergangenen Monat hatte er dem "People"-Magazin gesagt, dass er zu alt für die Rolle sei. Produzentin Barbara Broccoli hatte sich in der Vergangenheit offen für eine andere Hautfarbe des Darstellers gezeigt. "Er sollte britisch sein und britisch kann jede Ethnie sein", sagte sie 2021 dem Magazin "The Hollywood Reporter".

Idris Elba äußert sich zu Spekulationen zu schwarzem James Bond
09:40 Uhr

Elf Meter hohe Wellen: Hunderte Menschen in Neuseelands Hauptstadt evakuiert

Stormy-seas-pound-the-coastline-in-the-Wellington-suburb-of-Island-Bay-on-June-9-2026-Hundreds-of-people-were-forced-to-evacuate-their-seaside-homes-on-June-9-in-New-Zealand-s-capital-as-11-metre-high-waves-lashed-the-city-s-south-coast
Raue See vor der Küste Wellingtons. (Foto: AFP)

Dramatische Stunden in Neuseelands Hauptstadt: Hunderte Menschen sind in Wellington vor einer Sturmflut mit elf Meter hohen Wellen in Sicherheit gebracht worden. Bürgermeister Andrew Little rief für die südlichen Küstenvororte Owhiro Bay, Island Bay, Houghton Bay und Breaker Bay den Notstand aus und forderte die Menschen auf, in höher gelegene Gebiete zu fliehen. Zurückbleibenden werde nicht geholfen. Heute Morgen trat eine Evakuierungsanordnung in Kraft. Die Polizei beaufsichtigte die Evakuierungsaktion und richtete Straßensperren ein, um zu verhindern, dass Menschen an die Küste fahren.

Im Hafen von Wellington wurden nach Angaben des neuseeländischen Wetterdienstes elf Meter hohe Wellen registriert. Bei einem Sturm im Jahr 2021 mit 6,5 Meter hohen Wellen waren nach Angaben der Behörden viele Häuser in Breaker Bay überschwemmt worden. In Island Bay war der Wind im Laufe des Tages so stark, dass zwei Frauen auf einer überschwemmten Straße umgerissen wurden. Am Flughafen von Wellington, wo Windböen von bis zu 128 Kilometern pro Stunde gemessen wurden, wurden mehrere Flüge gestrichen. Ein parkendes Kleinflugzeug ohne Menschen an Bord wurde umgeweht.

Elf Meter hohe Wellen: Hunderte Menschen in Neuseelands Hauptstadt evakuiert
09:16 Uhr

Bayerns ehemaliger Kultusminister Hans Maier ist tot

Bayerns ehemaliger Kultusminister Hans Maier ist tot. Er sei am Montag im Alter von 94 Jahren in München nach kurzem Leiden im Krankenhaus gestorben, teilte die Familie mit. Am 18. Juni wäre Maier 95 Jahre alt geworden. Seine Ehefrau Adelheid starb erst vor drei Monaten.

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Hans Maier war von 1970 bis 1986 bayerischer Kultusminister. (Archivbild) (Foto: picture alliance / dpa)
  • Der gebürtige Freiburger saß von 1978 bis 1987 im bayerischen Landtag, von 1970 bis 1986 führte er das Kultusministerium.

  • Maier hatte Gymnasiallehramt studiert und war Professor für politische Wissenschaft an der Universität München. Seinen Wahlkreis hatte er einst im schwäbischen Günzburg.

  • Auch der Denkmalschutz und die Kirche waren Maier stets ein Anliegen. Er wirkte als Präsident des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz sowie als Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.

  • Noch im Jahr 2020 nahm Maier in München an einer Demonstration teil, bei der mehr Hilfen für die von der Corona-Krise gebeutelte Kulturbranche und insbesondere freiberufliche Künstler gefordert wurde.

Bayerns ehemaliger Kultusminister Hans Maier ist tot
08:42 Uhr

Ariana Grande soll wieder Single sein

Was war das für eine Aufregung, als 2023 Gerüchte über eine neue Romanze von Ariana Grande auftauchten? Zumal die Sängerin und Schauspielerin seinerzeit noch mit Dalton Gomez verheiratet war und ihr angeblich Neuer - "Wicked"-Co-Star Ethan Slater - mit seiner Jugendliebe Lilly Jay verbunden war. Beide haben einen mittlerweile dreijährigen Sohn namens Ezra. Doch tatsächlich fanden Grande und Slater zusammen, hielten ihre Beziehung aber weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Wie unter anderem das Klatschportal "TMZ" nun berichtet, ist nun seit einigen Monaten wieder alles aus. "Ariana und Ethan haben sich vor einigen Monaten getrennt, sind aber seitdem befreundet geblieben und hegen großen Respekt und Bewunderung füreinander", sagte zudem ein Insider dem Portal "Page Six". Die Entscheidung sei den beiden nicht leichtgefallen, dennoch hätten sie erkannt, dass sie "als Freunde besser dran sind als in einer festen Beziehung".

Beruflich hat Grande derzeit viel vor. Wie "People" berichtet, wolle sich die Künstlerin nun auf ihre "Eternal Sunshine"-Tour - ihre erste seit 2019 - und die bevorstehende Veröffentlichung ihres Albums "Petal" konzentrieren. Die Tour startete am Samstag in der Oakland Arena im kalifornischen Oakland, das neue Album soll am 31. Juli erscheinen. Die Platte soll aber weder von der Trennung noch von der Beziehung zu Slater inspiriert sein.

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Ariana Grande mit Paul Tazewell und ihren "Wicked"-Co-Stars Cynthia Erivo und Ethan Slater im März 2025. (Foto: IMAGO/Cinema Publishers Collection)
Ariana Grande soll wieder Single sein
07:59 Uhr

In dieser deutschen Stadt sind die Menschen am unglücklichsten

Der Hafen und die Ostsee direkt vor der Tür, eine gepflegte Altstadt, gute Infrastruktur und eine Liebeshymne von Marteria: Eigentlich hat Rostock jede Menge zu bieten. Doch schon wieder landet die Hansestadt im Ranking des sogenannten SKL-Glücksatlas auf dem letzten Platz. In Erfurt leben dagegen der Umfrage zufolge die glücklichsten Menschen in Deutschland. Thüringens Landeshauptstadt führt bei der Lebenszufriedenheit die Rangliste der 40 größten deutschen Städte an. Im Vergleich zum Vorjahr rückten die Thüringer von Platz sechs ganz nach vorn, während der bisherige Spitzenreiter Kassel auf Rang 13 zurückfiel. Auf einer Lebenszufriedenheitsskala von null bis zehn kommt Erfurt auf 7,74 Punkte. Es folgen Augsburg, Düsseldorf, Krefeld und Kiel. Schlusslicht Rostock kommt nur auf 5,8 Punkte.

Für das Städteranking befragte das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Süddeutschen Klassenlotterie (SKL) Einwohnerinnen und Einwohner von 40 Großstädten mit mehr als 200.000 Einwohnern. Insgesamt nahmen zwischen Januar 2023 und April 2026 knapp 23.300 Menschen teil. Erfurt punktet der Studie zufolge mit vielen Vorzügen, etwa günstigen Mieten, hoher Umweltqualität und einer vergleichsweise guten wirtschaftlichen Lage. Zudem gibt es im ostdeutschen Vergleich dort den kleinsten Anteil an Alleinlebenden, auch die Zahl der Sozialhilfeempfänger gehört deutschlandweit zu den geringsten.

In dieser deutschen Stadt sind die Menschen am unglücklichsten
07:26 Uhr

Katy Perry und Justin Trudeau feiern verliebtes Debüt auf rotem Teppich

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Justin Trudeau und Katy Perry turtelten am Montagabend heftig. (Foto: picture alliance / Sipa USA)

Sie werfen sich verliebte Blicke zu, lehnen sich aneinander und lachen gemeinsam: Katy Perry und Justin Trudeau haben am Montagabend gemeinsam die Premiere des Konzertfilms "Katy Perry: The Lifetimes Tour - Live from Paris" in New York besucht. Es war ihre Pärchenpremiere auf einem roten Teppich. Die Sängerin erschien beim Tribeca Film Festival in einem weißen Vintage-Kleid des Labels Lanvin, der ehemalige kanadische Premierminister wählte einen Smoking.

Ihre Beziehung hielten die beiden bislang weitgehend privat. Laut "Us Weekly" hat Perry inzwischen auch ihre fünfjährige Tochter Daisy, die aus der Beziehung mit ihrem früheren Verlobten Orlando Bloom stammt, den drei Kindern Trudeaus aus dessen Ehe mit Sophie Grégoire Trudeau vorgestellt. Die ersten Spekulationen über eine Liaison kamen im Juli 2025 auf, als die beiden bei einem gemeinsamen Abendessen in Montreal gesichtet wurde. Im selben Zeitraum nahm Trudeau seine im Teenageralter befindliche Tochter Ella-Grace zu einem Tourstopp von Perrys "Lifetimes"-Tour in der kanadischen Stadt mit. Im Oktober wurden sie dann bei Perrys Geburtstagsfeier in Paris Händchen haltend fotografiert. Offiziell machten Perry und Trudeau ihre Beziehung schließlich im Dezember über Instagram, als sie persönliche Aufnahmen von einer gemeinsamen Reise nach Tokio teilten. Die Feiertage und den Jahreswechsel verbrachten die beiden zusammen, im April wurden sie gemeinsam bei Justin Biebers Coachella-Auftritt 2026 gesehen.

Katy Perry und Justin Trudeau feiern verliebtes Debüt auf rotem Teppich
06:55 Uhr

Bericht: Mehr als 3200 Euro pro Sekunde in Atomwaffen investiert

Die neun Atommächte haben im vergangenen Jahr 19 Prozent mehr in Atomwaffenarsenale investiert als im Jahr davor. Das geht aus einem Bericht der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) hervor. Sie beziffert den Gesamtbetrag auf 119 Milliarden Dollar (rund 102 Mrd Euro). Damit hätten diese Länder im vergangenen Jahr zusammen gut 3200 Euro pro Sekunde für ihre Atomwaffenarsenale ausgegeben - eine unvorstellbare Zahl. Mit den Mitteln allein aus den vergangenen drei Jahren hätte der Hunger in der Welt beendet werden können, heißt es. Die Organisation war die treibende Kraft hinter dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag. Sie erhielt dafür 2017 den Friedensnobelpreis. Der Vertrag trat 2021 in Kraft.

2025 hätten die USA mehr Geld für Atomwaffen ausgegeben als die acht anderen Länder mit solchen Waffen zusammen, berichtet ICAN. Insgesamt hätten sie 69,2 Milliarden Dollar investiert, gefolgt von China mit 13,5 Milliarden Dollar. Großbritannien habe Russland auf den dritten Platz abgelöst, mit Investitionen von 12,6 Milliarden Dollar. In Russland seien es 9,5 Milliarden Dollar gewesen. Nach Angaben von ICAN hat Russland mit 5420 die meisten Atomwaffen. Dahinter nennt sie die USA mit 5042, China mit 620, Frankreich mit 300, Großbritannien mit 225, Indien mit 190, Pakistan mit 170, Israel mit 90 und Nordkorea mit 60.

Bericht: Mehr als 3200 Euro pro Sekunde in Atomwaffen investiert
06:50 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

kurz nach seinem Treffen mit europäischen Partnern der Ukraine hat Präsident Wolodymyr Selenskyj nach eigenen Angaben mit den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner über eine Auffrischung der diplomatischen Initiativen für eine Beendigung des Ukraine-Kriegs gesprochen. Er danke Kushner und dem Sondergesandten Witkoff für ihre Bereitschaft, in den kommenden Wochen so aktiv wie möglich an einer Wiederbelebung der Diplomatie für ein Ende des russischen Angriffskriegs zu arbeiten, schrieb Selenskyj in sozialen Medien.

In dem Telefonat, das er bei einem Zwischenstopp am Flughafen Chisinau in der Republik Moldau führte, ging es demnach auch um Perspektiven im Zusammenhang mit dem G7-Gipfel und "anderen Ereignissen im Juni". Am Sonntag hatten sich Bundeskanzler Friedrich Merz, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der britische Premierminister Keir Starmer und Selenskyj in London getroffen und Russland zu einem Waffenstillstand und Verhandlungen aufgerufen.

Über die aktuellen Entwicklungen rund um den Ukraine-Krieg halten wir Sie in unserem Liveticker auf dem Laufenden.

Diese Themen stehen heute bei uns außerdem auf der Agenda:

  • Der Seeheimer Kreis, in dem sich die konservativen Abgeordneten der SPD-Bundesfraktion zusammengeschlossen haben, veranstaltet auch in diesem Frühjahr in Berlin ein Spargelessen auf einem Ausflugsboot. Eingeladen sind mit CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann und CSU-Chef Markus Söder beide Koalitionspartner.

  • Das Bundesverfassungsgericht beschäftigt sich um 10 Uhr mit einem Sonderkündigungsrecht für Fernsehverträge zwischen Vermietern und Telekommunikationsanbietern.

  • In Berlin stellen um 10 Uhr Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA) Holger Münch die Statistik politisch motivierter Kriminalität (PMK) 2025 vor.

  • Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping setzt Besuch in Nordkorea fort. Dort trifft er sich mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in der Hauptstadt Pjöngjang.

  • Im April war der Düsseldorfer Karnevalswagenbauer Jacques Tilly in Moskau in Abwesenheit zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden - heute soll der Revisionsprozess beginnen. Vor dem Berufungsgericht des Moskauer Stadtgerichts ist die Verhandlung für den Morgen angesetzt. Unklar ist, was genau Gegenstand des Prozesses ist.

  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beginnt heute einen dreitägigen Besuch in den Niederlanden. Es ist der erste Staatsbesuch eines deutschen Staatsoberhaupts dort seit neunzehn Jahren.

  • Die Deutsche Umwelthilfe informiert um 10.30 Uhr in Berlin über ihren Hitze-Check 2026 in deutschen Städten.

  • Die US-Raumfahrtbehörde Nasa stellt um 17 Uhr in Houston die Crew für die Mond-Mission "Artemis 3" vor.

  • Nach dem Sieg gegen Norwegen schließen die deutschen Fußballerinnen in Slowenien die WM-Qualifikationsrunde um 18 Uhr (ZDF) ab. Das Team ist für die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien qualifiziert.

Starten Sie gut in diesen Dienstag. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum frühen Nachmittag begleite ich Sie durch den "Tag". Wenn Sie Fragen oder Hinweise haben, schreiben Sie mir gerne eine E-Mail an: friederike.zoerner[at]ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:21 Uhr

Feuer im Studio: Wetter-Moderator zieht Live-Bericht durch

Während bei ihm im Studio eine Lampe in Flammen steht und sich Rauch ausbreitet, bleibt Wettermoderator Noah Simmons live und berichtet unbeeindruckt weiter über Tornados in den USA. Sein Auftritt sorgt für Staunen. Das Einatmen von Rauchgasen ist sehr gefährlich, aber Simmons gab später an, dass er vor allem Gase eines Feuerlöschers eingeatmet habe. Ein Produzent der Nachrichtensendung hätte das Feuer damit schnell gelöscht. "Es war ein bisschen schwer zu atmen, darum habe ich mein T-Shirt über mich gezogen, aber wenn man zwei Tornado-Warnungen gleichzeitig hat, dann hatte ich das Bedürfnis, weiter zu berichten", zitierte "People" Simmons im Anschluss. Zwar habe er im Nachhinein Kratzen im Hals gehabt und sei mit tränenden Augen aufgewacht, aber ansonsten gehe es ihm gut. Sein Sender habe ihm großzügigerweise Zugang zu medizinischer Versorgung gewährt.

Feuer im Studio: Wetter-Moderator zieht Live-Bericht durch
05:53 Uhr

Klingbeil befürwortet verpflichtende Betriebsrente

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat sich optimistisch gezeigt, dass das Rentensystem in Deutschland durch Reformen seiner Regierung stabil gehalten werden kann. Dabei unterstützt Klingbeil einen Vorschlag des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) für verpflichtende Betriebsrenten, wie er in der ARD-Sendung "Arena" deutlich machte. "Auch das würde helfen", sagte der SPD-Chef in der Sendung, in der Politikerinnen und Politiker von Bürgerinnen und Bürgern im Publikum gefragt werden.

"Wenn wir die Gesetzliche stärken, das haben wir gemacht, wenn wir die Betriebliche verpflichtend machen und wenn wir die Private ausbauen, dann haben wir eine Chance, das Rentensystem wirklich zukunftsfähig zu machen", sagte Klingbeil. Auf Basis von Vorschlägen einer Rentenkommission will die Regierung neue Weichen für die Rente stellen. Die Vorschläge sind für diesen Monat angekündigt.

Klingbeil befürwortet verpflichtende Betriebsrente