Dienstag, 20. September 2022Der Tag

Heute mit Heidi Ulrich und Johanna Ohlau
22:35 Uhr

Das war Dienstag, der 20. September 2022

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(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Liebe Leserinnen und Leser,

der Taifun "Nanmadol" ist am Sonntag heftig über den Südwesten Japans weggefegt. Mehrere Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Auf den Tottori-Dünen hat der Taifun viele kleine "Sandsäulen" hinterlassen - ein Bild, über das ich in den Agenturen gestolpert bin. Nach Angaben des Tottori Sand Dunes Visitor Center erzeugt heftiger Wind nach einem Regenfall diese Formen im Sand - heute im Bild festgehalten in den Dünen.

Zum Schluss hätte ich noch folgende Empfehlungen heute für Sie:

Der Kriegstag in der Ukraine im Überblick

Lukaschenko ordnet Mobilmachung der Sicherheitskräfte an

So reduziert die Industrie ihren Gasverbrauch

Gasimporteur Uniper soll verstaatlicht werden

300-Euro-Pauschale für Rentner - das gilt

Diese Geschichte hat mich heute sehr bewegt:

Leichenfoto aus Isjum: Frau erkennt toten Ehemann anhand seiner Armbänder

Damit haben Sie jetzt einen ganz guten Überblick zum Abschluss. Falls Sie noch mehr wissen wollen, scrollen Sie einfach durch "Der Tag" nochmal durch. Ich verabschiede mich an dieser Stelle und wünsche Ihnen eine gute Nacht.

Ihre Johanna Ohlau

22:13 Uhr

Drei Menschen bei Protesten im Iran getötet

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Bei den Protesten kommt es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften.

(Foto: picture alliance / AA)

Der gewaltsame Tod einer jungen Frau in Gewahrsam der Sittenpolizei erzürnt viele Menschen im Iran und treibt sie auf die Straßen. Die Polizei geht mit harter Hand gegen Protestierende vor, drei Menschen sind bislang ums Leben gekommen. Das erklären die iranischen Behörden und Menschenrechtsaktivisten. Dem Gouverneur der westiranischen Provinz Kurdistan zufolge seien die Todesfälle "verdächtig" und nicht auf die Sicherheitskräfte zurückzuführen. "Ein Bürger wurde mit einer Waffe getötet, die nicht von den Sicherheitskräften benutzt wird", sagte Esmail Sarei Kuscha. Die tote 22-Jährige stammte aus Kurdistan und war bei einem Besuch in Teheran festgenommen worden. Nach Angaben der kurdischen Menschenrechtsgruppe Hengaw wurden am Montag in Kurdistan drei Menschen getötet, nachdem die Sicherheitskräfte das Feuer eröffneten.

Mehr dazu lesen Sie hier.
21:35 Uhr

Mindestens 300 Menschen bei Überschwemmungen in Nigeria gestorben

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Die Wassermassen haben bereits große Ackerflächen überflutet.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Die Zahl der Toten nach Fluten in Nigeria ist auf über 300 gestiegen. Bei den seit Juli andauernden Überschwemmungen handele es sich um die schlimmsten seit Jahrzehnten, sagte Manzo Ezekiel, Sprecher der Katastrophenschutzbehörde Nigeria National Emergency Management Agency (NEMA). 500 Menschen seien bei den Fluten verletzt worden, mehr als 100.000 mussten demnach ihr Zuhause verlassen. Grund für die verheerenden Überflutungen sei starker Regen in den vergangenen Monaten gewesen, erklärte NEMA-Direktor Mustapha Habib Ahmed nach einer Krisensitzung. In der Folge führten der Niger sowie dessen größter Zufluss Benue immense Wassermassen. Und die Lage könnte sich zuspitzen: Mehrere Staudämme in Nigeria und im benachbarten Kamerun drohen bis spätestens Ende Oktober überzulaufen. Besonders bedroht sind die drei nördlichen Regionen Borno, Yobe und Adamawa, die schon große Ackerflächen durch die Fluten verloren haben. 

21:14 Uhr

AfD-Abgeordnete brechen Russland-Reise

Nach scharfer Kritik brechen drei AfD-Landtagsabgeordnete ihre Russland-Reise ab. "Herr (Christian) Blex war nach eigenen Angaben nicht im Donbass und wird die Reise beenden", erklärt eine Sprecherin der AfD-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen. Den Angaben des Politikers zufolge reisen auch seine beiden Begleiter aus Sachsen-Anhalt, Hans-Thomas Tillschneider und Daniel Wald, zurück, so die Sprecherin. Von der AfD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt gibt es dafür bislang keine Bestätigung. Der Trip nach Russland hatte für Unverständnis bei Vertretern anderer Parteien gesorgt, auch AfD-intern gab es Kopfschütteln.

Mehr dazu und weitere Meldungen im Ukraine-Ticker.

20:53 Uhr

Frau in Aurich gewaltsam getötet - Partner sitzt in U-Haft

Bei dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau im niedersächsischen Aurich erhärtet sich der Verdacht gegen den Lebensgefährten der toten 20-Jährigen: Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen des Verdachts auf Totschlag gegen den 27-Jährigen. Er wurde heute einem Haftrichter vorgeführt und befindet sich nun wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilen. Die Frau war gestern Morgen leblos in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Eine Obduktion des Leichnams bestätigt zudem den Verdacht der Ermittlerinnen und Ermittler, dass die Frau gewaltsam ums Leben kam.

20:23 Uhr

Sprachassistenten: Mehrheit der User bevorzugt weibliche Stimme

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In jedem zweiten Haushalt geben Frauenstimmen den Ton an bei den Sprachassistenten.

(Foto: picture alliance / imageBROKER)

Wie wird das Wetter? Wann sind fünf Minuten um? Welches Datum haben wir? Antworten auf solche Fragen des Alltags wünschen sich die Menschen in Deutschland mehrheitlich von einer weiblichen Stimme. Laut einer Studie des Digitalverbands Bitkom kommen Sprachassistenten inzwischen in fast jedem zweiten Haushalt zum Einsatz (47 Prozent), 2020 waren es noch 39 Prozent. Zwei Drittel der Nutzerinnen und Nutzer (66 Prozent) wollen, dass ihnen eine weibliche Stimme antwortet. Nur zehn Prozent der in der repräsentativen Umfrage Befragten geben an, eine männliche Stimme zu bevorzugen. Unter Männern (71 Prozent) fällt die Präferenz für eine weibliche Stimme deutlicher aus als unter Frauen (60 Prozent). Also von Frauen lässt man(n) sich lieber etwas sagen? Schon bei Navigationssystemen waren die weiblichen Stimmen jedenfalls deutlich beliebter.

20:00 Uhr
19:44 Uhr

Erdogan: Griechenland macht Ägäis zu "Flüchtlings-Friedhof"

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Erdogan zeigte auch Fotos bei der UN-Vollversammlung.

(Foto: REUTERS)

Das diplomatische Tischtuch zwischen Griechenland und der Türkei scheint schon länger zerrissen zu sein. Der jüngste Auftritt von Recep Tayyip Erdogan dürfte einem besseren Verhältnis alles andere als zuträglich gewesen sein: Der türkische Präsident wirft Griechenland in Zusammenhang mit dem Umgang mit Geflüchteten "rechtswidrige und dreiste Pushbacks" vor. Griechenland verwandle die Ägäis in einen "Flüchtlings-Friedhof", sagte Erdogan bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York. Dabei zeigte er Bilder von mutmaßlich toten Kindern. Griechenland wird immer wieder vorgeworfen, systematisch Migranten zurück in die Türkei zu drängen. Athen beruft sich darauf, die eigene Landesgrenze und damit auch die EU-Außengrenze zu schützen.

19:19 Uhr

Bauer entdeckt Cannabisplantage in seinem Maisfeld

Eine blühende Cannabispflanze.

Was blüht denn da zwischen den Maispflanzen?

(Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbil)

Ein Landwirt im Landkreis Cuxhaven will seinen Mais abernten und stutzt dann über etwas seltsame "Mais-Gewächse": Auf seinem Maisfeld stehen rund 400 Cannabispflanzen. Die Fläche der Plantage betrug etwa 65 Quadratmeter, teilt die Polizei mit. Die Pflanzen hätten mehrere Kilogramm Rauschgift mit einem Verkaufswert im fünfstelligen Bereich ergeben. Die Täter hätten die Plantage aufgrund der Wetterlage regelmäßig gießen müssen. 

18:43 Uhr

Kanzler Scholz zu Kinderreporterin: Kinderrechte ins Grundgesetz

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Leider kein Bild mit Katze: Olaf Scholz

(Foto: picture alliance/dpa)

Ich bin ein Fan der ZDF-Kinderreporterinnen und -reporter. Dank ihnen weiß ich zum Beispiel, dass Bundeskanzler Olaf Scholz ein "Warmduscher" ist. Beim jüngsten Gespräch geht es um Kinderrechte: Der SPD-Politiker hat sich in dem Format dafür ausgesprochen, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern. "Mir ist das ganz wichtig, dafür setze ich mich auch ein. Das ist nicht ganz einfach", sagte Scholz im Gespräch mit Polina zum Weltkindertag in Berlin. Denn dafür müssten auch Parteien, die nicht mitregieren, dazu ja sagen - und da seien einige sehr skeptisch. Bei mir persönlich hat Scholz mit dieser Aussage über seine Kindheit gepunktet: "Ich glaube, ich habe als Kind sehr gerne mit meinem Kater gespielt." Der SPD-Mann ist also ein Katzenmensch!

Für die elfjährige Polina war es ein Wiedersehen - sie hatte den Kanzler bereits im März interviewen dürfen, damals zum Krieg in der Ukraine. Ein bei diesem Besuch entstandenes Selfie der beiden brachte sie Scholz dann eingerahmt zum Interview mit. "Das kommt auch auf meinen Schreibtisch", sagte dieser. Das ist schon irgendwie süß ... also bald mal checken und eine Homestory beim Kanzler zuhause machen?

18:06 Uhr

Paris Hiltons Hündin "Diamond" ist spurlos verschwunden

Der Hund ist für viele Menschen auch ein Familienmitglied. Ist er verschwunden, sind wir oft untröstlich und verzweifelt auf der Suche. So auch Paris Hilton, die ihren Chihuahua "Diamond" vermisst. Das schreibt die 41-Jährige in einem Instagram-Post. Die kleine Hundedame soll vergangene Woche verschwunden sein, womöglich während des Umzugs, als eine Tür offen stand. Nachdem Freunde und Familie kein Glück bei der Suche hatten, hat Hilton keine Mühen gescheut, um "Diamond" wieder zu finden: Sie habe einen Tierdetektiv, einen Hundeflüsterer und einen Tierpsychologen engagiert und suche nach Drohnen, die ihr helfen könnten, den Hund zu finden. "Ich tue alles in meiner Macht stehende, um sie zurückzubekommen", sagte sie. Weiter heißt es in dem Post: "Jeder, der jemals ein Haustier geliebt und ein Haustier verloren hat, wird diesen Schmerz verstehen, den ich fühle. Mein Herz ist gebrochen." Hoffentlich taucht die Mini-Hündin bald wieder auf - vielleicht kann die "Follower-Power" bei Instagram am Ende tatsächlich helfen ...

17:41 Uhr

Zahl der Organspenden wegen hoher Corona-Inzidenz deutlich gesunken

Die Zahl der Organspenden in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland geht als Folge der vielen Corona-Erkrankten dieses Jahr deutlich zurück. "Vor allem nahm die Zahl der Fälle zu, bei denen der Organspende-Prozess aufgrund einer vorliegenden Covid-19-Infektion abgebrochen wurde", sagte die Ärztin Ana Paula Barreiros von der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) bei einer Jahrestagung in Mainz. Zu den weiteren Gründen gehöre die krankheitsbedingte Personalknappheit in den Kliniken. Von Januar bis August dieses Jahres gab es in den drei Bundesländern insgesamt 67 postmortale Organspenderinnen und -spender, das waren 18 weniger als im Vergleichszeitraum 2021. Transplantiert wurden 214 Organe, in den ersten acht Monaten des Vorjahres waren es 286 gewesen. Derzeit gibt es laut DSO 1067 Patienten, die auf eine Organspende warten.

17:04 Uhr

Streit bei Gartenparty endet mit Messerstich in Nacken

Streitereien am Gartenzaun eskalieren immer wieder mal, aber "innerhalb" eines Gartens selten: In Lübeck sind zwei Gäste einer Party in einem Kleingarten heftig in Streit geraten. Dabei ist ein 30 Jahre alter Mann durch einen Messerstich in den Nacken verletzt worden. Er und auch sein 43 Jahre alter Kontrahent seien in Krankenhäuser gebracht worden, sagte ein Polizeisprecher. Der 43-Jährige habe dem Jüngeren ohne erkennbaren Grund ins Gesicht getreten, sagte der Sprecher. Der 30-Jährige wollte sich mit einem gegriffenen Küchenmesser zur Wehr setzen, wurde dann aber selbst zum erneuten Opfer. Der 43-Jährige stach ihm das Messer in den Nacken. Die beiden deutlich alkoholisierten Männer wurden den Angaben zufolge zur Behandlung in verschiedene Krankenhäuser gebracht.

16:45 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:23 Uhr

Mehr als jeder zweite Einzelhändler fürchtet um Existenz

Mehr als die Hälfte der Einzelhandelsunternehmen in Deutschland sieht sich angesichts der hohen Energiekosten in seiner Existenz bedroht. "Kurzfristig", also in den kommenden zwölf Monaten, fürchten 22 Prozent der Einzelhändler dies, wie der Handelsverband Deutschland (HDE) mitteilt. Er berief sich auf eine eigene Umfrage unter rund 900 Unternehmen aller Standorte, Branchen und Größenklassen. Aufgrund des "harten Wettbewerbs" sei es vielen Handelsunternehmen nicht oder nicht vollständig möglich, die gestiegenen Energiekosten einfach an die Kundinnen und Kunden weiterzugeben, gab der HDE zu bedenken - 86 Prozent der befragten Einzelhändler gaben das an. Die Energiekosten seien im Einzelhandel seit Jahresbeginn im Durchschnitt um knapp 150 Prozent gestiegen. "Viele Handelsunternehmen sehen keinen Ausweg mehr", warnt der HDE und fordert eine schnelle Ausweitung der angekündigten Wirtschaftshilfen des Staates auf Handelsunternehmen.

16:21 Uhr
Breaking News

Gasimporteur Uniper soll verstaatlicht werden

Deutschlands größter Gasimporteur Uniper soll verstaatlicht werden. Uniper befinde sich darüber mit der Bundesregierung und dem finnischen Großaktionär Fortum in abschließenden Gesprächen, teilt der Konzern mit. Uniper war wegen der explodierenden Gaspreise in Schieflage geraten.

Mehr dazu lesen Sie hier.
15:46 Uhr

Linksfraktionschefin Mohamed Ali warnt vor Spaltung der Linken

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Amira Mohamed Ali

(Foto: picture alliance/dpa)

Wie zuletzt auch mehrere Austritte bekannter Persönlichkeiten aus der Partei gezeigt haben, stecken die Linken in einer handfesten Krise. Linksfraktionschefin Amira Mohamed Ali warnt vor einer Spaltung ihrer Fraktion und Partei. Diese herbeizureden, sei unverantwortlich, sagte Mohamed Ali in Berlin. Sie bedauere die Austritte prominenter Mitglieder. "Das ist eine Situation, die hochbrisant ist, und mit der wir umgehen müssen." Hintergrund ist eine umstrittene Bundestagsrede der Abgeordneten Sahra Wagenknecht. Wagenknecht hatte der Bundesregierung vorgeworfen, einen Wirtschaftskrieg "vom Zaun zu brechen". Sie forderte ein Ende der wegen des Ukraine-Kriegs verhängten Sanktionen gegen Russland. Wagenknecht wird intern vorgeworfen, Ursache und Wirkung zu vertauschen und sich nicht an die Parteilinie zu halten, die den Ukraine-Krieg klar verurteilt und viele Sanktionen mitträgt.

Mohamed Ali sagte, es gebe auch viel Zuspruch für Wagenknecht. Diese habe mit der Kritik an Wirtschaftssanktionen nicht gegen die Parteilinie verstoßen. Redner für die Fraktion seien zwar angehalten, deren Meinung wiederzugeben. "Aber es bleibt dabei, alle Abgeordneten sind in ihrem Mandat frei und ihrem Gewissen verpflichtet. Daran ist auch nicht zu rütteln."

14:59 Uhr

Mann entdeckt Würgeschlange im Garten

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Kein typisches Tier in deutschen Gärten: eine Würgeschlange.

(Foto: picture alliance/dpa/Polizeipräsidium Aalen)

Das ist mal eine Überraschung, die ein Mann in Baden-Württemberg in seinem Garten gemacht hat: eine armdicke und zwei Meter lange Würgeschlange. Der Mann aus dem Örtchen Weinstadt nahe Stuttgart meldete der Polizei, dass das Tier langsam auf sein Haus zukrieche, wie das Polizeipräsidium in Aalen mitteilt. Die herbeigerufenen Beamten lotsten das Tier in einen Karton und fingen es ein. Anschließend wurde die Schlange in den Stuttgarter Zoo Wilhelma gebracht, wo sie als Madagaskarboa identifiziert wurde. Das Tier wird nun vorerst dort versorgt, bis geklärt ist, wem das exotische Tier gehört.

14:20 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine liebe Kollegin Heidi Ulrich entschwindet jetzt in den Feierabend, aber "Der Tag" ist natürlich noch nicht zu Ende. Ich übernehme und stürze mich für Sie in die Nachrichtenwelt auf der Suche nach wichtigen Meldungen und der einen oder anderen kuriosen Geschichte. Alle Meldungen zum russischen Krieg gegen die Ukraine finde Sie wie gewohnt im Ukraine-Ticker.

Bei Anregungen, Fragen oder Kritik erreichen Sie mich am besten per Mail an dertag@n-tv.de

Ihre Johanna Ohlau

14:03 Uhr

STIKO gibt grünes Licht für angepasste Impfstoffe

In der EU haben die angepassten Corona-Auffrischungsimpfungen schon grünes Licht bekommen. Nun empfiehlt auch die Ständige Impfkommission (STIKO) den Booster vorzugsweise mit diesen neuen Impfstoffen. Es könnten sowohl der auf die Omikron-Variante BA.1 angepasste Booster, als auch die auf die Subvarianten BA.4/BA.5 abgestimmten Impfstoffe eingesetzt werden. "Wir haben jetzt drei adaptierte Impfstoffe, die man mit gutem Gewissen einsetzen kann, die uns eine Verbreiterung der Immunantwort erlauben", sagt STIKO-Mitglied Christian Bogdan. Auch die bestehenden Impfstoffe könnten weiter genutzt werden, die nach wie vor sehr gut vor schweren Verläufen, Krankenhausaufenthalten und Tod schützten. Mittlerweile ist die BA.5-Virusvariante die dominierende in Deutschland. Laut Bogdan bleibt es bis auf Weiteres dabei, dass eine vierte Impfung allen ab 60 Jahren empfohlen wird, sowie Personen mit einem erhöhten Risiko für schwere Covid-Verläufe. Eine offizielle Mitteilung der STIKO fehlt allerdings noch.

13:48 Uhr

Vorgesetzten im Fall des Patientenmörders Högel winkt Freispruch

Die sieben angeklagten Ex-Vorgesetzten des Patientenmörders Niels Högel aus den Kliniken Oldenburg und Delmenhorst können auf einen Freispruch hoffen. Das erklärt die zuständige Kammer des Oldenburger Landgerichts in einer vorläufigen Einschätzung zu Verfahrensstand und Beweiserhebung. Den Angeklagten wird vorgeworfen, trotz Verdachtsmomenten einzelne Taten nicht verhindert zu haben. Für eine Verurteilung muss zwingend nachgewiesen werden, dass sie jeweils zu den genauen Tatzeitpunkten vorsätzlich auf ein Eingreifen verzichteten - sich also im Klaren darüber waren, dass Högel im fraglichen Zeitraum Patienten mit nicht verordneten Medikamenten tötete. Genau das ist nach Einschätzung des Gerichts allerdings unmöglich. Ende Oktober könnte ein Urteil fallen. Högel war 2019 wegen 85 Morden zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

13:27 Uhr

Studie: Frauen mit Kinderwunsch warteten Impfung ab

Der Start der Corona-Impfkampagne und die zunächst fehlende Impfempfehlung für Schwangere haben sich laut einer Studie deutlich auf die Familienplanung der Deutschen ausgewirkt. Die durchschnittliche Zahl der Kinder pro Frau sei seit Beginn dieses Jahres deutlich unter das Niveau der Vorjahre gefallen, erklärt das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB). Während die Geburtenrate 2015 bis 2021 noch zwischen 1,5 und 1,6 Kindern pro Frau pendelte, sank sie in den ersten Monaten 2022 auf 1,3 bis 1,4. Eine wesentliche Ursache für die rückläufigen Werte ist der Studie zufolge, dass Frauen beim Start der Impfkampagne im Frühjahr 2021 ihren Kinderwunsch zunächst zurückgestellt haben. "Es ist plausibel, dass sich manche Frauen erst impfen lassen wollten, bevor sie schwanger werden", erläutert BiB-Forschungsdirektor Martin Bujard.

12:55 Uhr

Gestrandeter Wal findet zurück ins Meer

Zwei gestrandete Finnwale sind leider verendet, aber ein dritter hat es geschafft: Tierschützer in der Bretagne haben ihm geholfen, zurück ins Meer zu finden. "Er hat alle seine Kraft eingesetzt, und mit unserer Hilfe hat er es geschafft", twittert die Organisation Sea Shepherd. Die Tierschützer hatten den zwölf Meter langen Meeressäuger zuvor mit nassen Tüchern bedeckt und einen Kanal zum Meer ausgebaggert und auf die Flut gewartet. Die Hilfsorganisation schreibt aber auch, es sei noch nicht sicher, ob der Wal es nun wirklich geschafft hat. Er könnte krank oder orientierungslos sein. Es sei möglich, dass er wieder strandet. Seit Anfang September waren insgesamt drei Finnwale im Département Finistère gestrandet. Warum, ist unklar. Mögliche Gründe für das Stranden von Walen sind unter anderem die Aufnahme von Plastik oder Giftmüll oder Zusammenstöße mit Booten.

12:21 Uhr

Studie: Lebensplanung stresst jeden Dritten

Was will man vom Leben? Manchmal ist es gar nicht so einfach, diese Frage genau zu beantworten. Wenn es um die eigene Lebensplanung geht, fühlt sich laut einer Umfrage jeder Dritte in Deutschland gestresst. Im "Freizeit-Monitor 2022" sagen 33 Prozent der Frauen und 35 Prozent der Männer, dass die Lebensplanung sie stresst. 2015 waren es noch 18 Prozent bei den Frauen und 22 Prozent bei den Männern. "Gefangen zwischen Erwartungen von Dritten, scheinbar grenzenlosen Möglichkeiten und den eigenen Bedürfnissen, fühlen sich zunehmend mehr Bürger gestresst", sagt der wissenschaftliche Leiter der Hamburger BAT-Stiftung für Zukunftsfragen, Ulrich Reinhardt. Ein Ausstieg aus diesem Hamsterrad sei nicht einfach, weshalb auch die Gefahr eines Burnouts steige.

12:00 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:44 Uhr

Immunologen mit Ehrlich-Preis ausgezeichnet

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Im März soll der Preis Frederick W. Alt (l) und David G. Schatz in der Frankfurter Paulskirche überreicht werden.

(Foto: dpa)

Der Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Preis 2023 geht in die USA. Die Immunologen Frederick W. Alt von der Harvard Medical School und David G. Schatz von der Yale Medical School werden für ihre Grundlagenforschung zum Immunsystem geehrt. Sie haben Moleküle und Mechanismen entdeckt, die es dazu befähigen, Milliarden verschiedener Antigene schon beim ersten Kontakt zu erkennen. Die Preisträger hätten im Detail gezeigt, wie unser Immunsystem viele Milliarden verschiedener Antikörper und T-Zell-Rezeptoren herstellen kann, schreibt die Jury. "Sie haben unser Wissen über die Entwicklung des Immunsystems auf eine neue Stufe gehoben", erklärt der Vorsitzende des Stiftungsrates der Paul Ehrlich-Stiftung, Prof. Thomas Boehm. Ihre Arbeit könne außerdem dabei helfen, neue therapeutische Perspektiven für Krankheiten zu erschließen. Die renommierte Auszeichnung für medizinische Grundlagenforschung ist mit 120.000 Euro dotiert.

11:20 Uhr

Zahl der Alzheimer-Patienten hat sich verdoppelt

Immer häufiger bekommen Menschen die Diagnose Alzheimer. Laut dem Statistischen Bundesamt mussten im Jahr 2020 aufgrund der Krankheit 19.356 Menschen ins Krankenhaus. Damit hat sich die Zahl der stationären Behandlungen binnen 20 Jahren mehr als verdoppelt: Im Jahr 2000 waren es noch 8116 Behandlungen. Auch die Zahl der bekannten Todesfälle durch Alzheimer hat sich in zwei Jahrzehnten mehr als verdoppelt. 2020 wurden in Deutschland 9450 Todesfälle registriert - so viele wie nie zuvor.

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11:29 Uhr

Paris Hilton sucht ihren Hund

"Diamond Baby", so heißt der Hund, ist verschwunden. Die Unternehmerin und früherer US-Realitystar Paris Hilton sucht nach ihrem entlaufenen Chihuahua: "Ich tue alles, was in meiner Macht steht, um sie zurückzubekommen", schreibt die 41-Jährige bei Instagram. "Wir haben einen Tierdetektiv, einen Hundeflüsterer und einen Tierpsychologen engagiert und erwägen jetzt auch den Einsatz von Drohnen, die Hunde aufspüren können." Seit einer Woche werde der Hund vermisst. "Ich war bei einem Fotoshoot und wir ziehen gerade um", schreibt Hilton. Einer der Umzugshelfer müsse eine Tür offen gelassen haben. Freunde und Familie hätten daraufhin die Nachbarschaft durchkämmt - doch bislang ohne Erfolg. Hilton hofft nun auf Hinweise ihrer Fans, dem Finder verspricht sie eine große Belohnung.

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11:02 Uhr

Lemke beklagt fehlenden Hinweis zu AKW-Leck

Wenn das Atomkraftwerk Isar 2 in Bayern auch im neuen Jahr noch laufen soll, müsste es im Oktober für eine Woche stillgelegt werden, damit eine Leckage repariert werden kann. Unklar ist, seit wann dem AKW-Betreiber Preussen Elektra der Schaden bekannt ist und ob sonst jemand noch vor dem Bundesumweltministerium davon wusste.

In Berlin zeigt man sich jedenfalls verwundert: Bundesumweltministerin Steffi Lemke sagt, sie frage sich, warum der bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber, nicht auf das Problem hingewiesen habe. Auch hätten sich der bayerische Landeschef Markus Söder und CDU-Chef Friedrich Merz den Reaktor beide angeschaut und mit dem Betreiber gesprochen. "Ich frage mich schon, ob sie über die Leckage nicht informiert wurden, oder ob sie das Problem in ihrer Pressekonferenz am 4. August vor dem Reaktor einfach verschwiegen haben", sagt Lemke. Das Bundesumweltministerium hatte gestern erklärt, Preussen Elektra habe das Ministerium erst letzte Woche über das Leck informiert. Die Sicherheit der Anlage sei dadurch nicht beeinträchtigt. Sollte das Kraftwerk zum Jahreswechsel vom Netz gehen, wäre die Reparatur nicht nötig. Nun soll geprüft werden, ob ein Weiterbetrieb als Notreserve überhaupt noch infrage kommt.

10:20 Uhr

Mann nach Verpuffung in Sachsen-Anhalt gestorben

Ein 54-Jähriger ist gestorben, der bei einer Verpuffung in einem Wohnhaus schwerstverletzt worden war. Die Polizei schreibt, er sei gestern in einem Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Was die Verpuffung am Sonntagmorgen im Landkreis Mansfeld-Südharz ausgelöst hat, wird noch untersucht. Laut Polizei könnte ein Tischkamin die Ursache gewesen sein.

10:06 Uhr
Breaking News

EuGH: Anlasslose Vorratsdatenspeicherung ist rechtswidrig

Die deutsche Vorratsdatenspeicherung ist mit EU-Recht nicht vereinbar. Ohne Anlass dürften die Kommunikationsdaten aller Bürgerinnen und Bürger nicht gespeichert werden, entscheidet der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg. Nur unter bestimmten strengen Voraussetzungen sei eine begrenzte Datenspeicherung zulässig – etwa bei einer ernsten, aktuellen oder vorhersehbaren Bedrohung für die nationale Sicherheit dürften Verkehrs- und Standortdaten allgemein vorübergehend gespeichert werden, erklärt der EuGH. Die Regelung liegt seit 2017 auf Eis.

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09:37 Uhr

Top 3 Kandidaten für Jugendwort des Jahres gekürt

Der Langenscheidt-Verlag stellt die drei Favoriten für die Wahl des Jugendwortes 2022 vor: Bodenlos, Macher und Smash. Die ersten beiden kennt man. Smash kommt aus dem Englischen und bedeutet zertrümmern. In diesem Kontext hat Smash aber eine andere Bedeutung. Will jemand jemanden smashen, ist damit gemeint, dass derjenige mit dem anderen Sex haben würde. Das Objekt der Begierde kann auch ein "Smash" sein. Über die letzten drei Anwärter für das Jugendwort des Jahres kann nun abgestimmt werden, wie schon vorher über die Top 10. Es sollen nur die Stimmen von Jugendlichen gezählt werden, allerdings kann jeder mitmachen und das Alter wird auch nicht überprüft. 2021 war "cringe" - das Fremdschämen – Jugendwort des Jahres.

09:18 Uhr

"Twilight"-Star Ashley Greene ist Mutter geworden

Schauspielerin Ashley Greene hat ihr erstes Kind bekommen und ist überglücklich: "Wir lieben dich so sehr, kleines Mädchen. Willkommen in unserer Welt", schreibt der Star aus der "Twilight"-Saga. Mit dem Moment der Geburt habe sich alles für sie und ihren Mann, den australischen Moderator Paul Khoury, geändert. Diese Liebe sei mit Worten nicht zu beschreiben. Ein Foto von Töchterchen Kingsley Rainn Khoury gibt’s auch dazu.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:35 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen!

Alle Blicken richten sich nach New York, wo um 15 Uhr unserer Zeit die Generaldebatte der UN-Vollversammlung beginnt. Der Krieg in der Ukraine steht im Mittelpunkt. Die ersten Reden halten UN-Chef António Guterres und der türkische Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, später spricht auch Bundeskanzler Olaf Scholz. Wichtig sind außerdem diese Termine:

  • Der Europäische Gerichtshof (EuGH) entscheidet gegen 9.30 Uhr über die hochumstrittene deutsche Regelung zur Vorratsdatenspeicherung.
  • Im vorpommerschen Lubmin soll um 10 Uhr mit den Arbeiten für die Errichtung eines Flüssiggasterminals begonnen werden.
  • Frühere Postbank-Aktionäre und die Deutsche Bank streiten vor dem Bundesgerichtshof (BGH) um mögliche Nachforderungen.
  • In Frankfurt werden um 10 Uhr die Träger des Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Preises 2023 bekannt gegeben. Die Auszeichnung gilt als eine der bedeutendsten Ehrungen in der medizinischen Grundlagenforschung.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Dienstag! Halten Sie sich warm! Ist noch recht nasskalt draußen, morgen wird es endlich wieder freundlicher und vor allem ein paar Grade wärmer. Ich bin Heidi Ulrich, Sie erreichen mich bis 14 Uhr über dertag(at)n-tv.de.

08:15 Uhr

23-Jähriger in Stade erschossen, zwei Schwerverletzte

In Stade in Niedersachsen hat es gestern Abend eine tödliche Schießerei gegeben. Ein 23-Jähriger starb, zwei weitere Männer wurden schwer verletzt. Die Polizei sagt, vorher sei es in einem Restaurant zwischen mehreren Personen zu einer Auseinandersetzung gekommen, die sich dann vor dem Lokal fortgesetzt habe. Dort wurde auf den 23-Jährigen geschossen. Wenig später gab es demnach auf einem nahe gelegenen Firmengelände eine weitere Auseinandersetzung zwischen drei Männern, bei der ein 28-Jähriger und ein 39-Jähriger schwer verletzt wurden – einer von ihnen hatte ebenfalls eine Schusswunde. Die Beteiligten wurden vorläufig festgenommen.

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07:44 Uhr

Wackelt die Gasumlage? Habeck soll Zweifel haben

Stand jetzt ist, dass die Gasumlage ab Oktober gilt. Das bedeutet 2,4 Cent pro Kilowattstunde. Womöglich ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen. Wirtschaftsminister Robert Habeck sollen wegen der sich zuspitzenden Lage des Energiekonzerns Uniper Zweifel gekommen seien, ob die Gasumlage noch das richtige Instrument ist. Das berichtet das ARD-Hauptstadtstudio und beruft sich auf grüne Kreise. Habeck habe auf einer grünen-internen Sitzung in der letzten Woche deutlich gemacht, dass der Finanzierungsbedarf für die Gasversorger deutlich höher liege als noch bei der Aushandlung des ersten Rettungspakets für Uniper. Auch unterbrach Russland seitdem erneut die Gas-Lieferungen durch die Pipeline Nord Stream 1. Habeck soll außerdem Zweifel haben, ob die Gasumlage rechtens wäre, wenn Uniper verstaatlicht würde. Eine Verstaatlichung könnte auch mit umfassenden Staatshilfen anstatt der Gasumlage einhergehen, heißt es weiter.

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07:14 Uhr

Der Müllabfuhr fehlen Fahrer

Die Abfallbranche braucht mehr Fahrerinnen und Fahrer für die Müllabfuhr. "Es gibt erste Fälle, dass Entsorgungstouren mangels Fahrer nicht gemacht werden können", sagt der Präsident des Entsorgungsverbandes BDE, Peter Kurth. Diese Einzelfälle drohten sich in Zukunft zu häufen. In der gesamten Logistikbranche, zu der Kurth den Abfallsektor zählt, gingen in Deutschland jedes Jahr 30.000 Berufskraftfahrer in Rente, es gebe aber nur halb so viele Berufsanfänger. Schon jetzt fehlten 60.000 bis 80.000 Berufskraftfahrer im Land. Der BDE-Präsident ruft die Politik auf, die bürokratischen Barrieren für ausländische Fachkräfte zu senken. Zum Beispiel kann die theoretische Prüfung bei Lkw-Führerscheinungen auch auf Englisch und in anderen Sprachen abgelegt werden, die praktische Prüfung aber muss auf Deutsch sein. Gute Englischkenntnisse reichten aus, um hierzulande ein Entsorgungsfahrzeug zu steuern, sagt Kurth.

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06:52 Uhr

RKI meldet 146 Todesfälle und steigende Inzidenz

Die deutschlandweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute Morgen bei 259. Gestern lag der Wert noch bei 243,3 (Vorwoche: 229,9) Außerdem melden die Gesundheitsämter dem Robert-Koch-Institut 60.237 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 54.930) und 146 Todesfälle (Vorwoche: 90) innerhalb eines Tages.

Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen und Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

06:40 Uhr

Sonne mischt sich vermehrt unter abziehende Regenwolken

Am Dienstag lassen die Schauer aus der Nacht allmählich nach, gebietsweise zeigt sich auch vermehrt die Sonne. Die Temperaturen bleiben bei 10 bis 17 Grad für die Jahreszeit zwar viel zu niedrig. Doch ab Mittwoch wird es deutschlandweit wärmer und freundlicher.

06:30 Uhr

Wohnungswirtschaft verspricht Mietern Kündigungsschutz

Mieter sollen ihre Wohnung nicht wegen der Energiekrise verlieren. Das verspricht zumindest der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW). "Wie schon im Zuge der Corona-Pandemie werden die sozial orientierten Wohnungsunternehmen auch in der Energiekrise keine Kündigungen aufgrund von Zahlungsverzug bei den Nebenkostenabrechnungen vornehmen", sagt GdW-Präsident Axel Gedaschko der Funke Mediengruppe. Keiner solle seine Wohnung wegen krisenbedingter Zahlungsschwierigkeiten verlieren, fügt Gedaschko hinzu. In Abstimmung mit den Mieterinnen und Mietern sollen demnach individuelle Lösungen und Ratenzahlungen verabredet werden. Außerdem ruft der GdW-Präsident die Bundesregierung auf, einen Gaspreisdeckel einzuführen. Den fordern auch die Union, die Linke, Gewerkschaften und Ökonomen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck von den Grünen lehnt einen Gaspreisdeckel bisher ab und verweist auf die Entlastungspakete der Bundesregierung.

06:17 Uhr

Mindestens ein Toter und über 200 Nachbeben in Mexiko

Bei dem schweren Erdbeben in Mexiko ist mindestens ein Mensch gestorben. Ein Mann sei ums Leben gekommen, als im westmexikanischen Bundesstaat Colima die Befestigung eines Einkaufszentrums umstürzte, erklärte Präsident Andrés Manuel López Obrador. Eine weitere Person wurde in einem Krankenhaus in Michoacán durch Glas verletzt. Die US-Behörde USGS gab die Stärke mit 7,6 an und das mexikanische Seismologische Institut mit 7,7. In den folgenden Stunden gab es mehr als 200 Nachbeben, das schwerste mit einer Stärke von 5,3. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier soll im Laufe des Tages in Mexiko-Stadt ankommen, wo er vor dem Senat sprechen will. Auch die mexikanische Hauptstadt war von dem schweren Beben erschüttert worden.

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