Der Tag
2. März 2026
imageHeute mit Anne Renzenbrink
Zum Archiv
10:44 Uhr

Spaziergänger findet Leiche in selbstgebauter Schubkarre - Mann festgenommen

Nach dem Fund einer Leiche in einer Art improvisierten Schubkarre in einem Rostocker Waldstück ist ein 39-Jähriger vorläufig festgenommen worden. Er stehe im Verdacht, im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Tötungsdelikt zu stehen, sagte der Sprecher der Rostocker Staatsanwaltschaft, Harald Nowack. Nähere Angaben machte er dazu nicht. Zuvor hatte die "Ostsee-Zeitung" berichtet.

Weitere Erkenntnisse erhoffen sich die Ermittler von der Untersuchung der Leiche durch die Rechtsmedizin, die am heutigen Montag erfolgen sollte. Ein Spaziergänger hatte die Leiche am Wochenende entdeckt. Sie befand sich laut Nowack in einer Art Tonne mit einem angebauten Rad und zwei Griffen.

Spaziergänger findet Leiche in selbstgebauter Schubkarre - Mann festgenommen
10:02 Uhr

Kim Kardashian und Lewis Hamilton offenbar gemeinsam in Arizona

Nach ihrem gemeinsamen Besuch beim Super Bowl sind Kim Kardashian und Lewis Hamilton am Wochenende in der Wüste von Arizona entdeckt worden. Am Samstag wurden sie in der Nähe des Lake Powell gesichtet, wie ein vom US-Promi-Portal TMZ veröffentlichtes Video zeigt. Die beiden wurden gefilmt, als sie gemeinsam in einen geparkten schwarzen SUV stiegen. Laut dem Bericht genossen sie den Sonnenuntergang in der Wüste und machten ein Selfie.

Am 8. Februar besuchten die beiden zusammen den Super Bowl im Levi's Stadium in Santa Clara, Kalifornien. Dennoch haben sie eine Beziehung bisher offiziell nicht bestätigt. Seit Dezember 2025 verdichteten sich aber die Anzeichen für eine Liaison.

Kim Kardashian und Lewis Hamilton offenbar gemeinsam in Arizona
09:30 Uhr

Thüringens Verfassungsschutzpräsident warnt vor iranischer Sabotage in Deutschland

Thüringens Verfassungsschutzpräsident Stephan Kramer warnt angesichts der Eskalation im Nahen Osten vor einer verschärften Sicherheitslage in Deutschland. Die Gefahr verdeckter Operationen des Iran in westlichen Staaten sei "absolut real", sagte Kramer im Interview mit dem "Handelsblatt". Im Fokus der Bedrohung stehen laut Kramer vor allem Cyberangriffe. Pro-iranische Hacker und staatliche Gruppen nutzten digitale Attacken für gezielte Sabotage, die weit über klassische Spionage hinausgehe. "Wir haben Szenarien, dass sogar die Steuerungstechnik von Industrieanlagen ins Visier genommen wird", sagte der Geheimdienstchef. Solche Angriffe seien für den Iran ein mächtiges Druckmittel, um Deutschland in Krisenzeiten empfindlich zu treffen.

Für weniger wahrscheinlich hält Kramer "wahllosen Terror gegen die breite Bevölkerung". Der Iran setze eher auf gezielte Aktionen. "Das betrifft vor allem Einschüchterung oder Anschlagspläne gegen die iranische Exil-Opposition sowie jüdische, US-amerikanische und israelische Einrichtungen." Besonders besorgt zeigt sich Kramer über die gesellschaftliche Stabilität in Deutschland. Der Nahost-Konflikt wirke wie ein "Brandbeschleuniger" für Antisemitismus und Polarisierung. Radikale Gruppen instrumentalisierten die Lage, um die Gesellschaft zu spalten.

Thüringens Verfassungsschutzpräsident warnt vor iranischer Sabotage in Deutschland
08:54 Uhr

Deutlich mehr Deutsche nutzen soziale Medien

Die Nutzung sozialer Medien in Deutschland hat in den vergangenen fünf Jahren deutlich zugenommen. 59 Prozent der Deutschen zwischen 16 und 74 Jahren waren 2025 auf entsprechenden Plattformen aktiv, das waren zwölf Prozentpunkte mehr als 2021, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Nutzung von Messengerdiensten zählte nicht dazu.

Laut Statistikamt stieg der Anteil der Nutzer in allen Altersgruppen: unter den 16- bis 24-Jährigen von 78 auf 85 Prozent, bei den 55- bis 64-Jährigen von 29 auf 42 Prozent und bei den 65- bis 74-Jährigen von 15 auf 25 Prozent. In der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen nutzten im vergangenen Jahr 81 Prozent soziale Medien, in jener der 44- bis 45-Jährigen 72 Prozent. Für diese beiden Altersgruppen wurde kein Vergleichswert aus dem Jahr 2021 angegeben. Verglichen mit anderen EU-Staaten war der Gesamtwert der Nutzer zwischen 16 und 74 Jahren in Deutschland gering. So lag der EU-Schnitt im vergangenen Jahr bei 67 Prozent und damit acht Prozentpunkte über dem deutschen.

Deutlich mehr Deutsche nutzen soziale Medien
08:06 Uhr

Rihanna löst mit Clip aus Tonstudio Spekulationen aus

Popstar Rihanna hat sich auf Instagram in einem Tonstudio gezeigt und damit bei ihren Fans Spekulationen über ein neues Album angeheizt. Die 38-Jährige, die ihr letztes Album "Anti" 2016 herausgebracht hatte, teilte auf Instagram einen Clip, der eine Nacht aus ihrem Leben zeigen soll.

Darin kündigt die "Diamonds"-Sängerin erst in einem Meeting an, dass sie "hiernach noch ins Studio gehen muss". Anschließende Aufnahmen zeigen Rihanna tatsächlich in einem Tonstudio: Sie sitzt an einem Mischpult, schreibt in ein Notizbuch und tanzt auch kurz. Woran die Entertainerin arbeitet, geht aus dem veröffentlichten Video nicht hervor. Ihre Fans drücken in den Kommentaren jedoch Hoffnung auf neue Musik aus.

Rihanna löst mit Clip aus Tonstudio Spekulationen aus
07:25 Uhr

Macron präsentiert neue Pläne für Frankreichs Atomwaffen

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will heute Pläne zum Ausbau der atomaren Abschreckung seines Landes präsentieren. In der Grundsatzrede am Stützpunkt von Frankreichs Atom-U-Booten will Macron sich außerdem zur Einbeziehung europäischer Partner in Frankreichs nuklearen Schutzschirm äußern.

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz vor zwei Wochen hatte die Debatte über eine stärkere europäische atomare Abschreckung Fahrt aufgenommen. Bundeskanzler Friedrich Merz sagte damals in München, dass er mit Macron Gespräche über eine gemeinsame europäische Abschreckung führe. Macron hatte Deutschland und anderen EU-Partnern solche Gespräche bereits 2020 angeboten.

Macron präsentiert neue Pläne für Frankreichs Atomwaffen
07:20 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

wir blicken natürlich weiter in den Nahen Osten: Israel und die USA haben am Samstagmorgen Luftangriffe auf den Iran begonnen, der Iran reagierte mit Gegenschlägen in der Region. Nun hat sich der Konflikt in der Nacht weiter ausgeweitet. Die Hisbollah-Miliz im Libanon hat an der Seite Teherans Israel mit Raketen angegriffen. Israel reagierte mit Bombardements in südlichen Vororten der Hauptstadt Beirut. In einem Interview mit der "Daily Mail" hat US-Präsident Donald Trump derweil gesagt, dass der Krieg gegen den Iran noch vier Wochen dauern könnte.

Das wird heute außerdem wichtig:

  • Bundeskanzler Friedrich Merz reist nach Washington, um dort am Dienstag US-Präsident Donald Trump zu treffen. Der zweite Besuch des Kanzlers im Weißen Haus seit seinem Amtsantritt vor zehn Monaten war schon länger geplant. Die Angriffe auf den Iran dürften das Treffen im Oval Office dominieren.

  • Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will um 15.30 Uhr Pläne zum Ausbau der atomaren Abschreckung seines Landes präsentieren. In der Grundsatzrede am Stützpunkt von Frankreichs Atom-U-Booten will Macron sich außerdem zur Einbeziehung europäischer Partner in Frankreichs nuklearen Schutzschirm äußern.

  • Knapp acht Monate Prozess, Dutzende Zeugen, unzählige Anträge - doch ein Ende des Hamburger Verfahrens um die Entführung der Block-Kinder ist noch lange nicht absehbar. Nach dreiwöchiger Pause geht es um 13.00 Uhr mit dem bereits 37. Verhandlungstag weiter. Dann soll eine Mitarbeiterin des Hamburger Jugendamtes als Zeugin aussagen, die die Kinder nach ihrer Rückkehr zur Mutter sprach.

  • Das Statistische Bundesamt informiert zur Nutzung sozialer Medien nach Altersgruppen und im EU-Vergleich.

Bei Fragen, Hinweisen und Kritik freue ich mich wie immer über Ihre Mail an: dertag(at)ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:37 Uhr

Eskalation in Golfregion: 30.000 Touristen deutscher Veranstalter betroffen

Die Flugzeuge starten nicht, die Kreuzfahrtschiffe fahren nicht ab, dafür gibt es immer wieder Raketenalarm: Tausende Urlauber aus der ganzen Welt sitzen im Kriegsgebiet in Nahost fest. Wann eine Ausreise für die Betroffenen wieder möglich sein wird, ist laut Außenminister Johann Wadephul gegenüber der "Bild"-Zeitung derzeit nicht absehbar. Das dürfte vor allem davon abhängen, wie sich der Konflikt zwischen Israel, den USA und dem Iran in den nächsten Tagen entwickelt.

Laut dem Deutschen Reiseverband sind aktuell rund 30.000 Reisende von deutschen Veranstaltern von der Situation betroffen. Sie halten sich derzeit in der Region auf oder ihre Flüge aus anderen Regionen der Welt sollten über die Drehkreuze in der Region gehen. Wie viele Deutsche konkret aktuell in der Golfregion sind, ist unklar. Aus dem Auswärtigen Amt hieß es am Sonntag, in der Krisenvorsorgeliste hat sich bislang eine niedrige fünfstellige Zahl betroffener Deutscher in der Golfregion registriert - also mehr als 10.000 Menschen. Das können Urlauber sein oder im Ausland lebende Deutsche, die Registrierung ist freiwillig.

Eskalation in Golfregion: 30.000 Touristen deutscher Veranstalter betroffen
06:01 Uhr

Angreifer erschießt zwei Menschen in Texas - mutmaßlich proiranische Gesinnung

Der Täter eines tödlichen Schusswaffenangriffs im US-Bundesstaat Texas hat nach Angaben der Organisation Site in der Vergangenheit in Onlinediensten eine "proiranische Gesinnung" geäußert. Der Täter habe in Beiträgen bei Facebook, die bis ins Jahr 2017 zurückreichten, Unterstützung für die Regierung in Teheran und "Hass auf die israelische und US-Führung" geäußert, erklärte Site, das auf die Beobachtung islamistischer Online-Plattformen spezialisiert ist, am Sonntag (Ortszeit). Der Mann hatte in der Nacht zum Sonntag vor einem Biergarten in Austin 2 Menschen erschossen und 14 weitere verletzt, bevor er von alarmierten Polizisten erschossen wurde.

Die US-Bundespolizei FBI prüft einen Terrorverdacht. Bei dem Mann und in dessen Fahrzeug seien Hinweise gefunden worden, die auf einen möglichen Zusammenhang mit Terrorismus hindeuteten, sagte FBI-Ermittler Alex Doran.

Angreifer erschießt zwei Menschen in Texas - mutmaßlich proiranische Gesinnung