Der Tag
9. Juli 2026
DSCF2333-2-Zuschnitt-Autorenboxmit Friederike Zörner
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13:01 Uhr

Ralph Siegel reagiert laut Familie im Koma auf seine Hits

Komponist Ralph Siegel liegt seit Ende vergangener Woche im künstlichen Koma. Eine schwere Lungenentzündung hatte den 80-Jährigen so stark geschwächt, dass die Ärzte sich zu diesem Schritt entschieden. Doch die Familie klammert sich an ein ermutigendes Signal: "Er ist noch im künstlichen Koma, reagiert aber, wenn wir ihm seine Lieblingsmusik vorspielen oder ich ihm einen Kuss gebe", berichtete Ehefrau Laura der "Bild"-Zeitung. "Wir hoffen alle wirklich sehr, dass Ralph es auch dieses Mal wieder schafft."

Nach Angaben der 43-Jährigen laufen am Krankenbett auch eigene Hits des Musikers, unter anderem "Ein bisschen Frieden". Auf einen Titel reagiere er jedoch besonders stark: "Stay Humble", eine Neubearbeitung seines Dschinghis-Khan-Klassikers "Moskau" (1979). Aktuell begleitet der Song den norwegischen Torjäger Erling Haaland während der Fußball-WM. Siegel soll ein großer Fan des Sportlers sein. Auch die jüngste Tochter, Alana Siegel, hat nach eigenen Angaben Hoffnung: "Mein Papa ist ein Kämpfer. Ich weiß, dass er das schafft, denn ich kenne niemanden, der so stark ist wie er."

Ralph Siegel reagiert laut Familie im Koma auf seine Hits
12:29 Uhr

Gletscherspalte wird zur tödlichen Falle für deutschen Alpinisten

Ein Alpinist aus Deutschland ist in der Schweiz bei einem Sturz in eine Gletscherspalte ums Leben gekommen. Wie die Polizei des Kantons Wallis nach der jetzt erfolgten Identifizierung des Toten mitteilte, handelte es sich um einen 49-jährigen Mann, dessen genaue Herkunft aber nicht bekannt gegeben wurde. Der Unfall passierte bereits am 2. Juli oberhalb des Bergdorfes Saas-Grund.

Nach Angaben der Polizei war der Bergsteiger mit einer weiteren Person in Richtung des 4011 Meter hohen Weissmies unterwegs. Auf einem vereisten Hang des Triftgletschers stürzte der 49-Jährige ab und fiel in eine Gletscherspalte. Einsatzkräfte des Kantons Wallis flogen mit einem Hubschrauber zu der Unfallstelle. Doch sie konnten den Mann nur noch tot bergen. Wie es zu dem Sturz kam, ist bislang nicht geklärt. Die Ermittlungen laufen noch.

Gletscherspalte wird zur tödlichen Falle für deutschen Alpinisten
11:41 Uhr

Trump fürchtet Attentat: "Vielleicht bin ich bald weg"

Im Laufe seines Lebens dürfte sich Donald Trump bereits viele Feinde gemacht haben. Der US-Präsident trifft nicht nur kontroverse Entscheidungen, sondern ist mit seiner Politik auch für den Tod unzähliger Menschen (ob direkt oder indirekt) verantwortlich. Dass er für viele so zum Feindbild Nummer eins geworden ist, überrascht Trump nach eigener Aussage nicht. Schließlich hat er ja mindestens schon ein Attentat und weitere Versuche überlebt. Derzeit sieht er sich auf Teherans Abschussliste und hält einen Anschlag auf sich für denkbar. Auf seiner Rückreise vom Nato-Gipfel in Ankara fallen ungewöhnliche Sicherheitsmaßnahmen auf - der 80-Jährige liefert dafür selbst eine bemerkenswerte Erklärung.

Trump fürchtet Attentat: "Vielleicht bin ich bald weg"
11:16 Uhr

Sängerin Bonnie Tyler im Alter von 75 Jahren gestorben

Die britische Rocksängerin Bonnie Tyler ist tot. Die mit Hits wie "Total Eclipse of the Heart" berühmt gewordene Tyler starb am Mittwochabend im Alter von 75 Jahren in einem Krankenhaus in Portugal, wie ihre Familie mitteilte. Die für ihre raue Stimme bekannte Sängerin war Anfang Mai in einem Krankenhaus in Faro an der portugiesischen Algarve-Küste notoperiert worden und lag anschließend wochenlang im künstlichen Koma.

Sängerin Bonnie Tyler im Alter von 75 Jahren gestorben
11:08 Uhr

Schlappe vor Gericht: Trump muss Millionenbetrag an Journalistin Carroll zahlen

Politische oder strafrechtliche Konsequenzen muss er nicht fürchten. Aber zumindest zivilrechtlich wird Donald Trump für seine Taten belangt. Der US-Präsident muss der früheren Journalistin E. Jean Carroll über fünf Millionen Dollar Entschädigung wegen sexuellen Missbrauchs und Verleumdung zahlen. Ein Bundesrichter in New York ordnete die Auszahlung der Summe an Carroll an, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA ein Rechtsmittel Trumps gegen das Urteil nicht zur Entscheidung angenommen hatte. Bundesrichter Lewis Kaplan verfügte, dass die fünf Millionen Dollar, die Trump bei Gericht hinterlegen musste, an Carroll ausgezahlt werden. Hinzu kommen nach der Entscheidung aufgelaufene Zinsen in nicht genannter Höhe.

Ein Bundeszivilgericht im New Yorker Bezirk Manhattan hatte Trump im Mai 2023 wegen eines sexuellen Übergriffs auf Carroll haftbar gemacht. Die Geschworenen sprachen der früheren Zeitungskolumnistin zwei Millionen Dollar wegen des Übergriffs und drei Millionen Dollar wegen späterer Verleumdung zu. Mit der Entscheidung des Supreme Court, den Fall nicht anzunehmen, wurde das Urteil rechtskräftig. Carroll hatte Trump vorgeworfen, sie 1996 in einer Umkleidekabine des New Yorker Luxuskaufhauses Bergdorf Goodman sexuell missbraucht zu haben. Als die Vorwürfe 2019 in einem Buch öffentlich wurden, bezeichnete Trump Carroll als "Verrückte" und warf ihr vor, zu lügen.

Schlappe vor Gericht: Trump muss Millionenbetrag an Journalistin Carroll zahlen
10:31 Uhr

Säugling geschüttelt? Baby in Husum in Lebensgefahr

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln in Schleswig-Holstein gegen ein Elternpaar aus Husum wegen versuchten Totschlags an ihrem Säugling. Wie die Polizei mitteilte, besteht der Verdacht, dass das Baby geschüttelt worden sei. Der sieben Monate alte Junge befinde sich in einem Krankenhaus im Koma und schwebe in Lebensgefahr. Nach Angaben der Polizei sind die Untersuchungen bislang aber nicht abgeschlossen. "Insbesondere sind noch rechtsmedizinische Gutachten erforderlich", hieß es in einer Mitteilung.

Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge am Montagabend, als die Besatzung eines Rettungshubschraubers zu dem Notfall gerufen wurde, bei dem der Säugling wiederbelebt werden musste. Der Junge sei im Anschluss in eine Klinik nach Heide geflogen worden. Dort seien die Verletzungen festgestellt worden, die auf ein Schütteltrauma hindeuteten. Ermittelt werde gegen die 20 Jahre alte Mutter und den 25 Jahre alten Vater des Babys. Beide Elternteile seien bisher nicht als Beschuldigte von Straftaten in Erscheinung getreten.

Säugling geschüttelt? Baby in Husum in Lebensgefahr
10:10 Uhr

Tödlicher Angriff auf Zugbegleiter: Zehn Jahre Haft

Im Fall des tödlichen Angriffs auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz ist der Angeklagte zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Landgericht Zweibrücken sprach den 26-Jährigen nach der Tat vor fünf Monaten wegen Körperverletzung mit Todesfolge schuldig.

Tödlicher Angriff auf Zugbegleiter: Zehn Jahre Haft
10:09 Uhr

Patrick Dempsey als Ersatz für Demokrat Platner? Schauspieler reagiert auf Kandidatur-Gerücht in Maine

Um es kurz zu machen: Patrick Dempsey wird nicht in die Politik wechseln. Der Schauspieler, der als Dr. Derek Shepherd in der Serie "Grey's Anatomy" einem breiten Publikum bekannt wurde, hat in einem Gastbeitrag für die Zeitung "Portland Press Herald" klargestellt, dass er nicht für einen Sitz im US-Senat kandidieren wird. Damit reagiert der gebürtige Mainer auf eine Debatte, die ihn in den vergangenen Tagen als möglichen Bewerber für seinen Heimatstaat ins Gespräch gebracht hatte und die darin gipfelte, dass der demokratische Kandidat Graham Platner nach diversen Skandalen jüngst seinen Rückzug verkündete.

"Es ist schmeichelhaft, und ich nehme das nicht auf die leichte Schulter", schrieb der 60-Jährige über die wiederholte Frage, ob er sich eine Kandidatur vorstellen könne. "Ich liebe meinen Heimatstaat Maine. Die Menschen, die dort leben, liegen mir sehr am Herzen, und wie so viele Amerikaner mache ich mir Sorgen über die Richtung, die unser Land einschlägt." Er habe die Möglichkeit ernsthaft geprüft, weil sie einen echten Unterschied hätte machen können. Am Ende seiner Überlegungen sei er allerdings immer wieder bei derselben Frage gelandet, so Dempsey: Wolle er wirklich im Kongress dienen? "Nach langem Nachdenken wurde mir klar, dass die Antwort Nein lautet. Nicht, weil der öffentliche Dienst nicht ehrenhaft wäre, das ist er ohne Frage. Sondern weil ich glaube, dass ich mit dem Leben, das ich mir bereits aufgebaut habe, mehr bewirken kann."

Patrick Dempsey als Ersatz für Demokrat Platner? Schauspieler reagiert auf Kandidatur-Gerücht in Maine
09:42 Uhr

RKI geht von mehr als 5000 Toten durch Juni-Hitzewelle aus

Noch nie wurden in einem Juni in Deutschland so hohe Temperaturen gemessen. Am 27. Juni war es laut Deutschem Wetterdienst an der Wetterstation Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt nach vorläufigen Daten 41,8 Grad heiß. Die Hitzewelle in dieser Zeit, in der vielerorts mehr als 40 Grad erreicht wurde, hatte für viele Menschen tödliche Folgen. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) gab es infolge der Hitzephase im Juni rund 5100 Hitzetote in Deutschland. Das geht aus dem aktuellen RKI-Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität hervor.

Die Zahl der Hitzetoten übertrifft demnach damit schon zur Jahresmitte die Werte ganzer Vorjahre deutlich: 2023 bis 2025 waren es im Schnitt 2900 hitzebedingte Todesfälle pro Jahr. Die Zahl der Hitzetoten stieg nach RKI-Schätzung in der Woche mit den besonders heißen Tagen vom 22. bis 28. Juni um 4310 an.  Für die Zeit von April bis 21. Juni hatte das RKI 810 hitzebedingte Todesfälle geschätzt. Nach Auskunft einer RKI-Sprecherin gingen jedoch so gut wie alle dieser 810 Hitzetodesfälle auf die Woche vom 15. bis 21. Juni zurück. 

RKI geht von mehr als 5000 Toten durch Juni-Hitzewelle aus
09:07 Uhr

Videos im Netz häufen sich: "Tödliche Hose" verursacht Unfälle und Knochenbrüche

Lässig, weit und gerade angesagt - doch genau diese Trendhose bringt viele ins Stolpern. In den sozialen Medien häufen sich Berichte über Stürze und Verletzungen. Experten erklären, wann sogar Schadenersatz möglich sein kann.

Videos im Netz häufen sich: "Tödliche Hose" verursacht Unfälle und Knochenbrüche
08:40 Uhr

Berliner Chef der Jungen Union fordert Wegners Rückzug

Tagelang ging nichts mehr. Kein Strom, keine Heizung - und das mitten im Winter. Schon im Januar gerät Kai Wegner wegen seines Krisenmanagements während des massiven Stromausfalls in Berlin in die Kritik, unter anderem, weil er ein etwa einstündiges Tennismatch am ersten Tag gegen Mittag zunächst verschwiegen hatte. Bis heute ist nicht lückenlos klar, mit welchen Stellen der Regierende Bürgermeister wann auf welche Weise Kontakt hatte. Am Dienstag berichtete der "Tagesspiegel" mit Berufung auf Informationen der Staatskanzlei, der CDU-Politiker habe anders als zunächst behauptet am 3. Januar vormittags nicht dienstlich zu dem Blackout telefoniert.

Für den Chef der Jungen Union in Berlin, Harald Burkart, bringt das das Fass zum Überlaufen. Er fordert Wegner auf, bei der Abgeordnetenhauswahl auf die Spitzenkandidatur der CDU zu verzichten. "Kai Wegner sollte heute unmissverständlich erklären, dass er nicht mehr als Spitzenkandidat für das Amt des Regierenden Bürgermeisters antritt", sagte Burkart dem Nachrichtenportal The Pioneer. Dies wäre "im Interesse der Stadt und der Partei". Stattdessen solle jemand kandidieren, "der in seiner persönlichen Integrität unangreifbar" sei. Die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus findet am 20. September statt. Zuletzt lag in einer Umfrage von Infratest dimap Anfang Juli die Linke mit 20 Prozent als stärkste Kraft vorn. Auf Platz zwei kamen die Grünen mit 19 Prozent der Stimmen, gefolgt von der AfD mit 18 Prozent. Die CDU liegt mit 17 Prozent auf Platz vier. Bei der Wahl 2023 hatten die Christdemokraten noch gut 28 Prozent erreicht.

Berliner Chef der Jungen Union fordert Wegners Rückzug
08:12 Uhr

Umfrage zeigt Schwesig Machtoption nach Wahl im September auf

Gut zehn Wochen vor der Landtagswahl liegt die AfD in Mecklenburg-Vorpommern einer neuen Umfrage zufolge immer noch vorn, könnte aber das Nachsehen hinter einem rot-rot-grünen Bündnis haben. Da neben der SPD auch die Grünen leicht zulegen, dürfen beide Parteien zusammen mit den Linken rechnerisch auf eine hauchdünne Mehrheit der Sitze im neuen Parlament hoffen, wie aus der Befragung des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks (NDR) hervorgeht.

Demnach liegt die AfD unverändert bei 36 Prozent. Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig verbesserte sich im Vergleich zur letzten Umfrage des Instituts aus dem Mai um zwei Prozentpunkte auf 29 Prozent. Die Grünen - die in den Umfragen bisher mit 4 Prozent unter der Fünf-Prozent-Hürde lagen - würden nach der neuen Erhebung um einen Punkt zulegen und wären damit im nächsten Landtag vertreten, der am 20. September gewählt wird. Zusammen mit den Linken, die im Vergleich zur letzten Umfrage einen Punkt abgeben mussten und nun bei 12 Prozent liegen, käme Rot-Rot-Grün auf 46 Prozent - ein Punkt mehr als die anderen im Landesparlament vertretenen Parteien zusammen. Die CDU könnte der Umfrage zufolge noch mit 9 Prozent rechnen - ein Punkt weniger als noch im Mai. Das BSW würde wie die FDP und alle anderen Parteien voraussichtlich an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.

Umfrage zeigt Schwesig Machtoption nach Wahl im September auf
07:41 Uhr

Hoffnungsträger der US-Demokraten zieht sich nach Vergewaltigungsvorwürfen zurück

Es ist ein Skandal zu viel: Nach Vergewaltigungsvorwürfen hat sich der demokratische US-Senatskandidat Graham Platner aus dem Rennen um einen Sitz im Bundesstaat Maine zurückgezogen. "Wir stellen den Wahlkampfbetrieb ein", erklärte Platner in einem auf X veröffentlichten Video. Die Entscheidung sei "unglaublich schwer", weil manche dies als Schuldeingeständnis werten könnten - "und das ist es ganz sicher nicht". Er werde die Unterlagen für seinen Rückzug einreichen. Platner war im Juni bei der Vorwahl der Demokraten als Herausforderer der amtierenden republikanischen Senatorin Susan Collins für die Zwischenwahlen im November bestimmt worden. Der ehemalige Marinesoldat und Austernzüchter galt als Hoffnungsträger seiner Partei: Die Demokraten sehen in Maine eine ihrer besten Chancen, den Republikanern einen Senatssitz abzunehmen und die Kontrolle über die Kongresskammer zurückzugewinnen.

Platner war wegen seines steilen Aufstiegs, seiner scharfen Kritik am politischen Establishment und seines populistischen Auftretens mit US-Präsident Donald Trump verglichen worden. Doch schon zuvor war seine Kampagne von Vorwürfen überschattet worden, darunter alte hetzerische Onlinebeiträge, sexuell eindeutige Nachrichten an Frauen sowie ein später überdecktes Tattoo, das einem Nazi-Symbol ähnelte.

Hoffnungsträger der US-Demokraten zieht sich nach Vergewaltigungsvorwürfen zurück
07:04 Uhr

Von Hund gebissen: Vierjähriges Kind stirbt 

Ein vierjähriges Mädchen ist in der Gemeinde Osternienburger Land in Sachsen-Anhalt mehrmals von einem Hund gebissen worden und gestorben. Der Notarzt habe vor Ort nur noch den Tod des Kindes feststellen können, teilte die Polizei mit. Der Vorfall ereignete sich demnach am Mittwochnachmittag in der Ortschaft Drosa.

Notfallseelsorger kümmerten sich laut Polizei um die Mutter des Mädchens. Beamte der Polizei seien von einem Kriseninterventionsteam betreut worden. Weitere Angaben, etwa wie es dazu kommen konnte, um welche Hunderasse es sich handelte und wem der Hund gehört, machte die Polizei bislang nicht. Der Hund wurde nach dem Vorfall in ein Tierheim gebracht, wie es hieß. 

Update 10.05 Uhr: Bei dem Hund, einem American Stafford, handelte es sich um den Familienhund. Er soll das Mädchen beim Spielen angegriffen und tödlich verletzt haben.

Von Hund gebissen: Vierjähriges Kind stirbt 
06:55 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

es könnte ein hitziger Schlagabtausch in Wolfsburg werden: Der Aufsichtsrat von VW berät heute über neue Sparpläne des Konzernvorstands, IG Metall und Betriebsrat halten mit einem bundesweiten Aktionstag an allen Konzernstandorten dagegen. Um 14.30 Uhr kommen die Mitglieder des Kontrollorgans in Wolfsburg zur nicht öffentlichen Sitzung zusammen. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie sich Volkswagen mit seinen 670.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit künftig positioniert und vor allem, welche Rolle die Produktion in Deutschland weiterhin haben wird. 

Konzernchef Oliver Blume will die Kapazitäten weiter reduzieren und sich so auf einen dauerhaft niedrigeren Absatz insbesondere in Europa einstellen. Weitere Zehntausende Arbeitsplätze sind in Gefahr. Insidern zufolge geht es dabei auch um die Frage, ob vier Fahrzeugwerke in Deutschland langfristig Bestand haben: die VW-Fabriken in Emden und Zwickau, das Nutzfahrzeugwerk in Hannover und das Audi-Werk in Neckarsulm.

Diese Themen stehen heute außerdem auf der Agenda:

  • Nach seiner Rückkehr vom Nato-Gipfel gibt Bundeskanzler Friedrich Merz im Bundestag (Sitzungsbeginn 9 Uhr) eine Regierungserklärung "zur aktuellen politischen Lage" ab.

  • Mehr als vier Monate nach seiner Tötung soll Irans Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei beerdigt werden.

  • Das RKI veröffentlicht seinen Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität bis einschließlich Kalenderwoche 26.

  • Fünf Monate nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz wird ab 10 Uhr im Landgericht Zweibrücken das Urteil erwartet. Der 26 Jahre alte Angeklagte soll dem Schaffner bei einer Ticketkontrolle nahe Landstuhl mit den Fäusten so heftig gegen den Kopf geschlagen haben, dass dieser später im Krankenhaus starb.

  • Die Abgeordneten des EU-Parlaments stimmen darüber ab, ob Messengerdienste wieder private Kommunikation nach Inhalten von sexuellem Kindesmissbrauch durchsuchen dürfen.

  • Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt will bekannt geben, wer in diesem Jahr mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet werden soll.

  • Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels stellt ab 10 Uhr in Frankfurt am Main einen Bericht zur wirtschaftlichen Lage "Buchmarkt kompakt 2025/26" vor.

  • Am Abend kommt es zur ersten Viertelfinalpartie der Fußball-Weltmeisterschaft. Frankreich und Marokko spielen in der US-Ostküstenstadt Boston (22 Uhr/ARD und MagentaTV) um den Einzug ins Halbfinale. Der Gewinner trifft im Halbfinale auf Spanien oder Belgien.

  • Bei der Tour de France stehen zwischen Pau und Gavarnie-Gèdre 4100 Höhenmeter auf dem Programm, darunter der legendäre Col du Tourmalet.

Starten Sie gut in den Tag. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum frühen Nachmittag versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:41 Uhr

Schrottberg in Salzgitter brennt seit Stunden 

Der Schrottberg auf dem Gelände des Stahlkonzerns Salzgitter AG steht immer noch in Flammen. Ein Bagger nahm den großen Schrotthaufen in der Nacht Stück für Stück auseinander, damit die Einsatzkräfte den Brand bekämpfen konnten, wie ein Sprecher der Feuerwehr schilderte. Die aufwendigen Löscharbeiten werden demzufolge voraussichtlich noch bis in den Vormittag hinein andauern.

Um die 100 Einsatzkräfte waren in der Nacht vor Ort, um das Feuer zu löschen. Sie seien gut vorangekommen, sagte ein Sprecher am frühen Morgen: Der aufsteigende Rauch sei bereits deutlich lichter und heller als noch einige Stunden zuvor. Anwohner sollten aber weiterhin ihre Fenster und Türen geschlossen halten und Lüftungen und Klimaanlagen abgeschaltet lassen. Der etwa 40 mal 40 Meter große und rund 15 Meter hohe Schrotthaufen auf dem Gelände des Stahlproduzenten war gegen 19 Uhr in Flammen aufgegangen. Verletzt wurde niemand. Das Feuer sorgte allerdings für dichten, dunklen Rauch. Zur Brandursache ist nichts bekannt.

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Die Rauchwolke war gestern Abend weithin sichtbar. (Foto: picture alliance/dpa)
Schrottberg in Salzgitter brennt seit Stunden 
06:20 Uhr

Sommerfest "Aussichtsreich": Prominenz feiert am Hauptstadt-Standort

Wolfgang-Bahro-Ulrike-Frank-Jan-Kittmann-Ricarda-Lang-Stephan-Schmitter-Lars-Pape-Lars-Klingbeil
GZSZ meets Politik: Wolfgang Bahro und Ulrike Frank neben Ricarda Lang und Lars Klingbeil. Im Hintergrund Jan Kittmann, Stephan Schmitter und Lars Pape. (Foto: RTL/picture alliance/Annette Riedl)

RTL Deutschland hat am Mittwochabend zum siebten Mal sein Sommerfest "Aussichtsreich" gefeiert. Rund 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Sport kamen auf die Dachterrasse des gemeinsamen Hauptstadt-Standorts von RTL, ntv, stern und Capital. Stephan Schmitter, CEO von RTL Deutschland, Thomas Präkelt, Leiter des Hauptstadt-Standorts sowie seine Stellvertretung Sina Burmeister begrüßten neben Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour den Vizekanzler Lars Klingbeil, die Bundesministerin Dorothee Bär sowie Bundesminister Karsten Wildberger, Alois Rainer und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer. Unter den Gästen waren zudem unter anderem Franziska Brantner, Felix Banaszak, Gitta Connemann, Carsten Linnemann sowie Ricarda Lang, RTL-Fußballexperte Felix Kroos, Radsportlerin Kristina Vogel, Schauspielerinnen und Schauspieler wie Mariella Ahrens, Jenny Elvers, Tina Ruland, Katy Karrenbauer und Pierre Sanoussi-Bliss, Sängerin Katja Krasavice, Reality-Darstellerin Kader Loth, Unternehmerin Natascha Ochsenknecht, Sänger Oli P., Erotikmodel Micaela Schäfer, Entertainer Julian F.M. Stoeckel und GZSZ-Stars wie Wolfgang Bahro, Ulrike Frank und Jan Kittmann.

In seinem Grußwort betonte Stephan Schmitter die Verantwortung von RTL Deutschland. Neben Entertainment und Sport sei unabhängiger Journalismus ein besonders wichtiger Pfeiler der Unternehmensstrategie. Mit rund 12,5 Millionen Abonnentinnen und Abonnenten und allein im Juni rund 70 Millionen erreichten Personen über alle Plattformen hinweg sei RTL Deutschland nach dem Zusammenschluss mit Sky Deutschland eines der relevantesten Medienhäuser in Europa.

Sommerfest "Aussichtsreich": Prominenz feiert am Hauptstadt-Standort
05:58 Uhr

Sicherheitsbedenken? Trump meidet bei Abflug vom Nato-Gipfel Air Force One aus Katar

Es ist wohl das teuerste Geschenk, das jemals einem Staatschef von einem anderen Land gemacht wurde. Aber ist es auch sicher? US-Präsident Donald Trump hat bei seinem Abflug vom Nato-Gipfel in der Türkei überraschend auf den neuen Luxusflieger aus Katar verzichtet, mit dem er angereist war. Stattdessen hob Trump mit einer Ausweichmaschine seiner alten Air-Force-One-Flotte aus Ankara ab. Diese landete später für einen Zwischenstopp in Großbritannien. Dort stieg Trump in die Katar-Maschine um. Begleitet wurde dies von Spekulationen, der katarische Flieger habe Sicherheitsmängel und könne zum Ziel eines iranischen Angriffs werden.

Die "New York Times" berichtete am Mittwochabend, dass das unübliche Prozedere auf Wunsch des US-Geheimdienstes "als Sicherheitsvorkehrung" erfolgt sei. Der neuen Maschine fehlten bestimmte Fähigkeiten des alten Flugzeugs. Der Austausch sei jedoch nicht aufgrund einer konkreten Bedrohung vorgenommen worden, berichtete die Zeitung. Trump selbst hatte am Rande des Nato-Gipfels in Ankara gesagt, der Iran trachte ihm nach dem Leben. "Ich bin Nummer eins auf der Todesliste", sagte er zu Journalisten, die ihn fragten, ob er wegen der Drohungen auf den neuen Präsidentenflieger verzichte. Über das Flugzeug-Geschenk Katars im Wert von 400 Millionen Dollar wird in den Vereinigten Staaten diskutiert, seit es im Mai 2025 bekannt wurde. Von Anfang an hatte es Sicherheitsbedenken gegeben, weil Katar in der Vergangenheit islamistische Gruppen wie die Hamas unterstützte, die Opposition warf Trump zudem Bestechlichkeit vor.

Sicherheitsbedenken? Trump meidet bei Abflug vom Nato-Gipfel Air Force One aus Katar