mit Michael BauerDas war Donnerstag, der 9. Juli 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
wir steuern auf das Wochenende zu. Das sind die Themen die heute wichtig waren:
Naht ein Ende im Ukraine-Krieg. US-Präsident Trump erzählt gerne, dass auch Moskau Frieden will. Drei dem Kreml nahestehende Personen sehen das ganz anders. Und russische Militärexperten diskutieren zunehmend über eine Ausweitung des Krieges.
Es geht auch weiterhin um den neuen Bundestrainer der Nationalmannschaft. Und da bahnt sich eine Entscheidung an. Noch bevor die DFB-Bosse in New York mit Wunsch-Kandidaten Jürgen Klopp zusammentreffen, sickern erste Details über dessen Vertrag durch. Offen ist, wie weit der DFB und Klopps Noch-Arbeitgeber Red Bull bereits sind.
Damit bleibt mir noch, Ihnen eine gute Nacht zu wünschen. Bleiben Sie uns treu, Der Tag ist morgen früh wieder für Sie da!
Timothée Chalamet stichelt nach WM-Aus gegen DFB-Team
Timothée Chalamet hat bei einem weltweiten Fan-Event zu "Dune: Part Three" für einen kleinen fußballerischen Seitenhieb gesorgt. Warner Bros. hatte für die Veranstaltung Fans in acht IMAX-Kinos rund um den Globus live zusammengeschaltet, unter ihnen ein Saal in Berlin. Mitten in die Begrüßungsrunde platzierte der französisch-amerikanische Schauspieler seine Spitze in Richtung der deutschen Zuschauer: "Es tut mir leid, was Deutschland bei der WM passiert ist."
Grinsend wartete er auf eine Reaktion aus der Hauptstadt. Die blieb allerdings aus, wie Aufnahmen von "Entertainment Tonight" zeigen. Der Kommentar war in Berlin technisch nicht zu hören. Erst später kursierten Mitschnitte der Szene in den sozialen Netzwerken.
Frau in Mittelhessen angezündet und getötet
Im mittelhessischen Hünfelden soll ein Mann nach Polizeiangaben seine 76-jährige Mutter im Rahmen eines Streites angegriffen und angezündet haben. Die Frau sei noch vor Ort an ihren Verletzungen gestorben, teilte die Polizei mit.
Mörder flieht während Ausgang - Fahndung läuft
Ein wegen Mordes verurteilter Häftling ist während eines begleiteten Ausgangs im Landkreis Saarlouis geflüchtet. Wie die Polizei mitteilte, laufe die Fahndung nach dem 44-Jährige auf Hochtouren. Von ihm gehe keine direkte Gefahr aus, die Polizei warnte jedoch davor, den Mann anzusprechen. Auch am Abend dauerte die Suche nach dem Mann nach Angaben eines Polizeisprechers an.
Der Gesuchte ist nach Polizeiangaben etwa 1,92 Meter groß, schlank, hat schwarze Haare, einen schwarzen Oberlippenbart und eine Tätowierung am linken Unterarm. Zuletzt trug er ein cremefarbenes T-Shirt, eine hellblaue Jeans und weiße Turnschuhe. Wer ihn sieht oder Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben kann, solle umgehend die Polizei informieren. Außerdem raten die Ermittler, keine Anhalter mitzunehmen.
Darum fehlte Taylor Swifts Patensohn bei der Hochzeit
Bei der Hochzeit von Taylor Swift und Travis Kelce fehlte Patensohn Leo, der Sohn von Jaime King. Über ihre Sprecherin erklärt die Schauspielerin nun, warum der Zehnjährige der Feier fernblieb und wie es um ihre Freundschaft zur Sängerin steht.
"Der Grund, warum Jaime Taylor als Patin für Leo Thames ausgewählt hat, ist, dass beide der Überzeugung sind, dass eine Patenschaft eine zutiefst persönliche und spirituelle Verpflichtung ist, die nichts mit öffentlichen Auftritten zu tun hat", zitiert die "Page Six" Kings die Swift-Sprecherin Jane Owen. Der Junge sei "noch zu jung für eine große Hochzeitsfeier von Erwachsenen". Er und seine Mutter hätten die Vermählung stattdessen "auf ihre ganz eigene, altersgerechte Weise während seiner Sommerferien" gefeiert.
Kennengelernt haben sich King und Swift auf einer Party während der Golden Globes 2014. Aus der Begegnung wurde rasch eine enge Freundschaft, und schon ein Jahr später bat die "White Chicks"-Darstellerin den Popstar, Patin ihres Sohnes zu werden.
Jäger erlegen Riesen-Krokodil nach Attacken auf Menschen
Nahe der Stadt Bintulu in Malaysia hatten sich Angriffe von Krokodilen gehäuft. Um dem Problem Herr zu werden, rufen die Behörden zu einer großangelegten Jagd auf große Krokodile auf. Ein besonders korpulentes Exemplar erregt Aufsehen bei den Bewohnern.
"Wenn ich gehe, gehen Sie auch" - Trump keift Reporterin an Bord der Air Force One an
Nach Spekulationen über die Sicherheit der neuen Regierungsmaschine des US-Präsidenten hat eine Journalistin das Thema an Bord einer älteren Air Force One erneut angesprochen - und eine eher makabre Antwort von Donald Trump bekommen. Die Reporterin hatte auf der Rückreise nach dem Nato-Gipfel in Ankara gefragt, ob er von einer glaubwürdigen Bedrohung durch den Iran gegen das Flugzeug Kenntnis habe. "Ich werde die ganze Zeit bedroht", antwortete Trump und fügte an: "Aber wenn ich gehe, gehen Sie auch, richtig?" Er deutete damit an, dass im Falle einer Attacke die Journalisten an Bord genauso getötet werden würden. "Also vielleicht möchten Sie eines Tages den Beruf wechseln", sagte er zu den Reportern und lachte kurz. Trump ließ es sich nicht nehmen, erneut zu betonen, dass er "die Nummer 1" auf der Liste des Irans sei - "noch vor Ihnen", sagte er an die Reporterin gewandt.
Millionenbestechung von Regierungsmitarbeitern in Schwaben: Zwei Festnahmen
Bei einer Razzia im Zusammenhang mit Bestechlichkeitsvorwürfen gegen zwei ehemalige Mitarbeiter der Regierung von Schwaben hat die bayerische Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen. Durch die Bestechungsdelikte soll ein Schaden in niedriger Millionenhöhe entstanden sein, wie das Polizeipräsidium Schwaben Nord in Augsburg mitteilte. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft lautet auf Bestechlichkeit und Bestechung.
Bei der Razzia seien am Mittwoch zeitgleich sechs Wohnungen und Gewerbeobjekte in den Bereichen Ulm, Elchingen und Senden durchsucht worden. Dabei seien Haftbefehle gegen einen 60 Jahre alten ehemaligen Mitarbeiter der Regierung von Schwaben sowie einen 49 Jahre alten Mann vollzogen worden. Ein weiterer ehemaliger Regierungsmitarbeiter im Alter von 44 Jahren blieb auf freiem Fuß. Bei der Razzia wurden Vermögenswerte für mehrere hunderttausend Euro beschlagnahmt.
Flughafen in Palm Beach heißt jetzt Donald J. Trump Airport
Noch ein Gebäude, das seinen Namen trägt: Der Flughafen der Stadt Palm Beach im US-Bundesstaat Florida ist offiziell in "President Donald J. Trump International Airport" umbenannt worden. Das Airport-Kürzel solle entsprechend von PBI (Palm Beach International Airport) in DJT - die Initialen des Präsidenten - geändert werden. Beeinträchtigungen der operativen Abläufe solle es während einer Übergangszeit nicht geben. "Flugbetrieb, Strecken, Flugpläne und Kundenservice sind nicht betroffen", hieß es auf der Webseite des Flughafens.
Die Namensänderung des Flughafens nördlich von Miami sei "gesetzlich vorgeschrieben" worden, teilte der Airport weiter mit. Der Trump nahestehende Gouverneur Ron DeSantis hatte Ende März ein entsprechendes Gesetz unterzeichnet. Trumps Privatanwesen Mar-a-Lago befindet sich nur wenige Minuten mit dem Auto entfernt vom Flughafen in Palm Beach.
In den USA ist es üblich, dass Flughäfen und andere Orte nach ehemaligen Präsidenten benannt werden können. Unüblich ist hingegen, dass Gebäude bereits umbenannt werden, während der Präsident noch lebt. Experten sehen im Vorgehen Trumps Parallelen zum Verhalten von Autokraten.
Schuhfabrik in China ausgebrannt - 28 Tote
Bei einem Brand in einer Schuhfabrik in China sind mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, ereignete sich das Feuer in einer Fabrik in der Stadt Jinjiang (Provinz Fujian). Der Staatssender CCTV hatte zuvor berichtet, am Brandort seien Menschen eingeschlossen gewesen.
Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping forderte laut Xinhua umfassende Such- und Rettungsmaßnahmen, die Betreuung der Betroffenen und eine rasche Aufklärung der Brandursache. Verantwortliche sollten streng zur Rechenschaft gezogen werden. In China kommt es immer wieder zu schweren Industrieunglücken. Oft spielen dabei mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen oder nicht eingehaltene Vorschriften eine Rolle. Erst im Mai waren bei einer Explosion in einer Feuerwerksfabrik in der zentralchinesischen Provinz Hunan 37 Menschen ums Leben gekommen.
Aus Verzweiflung trinkt Paar eigenen Urin - Arzt warnt
Sie verlieren die Orientierung, finden tagelang kein Wasser und greifen zu einer verzweifelten Maßnahme. Erst nach sechs Tagen wird ein Paar in den Dolomiten gefunden. Medinzinjournalist Dr. Specht erklärt, warum das Trinken von Urin sogar gefährlich sein kann.
Aus Feller wird Bär - Wüst leistet sich witzigen Versprecher
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst ist eigentlich bekannt für seine kontrollierten Formulierungen. Ausgerechnet bei der feierlichen Verleihung der Mevlüde-Genç-Medaille in der Staatskanzlei leistete sich der Regierungschef aber einen bemerkenswerten Versprecher. Anstatt NRW-Schulministerin Dorothee Feller begrüßte er "Frau Ministerin Dorothee Bär" zu Beginn der Feier. Die CSU-Bundesforschungsministerin hatte mit der Verleihung der Medaille aber gar nichts zu und war auch bei der Feier in Düsseldorf nicht zu sehen.
Als Wüst auf seinen Patzer aufmerksam gemacht wurde, beförderte er NRW-Ministerin Feller kurzerhand: "Dorothee Feller, bist befördert". Doch fast im selben Atemzug kassierte er den spontanen Karrieresprung wieder: "Bleib mal schön hier." Dann gab Wüst noch einen ungewohnten Einblick in seine Gedankenwelt : "Ich habe eben noch an Forschung gedacht - ist egal."
Forscher filmen Wesen wie von einem fremden Planeten
Obwohl der Atlantik als gut erforscht gilt, machen Wissenschaftler vor Brasilien in bis zu 3600 Metern Tiefe erstaunliche Entdeckungen. Sie beobachten einen Tintenfisch mit acht Meter langen Tentakeln. Außerdem können sie eine spezielle Art des sogenannten Gespensterfischs mit durchsichtiger Haut aufnehmen.
Bundestag macht Weg frei für antragsloses Kindergeld
Der Bundestag hat den Weg für die Einführung des antragslosen Kindergelds frei gemacht. Das Parlament beschloss in Berlin den entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung. Vorgesehen ist, dass im Regelfall künftig Kindergeld automatisch nach der Geburt eines Kindes an die Eltern ausbezahlt wird.
In einer ersten Stufe soll dies allerdings erst nach der Geburt des zweiten Kindes gelten, da hier bereits alle erforderlichen Daten vorliegen. Später soll die Regelung auf Erstgeborene ausgeweitet werden. Lediglich bei Unklarheiten sollen die Eltern weiterhin einen Antrag stellen müssen.
Die "Möglichkeit zur antragslosen Kindergeldgewährung soll die Familienkasse nutzen, wenn alle entscheidungserheblichen Tatsachen bekannt sind, keine Zweifel an der Anspruchsberechtigung bestehen und eine Kontoverbindung bekannt ist", heißt es in dem Gesetzestext. "Das Ziel ist es, Bürokratie abzubauen, ohne das zusätzliche Risiko ungerechtfertigter Auszahlungen einzugehen."
"Keine Taktik, sondern Ausdruck von Trumps Verwirrtheit"
Die Aufkündigung der Waffenruhe im Iran verstärkt den Eindruck, dass Donald Trump gehetzt und kopflos in diesem Krieg agiert. Eine irgendwie geartete Taktik sieht Politologe Thomas Jäger nicht dahinter - nur den Antrieb, am Ende nicht als Verlierer dazustehen.
"Nicht Robert Habeck" - Micaela Schäfer präsentiert neuen Mann an ihrer Seite
Micaela Schäfer ist wieder vergeben. Beim RTL-Sommerfest "Aussichtsreich" in Berlin bestätigte das Erotikmodel eine neue Beziehung. Seit "circa acht Monaten" sind die beiden demnach bereits ein Paar. Er begleitete sie auch zu dem Event und kam nach einem kurzen Solo-Interview auf ihre Bitte hin zu ihr auf den roten Teppich. Dort stellte er sich freundlich den Fragen der "RTL"-Reporterin.
Sein Name wurde zwar nicht genannt, über das Kennenlernen plauderten die beiden jedoch bereitwillig. Das passierte via Dating-App. "Im normalen Leben findet man keinen mehr", begründete Schäfer ihre Suche im Netz. Einfach war das allerdings auch nicht, denn zahlreiche Nutzer hielten ihr Profil für einen Fake und meldeten es.
Was Schäfer an ihrem Partner besonders schätzt, ist seine Zurückhaltung. Er habe sein eigenes Leben, dränge sich nicht vor die Kameras und trete öffentlich praktisch nicht in Erscheinung. Für den Abend in Berlin machte er dennoch eine Ausnahme und begleitete sie zur Party. Dass seine Optik immer wieder für Verwechslungen sorge, erzählen die beiden ebenfalls lachend: "Nein, ich bin nicht mit Robert Habeck zusammen!", stelle sie dann immer klar.
Einziger Bewohner einer Nordseeinsel muss nach Brand gerettet werden
Sie ist nur etwa 180 Hektar groß und hat nur einen menschlichen Bewohner: die Nordseeinsel Trischen. Die halbmondförmige Sandinsel liegt etwa 14 Kilometer südwestlich von Büsum. Im Sommer wird sie von einem Naturschutzwart des Nabu in einer Holzhütte auf Stelzen bewohnt, um die dort ansässigen Vögel zu beobachten. Und genau dieser Bewohner, ein 33-jähriger Ornithologe, musste gestern Abend gerettet werden.
Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger geriet die Hütte des Vogelwarts aus bislang unklarer Ursache in Brand. Der Mann alarmierte daraufhin die Einsatzkräfte. Beim Eintreffen eines Seenotrettungskreuzers stand die Hütte demnach "lichterloh in Flammen". Der Ornithologe hatte sich an die Nordspitze der kleinen Insel geflüchtet, wo er den Angaben zufolge nur leicht bekleidet im Wasser stand. Er wurde per Schiff nach Büsum und von dort mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Ein Such- und Rettungshubschrauber der Marineflieger brachte Feuerwehrleute zur Bekämpfung des Brandes nach Trischen. Nach Angaben der Feuerwehr wurde die Hütte vollständig zerstört, ebenso etwa 350 Quadratmeter Grasland. Die Einsatzkräfte konnten eine weitere Ausbreitung des Vegetationsbrands verhindern.
Mordversuch an Freundin: Polizei jagt Mann über Golfplatz
Im US-Bundesstaat Ohio trauen Golfspieler ihren Augen nicht: Streifenwagen rasen einem Minivan hinterher, mitten über den Platz. Der Mann am Steuer des Vans soll zuvor mehrfach auf seine Freundin eingestochen haben. Anschließend war er geflohen und hatte mehrere Unfälle verursacht.
Karlsruhe erlaubt Abstimmungen zu Kassenreform und Heizungsgesetz
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat Eilanträge gegen die geplante Verabschiedung der Gesundheitsreform und gegen das neue Heizungsgesetz abgewiesen. Damit kann der Bundestag am Freitag beide Gesetze beschließen. Abgeordnete der Grünen, der Linken sowie die Linken-Fraktion hatten in getrennt eingereichten Anträgen eine zu kurze Beratungszeit geltend gemacht. Die Regierung habe kurzfristig noch viele Änderungsanträge der Gesetze eingebracht. Deren Auswirkungen könnten in der kurzen Zeit bis zur Abstimmung nicht überblickt werden. Die Gesetze könnten deshalb nicht mehr vor der Sommerpause verabschiedet werden. Der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts wies die Anträge zurück.
Ralph Siegel reagiert laut Familie im Koma auf seine Hits
Komponist Ralph Siegel liegt seit Ende vergangener Woche im künstlichen Koma. Eine schwere Lungenentzündung hatte den 80-Jährigen so stark geschwächt, dass die Ärzte sich zu diesem Schritt entschieden. Doch die Familie klammert sich an ein ermutigendes Signal: "Er ist noch im künstlichen Koma, reagiert aber, wenn wir ihm seine Lieblingsmusik vorspielen oder ich ihm einen Kuss gebe", berichtete Ehefrau Laura der "Bild"-Zeitung. "Wir hoffen alle wirklich sehr, dass Ralph es auch dieses Mal wieder schafft."
Nach Angaben der 43-Jährigen laufen am Krankenbett auch eigene Hits des Musikers, unter anderem "Ein bisschen Frieden". Auf einen Titel reagiere er jedoch besonders stark: "Stay Humble", eine Neubearbeitung seines Dschinghis-Khan-Klassikers "Moskau" (1979). Aktuell begleitet der Song den norwegischen Torjäger Erling Haaland während der Fußball-WM. Siegel soll ein großer Fan des Sportlers sein. Auch die jüngste Tochter, Alana Siegel, hat nach eigenen Angaben Hoffnung: "Mein Papa ist ein Kämpfer. Ich weiß, dass er das schafft, denn ich kenne niemanden, der so stark ist wie er."
Gletscherspalte wird zur tödlichen Falle für deutschen Alpinisten
Ein Alpinist aus Deutschland ist in der Schweiz bei einem Sturz in eine Gletscherspalte ums Leben gekommen. Wie die Polizei des Kantons Wallis nach der jetzt erfolgten Identifizierung des Toten mitteilte, handelte es sich um einen 49-jährigen Mann, dessen genaue Herkunft aber nicht bekannt gegeben wurde. Der Unfall passierte bereits am 2. Juli oberhalb des Bergdorfes Saas-Grund.
Nach Angaben der Polizei war der Bergsteiger mit einer weiteren Person in Richtung des 4011 Meter hohen Weissmies unterwegs. Auf einem vereisten Hang des Triftgletschers stürzte der 49-Jährige ab und fiel in eine Gletscherspalte. Einsatzkräfte des Kantons Wallis flogen mit einem Hubschrauber zu der Unfallstelle. Doch sie konnten den Mann nur noch tot bergen. Wie es zu dem Sturz kam, ist bislang nicht geklärt. Die Ermittlungen laufen noch.
Trump fürchtet Attentat: "Vielleicht bin ich bald weg"
Im Laufe seines Lebens dürfte sich Donald Trump bereits viele Feinde gemacht haben. Der US-Präsident trifft nicht nur kontroverse Entscheidungen, sondern ist mit seiner Politik auch für den Tod unzähliger Menschen (ob direkt oder indirekt) verantwortlich. Dass er für viele so zum Feindbild Nummer eins geworden ist, überrascht Trump nach eigener Aussage nicht. Schließlich hat er ja mindestens schon ein Attentat und weitere Versuche überlebt. Derzeit sieht er sich auf Teherans Abschussliste und hält einen Anschlag auf sich für denkbar. Auf seiner Rückreise vom Nato-Gipfel in Ankara fallen ungewöhnliche Sicherheitsmaßnahmen auf - der 80-Jährige liefert dafür selbst eine bemerkenswerte Erklärung.
Sängerin Bonnie Tyler im Alter von 75 Jahren gestorben
Die britische Rocksängerin Bonnie Tyler ist tot. Die mit Hits wie "Total Eclipse of the Heart" berühmt gewordene Tyler starb am Mittwochabend im Alter von 75 Jahren in einem Krankenhaus in Portugal, wie ihre Familie mitteilte. Die für ihre raue Stimme bekannte Sängerin war Anfang Mai in einem Krankenhaus in Faro an der portugiesischen Algarve-Küste notoperiert worden und lag anschließend wochenlang im künstlichen Koma.
Schlappe vor Gericht: Trump muss Millionenbetrag an Journalistin Carroll zahlen
Politische oder strafrechtliche Konsequenzen muss er nicht fürchten. Aber zumindest zivilrechtlich wird Donald Trump für seine Taten belangt. Der US-Präsident muss der früheren Journalistin E. Jean Carroll über fünf Millionen Dollar Entschädigung wegen sexuellen Missbrauchs und Verleumdung zahlen. Ein Bundesrichter in New York ordnete die Auszahlung der Summe an Carroll an, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA ein Rechtsmittel Trumps gegen das Urteil nicht zur Entscheidung angenommen hatte. Bundesrichter Lewis Kaplan verfügte, dass die fünf Millionen Dollar, die Trump bei Gericht hinterlegen musste, an Carroll ausgezahlt werden. Hinzu kommen nach der Entscheidung aufgelaufene Zinsen in nicht genannter Höhe.
Ein Bundeszivilgericht im New Yorker Bezirk Manhattan hatte Trump im Mai 2023 wegen eines sexuellen Übergriffs auf Carroll haftbar gemacht. Die Geschworenen sprachen der früheren Zeitungskolumnistin zwei Millionen Dollar wegen des Übergriffs und drei Millionen Dollar wegen späterer Verleumdung zu. Mit der Entscheidung des Supreme Court, den Fall nicht anzunehmen, wurde das Urteil rechtskräftig. Carroll hatte Trump vorgeworfen, sie 1996 in einer Umkleidekabine des New Yorker Luxuskaufhauses Bergdorf Goodman sexuell missbraucht zu haben. Als die Vorwürfe 2019 in einem Buch öffentlich wurden, bezeichnete Trump Carroll als "Verrückte" und warf ihr vor, zu lügen.
Säugling geschüttelt? Baby in Husum in Lebensgefahr
Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln in Schleswig-Holstein gegen ein Elternpaar aus Husum wegen versuchten Totschlags an ihrem Säugling. Wie die Polizei mitteilte, besteht der Verdacht, dass das Baby geschüttelt worden sei. Der sieben Monate alte Junge befinde sich in einem Krankenhaus im Koma und schwebe in Lebensgefahr. Nach Angaben der Polizei sind die Untersuchungen bislang aber nicht abgeschlossen. "Insbesondere sind noch rechtsmedizinische Gutachten erforderlich", hieß es in einer Mitteilung.
Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge am Montagabend, als die Besatzung eines Rettungshubschraubers zu dem Notfall gerufen wurde, bei dem der Säugling wiederbelebt werden musste. Der Junge sei im Anschluss in eine Klinik nach Heide geflogen worden. Dort seien die Verletzungen festgestellt worden, die auf ein Schütteltrauma hindeuteten. Ermittelt werde gegen die 20 Jahre alte Mutter und den 25 Jahre alten Vater des Babys. Beide Elternteile seien bisher nicht als Beschuldigte von Straftaten in Erscheinung getreten.
Tödlicher Angriff auf Zugbegleiter: Zehn Jahre Haft
Im Fall des tödlichen Angriffs auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz ist der Angeklagte zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Landgericht Zweibrücken sprach den 26-Jährigen nach der Tat vor fünf Monaten wegen Körperverletzung mit Todesfolge schuldig.
Patrick Dempsey als Ersatz für Demokrat Platner? Schauspieler reagiert auf Kandidatur-Gerücht in Maine
Um es kurz zu machen: Patrick Dempsey wird nicht in die Politik wechseln. Der Schauspieler, der als Dr. Derek Shepherd in der Serie "Grey's Anatomy" einem breiten Publikum bekannt wurde, hat in einem Gastbeitrag für die Zeitung "Portland Press Herald" klargestellt, dass er nicht für einen Sitz im US-Senat kandidieren wird. Damit reagiert der gebürtige Mainer auf eine Debatte, die ihn in den vergangenen Tagen als möglichen Bewerber für seinen Heimatstaat ins Gespräch gebracht hatte und die darin gipfelte, dass der demokratische Kandidat Graham Platner nach diversen Skandalen jüngst seinen Rückzug verkündete.
"Es ist schmeichelhaft, und ich nehme das nicht auf die leichte Schulter", schrieb der 60-Jährige über die wiederholte Frage, ob er sich eine Kandidatur vorstellen könne. "Ich liebe meinen Heimatstaat Maine. Die Menschen, die dort leben, liegen mir sehr am Herzen, und wie so viele Amerikaner mache ich mir Sorgen über die Richtung, die unser Land einschlägt." Er habe die Möglichkeit ernsthaft geprüft, weil sie einen echten Unterschied hätte machen können. Am Ende seiner Überlegungen sei er allerdings immer wieder bei derselben Frage gelandet, so Dempsey: Wolle er wirklich im Kongress dienen? "Nach langem Nachdenken wurde mir klar, dass die Antwort Nein lautet. Nicht, weil der öffentliche Dienst nicht ehrenhaft wäre, das ist er ohne Frage. Sondern weil ich glaube, dass ich mit dem Leben, das ich mir bereits aufgebaut habe, mehr bewirken kann."
RKI geht von mehr als 5000 Toten durch Juni-Hitzewelle aus
Noch nie wurden in einem Juni in Deutschland so hohe Temperaturen gemessen. Am 27. Juni war es laut Deutschem Wetterdienst an der Wetterstation Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt nach vorläufigen Daten 41,8 Grad heiß. Die Hitzewelle in dieser Zeit, in der vielerorts mehr als 40 Grad erreicht wurde, hatte für viele Menschen tödliche Folgen. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) gab es infolge der Hitzephase im Juni rund 5100 Hitzetote in Deutschland. Das geht aus dem aktuellen RKI-Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität hervor.
Die Zahl der Hitzetoten übertrifft demnach damit schon zur Jahresmitte die Werte ganzer Vorjahre deutlich: 2023 bis 2025 waren es im Schnitt 2900 hitzebedingte Todesfälle pro Jahr. Die Zahl der Hitzetoten stieg nach RKI-Schätzung in der Woche mit den besonders heißen Tagen vom 22. bis 28. Juni um 4310 an. Für die Zeit von April bis 21. Juni hatte das RKI 810 hitzebedingte Todesfälle geschätzt. Nach Auskunft einer RKI-Sprecherin gingen jedoch so gut wie alle dieser 810 Hitzetodesfälle auf die Woche vom 15. bis 21. Juni zurück.
Videos im Netz häufen sich: "Tödliche Hose" verursacht Unfälle und Knochenbrüche
Lässig, weit und gerade angesagt - doch genau diese Trendhose bringt viele ins Stolpern. In den sozialen Medien häufen sich Berichte über Stürze und Verletzungen. Experten erklären, wann sogar Schadenersatz möglich sein kann.
Berliner Chef der Jungen Union fordert Wegners Rückzug
Tagelang ging nichts mehr. Kein Strom, keine Heizung - und das mitten im Winter. Schon im Januar gerät Kai Wegner wegen seines Krisenmanagements während des massiven Stromausfalls in Berlin in die Kritik, unter anderem, weil er ein etwa einstündiges Tennismatch am ersten Tag gegen Mittag zunächst verschwiegen hatte. Bis heute ist nicht lückenlos klar, mit welchen Stellen der Regierende Bürgermeister wann auf welche Weise Kontakt hatte. Am Dienstag berichtete der "Tagesspiegel" mit Berufung auf Informationen der Staatskanzlei, der CDU-Politiker habe anders als zunächst behauptet am 3. Januar vormittags nicht dienstlich zu dem Blackout telefoniert.
Für den Chef der Jungen Union in Berlin, Harald Burkart, bringt das das Fass zum Überlaufen. Er fordert Wegner auf, bei der Abgeordnetenhauswahl auf die Spitzenkandidatur der CDU zu verzichten. "Kai Wegner sollte heute unmissverständlich erklären, dass er nicht mehr als Spitzenkandidat für das Amt des Regierenden Bürgermeisters antritt", sagte Burkart dem Nachrichtenportal The Pioneer. Dies wäre "im Interesse der Stadt und der Partei". Stattdessen solle jemand kandidieren, "der in seiner persönlichen Integrität unangreifbar" sei. Die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus findet am 20. September statt. Zuletzt lag in einer Umfrage von Infratest dimap Anfang Juli die Linke mit 20 Prozent als stärkste Kraft vorn. Auf Platz zwei kamen die Grünen mit 19 Prozent der Stimmen, gefolgt von der AfD mit 18 Prozent. Die CDU liegt mit 17 Prozent auf Platz vier. Bei der Wahl 2023 hatten die Christdemokraten noch gut 28 Prozent erreicht.
Umfrage zeigt Schwesig Machtoption nach Wahl im September auf
Gut zehn Wochen vor der Landtagswahl liegt die AfD in Mecklenburg-Vorpommern einer neuen Umfrage zufolge immer noch vorn, könnte aber das Nachsehen hinter einem rot-rot-grünen Bündnis haben. Da neben der SPD auch die Grünen leicht zulegen, dürfen beide Parteien zusammen mit den Linken rechnerisch auf eine hauchdünne Mehrheit der Sitze im neuen Parlament hoffen, wie aus der Befragung des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks (NDR) hervorgeht.
Demnach liegt die AfD unverändert bei 36 Prozent. Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig verbesserte sich im Vergleich zur letzten Umfrage des Instituts aus dem Mai um zwei Prozentpunkte auf 29 Prozent. Die Grünen - die in den Umfragen bisher mit 4 Prozent unter der Fünf-Prozent-Hürde lagen - würden nach der neuen Erhebung um einen Punkt zulegen und wären damit im nächsten Landtag vertreten, der am 20. September gewählt wird. Zusammen mit den Linken, die im Vergleich zur letzten Umfrage einen Punkt abgeben mussten und nun bei 12 Prozent liegen, käme Rot-Rot-Grün auf 46 Prozent - ein Punkt mehr als die anderen im Landesparlament vertretenen Parteien zusammen. Die CDU könnte der Umfrage zufolge noch mit 9 Prozent rechnen - ein Punkt weniger als noch im Mai. Das BSW würde wie die FDP und alle anderen Parteien voraussichtlich an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.
Hoffnungsträger der US-Demokraten zieht sich nach Vergewaltigungsvorwürfen zurück
Es ist ein Skandal zu viel: Nach Vergewaltigungsvorwürfen hat sich der demokratische US-Senatskandidat Graham Platner aus dem Rennen um einen Sitz im Bundesstaat Maine zurückgezogen. "Wir stellen den Wahlkampfbetrieb ein", erklärte Platner in einem auf X veröffentlichten Video. Die Entscheidung sei "unglaublich schwer", weil manche dies als Schuldeingeständnis werten könnten - "und das ist es ganz sicher nicht". Er werde die Unterlagen für seinen Rückzug einreichen. Platner war im Juni bei der Vorwahl der Demokraten als Herausforderer der amtierenden republikanischen Senatorin Susan Collins für die Zwischenwahlen im November bestimmt worden. Der ehemalige Marinesoldat und Austernzüchter galt als Hoffnungsträger seiner Partei: Die Demokraten sehen in Maine eine ihrer besten Chancen, den Republikanern einen Senatssitz abzunehmen und die Kontrolle über die Kongresskammer zurückzugewinnen.
Platner war wegen seines steilen Aufstiegs, seiner scharfen Kritik am politischen Establishment und seines populistischen Auftretens mit US-Präsident Donald Trump verglichen worden. Doch schon zuvor war seine Kampagne von Vorwürfen überschattet worden, darunter alte hetzerische Onlinebeiträge, sexuell eindeutige Nachrichten an Frauen sowie ein später überdecktes Tattoo, das einem Nazi-Symbol ähnelte.
Von Hund gebissen: Vierjähriges Kind stirbt
Ein vierjähriges Mädchen ist in der Gemeinde Osternienburger Land in Sachsen-Anhalt mehrmals von einem Hund gebissen worden und gestorben. Der Notarzt habe vor Ort nur noch den Tod des Kindes feststellen können, teilte die Polizei mit. Der Vorfall ereignete sich demnach am Mittwochnachmittag in der Ortschaft Drosa.
Notfallseelsorger kümmerten sich laut Polizei um die Mutter des Mädchens. Beamte der Polizei seien von einem Kriseninterventionsteam betreut worden. Weitere Angaben, etwa wie es dazu kommen konnte, um welche Hunderasse es sich handelte und wem der Hund gehört, machte die Polizei bislang nicht. Der Hund wurde nach dem Vorfall in ein Tierheim gebracht, wie es hieß.
Update 10.05 Uhr: Bei dem Hund, einem American Stafford, handelte es sich um den Familienhund. Er soll das Mädchen beim Spielen angegriffen und tödlich verletzt haben.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen,
es könnte ein hitziger Schlagabtausch in Wolfsburg werden: Der Aufsichtsrat von VW berät heute über neue Sparpläne des Konzernvorstands, IG Metall und Betriebsrat halten mit einem bundesweiten Aktionstag an allen Konzernstandorten dagegen. Um 14.30 Uhr kommen die Mitglieder des Kontrollorgans in Wolfsburg zur nicht öffentlichen Sitzung zusammen. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie sich Volkswagen mit seinen 670.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit künftig positioniert und vor allem, welche Rolle die Produktion in Deutschland weiterhin haben wird.
Konzernchef Oliver Blume will die Kapazitäten weiter reduzieren und sich so auf einen dauerhaft niedrigeren Absatz insbesondere in Europa einstellen. Weitere Zehntausende Arbeitsplätze sind in Gefahr. Insidern zufolge geht es dabei auch um die Frage, ob vier Fahrzeugwerke in Deutschland langfristig Bestand haben: die VW-Fabriken in Emden und Zwickau, das Nutzfahrzeugwerk in Hannover und das Audi-Werk in Neckarsulm.
Diese Themen stehen heute außerdem auf der Agenda:
Nach seiner Rückkehr vom Nato-Gipfel gibt Bundeskanzler Friedrich Merz im Bundestag (Sitzungsbeginn 9 Uhr) eine Regierungserklärung "zur aktuellen politischen Lage" ab.
Mehr als vier Monate nach seiner Tötung soll Irans Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei beerdigt werden.
Das RKI veröffentlicht seinen Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität bis einschließlich Kalenderwoche 26.
Fünf Monate nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz wird ab 10 Uhr im Landgericht Zweibrücken das Urteil erwartet. Der 26 Jahre alte Angeklagte soll dem Schaffner bei einer Ticketkontrolle nahe Landstuhl mit den Fäusten so heftig gegen den Kopf geschlagen haben, dass dieser später im Krankenhaus starb.
Die Abgeordneten des EU-Parlaments stimmen darüber ab, ob Messengerdienste wieder private Kommunikation nach Inhalten von sexuellem Kindesmissbrauch durchsuchen dürfen.
Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt will bekannt geben, wer in diesem Jahr mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet werden soll.
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels stellt ab 10 Uhr in Frankfurt am Main einen Bericht zur wirtschaftlichen Lage "Buchmarkt kompakt 2025/26" vor.
Am Abend kommt es zur ersten Viertelfinalpartie der Fußball-Weltmeisterschaft. Frankreich und Marokko spielen in der US-Ostküstenstadt Boston (22 Uhr/ARD und MagentaTV) um den Einzug ins Halbfinale. Der Gewinner trifft im Halbfinale auf Spanien oder Belgien.
Bei der Tour de France stehen zwischen Pau und Gavarnie-Gèdre 4100 Höhenmeter auf dem Programm, darunter der legendäre Col du Tourmalet.
Starten Sie gut in den Tag. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum frühen Nachmittag versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.
Schrottberg in Salzgitter brennt seit Stunden
Der Schrottberg auf dem Gelände des Stahlkonzerns Salzgitter AG steht immer noch in Flammen. Ein Bagger nahm den großen Schrotthaufen in der Nacht Stück für Stück auseinander, damit die Einsatzkräfte den Brand bekämpfen konnten, wie ein Sprecher der Feuerwehr schilderte. Die aufwendigen Löscharbeiten werden demzufolge voraussichtlich noch bis in den Vormittag hinein andauern.
Um die 100 Einsatzkräfte waren in der Nacht vor Ort, um das Feuer zu löschen. Sie seien gut vorangekommen, sagte ein Sprecher am frühen Morgen: Der aufsteigende Rauch sei bereits deutlich lichter und heller als noch einige Stunden zuvor. Anwohner sollten aber weiterhin ihre Fenster und Türen geschlossen halten und Lüftungen und Klimaanlagen abgeschaltet lassen. Der etwa 40 mal 40 Meter große und rund 15 Meter hohe Schrotthaufen auf dem Gelände des Stahlproduzenten war gegen 19 Uhr in Flammen aufgegangen. Verletzt wurde niemand. Das Feuer sorgte allerdings für dichten, dunklen Rauch. Zur Brandursache ist nichts bekannt.
Sommerfest "Aussichtsreich": Prominenz feiert am Hauptstadt-Standort
RTL Deutschland hat am Mittwochabend zum siebten Mal sein Sommerfest "Aussichtsreich" gefeiert. Rund 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Sport kamen auf die Dachterrasse des gemeinsamen Hauptstadt-Standorts von RTL, ntv, stern und Capital. Stephan Schmitter, CEO von RTL Deutschland, Thomas Präkelt, Leiter des Hauptstadt-Standorts sowie seine Stellvertretung Sina Burmeister begrüßten neben Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour den Vizekanzler Lars Klingbeil, die Bundesministerin Dorothee Bär sowie Bundesminister Karsten Wildberger, Alois Rainer und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer. Unter den Gästen waren zudem unter anderem Franziska Brantner, Felix Banaszak, Gitta Connemann, Carsten Linnemann sowie Ricarda Lang, RTL-Fußballexperte Felix Kroos, Radsportlerin Kristina Vogel, Schauspielerinnen und Schauspieler wie Mariella Ahrens, Jenny Elvers, Tina Ruland, Katy Karrenbauer und Pierre Sanoussi-Bliss, Sängerin Katja Krasavice, Reality-Darstellerin Kader Loth, Unternehmerin Natascha Ochsenknecht, Sänger Oli P., Erotikmodel Micaela Schäfer, Entertainer Julian F.M. Stoeckel und GZSZ-Stars wie Wolfgang Bahro, Ulrike Frank und Jan Kittmann.
In seinem Grußwort betonte Stephan Schmitter die Verantwortung von RTL Deutschland. Neben Entertainment und Sport sei unabhängiger Journalismus ein besonders wichtiger Pfeiler der Unternehmensstrategie. Mit rund 12,5 Millionen Abonnentinnen und Abonnenten und allein im Juni rund 70 Millionen erreichten Personen über alle Plattformen hinweg sei RTL Deutschland nach dem Zusammenschluss mit Sky Deutschland eines der relevantesten Medienhäuser in Europa.
Sicherheitsbedenken? Trump meidet bei Abflug vom Nato-Gipfel Air Force One aus Katar
Es ist wohl das teuerste Geschenk, das jemals einem Staatschef von einem anderen Land gemacht wurde. Aber ist es auch sicher? US-Präsident Donald Trump hat bei seinem Abflug vom Nato-Gipfel in der Türkei überraschend auf den neuen Luxusflieger aus Katar verzichtet, mit dem er angereist war. Stattdessen hob Trump mit einer Ausweichmaschine seiner alten Air-Force-One-Flotte aus Ankara ab. Diese landete später für einen Zwischenstopp in Großbritannien. Dort stieg Trump in die Katar-Maschine um. Begleitet wurde dies von Spekulationen, der katarische Flieger habe Sicherheitsmängel und könne zum Ziel eines iranischen Angriffs werden.
Die "New York Times" berichtete am Mittwochabend, dass das unübliche Prozedere auf Wunsch des US-Geheimdienstes "als Sicherheitsvorkehrung" erfolgt sei. Der neuen Maschine fehlten bestimmte Fähigkeiten des alten Flugzeugs. Der Austausch sei jedoch nicht aufgrund einer konkreten Bedrohung vorgenommen worden, berichtete die Zeitung. Trump selbst hatte am Rande des Nato-Gipfels in Ankara gesagt, der Iran trachte ihm nach dem Leben. "Ich bin Nummer eins auf der Todesliste", sagte er zu Journalisten, die ihn fragten, ob er wegen der Drohungen auf den neuen Präsidentenflieger verzichte. Über das Flugzeug-Geschenk Katars im Wert von 400 Millionen Dollar wird in den Vereinigten Staaten diskutiert, seit es im Mai 2025 bekannt wurde. Von Anfang an hatte es Sicherheitsbedenken gegeben, weil Katar in der Vergangenheit islamistische Gruppen wie die Hamas unterstützte, die Opposition warf Trump zudem Bestechlichkeit vor.