Freitag, 12. März 2021Der Tag

Heute mit Hedviga Nyarsik und Johanna Ohlau
22:36 Uhr

Das war Freitag, der 12. März 2021

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Die Weltzeituhr in Berlin kennen wir alle: Ihr Erfinder, Erich John, bekam heute das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist Zeit für den Feierabend und Zeit ist das richtige Stichwort: Die Weltzeituhr am Berliner Alexanderplatz (Foto) kennen Sie sicherlich. Und ihren Erfinder Erich John? Der Industriedesigner hat heute das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen bekommen - deshalb ist die Weltzeituhr heute das Bild des Tages.

Ansonsten hat die Corona-Pandemie auch an diesem Freitag die Nachrichtenlage mit Meldungen wie Nebenwirkungen von Astrazeneca: EMA weist auf schwere allergische Reaktionen hin und Impfstoff Novavax zeigt in Studien hohe Wirksamkeit bestimmt. Alles rund um die Pandemie können Sie im Corona-Ticker nachlesen.

Außerdem interessant:

Nach Maskenaffäre: Alle Unionsabgeordneten geben Ehrenerklärung ab

Minneapolis zahlt Familie von George Floyd Millionen-Schmerzensgeld

Hanau-Filmprojekt sorgt für Entsetzen

Flughafen BER braucht weitere Milliarden vom Staat

Das war es für heute mit dem "Tag" bei ntv.de. Ich hoffe, es hat Ihnen gefallen und Sie klicken morgen wieder rein. Bis dahin wünsche ich noch einen schönen Abend und eine angenehme Nacht.

Ihre Johanna Ohlau

22:18 Uhr

"Goldene Himbeere": Schlechtesten Filme des Jahres nominiert

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Überzeugt mal auf andere Art: Das polnische Erotik-Drama "365 Tage" ist sogar gleich sechs Mal nominiert für den Schmähpreis.

(Foto: picture alliance / Everett Collection)

Über diese Nominierung dürften sich Schauspieler und Filmemacher wohl ganz und gar nicht freuen: Die Verleiher der "Goldene Himbeeren" oder auch "Razzies" haben die Nominierungen für die nicht ganz ernstzunehmenden Negativ-Preise bekanntgegeben. Robert Downey Jr. und Anne Hathaway sind unter anderem Anwärter auf Hollywoods Spottpreise als "Schlechtester Darsteller" und "Schlechteste Darstellerin". Neben Hathaway sind unter anderem Kate Hudson und Katie Holmes nominiert. In der Sparte "Schlechtester Film" treffen etwa das polnische Erotik-Drama "365 Tage", der Gruselfilm "Fantasy Island" und der Musical-Film "Music", das Regiedebüt der Sängerin Sia, aufeinander. Mit jeweils sechs Nominierungen sind "365 Tage" und "Die fantastische Reise des Dr. Dolittle" die Top-Kandidaten bei der 41. Spottpreisverleihung.

Die "Razzies" (kurz für Raspberry, auf Deutsch Himbeere) wurden 1980 von dem Cineasten John Wilson als Gegenstück zur glanzvollen Oscar-Verleihung ins Leben gerufen. Die Verkündung der "Gewinner" erfolgt traditionell am Vortag der Oscar-Gala, die in diesem Jahr am 25. April über die Bühne gehen soll. Am kommenden Montag wird es dann wohl wieder erfreulicher für die Filmwelt, wenn die Filmakademie in Hollywood die Oscar-Nominierungen bekannt gibt.

21:40 Uhr

Einbrecher machen Picknick bei Kerzenschein

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Wie viele Teelichter die romantischen Einbrecher aufstellten, ist nicht bekannt. (Symbolbild)

(Foto: picture alliance / blickwinkel/P. Frischknecht)

So ein Supermarkt lädt eigentlich weniger zum romantischen Verweilen ein. Doch ein paar Einbrecher oder ein Einbrecher-Paar irritierte der sonderbare Ort - oder die Tatsache, dass sie erwischt werden könnten - wohl nicht: Nachdem sie in das Geschäft im nordrhein-westfälischen Bielefeld eingestiegen waren, stellten sie offenbar Teelichter auf, tranken Softdrinks und aßen Süßigkeiten und Chips. So fanden Beamte den Tatort später vor, wie die Polizei mitteilt. Das Szenario habe den Angaben zufolge an ein "Picknick" erinnert. Doch in einer Sache unterscheiden sich die Romantiker nicht von anderen Einbrechern: Sie ließen auch etwas mitgehen, nämlich Prepaidkarten für Handys und Zigaretten.

20:53 Uhr

Datenleck bei Microsoft lockt immer mehr Cyber-Kriminelle an

Das kürzlich bekannt gemachte Datenleck in der Exchange-Software von Microsoft lockt wohl immer mehr Cyber-Kriminelle an. Auf Lösegeld orientierte Hacker hätten begonnen, die Sicherheitslücke auszunutzen, schrieb der zuständige Microsoft-Manager Phillip Misner bei Twitter mit. Die Ransomware mit dem Namen "DearCry" sei auf von der Schwachstelle betroffenen Servern aufgetaucht. "DearCry" werde blockiert. Experten schreiben den Angriff einer chinesischen Hackergruppe zu.

Mit Ransomware versuchen Hacker, Computersysteme zu verschlüsseln und für die Freigabe der Daten Geld von den Nutzern zu erpressen. "DearCry" ist das jüngste Anzeichen dafür, dass die in diesem Monat bekannt gewordene Sicherheitslücke auf weltweit Zehntausenden Servern einer Vielzahl von Hackern, Cyberkriminellen und Cyberespionage-Betreibern die Tür öffnen könnte oder bereits geöffnet hat.

20:38 Uhr

Behörde bestätigt Beschwerde von Meghan Markle über Moderator

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Lassen sich die Kommentare von Moderator Piers Morgan nicht gefallen: Meghan Markle und ihr Ehemann Prinz Harry.

(Foto: picture alliance / empics)

Nach dem Wirbel um Äußerungen des britischen Journalisten Piers Morgan über Meghan Markle hat die Medienaufsichtsbehörde Ofcom nicht nur mehr als 40.000 Beschwerden von aufgebrachten Zuschauern erhalten, sondern auch von der Herzogin von Sussex. Das bestätigte ein Behördensprecher der BBC. Morgan hatte seinen Job als Moderator der Sendung "Good Morning Britain" beim Sender ITV in dieser Woche gekündigt. Zuvor war er einer der profiliertesten TV-Journalisten des Landes und für seine beißende Kritik an Politikern und Prominenten bekannt. Mehrfach hatte er sich auch an Meghan abgearbeitet. Nachdem er am Montag in seiner Live-Sendung Zweifel an dem Bericht Meghans über ihre Suizid-Gedanken während ihrer Zeit am Palast geäußert hatte und sich die Beschwerden häuften, hatte die Medienaufsicht eine Untersuchung angekündigt.

20:16 Uhr
Breaking News

Familie von George Floyd erhält mehr als 22 Millionen Euro Schmerzensgeld

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Nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd protestierten weltweit Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt.

(Foto: REUTERS)

Die Stadt Minneapolis zahlt 27 Millionen US-Dollar (knapp 22,6 Millionen Euro) für die Beilegung einer Zivilklage der Familie von George Floyd wegen des gewaltsamen Todes des US-Amerikaners in Polizeigewahrsam. Das teilte die Stadt mit. Der Afroamerikaner kam dort im vergangenen Mai ums Leben, nachdem Polizisten ihn mit Handschellen auf dem Rücken fixiert, auf ihm gekniet und ihm so vermutlich die Luft abgeschnürt hatten. In einem Video, das weltweit für Empörung sorgte und Proteste auslöste wie die "Black Lives Matter"-Bewegung, war zu hören, wie der am Boden liegende Floyd mehrmals "I can't breathe" sagt. Am Montag hatte zudem in Minneapolis der Prozess gegen den weißen Ex-Polizisten Derek Chauvin begonnen.

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19:49 Uhr

Dieser Drohnenflug begeistert sogar Hollywood-Regisseure

"Umwerfend" - so beschreibt Hollywood-Regisseur James Gunn ("Guardians of the Galaxy") bei Twitter einen Drohnenflug durch eine Bowlingbahn in der US-Stadt Minneapolis - und da ist der bekannte Filmemacher nicht allein: Das auf Youtube veröffentlichte Video wird zurecht als filmisches Meisterstück gefeiert. Auch von Kollege Lee Unkrich ("Toy Story 3") gibt es die Bestnote auf Twitter. Das liegt sicherlich an der kreativen Umsetzung von der Idee über die bis ins Detail durchchoreografierten Szenen, die die Kamera einfängt, bis hin zu den unglaublichen Flugkünsten des Drohnenpiloten. Zu Beginn des Clips setzt die Drohne aus vielen Metern Höhe erst zum Sturzflug an, saust nur knapp über dem Boden durch die Eingangstür und vollführt in der Bowlinghalle eine kunstvolle Drehung nach der anderen.

Dahinter stecken Profis: Der Clip stammt von der Produktionsfirma Rally Studios in Minneapolis. Brian Heimann, einer der Produzenten, erzählte der US-Zeitung "The New York Times", dass das Video Teil eines Projekts sei, das sich um Unternehmen in Minnesota dreht, deren Existenz von der Corona-Pandemie bedroht ist. Der Clip mit dem Titel "Right Up Our Alley," soll mit einer für Rennen gedachten Drohne aufgenommen worden sein – und das nach zehn Versuchen tatsächlich in einem einzigen Take.

19:19 Uhr

Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan: Wehrbeauftragte Högl rechnet mit Verstärkung

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Seit 2002 sind Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan im Einsatz.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wie geht es mit dem Nato-Einsatz in Afghanistan weiter? Die Entscheiung der USA darüber soll sich noch bis zum Sommer ziehen. Das laufende Mandat für die Bundeswehr soll - sofern der Bundestag grünes Licht gibt - bis 31. Januar 2022 verlängert werden. Angesichts der erwarteten Verlängerung rechnet die Wehrbeauftragte des Bundestags, Eva Högl, mit einer Verstärkung der Bundeswehr in Afghanistan. Sie wolle eine Verstärkung des militärischen Engagements "definitiv" nicht ausschließen, sagte Högl im "Interview der Woche" des Deutschlandfunks laut Vorabmeldung. "Das wird notwendig sein, wenn wir länger in Afghanistan bleiben."

Der Einsatz erfolgt im Rahmen der Nato-Mission "Resolute Support". Die Bundeswehr ist im Norden von Afghanistan für eines von fünf Nato-Gebieten zuständig. Derzeit sind etwa 1100 Bundeswehrsoldaten vor Ort.

19:00 Uhr
Breaking News

Nach Maskenaffäre: Alle Bundestagsabgeordneten der Union unterzeichnen Ehrenerklärung

In der Bundestagsfraktion von CDU und CSU soll es nach eigenen Angaben keine weiteren Skandale um finanziellen Vorteile im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie mehr geben. Unions-Fraktionschef Ralph Brinkhaus teilt mit, dass alle Abgeordneten der beiden Parteien die erforderliche Ehrenerklärung unterzeichnet hätten.

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18:57 Uhr

Account teilen bei Netflix könnte bald schwieriger werden

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Einer bezahlt, aber viele nutzen den Account - das will Netflix beenden.

(Foto: imago images/PA Images)

Teilen Sie Ihren Streaming-Account mit Familienmitgliedern und Freunden? Das tun viele Menschen und das ist Anbietern schon länger ein Dorn im Auge. Netflix testet ein härteres Vorgehen gegen das Teilen eines Accounts durch mehrere Nutzer, die nicht in einem Haushalt leben. Der Videostreaming-Dienst fordert dabei einige Nutzer auf, mit Hilfe von E-Mail oder SMS zu bestätigen, dass sie berechtigt sind, das Konto zu nutzen. Ein Netflix-Sprecher bestätigte den Test dem Nachrichtensender CNN. Das Ausmaß des Versuchs war zunächst nicht bekannt. Gemäß den Nutzungsbedingungen soll ein Account nur von Bewohnern eines Haushalts genutzt werden.

18:31 Uhr

Listerien - Großhändler ruft drei Käsesorten zurück

Durchfall und Fieber - Listerien sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Eine Käserei aus dem oberbayerischen Soyen hat wegen der Gefahr, das sie mit Listerien verunreinigt sind, drei Käsesorten zurückgerufen. Betroffen seien "Petit Fleur Camembert", "Kreitaberti" und "Pfefferbert" mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen 23. März und 7. April, wie die Käsegroßhandlung Paul Lerchenmüller mitteilt. Die Käsesorten seien in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen verkauft worden. Betroffene sollen sich ärztliche Hilfe suchen.

Mehr Infos gibt es auch auf der Seite des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

18:14 Uhr

"Cum-Ex": Scholz und Tschentscher sollen in Ausschuss aussagen

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Langjährige Weggefährten: Olaf Scholz (links) zusammen mit Peter Tschentscher, der ihn 2018 als Hamburger Bürgermeister beerbte. (Archivbild)

(Foto: picture alliance / Daniel Reinhardt/dpa)

Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher sollen vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft zum "Cum-Ex"-Skandal aussagen. Die beiden SPD-Politiker gehören zu rund einem Dutzend ersten Zeugen, die der Ausschuss benannte. Darunter sind auch der frühere Hamburger SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs und der ehemalige SPD-Innensenator und Zweite Bürgermeister Alfons Pawelczyk. Der Untersuchungsausschuss soll den Vorwurf der möglichen Einflussnahme führender SPD-Politiker auf die steuerliche Behandlung der in den "Cum-Ex"-Skandal verwickelten Hamburger Warburg Bank klären.

17:56 Uhr

Zoll findet Tausende Euros in BH-Versteck

An Kreativität mangelt es Schmugglern ja meistens nicht - so auch bei einer 60 Jahre alten Frau, die mehrere Zehntausend Euro am Zoll vorbei außer Landes schaffen wollte: Allein 23.400 Euro war der Büstenhalter der Frau "schwer", als sie damit am Stuttgarter Flughafen durch die Kontrolle ging. Die Geldscheine waren in die Unterwäsche eingenäht. Das andere Versteck war nicht so originell: Bundespolizisten entdeckten noch weitere 13.200 Euro in ihrem Handgepäck, wie die Beamten mitteilten. Sie wollte den Angaben zufolge in der vergangenen Woche in die Türkei reisen. Da Geldbeträge über 10.000 Euro bei der Ein- oder Ausreise in ein Drittland beim Zoll angemeldet werden müssen, komme jetzt ein Bußgeld auf die 60-Jährige zu, hieß es.

17:28 Uhr

Berlin schiebt islamistischen Gefährder und Clankriminellen ab

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Im Untersuchungsgefängnis der JVA in Berlin-Moabit waren die beiden Männer inhaftiert.

(Foto: picture alliance / Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/ZB)

Berlin hat einen terroristischen Gefährder sowie einen Straftäter mit Kontakten zur Clankriminalität in ihre jeweiligen Heimatländer abgeschoben. Das teilte Innensenator Andreas Geisel von der SPD mit. Die Abschiebung erfolgte heute aus dem Untersuchungsgefängnis Moabit. Für beide Männer gelten langjährige Wiedereinreisesperren.

  • Der hoch eingestufte Gefährder, ein Bosnier, sei wegen Werbens für eine terroristische Vereinigung verurteilt worden und habe auch im Gefängnis weiter für die Terror-Miliz IS geworben.
  • Der zweite abgeschobene Mann sei ein Türke mit Verbindungen zu kriminellen Mitgliedern arabischer Strukturen. Er sei wegen Gewalttaten und Drogenhandels aufgefallen und derzeit angeklagt im Zusammenhang mit einer Schießerei.
17:15 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:53 Uhr

Wo ist Nawalny? Inhaftierter Kremlkritiker erneut an unbekanntem Ort

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Der Kremlkritiker Alexej Nawalny ist "verschwunden".

(Foto: dpa)

Stundenlang hätten Alexej Nawalnys Anwälte vor der Haftanstalt gewartet, um dann zu erfahren, dass ihr Mandant gar nicht mehr dort sei. Das schreiben Unterstützer des inhaftierten Kremlkritikers auf Twitter und rätseln erneut über seinen Aufenthaltsort. Der 44-Jährige sei aus dem Untersuchungsgefängnis im Gebiet Wladimir rund 100 Kilometer östlich von Moskau an einen unbekannten Ort gebracht worden, heißt es in der Mitteilung.

Nawalny, der im August Opfer eines Giftanschlags geworden war, wurde Anfang Februar in einem international heftig kritisierten Urteil zu mehreren Jahren Straflager verurteilt. Seitdem gab es immer wieder Verwirrung über seinen Verbleib. Seine Unterstützer sind in Sorge um den Oppositionsführer und baten in sozialen Netzwerken um Hinweise zu seinem Verbleib.

16:32 Uhr

Als gäbe es kein Corona: Ordnungsamt muss Restaurant dichtmachen

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In dem Restaurant läuft jetzt nichts mehr - das Ordnungsamt hat den Betrieb geschlossen. (Symbolbild)

(Foto: imago/Marius Schwarz)

Das Düsseldorfer Ordnungsamt hat es mit einem besonders dreisten Corona-Verstoß zu tun bekommen - mit vielen Beteiligten. In einem Restaurant sah es fast so aus, als gäbe es keine Corona-Pandemie: Gäste an gedeckten Tischen, keine Abstände und Bedienungen ohne Mund-Nasen-Schutz. Der rege Betrieb war während einer Kontrolle im Stadtteil Oberkassel aufgefallen, teilte die Stadt mit.

Den Inhaber des Restaurants haben die Kontrolleure bei der Arbeit in der Küche angetroffen - mit Mund-Nasen-Bedeckung unterhalb der Nase. Dieser war wohl wenig einsichtig, denn nach Angaben der Stadt sei er nicht bereit gewesen, den Gästen die bestellten Speisen mitzugeben. Das Ordnungsamt veranlasste daraufhin die Schließung des Lokals und schrieb Anzeigen.

16:14 Uhr

Sprengstoff, Munition, AK-47: Elitesoldat bekommt Bewährung für illegales Waffenarsenal

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Der Soldat im Gerichtssaal mit seiner Anwältin.

(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

Er hortete ein Sturmgewehr AK-47, Sprengstoff, Tausende Schuss Munition sowie weitere Waffenteile auf seinem Grundstück: Rund zehn Monate nach dem Fund bei einem KSK-Soldaten in Sachsen ist der Mann zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Das Landgericht Leipzig sprach den 46-Jährigen wegen Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, Waffengesetz und Sprengstoffgesetz schuldig.

Bei der Durchsuchung auf dem Grundstück des Angeklagten waren im Mai 2020 im nordsächsischen Collm auch NS-Devotionalien entdeckt worden. Der Fall reiht sich ein in eine Serie von Enthüllungen über Vorfälle in der Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK).

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15:57 Uhr

Sanitäter schlägt wehrlosen Mann - Polizeipräsident "fassungslos" über Vorfall

Ein Sanitäter schlägt einem auf einer Trage fixierten Mann ins Gesicht, umstehende Polizisten unternehmen nichts - ein Video von einem Einsatz in einer Geflüchtetenunterkunft im November 2020 in Kassel sorgt für große Empörung. Die Abläufe, die eine Überwachungskamera festgehalten hatte, machten "fassungslos und betroffen", erklärte Kassels Polizeipräsident Konrad Stelzenbach. "Gewalt gegen eine fixierte und somit wehrlose Person ist nicht zu tolerieren - ganz unabhängig davon, was zuvor vorgefallen ist." Die Polizisten hätten "mit aller Entschlossenheit und Konsequenz einschreiten müssen", so Stelzenbach. Die Polizei trage auch für Straftäter Verantwortung.

Die Staatsanwaltschaft ermittle nun gegen den Sanitäter wegen Körperverletzung. Auch gegen drei Polizisten werde ermittelt. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung, die das Video einer Überwachungskamera veröffentlicht hatte, erlitt der 32-Jährige durch den Schlag ins Gesicht einen doppelten Bruch des Jochbeins. Laut Bericht wurde dem Sanitäter fristlos gekündigt.

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15:41 Uhr

"Der Prinz aus Zamunda 2": Laue Gags, dümmliche Story

Laue Gags, eine dümmliche Story - das ist "Prinz aus Zamunda 2". Eddie Murphy war der Kult-Komiker einer ganzen Dekade, hat seinen filmischen Zenit aber längst überschritten. Was soll der ganze Murks also? Eine gute Frage, die sich Ronny und Axel in der neuen Folge des ntv-Podcasts "Oscars & Himbeeren" zusammen mit ntv-Redakteurin und Drehbuchautorin Nicole Ankelmann stellen. Oscar-Empfehlungen erntet dieses Mal unter anderem ein Kriegsdrama mit Tom Hanks. Eine große Sonder-Himbeere erhält die Neuinterpretation von "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo". Das alles und mehr in "Oscars & Himbeeren" - jeden Freitag alles rund um Netflix, TVNOW, Amazon Prime & Co.

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Arsenio Hall (l.) und Eddie Murphy blicken genauso unglaubwürdig wie die ntv-Filmpodcaster.

(Foto: picture alliance/dpa/Courtesy Of Amazon Studios)

15:24 Uhr

Piraten kapern Tanker und nehmen 15 Geiseln

Piraten haben im Golf von Guinea einen Tanker überfallen und 15 Besatzungsmitglieder als Geiseln genommen. Wie die niederländischen Eigner des Schiffs "Davide B" in Den Haag mitteilten, wurden die 15 Besatzungsmitglieder von Bord verschleppt. Sechs weitere Seeleute seien unverletzt und in Sicherheit, erklärte das Unternehmen Poli Shipmanagement. Sie befänden sich weiter an Bord des Schiffes. Dort sei auch Sicherheitspersonal eingetroffen.

14:52 Uhr

Unter Spielzeug verkrochen: Feuerwehr rettet Fuchsbaby aus Garten

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Der kleine Kerl befindet sich nun in einer Tierauffangstation und soll, sobald es ihm besser geht, wieder in die Freiheit entlassen werden.

picture alliance/dpa/Feuerwehr Düsseldorf

Ein erschöpftes Fuchsbaby ist von der Feuerwehr aus dem Garten eines Mehrfamilienhauses in Düsseldorf gerettet worden. Eine Bewohnerin hatte den kleinen Schreihals bemerkt, der einen Hang hinuntergerutscht war und den Hügel nicht mehr aus eigener Kraft erklimmen konnte. Als die Rettungskräfte eintrafen, hatte sich der Babyfuchs unter Kinderspielzeug im Garten verkrochen, teilt die Feuerwehr mit. Weil die Fuchsmutter trotz Suche nicht auffindbar war, setzten die Retter den sichtlich verängstigten und unterkühlten Vierbeiner in eine Transportbox und brachten ihn in eine Tierklinik. Mittlerweile werde der Ausreißer in einer Tierauffangstation versorgt. Er soll so bald wie möglich in die Freiheit entlassen werden.

14:28 Uhr

Schichtwechsel

Meine liebe Kollegin Hedviga Nyarsik genießt jetzt den Feierabend. Ich übernehme für sie im "Tag" und halte Sie hier bis zum späten Abend mit Nachrichten und Wissenswertem aus Deutschland und der Welt auf dem Laufenden. Mein Name ist Johanna Ohlau. Hinweise, Lob und Kritik bekomme ich gern per E-Mail: johanna.ohlau[at]nachrichtenmanufaktur.de. Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:04 Uhr

Auf dem Weg in die Türkei: Mann schmuggelt Geld in Kühltruhe

In einer Kühltruhe und im Fahrerbereich eines Kleintransporters haben Beamte rund 400.000 Euro gefunden. Der 51 Jahre alte Fahrer des Wagens habe angegeben, von Tschechien nach Deutschland gefahren zu sein, teilt das Hauptzollamt Karlsruhe mit. Er habe bei der Kontrolle auf der Rastanlage Wonnegau-West bei Worms zudem gesagt, dass das Geld nicht ihm gehöre und er nun auf dem Weg in die Türkei sei. Der Fundort in der Kühltruhe sei ungewöhnlich, heißt es. Eigentlich sei das ein typisches Drogenversteck. "Bargeld haben wir bisher noch nicht in einer Kühltruhe gefunden", erklärt eine Pressesprecherin. Das Geld wurde sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft sieht Anhaltspunkte für Geldwäsche.

13:11 Uhr

Heilpraktiker dürfen keine Tattoos mehr entfernen - Gericht bestätigt Verbot

Schon seit Jahresbeginn dürfen Heilpraktiker nicht mehr zum Laser greifen, um Tattoos zu entfernen. Ein Unternehmen, das entsprechende Behandlungen weiter anbieten wollte, hatte gegen dieses Verbot einen Eilantrag gestellt - vergeblich. Die Entfernung von Tätowierungen mittels Laser darf nur noch von Ärzten vorgenommen werden, entscheidet heute das Düsseldorfer Verwaltungsgericht:

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    Nur noch Ärzten vorbehalten: Laserentfernungen von Tattoos.

    (Foto: picture alliance / dpa Themendienst)

    Das Unternehmen habe keinen Anspruch darauf, die Behandlungen weiter von Heilpraktikern durchführen zu lassen, so die Richter.
  • Die Verordnung greife zwar in die Berufsfreiheit ein, dies sei aus Gründen des Gemeinwohls aber gerechtfertigt.
  • Außerdem habe das Unternehmen gut zwei Jahre Zeit gehabt, sich darauf einzustellen, denn so lange habe eine Übergangsfrist gegolten.
12:33 Uhr

Arbeiter ersticht Kollegen in Tönnies-Fleischfabrik

Auf dem Werksgelände des Fleisch-Riesen Tönnies in Rheda-Wiedenbrück ist am Morgen ein 33-jähriger Mann ums Leben gekommen. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Demnach geht die Polizei von einem Tötungsdelikt aus. Um kurz nach 7 Uhr sei vom Produktionsgelände der Notruf bei der Polizei eingegangen. Ein Arbeiter mit lebensgefährlichen Verletzungen sei dort von Kollegen im Zerteilbereich entdeckt worden, kurz darauf sei er im Krankenhaus gestorben.

"Am Vormittag ist es zu einem Vorfall zwischen zwei Mitarbeitern in der Produktion gekommen, bei dem ein Mitarbeiter einen anderen mit einem Messer attackierte", bestätigt André Vielstädte, Geschäftsführer bei Tönnies, den Vorfall gegenüber dem Blatt. "Trotz sofortiger Ersthilfemaßnahmen ist der Mitarbeiter im Krankenhaus verstorben." Diese entsetzliche Tat müsse vollumfänglich aufgeklärt werden, so Vielstädte. "Polizei und Staatsanwaltschaft haben unsere vollste Unterstützung. Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme sind bei der Familie und Freunden des Mitarbeiters."

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12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:48 Uhr

Sechs Menschen sterben bei Grubenunglück in Kohlemine

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Grubenunglücke mit Toten gibt es vor allem immer wieder im Süden und Südwesten von Pakistan.

picture-alliance/ dpa

Mindestens sechs Bergarbeiter sind bei einem Grubenunglück im Südwesten Pakistans getötet worden. Zwei weitere seien verletzt aus der Kohlenmine in einem Vorort der Großstadt Quetta in der Provinz Balochistan geborgen worden, sagte ein Polizeisprecher. Ein schwerer Felsbrocken war auf die acht Kumpel gestürzt, wie ein Mitarbeiter des örtlichen Rettungsteams sagte. Weitere Einzelheiten sind zunächst unbekannt. Die Arbeit in Minen gehört wegen niedriger Sicherheitsstandards und schlechter Arbeitsbedingungen zu den gefährlichsten Jobs in Pakistan.

11:15 Uhr

Im 25-Kilo-Wollmantel: Entlaufenes Schaf Maggie lebt noch

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Fans des ausgebüxten Schafs können aufatmen: Maggie geht es gut.

picture alliance/dpa/Christin Bayer

Seit gut sieben Jahren irrt das entlaufene Schaf Maggie ungeschoren durch das thüringische Jonastal. Inzwischen ist der freiheitsliebende Wollberg ein Internet-Star und hat sogar eine eigene Fan-Seite auf Facebook. In letzter Zeit häuften sich allerdings Gerüchte, sie sei gestorben. Doch aktuelle Bilder des Hobby-Tierfotografen Ronald Gehrhardt beweisen das Gegenteil: Maggie ist noch quicklebendig.

An den Gerüchten hatte er von Anfang an Zweifel: "Es gab ja keinen Kadaver", sagte der 63-Jährige der "Bild"-Zeitung. Also durchforstete er mit seiner Kamera das Jonastal. "Ich kenne Maggies Routen. Meistens hält sie sich an einem Steilhang auf." Der Hobby-Tierfotograf ist dem Tier schon lange auf der Spur. Durch die verschmutzte Wolle hebt sich Maggie kaum vom Muschelkalk-Gestein der Umgebung ab.

Seit Maggie ihrem unbekannten Besitzer vor mehreren Jahren davonlief, wurde sie nicht mehr geschoren. Geschätzte 25 Kilo Wolle schleppt sie mittlerweile mit sich herum. Einige Menschen hatten sie laut Gehrhardt sogar fangen und scheren wollen. Völlig unnötig, ist er überzeugt: "Ihr Wolleberg wird nicht größer. Sie kämmt sich die Wolle an Kiefernzweigen aus. Maggie geht's gut, sie soll weiter frei leben."

10:40 Uhr

Mann liegt tagelang tot im Auto vor belebtem Supermarkt

Polizisten haben im australischen Perth den leblosen Körper eines älteren Mannes im Auto vor einem Supermarkt entdeckt. Aufnahmen der Überwachungskamera zeigten, dass er den Laden vier Tage zuvor betreten hatte. Nachdem er wieder in seinen Wagen gestiegen war, sank er auf dem Beifahrersitz zusammen. Da die Scheiben des Autos getönt waren, bemerkte wohl niemand die missliche Lage des Mannes. Erst vier Tage später alarmierte Medienberichten zufolge ein Kunde wegen eines üblen Geruchs die Einsatzkräfte. Die Polizei geht nicht von einer Straftat aus. Die Gründe für den Tod des Mannes müssen noch untersucht werden.

09:48 Uhr

Paar knackt Millionen-Jackpot - bekommt aber keinen Cent

Wie gewonnen, so zerronnen: Rachel Kennedy und ihr Freund Liam McCrohan spielen seit fünf Wochen die gleichen Zahlen bei der "Euromillions"-Ziehung. An einem Freitag werden ihre Zahlen dann auch tatsächlich gezogen, wie die "Bild"-Zeitung berichtet. Ihre Lotto-App bestätigte: "Spiel gewonnen." Das junge Paar geht davon aus, unglaubliche 182 Millionen Pfund (212 Millionen Euro) gewonnen zu haben. Doch wegen eines fatalen Fehlers sehen die beiden von der Millionen-Summe keinen einzigen Cent. Der Grund: Rachel hatte nicht genug Geld auf dem Konto, um den Abo-Schein zu bezahlen. Deshalb wurde er nicht eingelöst. Trotzdem zeigte die App den vermeintlichen Gewinn an.

"Ich war ganz aus dem Häuschen, als ich dachte, ich hätte gewonnen - aber als ich herausfand, dass ich es nicht hatte, war Liam sogar noch bestürzter als ich", sagte Kennedy der britischen "Sun". Ihr Freund hatte schon von einem Haus und einem neuen Auto geträumt. McCrohan: "In der App sah es wirklich so aus, als ob wir gewonnen hätten, weil es in Orange erschien und hieß: gewonnenes Spiel. Da habe ich mich ein bisschen hinreißen lassen." Sein Pech! Lotto wollen die beiden dennoch weiter spielen.

09:08 Uhr

Dieser berühmte Schauspieler will Gouverneur von Texas werden

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Hat politische Ambitionen: Matthew McConaughey

imago images/ZUMA Wire

Oscar-Preisträger Matthew McConaughey ("Dallas Buyers Club") will es Arnold Schwarzenegger gleichtun und nach einer erfolgreichen Schauspielkarriere in die Politik eintreten: Zurzeit befasst sich der 51-Jährige mit einer Kandidatur für das Amt des Gouverneurs seines US-Heimatstaates Texas. Dies sei eine "ernsthafte Überlegung", sagte der Schauspieler als Gast im Podcast "The Balanced Voice". Aktuell denke er darüber nach, was er mit dem nächsten Kapitel seines Lebens anfangen wolle. "Ich denke, ich habe einiges zu lehren und zu teilen."

Schon Ende vergangenen Jahres hatte der Schauspieler in einem Interview angedeutet, dass er sich einen Wechsel in die Politik durchaus vorstellen könne. In der "Hugh Hewitt Show" sagte er jedoch auch, dass die Politik in den USA derzeit "ein kaputtes Geschäft" sei. "Und wenn die Politik ihren Zweck neu definiert, könnte ich mich verdammt viel mehr dafür interessieren."

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08:29 Uhr

Frau in Hessen getötet - Mann zuvor mit Schwert-ähnlichem Gegenstand gesichtet

Im hessischen Schwalbach am Taunus ist am Donnerstagabend eine Frau getötet worden. Das bestätigte ein Sprecher der Polizei Westhessen. Details nannte er nicht. Nach einem Bericht des Hessischen Rundfunks sollen ein Mann und eine Frau festgenommen worden sein. Der Mann sei zuvor von Beamten im Treppenhaus eines Wohnhauses überwältigt worden. Auf Fotos war er angeblich mit einem Schwert-ähnlichen Gegenstand zu sehen.

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07:56 Uhr

Urzeit-Tiere besiedeln launisches Gewässer in Südbaden

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Insgesamt gibt es elf bekannte Arten von Urzeitkrebsen in Deutschland, wovon zwei jedoch vermutlich schon ausgestorben sind.

picture alliance / blickwinkel/A. Hartl

Hunderte Millionen Jahre alte Überlebenskünstler: Unzählige Urzeitkrebse tummeln sich derzeit in einem See in Südbaden - obwohl das Gewässer sonst die meiste Zeit über gar nicht existiert. Der Eichener Feenkrebs, so heißt die schätzungsweise 400 Millionen Jahre alte Art, habe dazu eine besondere Strategie entwickelt, sagt Hans Pellmann, Biologe und Leiter des Museums für Naturkunde in Magdeburg. Schlüssel sei eine spezielle Dauerform, die sich aus den Eiern entwickle und jahrelange Trockenheit überstehe.

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Den Eichener Feenkrebs findet man außer in Südbaden nur noch an einer Handvoll anderer Orte.

(Foto: picture alliance / Zoonar)

Der Eichener See nahe Schopfheim ist ein temporärer See, der nur zutage tritt, wenn es in der Gegend besonders viel regnet oder durch Schneeschmelze Tauwasser anfällt. Trotzdem überlebt hier der Eichener Feenkrebs: Die Weibchen des "Tanymastix stagnalis" legten Eier ins Wasser ab, in deren Schale die Weiterentwicklung zu Zysten erfolge, erklärte Biologe Pellmann. Diese Dauerform harre dann auf der Grasnarbe aus. Fülle sich der See wieder, schlüpften innerhalb weniger Tage Feenkrebs-Larven.

07:24 Uhr

Traktor kracht durch Hauswand in Wohnzimmer

Mitten in seinem Wohnzimmer ist ein Mann von einem außergewöhnlichen Unfall aufgeschreckt worden: Ein Traktor mit Güllewagen war von der Straße abgekommen, durchbrach die Hauswand und kam mit der Motorhaube im Zimmer zum Stehen, wie ein Polizeisprecher sagte. Der 40 Jahre alte Hausbewohner sei bei dem Unfall im Süden Baden-Württembergs am Donnerstagabend nur durch großes Glück unverletzt geblieben.

Feuerwehr und Technisches Hilfswerk mussten das Haus in der Gemeinde Hoßkirch abstützen. Am Gebäude entstand Polizeiangaben zufolge ein Sachschaden von etwa 220.000 Euro. Warum der 29 Jahre alte Traktorfahrer mit seinem Gefährt von der Straße abgekommen war, ist zunächst unklar. Er wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht.

07:00 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

heute dreht sich wieder alles um die Corona-Impfstrategie der Bundesregierung. In Arztpraxen wird wohl erst ab Mitte April in größerem Umfang geimpft - und das stößt auf Kritik. Vor allem die Hausärzte selber fordern, die Impfungen zügig aus den Impfzentren in die Praxen zu verlegen. Gesundheitsminister Jens Spahn verweist jedoch darauf, dass die Mengen der verfügbaren Impfstoffe dazu noch nicht ausreichen. So rechnet er frühestens Mitte kommenden Monats mit Lieferungen des Impfstoffes von Johnson & Johnson, der gestern in der Europäischen Union genehmigt wurde. Damit gibt es jetzt vier in der EU zugelassene Impfstoffe gegen Covid-19. Alle wichtigen Entwicklungen in der Pandemie können Sie in unserem Corona-Liveticker verfolgen.

Was sonst noch wichtig wird:

  • Frist der Unionsfraktionsspitze in Maskenaffäre läuft ab: Bis 18.00 Uhr müssen 245 Unionsparlamentarier eine Art Ehrenerklärung zur Maskenaffäre abgeben.
  • US-Präsident Joe Biden will Impfstoffe für alle Erwachsenen bis Mai freigeben lassen: Die Staffelung nach Impfgruppen soll in den USA aufgehoben werden. So sollen sich alle Erwachsenen bis spätestens 1. Mai impfen lassen können.
  • Der Bundesgerichtshof urteilt zum Schadenersatz für Immobilienkäufer: Dabei geht es um die grundsätzliche Frage, ob der Schaden vor den Arbeiten geschätzt werden darf oder nur die tatsächlichen Ausgaben eingefordert werden können.
  • Deutsche Handballer starten Kampf um Olympia-Ticket: Bei dem Vierer-Turnier in Berlin muss die DHB-Auswahl mindestens Rang zwei belegen, um bei den Sommerspielen in Tokio dabei zu sein.
  • Der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg befasst sich mit der Nachfolge für FBB-Chef Engelbert Lütke Daldrup, der seinen Posten im September räumen will.
  • Der als möglicher Nachfolger von Joachim Löw gehandelte Bayern-Trainer Hansi Flick äußert sich erstmals seit der Rücktrittsankündigung des Bundestrainers.

Und damit steht auch schon das Wochenende vor der Tür. Bis es so weit ist, versorge ich sie mit den wichtigsten und spannendsten Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Hedviga Nyarsik. Bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie mir gerne eine Mail an hedviga.nyarsik[at]nama.de. Kommen Sie gut durch den Tag!

06:53 Uhr

Bundesregierung gibt 2020 fast doppelt so viel für externe Berater aus

Die Ausgaben der Bundesregierung für externe Berater sind im vergangenen Jahr erneut deutlich gestiegen. Vorläufige Meldungen der einzelnen Ressorts an das Finanzministerium summieren sich auf 433,5 Millionen Euro, was einer Zunahme um 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das geht aus Antworten des Ministeriums auf Anfragen des Linken-Abgeordneten Matthias Höhn hervor:

  • Danach hat das Innenministerium mit 204,3 Millionen Euro mit Abstand am meisten in Expertise von außen investiert.
  • Dahinter folgen das Verkehrsministerium mit 63,2 Millionen,
  • das Finanzministerium mit 52,7 Millionen
  • und das Gesundheitsministerium mit 41,9 Millionen Euro.
  • Am wenigsten ließ sich das Arbeitsministerium die externe Hilfe mit 698.000 Euro kosten.

Das Engagement von Unternehmensberatern und anderen Experten von außen durch die Bundesregierung ist hochumstritten. Kritiker meinen, dass der Einkauf von Sachverstand zu teuer und angesichts der Tausenden Mitarbeiter in den Ministerien auch nicht zwingend notwendig sei. Zudem wird zu großer Einfluss auf die Regierungsarbeit befürchtet.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:20 Uhr

Vulkan spuckt Asche 8500 Meter in die Höhe

Spektakulär: Der Vulkan Sangay in Ecuador ist ausgebrochen und hat eine Aschesäule von rund 8500 Metern Höhe über seinem Krater ausgestoßen. Fünf nahegelegene Gemeinden erlebten am Donnerstag einen zum Teil schweren Ascheregen, wie die Katastrophenschutzbehörde des südamerikanischen Landes mitteilte. Es sei entschieden worden, alle öffentlichen und privaten Aktivitäten in der Andenprovinz Chimborazo auszusetzen. Bis in die rund 50 Kilometer entfernte Provinzhauptstadt Riobamba verdunkelte sich nach Medienberichten der Himmel am Morgen durch die Aschewolke so sehr, dass der Tagesanbruch kaum bemerkbar war.

Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, Mund-, Nasen- und Augenschutz zu tragen und möglichst zu Hause zu bleiben. Um die Asche nicht aufzuwirbeln, galt in Riobamba eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometer pro Stunde beim Autofahren.

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