Discounter-Kette ruft Heißluftfritteuse nach Recherchen zurück
Der Discounter Tedi hat eine Heißluftfritteuse nach Recherchen von RTL aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf eingeleitet. Das Unternehmen bestätigt RTL, dass bei dem Produkt Qualitätsmängel festgestellt worden seien. Der Artikel sei daraufhin "umgehend aus dem Verkauf genommen und ein Rückruf eingeleitet" worden, teilt die Tedi-Pressestelle mit. Auslöser des Rückrufs sind Produkttests des Magazins "RTL EXTRA", die am 16. Juni um 22:15 Uhr ausgestrahlt werden.
Darin fanden RTL-Reporter gemeinsam mit Experten Schäden an der inneren Verkabelung besagter Heißluftfritteusen, die im schlimmsten Fall zu einer Brandgefahr führen könnten. Außerdem fanden sie einen Temperaturregler ohne erkennbare technische Funktion in dem Gerät. Nach Angaben des Unternehmens wird der Sachverhalt derzeit intern geprüft und gemeinsam mit dem Lieferanten aufgearbeitet. Einen Zusammenhang zwischen einer zuvor erfolgten Preisreduzierung und den festgestellten Mängeln weist das Unternehmen zurück. Die Preissenkung sei aus handelsüblichen Gründen im Zuge eines Sortimentswechsels erfolgt.
Am Vorabend der Fußball-WM: fünf Polizisten in Mexiko getötet
Am Vorabend des Eröffnungsspiels der Fußball-Weltmeisterschaft in Mexiko ist es abermals zu Gewalt gekommen: Fünf Polizisten wurden am Mittwoch (Ortszeit) von Unbekannten bei einem Angriff im westlichen Bundesstaat Michoacán getötet, wie örtliche Behörden mitteilen. Fünf weitere Beamte wurden demnach verletzt. Der Angriff fand im Bezirk Nahuatzen statt, in dem das mächtige Drogenkartell "Jalisco Neue Generation" agiert.
Auf Bildern war das mit Einschusslöchern übersäte Fahrzeug der Beamten zu sehen. Die Sicherheitsbehörden teilen mit, dass sie in einer groß angelegten Aktion nach den Tätern fahndeten. Die Hauptstadt des Bundesstaates Michoacán, Morelia, liegt jeweils etwa 300 Kilometer von den WM-Austragungsorten Mexiko-Stadt und Guadalajara entfernt. Nach den Worten der mexikanischen Regierung ist die Sicherheit der Fußball-Fans nicht gefährdet. Mexiko richtet die Weltmeisterschaft gemeinsam mit den USA und Kanada aus. Das erste Spiel wird am heutigen Donnerstag in Mexiko-Stadt angepfiffen.
Für George Clooney ist dieser Star der "perfekte" James Bond
George Clooney mischt sich in die Spekulationen um den nächsten James Bond ein. Fünf Jahre nach Daniel Craigs Abschied als 007 ist dessen Nachfolger noch immer nicht offiziell bekannt. Die Suche nach dem nächsten Hauptdarsteller für die Filmreihe soll erst begonnen haben. Wenn es nach Clooney ginge, müssen die Verantwortlichen nicht lange überlegen.
"Ich hoffe, dass Callum am Ende der nächste Bond wird", sagte Clooney gegenüber "The Hollywood Reporter" über Callum Turner. "Ich glaube, er wäre ein großartiger Bond. Er ist groß, gutaussehend, charmant und Brite - also der perfekte Mann für diese Rolle." Der Oscarpreisträger spricht aus Erfahrung. Er führte bei "Die Jungs im Boot" (2023) Regie, einem Sportdrama, in dem Callum Turner glänzte.
Versteckte Einfahrt - Anwohner löst Problem spektakulär
Ein Hausbesitzer in Los Angeles kämpft immer wieder damit, dass Paketzusteller die Einfahrt zu seinem Grundstück nicht finden. Die Lösung hätte kaum extravaganter ausfallen können: Mithilfe Dutzender Drohnen finden die Pakete schließlich sicher ihr Ziel.
Krebskranke Frau stellt Merz zur Rede - dann bekommt sie einen Brief
Nach einer öffentlichen Diskussion mit dem Bundeskanzler hat eine Hautkrebspatientin aus Niedersachsen eine Autogrammkarte von Friedrich Merz erhalten. Eine Regierungssprecherin bestätigt, dass ein Schreiben an die Frau verschickt worden sei. "Auf Bitte von Frau Dronsch wurde auch eine Autogrammkarte des Bundeskanzlers beigefügt", erklärt sie. Silvia Dronsch aus Suhlendorf bei Uelzen hatte Merz bei einem Bürgerdialog Ende April im nahegelegenen Salzwedel in Sachsen-Anhalt eine Frage gestellt. Dabei berichtete sie zunächst mit Blick auf die geplante Gesundheitsreform, dass sie an Hautkrebs im vierten Stadium leide und ihr nun die Vorsorge genommen werde. Damit ging sie auf zunächst kolportierte Pläne zur Abschaffung der kostenlosen Hautkrebsuntersuchung im Rahmen der Reform ein. Sie fragte den CDU-Politiker daraufhin, warum bei den Bürgern so stark gespart werde, nicht aber bei den Politikern - dabei deutete sie an, dass die Regierung für sich eine Lohnerhöhung plane.
Merz entgegnete scharf, dass weder er noch jemand anderes erwogen habe, die Bezüge der Mitglieder der Bundesregierung anzuheben. "Alles andere ist eine falsche Behauptung. Und ich wäre Ihnen einfach dankbar, wenn Sie das nicht einfach ungeprüft wiederholen." Mit Blick auf die Gesundheitsreform führte er aus, wie die Einsparungen aufgeteilt werden sollten: "Ein Drittel die Versicherten, ein Drittel die Leistungserbringer und ein Drittel alle Übrigen. Das heißt, das ist eine Reform, zu der jeder einen Beitrag leisten muss." Wie die "Allgemeine Zeitung" berichtet, wollte Dronsch aber eine Entschuldigung von Merz hören. Telefonisch erreichte sie demnach letztlich einen Verantwortlichen im Büro des Kanzlers. Im Anschluss sei dann das Schreiben verschickt worden, berichtet die Zeitung: Der Brief habe eine Autogrammkarte des Kanzlers mit persönlicher Widmung enthalten, mit der er ihr "alles Gute" gewünscht habe. Ein Mitarbeiter habe ihr zudem in einem Begleitschreiben "Zuversicht" und "Kraft" gewünscht.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
in Mexiko-Stadt wird um 21 Uhr die - gemessen an der Zahl der WM-Teilnehmer und -Partien - bislang größte Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte eröffnet. Das Spiel von Co-Gastgeber Mexiko gegen Südafrika ist das erste von 104 Spielen. 48 statt wie zuletzt 32 Mannschaften sind dabei. Die USA und Kanada richten die WM gemeinsam mit Mexiko aus.
Wir blicken außerdem natürlich weiter auf die Entwicklungen im Nahen Osten. Die USA und der Iran haben sich in der zweiten Nacht in Folge heftig gegenseitig beschossen - womit sich der Konflikt trotz der formal seit zwei Monaten geltenden Waffenruhe gefährlich hochschaukelt. Irans Militär reagierte auf neue US-Angriffe nach eigenen Angaben mit einer kompletten Sperrung der Straße von Hormus sowie mit Gegenattacken auf Ziele in den Golfstaaten Bahrain und Kuwait.
Zudem haben wir heute diese Themen auf dem Zettel:
Bundeskanzler Friedrich Merz gibt ab 9 Uhr im Bundestag eine Regierungserklärung zum EU-Gipfel ab, der kommende Woche in Brüssel stattfindet. Dabei wird es um den Ukraine-Krieg, das Verhältnis zu China und die mittelfristige Finanzplanung der EU gehen.
Ölpreisschock, gestiegene Inflation, hohe Benzinpreise: Angesichts der stark anziehenden Verbraucherpreise im Euroraum dürfte die Europäische Zentralbank die Leitzinsen erstmals seit 2023 erhöhen. Ihre Entscheidung gibt die Notenbank um 14.15 Uhr bekannt. Der für Sparer und Banken wichtige Einlagenzins liegt seit Sommer 2025 bei 2,0 Prozent.
Nach dem spektakulären Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen vor knapp einem halben Jahr beginnen die ersten beiden Zivilprozesse. Vor dem Landgericht Essen fordern zwei Kunden Schadenersatz. Im ersten Verfahren um 14 Uhr wird die Klage einer Kundin verhandelt, die 391.000 Euro für gestohlenes Bargeld und Schmuck aus ihrem Schließfach verlangt.
Die Ministerpräsidenten der ostdeutschen Länder beraten um 9.30 Uhr am Rande der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin über bessere Bedingungen für Industrie und Verkehr.
Um 14 Uhr will sich Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in einer Schalte unter anderem mit seinen G7-Kollegen sowie Vertretern Chinas und des Internationalen Währungsfonds zum Thema Wachstum austauschen.
Papst Leo XIV. trifft zur dritten und letzten Station seines Spanienbesuchs auf Gran Canaria ein.
Mein Name ist Anne Renzenbrink und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit wichtigen, kuriosen und interessanten Nachrichten aus Deutschland und aller Welt. Wie immer freue ich mich bei Fragen, Hinweisen und Kritik über Ihre Mail an dertag(at)ntv.de. Auf geht's!
Prozessbeginn nach Einbruchscoup - zwei Kunden fordern hohe Summen Schadenersatz
Knapp sechs Monate nach dem spektakulären Millionen-Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen beginnen die ersten zwei Zivilprozesse. Vor dem Landgericht Essen fordern zwei geschädigte Kunden Schadenersatz. Im ersten Verfahren am heutigen Donnerstag um 14 Uhr klagt eine Kundin, die 391.000 Euro von der Bank verlangt. Ihr sei Bargeld in dieser Höhe sowie Schmuck aus dem aufgebrochenen Schließfach gestohlen worden. Direkt im Anschluss um 14.30 Uhr verhandelt das Gericht die Klage eines Kunden auf knapp 49.000 Euro für gestohlene Goldmünzen und Familienschmuck.
Die Kläger werfen der Bank gravierende Versäumnisse bei den Sicherheitsvorkehrungen vor. Dabei handele es sich um die zweitgrößte Schließanlage Deutschlands, kritisiert Anwalt Daniel Kuhlmann vor dem Prozess. Die Sparkasse weist die Vorwürfe strikt zurück und führt zahlreiche Sicherungsmaßnahmen an. Es gebe seitens der Sparkasse keine Pflichtverletzungen.
Hegseth: Guantánamo-Häftlinge hätten längst hingerichtet werden sollen
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat sich nach einem Besuch des US-Stützpunkts Guantánamo Bay auf Kuba für eine Hinrichtung der dort in einem Gefangenenlager Inhaftierten ausgesprochen. "Meiner persönlichen Meinung nach hätten die Häftlinge in Guantánamo wegen ihrer Verbrechen gegen das amerikanische Volk schon längst hingerichtet werden sollen", sagt er vor Journalisten in Tampa im US-Bundesstaat Florida.
Hegseth reagiert damit auf die Frage einer Journalistin, die wissen wollte, warum die 15 noch verbliebenen Häftlinge in Guantánamo Bay nicht hingerichtet würden, um den Opfern der Terroranschläge vom 11. September 2001 Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Nach Angaben des Pentagons von Anfang 2025 wurden von den 15 Häftlingen bislang nur zwei von Militärgerichten verurteilt, gegen sieben weitere laufen demnach noch Verfahren. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 errichteten die Vereinigten Staaten in Guantánamo ein umstrittenes Gefangenenlager. Zeitweise waren dort fast 800 Menschen inhaftiert. Mutmaßliche islamistische Terroristen wurden dort lange ohne Prozess festgehalten, teils auch gefoltert.